VDAPG

Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen

Chronik: 2012

Theateraufführung und Versprechensfeier: Zwei Großereignisse bei den Padfindern aus Nesse-Apfelstädt

Samstag, 31. März 2012

„Laientheatergruppe“ der Pfadfinder aus Nesse-Apfelstädt: Christian Baranowski, Nina Anna Schmalstieg, Lars Krüger, Rainer Baranowski, Sebastian Neitzel, Carolin Schirbock und Christian Eichner (v.l.n.r)

„Laientheatergruppe“ der Pfadfinder aus Nesse-Apfelstädt: Christian Baranowski, Nina Anna Schmalstieg, Lars Krüger, Rainer Baranowski, Sebastian Neitzel, Carolin Schirbock und Christian Eichner (v.l.n.r)

Während der Versprechensfeier

Während der Versprechensfeier

Die Laienaufführung des „Zweibeweibten Grafen von Gleichen“ in einer Fassung von Ludwig Bechstein war es, die am Samstagabend des 31. März 2012 in einer großen Zeltburg im Neudietendorfer Pfadfinderzentrum Drei Gleichen für großen Applaus sorgte. Im Anschluss fand die Aufnahme in den Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) statt.

Die wochenlangen Vorbereitungen hatten sich gelohnt. Im Rahmen des Projektes „Die Sage vom zweibeweibten Graf von Gleichen - Theater von und mit Kindern und Jugendlichen“ des Pfadfinderzentrum Drei Gleichen e.V., welches von der Aktion Mensch e.V. gefördert wurde, bereiteten die Mitglieder der VCP Gruppe Drei Gleichen sowie weitere Kinder und Jugendliche unter der Leitung von Sebastian Neitzel eine Laienaufführung vor. Neben der Ideenfindung für das Theaterstück und der Auswahl des Textes wurden seit Oktober 2011 in den wöchentlichen Gruppenstunden und vielen zusätzlichen Treffen die Kostüme selbst geschneidert und die Kulissen gemalt und genäht, um schließlich mit einer gefundenen Besetzung regelmäßig zu proben. Für die Aufführung des Stückes am 31. März wurde eine riesige Zeltkonstruktion aus 3 Theaterjurten, 6 Kohten und einem Wölflingszelt aufgebaut, welche durch Unterstützung der Regionalstiftung der Kreissparkasse Gotha mitfinanziert wurde. Eingeladen wurden nicht nur die Mitglieder der Pfadfindergruppe selbst, sondern auch Eltern und Freunde, die sich bei Kaffee und Tee oder bei der Zubereitung von Stockbrot über dem Lagerfeuer auf die Uraufführung einstimmen konnten. Und dann war es soweit. Vor wechselnden Kulissen, wie dem Land der Saracenen, Rom oder den Drei Gleichen entführten die Laienschauspieler Christian Baranowski, Nina Anna Schmalstieg, Lars Krüger, Rainer Baranowski, Sebastian Neitzel, Carolin Schirbock, Jerome Keck, Julius Leon Quasebarth und der Erzähler Christian Eichner das Publikum in die Sagenwelt des 13. Jahrhunderts. Der nicht enden wollende Beifall entschädigte das Ensemble für ihre Anstrengungen, die sich gelohnt hatten. Nach einer kurzen Pause kam es zum zweiten Höhepunkt des Abends, der Versprechensfeier und der damit verbundenen Aufnahme in den Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Nach dem Austritt und einer gewissen Zeit der Selbstständigkeit kehren die Pfadfinder in Nesse-Apfelstädt damit wieder in den größten Evangelischen Pfadfinderverband Deutschlands zurück. Gegenüber Lissy und Ralf Ehlert vom Gothaer VCP Stamm Thüringer Wanderfalken, zu welchem die VCP Gruppe Drei Gleichen gehört, erneuerten acht Pfadfinderinnen und Pfadfinder ihr abgegebenes Versprechen, fünf legten es zum ersten Mal ab. Mit der anschließenden Übergabe der Halstücher wurde die Mitgliedschaft bestätigt. Weitere Aufnahmen sollen folgen. Dieses Ereignis und natürlich auch der gelungene Auftritt wurden am Lagerfeuer mit „Tschai“, einem speziellen Pfadfindergetränk, gefeiert. Mit Gitarrenklängen und Pfadfinderliedern klang der Tag aus, der allen Beteiligten in Erinnerung bleiben wird.


Angekommen: Der Südspanier Antonio José Garcia Juareguialde leistet seinen Europäischen Freiwilligendienst im Pfadfinderzentrum Drei Gleichen

Mittwoch, 09. Mai 2012

Antonio José Garcia Juareguialde aus Huelva in Südspanien im idyllischen Pfarrgarten der Kirchgemeinde Ingersleben in Nesse-Apfelstädt

Antonio José Garcia Juareguialde aus Huelva in Südspanien im idyllischen Pfarrgarten der Kirchgemeinde Ingersleben in Nesse-Apfelstädt

Der 25jährige Antonio José Garcia Juareguialde aus Huelva in Südspanien ist der erste Europäische Freiwillige im Neudietendorfer Pfadfinderzentrum in Nesse-Apfelstädt. In der Nacht vom 7. auf den 8. Mai 2012 auf dem Flughafen Halle-Leipzig gelandet, wurde er von Lars Krüger, Jessika Seidel und Hendrik Knop vom Pfadfinderzentrum Drei Gleichen e.V. in Empfang genommen. Bis Ende Oktober unterstützt Antonio die Arbeit in dem internationalen Kinder- und Jugendzentrum, welches neben der regionalen Pfadfinder- und Projektarbeit zum Zelten für Gruppen zur Verfügung steht. Für die Unterbringung des spanischen Gastes während der sechs Monate hat sich Oberpfarrer Michael Göring bereit erklärt, der ihm zusammen mit der Kirchgemeinde eine Herberge im Pfarrhaus Ingersleben stellt.

Wer sich für eine gewisse Zeit seines Lebens in der Gesellschaft engagieren möchte, macht ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den neuen Bundesfreiwilligendienst. Wer etwas von der Welt sehen möchte jobbt als Au-pair im Ausland. Eine Mischung aus alle dem stellt der Europäische Freiwilligendienst (EFD) dar, im Englischen „European Voluntary Service“ (EVS). Im Rahmen des Programms „JUGEND in Aktion“ der Europäischen Union wird es jungen Menschen ermöglicht für sechs bis 12 Monate bei einem anerkannten Träger in allen Europäischen sowie einigen Partnerländern einen Freiwilligendienst abzuleisten. Im Gegenzug kann man Land- und Leute kennenlernen und erhält ein Taschengeld, wobei Kost und Logie oder ein Sprachkurs gestellt werden. Im Februar diesen Jahres wurde der Pfadfinderzentrum Drei Gleichen e.V. mit dem gleichnamigen Pfadfinderzentrum als Aufnahmeorganisation von der Europäischen Union akkreditiert und steht seitdem für interessierte Freiwillige aus ganz Europa sowie einigen von der EU angeschlossenen Partnerländern in einer Datenbank. Aus mehreren Bewerbern, die sich über diese Europäische Internetdatenbank beworben haben, wurde Antonio José Garcia Juareguialde aufgrund seiner Erfahrungen im Outdoorbereich ausgewählt. Zusammen mit der spanischen Entsendeorganisation „Asociación Sociocultural ALJARAQUE EN ACCIÓN“ reichten die Pfadfinder aus Nesse-Apfelstädt den Antrag für die Aufnahme von Antonio bei der Deutschen Nationalagentur von JUGEND in Aktion in Bonn ein, welche diesem zustimmte. Unterstützt von den Ehrenamtlichen Helfern und der Bildungsreferentin Jessika Seidel, welche im Rahmen des Nachhaltigkeitsprojektes der Aktion Mensch e.V. im Pfadfinderzentrum tätig ist, hilft Antonio bei der Begleitung der Gastgruppen im Sommer, unterstützt vor Ort die Gruppenarbeit des „Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder Drei Gleichen“ und arbeitet an der Pflege des Geländes mit. Im Gegenzug helfen ihm die Pfadfinderinnen und Pfadfinder dabei das Leben junger Europäer in Deutschland kennenzulernen, wozu unter anderem die Teilnahme am Sommerlager in Österreich mit rund 5000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehört.


Zelte, Gebete und Wildnis: Pfingstlager im Hainich

Montag, 04. Juni 2012

Pfadfinder der »Royal Rangers« und des Verbandes Christlicher Pfadfinder aus Bad Langensalza, Gotha, Neudietendorf und Sollstedt im Harz campierten vier Tage im Biwak des Nationalparks Hainich. Foto: Anke Kühn

Pfadfinder der »Royal Rangers« und des Verbandes Christlicher Pfadfinder aus Bad Langensalza, Gotha, Neudietendorf und Sollstedt im Harz campierten vier Tage im Biwak des Nationalparks Hainich. Foto: Anke Kühn

Rund 50 Kinder und Jugendliche verschiedener Pfadfindergruppen lebten über Pfingsten (25. bis 28. Mai 2012) vier Tage im Hainich. Neben dem Spaß in der Gemeinschaft ging es auch um die Regeln des Nationalparks

Vier Tage ohne Computer und Fernseher. Und weil es keinen Strom gibt, sind die Handy-Akkus bald auch leer. Stattdessen erwartet gut 50 Kinder und Jugendlichen Wildnis und Gemeinschaft ohne Luxus. Auf einer Wiese am Rand des Hainich-Urwalds, zu der keine Straße, kein Feldweg, nicht mal ein Wanderpfad führt, leben sie über Pfingsten. Das meiste von dem, was sie brauchen, haben sie und ihre Betreuer herangeschleppt. Dann sind Künste gefragt, die sie bei ihren Treffen lernen: Mit Holzstangen werden Zelte hoch gezogen, mit speziellen Bünden verknotet. Zentrum bildet aber, natürlich, der Lagerfeuerplatz der einzige genehmigte im Nationalpark. Er gehört zur Infrastruktur, die die Hainich-Verwaltung den Nutzern dieses vor zwei Jahren errichteten Wald-Biwaks zur Verfügung stellt. Dazu gehören auch zwei Plumpsklos, eine Wasserpumpe und der »Stall«, ein an der Seite offenes Holzhaus an dessen Rückseite Erste-Hilfe-Ausrüstung, Vorräte und Müll verstaut sind letzteres ist wegen der Waschbären gut gesichert. Das Wald-Biwak ist unter Deutschlands Großschutzgebieten einmalig und dient der Umweltbildung. »Es richtet sich an ein exklusives Publikum, das bereit ist, sich Wildniserfahrung zu stellen, mit geringstem Komfort zu übernachten und sich selbst organisiert«, sagt Revierförster Eike Kinne. Über Pfingsten wollten gleich zwei Organisationen diese Gelegenheit nutzen: Die Pfadfindergruppen der freikirchlichen »Royal Rangers« aus Bad Langensalza und Gotha und die des evangelischen Verbands Christlicher Pfadfinder (VCP) aus Gotha, Neudietendorf und Sollstedt. Da haben wir uns eben gesagt: Wir machen das zusammen«, sagt Samuel Scholz, Stammleiter der Bad Langensalzaer »Royal Rangers«. Zwar gibt es unterschiedliche Traditionen, Gepflogenheiten. Doch hier im Wildnis-Camp im Hainich raufen sie sich gut gelaunt zusammen, teilen sich Küchen- und Aufräumarbeit, brechen gemeinsam zu abenteuerlichen Ausflügen auf und feiern sogar Gottesdienst in großer Runde: Mit Gitarre und fröhlichen Liedern unterm kreuzförmigen Fahnenmast, an dem ihre Erkennungsflaggen wehen. Dabei haben längst nicht alle Teilnehmer einen christlichen Hintergrund. Doch das spielt keine Rolle. Im Gegenteil: Die Arbeit hat immer öfter soziale Bedeutung. »Kinder aus sozial schwachen Familien mit Problemen von Arbeitslosigkeit bis Alkoholsucht, finden bei uns Halt«, sagt Frank Mäder von den Royal Rangers Bad Langensalza. Davon abgesehen sei das Pfadfinder-Sein nicht aus der Mode, erfahren die Gruppen Zulauf, sagt Ralf Ehlert, Stammesführer der Thüringer Wanderfalken des VCP. Beim Hainich-Camp stehen Geländespiele ebenso auf dem Programm wie praktische Lektionen für das (Über-) Leben in der Wildnis; Orientieren mit Kompass und Lager bauen gehören dazu. Vor allem geht es um Gemeinschaft um Spaß aber auch Regeln, ohne die die Gruppe nicht funktioniert. Hier im Hainich ist aber doch etwas anders, als bei anderen Camps: Oberste Regel ist die aller Nationalparks: Natur Natur sein lassen. So wird streng darauf geachtet, keine Spuren zu hinterlassen, Pflanzen abzureißen oder Holz zu sammeln. Dennoch sind alle begeistert: Über den Urwald, das Biwak und die Zusammenarbeit mit dem Förster und den Rangern. Gern wiederkommen wollen die Pfadfinder und knüpfen an eine Tradition an: Genau hier, nahe der Umweltbildungsstation im Nordwesten des Nationalparks, fand vor 80 Jahren das letzte bündische Treffen in Deutschland statt bevor die Pfadfinder- und Wandervogelbewegung von den Nationalsozialisten verboten wurde, erzählt Revierförster Kinne. Nun also wird ein neues Kapitel geschrieben; demnächst mit einer Hainich-Wandervogelgruppe.

Anke Kühn, Thüringer Allgemeine


Zwölf Tage ohne Strom und Grenzen: Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Nesse-Apfelstädt auf Lager in Kärnten

Sonntag, 12. August 2012

Zelt an Zelt auf dem Kärntner Pfadfinderlager in Österreich

Zelt an Zelt auf dem Kärntner Pfadfinderlager in Österreich

Christian Baranowski und Scott Quade aus Nesse-Apfelstädt auf dem Weg zur Eröffnung des internationalen Pfadfinderlagers

Christian Baranowski und Scott Quade aus Nesse-Apfelstädt auf dem Weg zur Eröffnung des internationalen Pfadfinderlagers

Blick in die

Blick in die "Lagerstadt"

**“Gelebte Nachbarschaft” war das Motto des Pfadfinderlagers vom 1. bis 12 August 2012 des Landesverbandes Kärnten in Österreich. Rund 2000 Jugendliche aus 14 Nationen hatten in “Techuana” bei Rossegg ihre Zelte aufgeschlagen, darunter auch die Mitglieder des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Siedlung Drei Gleichen aus Nesse-Apfelstädt, die zusammen mit ihren thüringer Freunden aus Gotha und Sollstedt in das Nachbarland gefahren sind. **

Die “Kleine Zeitung” aus Klagenfurt hat die Stimmung auf dem Lager eingefangen: Baumstamm um Baumstamm verschwindet vom großen Holzstapel. Unzählige Jugendliche tummeln sich davor. Mit diversen Lieferbehelfen oder mit reiner Muskelkraft transportieren sie das Baumaterial über die Wiesen hin zu ihren Lagerplätzen. 2000 Teilnehmer zwischen 10 und 20 Jahren sind auf dem 15 Hektar großen Areal beim internationalen Pfadfindertreffen TECHUANA 2012 in Rossegg unterwegs. Gemeinsam errichten sie ihre “Städte”, Kochstellen, Tische und Sitzgelegenheiten aus Holz. Ganz ohne Nägel, nur mit Schnüren. “So gehört es sich für einen Pfadfinder! Etwa einen Tag haben wir für den Aufbau unseres Zelts benötigt”, erzählt Vivija (16). Sie kommt aus der Umgebung von Laibach, Slowenien, und ist damit nicht die einzige “Externe”. Noch bis 12. August treffen Pfadfinder aus 14 Nationen aufeinander - passend zum Motto “Gelebte Nachbarschaft”. “Ich habe schon ein wenig Deutsch gelernt”, ist Giovanni (13) aus Italien stolz. Einen etwas weiteren Weg hat Pivel hinter sich. Der 16-Jährige kommt aus Sibirien. “Ich war schon bei Pfadfinder-Camps in Amerika und Schweden. Hier ist es aber am schönsten”, schwärmt der Russe, während er die Wasserkanister befüllt. Danach verschwindet er. Es ist keine Zeit um nichts zu tun. Jeder Einzelne ist wichtig für seine Gruppe. “Der Zusammenhalt ist eine der Stärken des Pfadfinder-Seins. Die Jugendlichen lernen, mit der Natur zu leben. Ohne Strom, ohne Mobiltelefon. Einfach nach dem Tages- und Nachtrhythmus”, sagt Christoph Habsburg-Lothringen, Vorsitzender des Landesverbands Kärnten der Pfadfinder Österreichs. Etwa 85.000 Mitglieder zählt man hierzulande. In Kärnten sind es rund 1000 Pfadfinder. Langweilig wird den Scouts, so die englische Bezeichnung, garantiert nicht. Das Programm ist dicht gedrängt. Neben den großen Veranstaltungen wie dem “Tag der offenen Töpfe” am Sonntag oder dem Sicherheitstag der verschiedenen Rettungs- und Hilfsorganisationen am 8. August, stehen Wanderungen sowie künstlerische Betätigungen am Plan. Im Mittelpunkt steht aber ebenso das gemeinsame Kochen. Beeren werden im Wald gepflückt, anderes im Europamarket laut Fassungsbuch “eingekauft”. Die Rezepte stammen aus dem Lagerkochbuch. Neben Chili con Carne, Tortellini oder einfacher Jause wird auf die internationale kulinarische Vielfalt Wert gelegt. Täglich wird frisch geliefert. Bei knapp 30.000 Portionen pro Tag eine logistische Herausforderung, die von dem eingespielten Organisationsteam gemeistert wird. Man merkt: Die drei Jahre an Vorbereitung für das größte Pfadfinderlager Österreichs machen sich bezahlt.


Jahrestreffen der VCP Arbeitsgruppe 50+ in Neudietendorf

Sonntag, 09. September 2012

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jahrestreffens der VCP Projektgruppe 50+ und Gäste der Siedlung Drei Gleichen nach dem Gottesdienst vor der Herrnhuter Brüdergemeine

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jahrestreffens der VCP Projektgruppe 50+ und Gäste der Siedlung Drei Gleichen nach dem Gottesdienst vor der Herrnhuter Brüdergemeine

Die Arbeitsgruppe 50+ der Fachgruppen „Erwachsene“ des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) führte vom 7. bis 9. September 2012 sein Jahrestreffen im Zinzendorfhaus Neudietendorf durch.

Am Gottesdienst, der am Sonntagmorgen dieses Wochenendes zusammen mit der gesamten Kirchgemeinde in Saal der Herrnhuter Brüdergemeine durchgeführt wurde, nahmen auch die Pfadfinder der VCP Siedlung Drei Gleichen teil. Im Anschluss wurden die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Nesse-Apfelstädt zur Abschlussrunde des Treffens eingeladen. Diese revanchierten sich bei den junggebliebenen VCP’ern aus dem ganzen Bundesgebiet, indem sie diese spontan zu einem Besuch in das Pfadfinderzentrum Drei Gleichen einluden, dem Ort, an welchem sich die VCP Gruppe vor Ort trifft.


Abenteuer, Technik, Spiel und Sport: Herbstlager der VCP Siedlung Drei Gleichen

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Pause zum Lesen: Rainer Baranowski und Annika Johansson

Pause zum Lesen: Rainer Baranowski und Annika Johansson

Holztransport ins Pfadfinderzentrum

Holztransport ins Pfadfinderzentrum

Löten von „Signalfindern“

Löten von „Signalfindern“

Rund 20 christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder trafen sich vom 20. bis 24. Oktober im Neudietendorfer Pfadfinderzentrum Drei Gleichen um im Rahmen des Herbstlagers das Fahrtenjahr ausklingen zu lassen. Neben der Teilnahme am internationalen „Jamboree on the Internet“ ging es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Nesse-Apfelstädt, Georgenthal, der Wachsenburggemeinde, Erfurt, Sollstedt und Halle darum, bei einem erlebnisreichen Programm die letzten Sonnenstrahlen des Jahres zu genießen.

So wurde der Freitag nach dem Aufbau der Zelte für Sport und Spiel in der Halle der Neudietendorfer Regelschule genutzt. Am Samstag ging es für die Größeren in den Wald um in der Ortslage Gamstädt Holz für die Lagerbauten zu schlagen. Die Jüngeren starteten mit der Teilnahme am 16. World Scout Jamboree On The Internet (JOTI), einem internationalen Pfadfindertreffen am dritten Oktoberwochenende im Internet, bei dem es sich darum dreht, so viele Pfadfinder wie möglich über virtuelle Chats zu treffen. Am Abend wurden im Rahmen einer Aufnahme mit der Ableistung des Pfadfinderversprechens Halstücher an neue Mitglieder im Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder verliehen, was anschließend am Lagerfeuer mit „Tschai“ und bei Gesang gefeiert wurde. Der Sonntag begann mit der Teilnahme am Gottesdienst in der evangelischen Johanniskirche Neudietendorf, an den sich im Anschluss die „Wiedereröffnung“ des „Kleinen Saals“ nach Renovierungsarbeiten mit Kaffee und Kuchen anschlossen. Ein Dankeschön hierfür an die Kirchgemeinden! Am Nachmittag wurden die Zelte und Lagerbauten ausgebaut und am Abend wurden mit Hilfe von Lötkolben und Platinen „Signalfinder“ nach der Bastelanleitung des „Jamboree on the Air“  konstruiert. Am Montag wurde mit Hilfe des Holzes ein Floß gebaut und in der Apfelstädt ausprobiert während es am Dienstag bei einem Besuch des Arnstädter Schwimmbades selbst ins Wasser ging. Nach dem Aufräumen wurde das Lager schließlich am Mittwoch mit einem Abschlusskreis beendet. Zu erwähnen bleibt noch, dass es in den fünf Tagen nur nachhaltig ökologische Lebensmittel gab, vom Obst und Gemüse des Lebensgut Cobstädt bis zu Milch und Käse vom Naturerlebnishof Hausen im Wipfratal. Was bleibt? - Gute Erlebnisse in einer vertrauten Gemeinschaft mit dem Wunsch nach weiteren Lagern, Fahrten und Aktionen, spätestens im nächsten Jahr.


Gesundheitswoche des Krügervereins machte Station bei den Pfadfindern

Freitag, 26. Oktober 2012

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des “LAP-InteLGo Landesarbeitsmarktprogramm” des Verein Professor Herman Anders Krüger e.V. aus Neudietendorf besuchten am Freitag, dem 26.10.2012 das Pfadfinderzentrum um sich hier über die Arbeit des VCP zu informieren und sich im Rahmen Ihrer Gesundheitswoche in “Outdoorübungen” auszuprobieren. Zum Abschluss gab es frische Thüringer Bratwürste.

Hier ein Bericht der gesamten Gesundheitswoche des Vereins: „Die Gesundheitswoche ist sehr gut angekommen, in dieser Art könnte sie ruhig öfter wiederholt werden“ so das überwiegende Resümee der Teilnehmer des Landesarbeitsmarktprogramms, welche vom Krügerverein in Neudietendorf und vom FöBi-Bildungszentrum in Gotha betreut werden. Beide Träger führen seit Sommer 2010 in Kooperation das Landesarbeitsmarktprogramm aus, seit Juli 2012 unter dem Namen „LAP-InteLGo“. Neben der alltäglichen Beratungs- und Begleitungsarbeit haben sich beide Träger für den Herbst eine besondere Aktion ausgedacht: die Gesundheitswoche. Schwerpunkte der Gesundheitswoche waren Themen wie Fitness, gesunde Ernährung sowie Seminare zur Stärkung der seelischen Gesundheit. Im LAP werden auch alleinerziehende Mütter und Väter betreut. Die Gesundheitswoche wurde gezielt in den Zeitraum der Herbstferien gelegt, um so zu ermöglichen, dass Kinder betreut werden, während ihre Eltern an den Seminaren teilnehmen. Aktivitäten im Krügerpark und Basteln mit Kastanien, welche reichlich im Garten der Krügervilla zu finden waren, wurden dabei angeboten. Den Auftakt der 4-tägigen Projektwoche bildeten am 22.10. die Einführungs- und Grußworte vom Vorsitzenden des Krügervereins Herrn Müller. Frau Rupp informierte als Projektleiterin „Gesunde Kooperation“ des Paritätischen Landesverbandes Thüringen e.V. die Teilnehmer über das Projekt. Nach der Auftaktveranstaltung führte der Dozent Herr Harsch mit den Teilnehmern eine rege Diskussionsrunde zum Thema Verantwortung im Alltag und im Berufsleben. Den Abschluss des 1. Tages bildete ein Besuch in der Physiotherapie PhysioVital bei Herr Tuch im Ort. Hier konnten die Teilnehmer ihre physische Fitness testen. Das Feedback nach mehreren sportlichen Trainingseinheiten war überaus positiv. Am 2. Tag der Gesundheitswoche überraschte Imagetrainerin Frau Müller die TeilnehmerInnen mit einer Fülle an textilen Stoffen und Farben zum Thema „Sicheres Auftreten“. Vor allem die Frauen des Kurses ließen es sich nicht nehmen, eine auf sie persönlich abgestimmte Farb- und Stilberatung in Anspruch zu nehmen. So konnte jeder Teilnehmer die eine oder andere Anregung für sich mit nach Hause nehmen. Denn nur wer sich rundum wohl fühlt, tritt auch selbstsicher bei Bewerbungsgesprächen auf. Im Anschluss des Seminares wurden die Teilnehmer von den Landfrauen Frau Peter und Frau Schulz zum Thema gesundes und preiswertes Kochen und Backen begrüßt. Hier konnten die Männer und Frauen nach Herzenslust Muffins, Kartoffelpuffer und Apfelmus, Quarkbällchen und Waffeln – selbstverständlich alles frisch – zubereiten. Während der Zubereitung ergaben sich so Gespräche über das gesunde Einkaufen auch mit wenig Geld. Beim abschließenden Kaffee konnten die selbstbereiteten süßen Speisen in geselliger Runde gleich verkostet werden – zur Freude aller TeilnehmerInnen. Am Mittwoch führte zwei VertreterInnen von ceFAS aus Erfurt ein Seminar zum Thema“ Fit für das Berufsleben unter den Aspekten Selbststärkung und Emotionen“ anschaulich durch, wo es hauptsächlich um die Wirkung von Emotionen ging – etwas ganz Wichtiges auf dem Weg zu Stabilisierung. Der Freitag bildete den Abschluss der Gesundheitswoche. Bei einem Besuch des ortsansässigen HKPflegedienstes gab Herr Knop den Teilnehmern einen Einblick über seine tägliche Arbeit. Das Thema: „Gibt es Alternativen zur drohenden Vereinsamung im Alter?“ löste eine rege Diskussionsrunde unter den Teilnehmern aus. Bei einer gemütlichen Kaffeerunde wurde anschließend fleißig Spiele ausprobiert, welche extra in vergrößerter und seniorengerechter Form angeboten werden. Im Pfadfinderzentrum Neudietendorf bekamen die Männer und Frauen Einblick über die Arbeit der Pfadfinder. Das daran anschließende Übungsprogramm auf dem Außengelände forderte von allen Teilnehmern noch einmal volle Konzentration, Geschicklichkeit und Koordination. Nach diesem Hindernis-Parcours gab es gesunde Spezialitäten der Fleischerei Herbst aus dem Ort. So gestärkt erfolgte durch die Teilnehmer eine schriftliche Beurteilung der Gesundheitswoche, welche in durchaus positiven Bewertungen ihren erfolgreichen Ausklang fand.


Friedenslicht aus Bethlehem in Leinefelde eingetroffen – Thüringenweite Verteilung am 23. Dezember

Montag, 17. Dezember 2012

Übergabe des Friedenslichtes aus Bethlehem durch Stefanie …

Übergabe des Friedenslichtes aus Bethlehem durch Stefanie …

… und Michael Pollner …

… und Michael Pollner …

… in der St. Bonifatiuskirche Leinefelde

… in der St. Bonifatiuskirche Leinefelde

**Das Friedenslicht, welches am 27. November durch den 11jährigen Palästinenser Khader Ballut entzündet wurde, hat am 3. Advent auch den Freistaat Thüringen erreicht. In Wien wurde die Flamme im Rahmen einer internationalen Aussendefeier durch das Friedenslichtkind Christina Mader und den Österreichischen Rundfunk, auf den der neuerliche Weihnachtsbrauch zurückgeht, an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der ganzen Welt übergeben. Stefanie und Michael Pollner aus Weimar, die Teil der deutschen Friedenslichtdelegation mit über 160 Pfadfinderinnen und Pfadfindern von DPSG, VCP, BdP und VDAPG waren, brachten das Licht wohlbehütet nach Leinefelde-Worbis.  In der diesjährigen Thüringer Patenstadt wurde es im Rahmen eines Jugendgottesdienstes in der St. Bonifatiuskirche begrüßt. **

Zahlreiche Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg sowie des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder nahmen es hier zusammen mit Gästen aus der ganzen Stadt in Empfang. Der Diözesankurat Pfarrer Markus Könen hob bei der Übergabe besonders die Symbolkraft des Lichtes hervor, welches durch das gemeinsame Teilen – egal wie groß oder klein die dazugehörige Laterne auch ist – Frieden stiften kann. Damit unterstrich er das Motto der diesjährigen Friedenslichtaktion „Mit Frieden gewinnen Alle“. Am Donnerstag, dem 20. Dezember werden die Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht in der Staatskanzlei an Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht übergeben. Die Thüringenweite Verteilung findet schließlich traditionell einen Tag vor Heiligabend am 23. Dezember statt. Die Thüringer Aussendefeier unter Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Birgit Diezel beginnt um 9 Uhr im Rathaus von Leinefelde. Von hier aus bringen über 100 Helferinnen und Helfer, darunter Pfadfindergruppen der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg, des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, des Rings Evangelischer Gemeindepfadfinder, des Pfadfinderbund Weltenbummlers, des Pfadfinderbund Boreas, der Wesley Scouts, des Deutschen Pfadfinderbundes oder der Christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend sowie Kirchengruppen und Gruppen der Thüringer Jugendfeuerwehr das Licht an 254 Bahnstationen des Freistaates. Damit dies möglich ist, werden sie dabei von den Thüringer Bahngesellschaften, der  Deutsche Bahn AG - Regio Thüringen, der Erfurter Bahn, der Süd-Thüringen-Bahn, der Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn und der Vogtlandbahn mit Freifahrkarten unterstützt. In vielen Städten und Gemeinden wird das Friedenslicht nach der Übergabe am Tag vor Heiligabend feierlich in Empfang genommen. Sei es durch den Oberbürgermeister Andreas Bausewein in Erfurt, im Rahmen des Lichterfestes in Pößneck oder durch ein Aufgebot der Jugendfeuerwehr in Nordhausen. Aber auch kleine Gruppen oder einzelne Familien nehmen das Licht entlang der Bahnhaltepunkte in Empfang um es weiterzutragen und im Herzen zu teilen. Schließlich gewinnen mit Frieden Alle, egal wie groß oder klein die dazugehörige Laterne ist.


Friedenslicht aus Bethlehem verwandelte Thüringen in ein Lichtermeer

Sonntag, 23. Dezember 2012

Michael Kruspe, Marcel Hoyer und Christina Tasch begrüßen die Helfer des Initiativkreises in der Aussendefeier im Rathaus von Leinefelde-Worbis

Michael Kruspe, Marcel Hoyer und Christina Tasch begrüßen die Helfer des Initiativkreises in der Aussendefeier im Rathaus von Leinefelde-Worbis

Weitergabe des Friedenslichtes an den Bahnstationen des Freistaates Thüringen durch Christian Eichner, …

Weitergabe des Friedenslichtes an den Bahnstationen des Freistaates Thüringen durch Christian Eichner, …

… und Christoph Schneider.

… und Christoph Schneider.

Friedenslicht aus Bethlehem erstrahlt in ganz Thüringen.

Friedenslicht aus Bethlehem erstrahlt in ganz Thüringen.

Als Michael und Stefanie Pollner am dritten Adventswochenende nach Wien fuhren, um hier ihre Kerze an einer kleinen Flamme zu entzünden, war dies eine von vielen, die an diesem Tag von Österreich an Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus der ganzen Welt in über 30 Länder von Rußland bis in die Vereinigten Staaten weitergegeben wurde. Es war aber genau diese eine Kerze, welche dafür sorgte, dass das daran entzündete Friedenslicht aus Bethlehem bis zum Heiligen Abend in ganz Thüringen verbreitet werden konnte.

Hierfür brachten es die beiden Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) sicher aufbewahrt nach Leinefelde-Worbis, wo es im Rahmen eines Jugendgottesdienstes von Diözesankurat Pfarrer Markus Könen und der Gemeinde am Abend des 16.12.2012 in der St. Bonifatiuskirche empfangen wurde. Am 20.12.2012 übergab eine gemeinsame Delegation der Ringpfadfinderverbände Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg, Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP)  das Friedenslicht an die Europaministerin Marion Walsmann, die es für die Thüringer Staatskanzlei entgegennahm. Der eigentliche Höhepunkt fand schließlich traditionell einen Tag vor Heiligabend am 23.12.2012 statt. Ausgehend vom Rathaus in Leinefelde-Worbis wurde die Flamme unter der Schirmherrschaft der Thüringer Landtagspräsidentin Birgit Diezel an 254 Bahnstationen in Thüringen verteilt. Marcel Hoyer, der die Gäste des Initiativkreieses Friedenslicht für Thüringen gemeinsam mit dem Leinefelder Ortsteilbürgermeister Siegfried Klapprott und der Landtagsabgeordneten Christina Tasch begrüßen konnte, wies in der Aussendefeier auf die vielen kleinen und großen Traditionen hin, die sich über die Jahre in den einzelnen Orten Thüringens entlang der Bahnstrecken entwickelt haben. Und so zahlreich wie die Bahnstationen, waren schließlich auch die Ereignisse an den Haltepunkten, an denen das Friedenslicht in Empfang genommen werden konnte. Sei es das Lichterfest in Pößneck, der Adventskalender in Gera, das Aufgebot der Jugendfeuerwehr in Nordhausen, eine ökumenische Andacht in Weimar oder der Empfang durch den Oberbürgermeister Andreas Bausewein in Erfurt, allerorts wurde die Flamme würdig empfangen und weitergegeben. Ohne die Unterstützung der Thüringer Bahngesellschaften Deutsche Bahn AG - Regio Thüringen, Erfurter Bahn, Süd-Thüringen-Bahn, Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn und Vogtlandbahn, den Einsatz der über 100 Helferinnen und Helfer der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg - Diözesanverband Erfurt, des Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Land Mitteldeutschland, dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Landesverband Thüringen, dem Ring Evangelischer Gemeindepfadfinder - Stamm Legefeld, dem Pfadfinderbund Weltenbummler - Landesverband Thüringen, dem Pfadfinderbund Boreas, den WesleyScouts, den Christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfindern der Adventjugend in Thüringen, dem Deutschen Pfadfinderbund - Jungenschaft und Hag Hohenstaufen Altenburg, Thüringer Jugendfeuerwehr sowie der Evangelischen Jugend wäre diese Aktion so nicht möglich gewesen. Ein großes Dankeschön gilt auch den Thüringer Medien, die durch ihre Berichterstattung und der Veröffentlichung der Ankunftszeiten zur Verbreitung des neuen Weihnachtsbrauches wesentlich beigetragen haben. Denn nur so konnte das Friedenslicht zusammen mit der Botschaft – Mit Frieden gewinnen Alle – zum Weihnachtsfest 2012 in ganz Thüringen erstrahlen.

Impressionen, Presseberichte etc. vom Friedenslicht 2012 auf der Facebook-Veranstaltungsseite

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