VDAPG

Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen

Chronik: 2010

Damit Ihr Hoffnung habt: Ökumenischer Kirchentag in München

Mittwoch, 12. Mai 2010

Marcel Hoyer mit Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière

Marcel Hoyer mit Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière

Schon zur Tradition geworden ist der Helfereinsatz der Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stamm Drei Gleichen zu den Bundesweiten Kirchentagen, unabhängig ob Evangelisch, Katholisch oder Ökumenisch.  Der zweite Ökumenische Kirchentag in München vom 12. bis 16. Mai 2010 durfte da natürlich nicht fehlen.

Eingesetzt in der Einlasskontrolle galt es für die rund 15 Pfadis aus der Landgemeinde Nesse-Apfelstädt, Gotha, Erfurt und Weimar dabei gleichermaßen Autos im strömenden Regen zum Parkplatz zu geleiten oder den Zugang zum VIP-Bereich des Kirchentages zu kontrollieren. Spaß machte beides. Während im ersten Fall der eine oder andere Fahrzeuginsasse anerkennend Brezen oder Infomaterial an die Helfer weitergab, war es im zweiten Fall möglich mit Prominenz, wie Norbert Blüm, Wolfgang Thierse oder Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière ins Gespräch oder aufs Foto zu kommen. Neben der täglichen Arbeit war es den Helfern aus Thüringen natürlich auch vergönnt, sich in das Münchener Kirchentagsgetümmel mit seinen rund 200.000 Besuchern zu stürzen. Neben Gespächskreisen, Kirchenbesuchen, Foren und zahlreichen Ständen, waren vor allem die Konzerte von Fool’s Garden auf der Messe oder Nena auf der Theresienwiese ein Highlight.

Hendrik Knop

Fotos


Lagerfeuerrunde und Abenteuerhajk: Pfingstlager in der Sächsischen Schweiz

Freitag, 21. Mai 2010

Robert und Paul Gschweng auf dem Hajk durch die Sächsische Schweiz

Robert und Paul Gschweng auf dem Hajk durch die Sächsische Schweiz

Vor der Kirche in Děčín: Sascha John, Hendrik Knop, Marcel Hoyer und Paul Gschweng

Vor der Kirche in Děčín: Sascha John, Hendrik Knop, Marcel Hoyer und Paul Gschweng

Das alljährliche Pfingstlager führte die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Pfadfinderschaft Freiheit e.V. aus der Landgemeinde Nesse-Apfelstädt und der Stadt Gotha in diesem Jahr in die Sächsische Schweiz. Auf dem Ringpfadfinderzeltplatz in Lohmen schlugen die 5 Wagemutigen ihre Jurte (Pfadfinderzelt) auf.

Aufgrund der Terminüberschneidung mit Konfirmationen und Jugendweihe war es nur eine kleine Gruppe, die sich auf den Weg in das Elbsandsteingebirge aufgemacht hatte. Dafür wurde sie aber mit unvergesslichen Eindrücken über die Pfingstfeiertage belohnt. Ein recht abenteuerlicher Hajk führte die Pfadis auf Wegen und Umwegen von der Bastei über die sogenannten “Schwedenlöcher” bis zum Amselfall und wieder zurück. Mancher Pfad war hierbei so steinig, dass der ein oder andere über die Hilfe von “Bergführer” Robert Gschweng recht dankbar war, für den jeder noch so steile Aufstieg abseits der Hauptwege kein Problem darstellte. Der zweite Höhepunkt der Pfingstfahrt war ein Ausflug in das tschechische Städtchen Děčín. Neben der Besichtigung der Stadt mit seinen Märkten und zahlreichen Kirchen stoßen die Pfadfinder eher zufällig auf ein Stadtfest, welches entlang des gesamten Elbufers stattfand. Für Begeisterung sorgte auch die bömische Küche mit Knödeln, Fleisch und Kraut. Gut gekocht wurde aber auch auf dem Lagerplatz in Lohmen. Außerdem kamen auch der Lagerbau und ausgiebige Singerunden am Lagerfeuer nicht zu kurz. So ließ “Gitarrist” Sascha John die Klampfe zu den Pfadfinderliedern bis tief in die ein oder andere Nacht erklingen.

Hendrik Knop

Fotos


Sommervorbereitung im Pfadfinderzentrum

Sonntag, 06. Juni 2010

Zelte für die Gäste der Grundschule aufgebaut: Sippe Kreuzspinnen

Zelte für die Gäste der Grundschule aufgebaut: Sippe Kreuzspinnen

Reparaturarbeiten im Sanitärtrakt vollzogen: Martin Reinhardt und Tobias Schack

Reparaturarbeiten im Sanitärtrakt vollzogen: Martin Reinhardt und Tobias Schack

Die ersten sommerlichen Sonnenstrahlen haben auch die Aktivitäten im Neudietendorfer Pfadfinderzentrum “Drei Gleichen” wiederbelebt. Um sich auf die Gäste im Sommer vorzubereiten, wird seit Tagen gewerkelt.

So hatten Martin Rheinhardt und Tobias Schack zusammen mit weiteren Helfern notwendige Reparatur- und Verschönerungsarbeiten am Sanitärtrakt vorgenommen und sich um den Rasen gekümmert, während zuvor Marco Schell und Enrico Emmrich die Gruppenräume des Stammesgebäudes neu gemalert hatten. Zu den ersten Gästen zählt in diesem Jahr die zweite Klasse der Grundschule Neudietendorf, welche hier zum Abschluss des Schuljahres zeltet. Die Pfadfindersippe Kreuzspinnen baute für die kleinen Gäste in ihrer Gruppenstunde zwei große Pfadfinderjurten für die Übernachtung auf. Auch eine achte Klasse des Gymnasiums wird zusammen mit Eltern eine Nacht im Pfadfinderzentrum zelten, bevor die Scouts Gäste von der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg aus Gifhorn (Niedersachsen)  und Salach (Baden-Württemberg) bekommen. Auch die Kinder- und Jugendclubs der Landgemeinde schlagen für drei Tage ihre Zelte im Pfadfinderzentrum auf, worüber sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Rahmen der gemeinsamen Kinder- und Jugendarbeit vor Ort besonders freuen.

Hendrik Knop

Fotos


Sommerfest in Neudietendorf am 27.06.2010

Sonntag, 27. Juni 2010

Wahre Freundschaft

Wahre Freundschaft

Teambesprechung und Taktikvorgabe vom Trainer

Teambesprechung und Taktikvorgabe vom Trainer

Schon in aller Frühe 9 Uhr standen die Pfadfinder auf dem Fußballplatz des ESV LOK NEUDIETENDORF um die Ehre der Pfadfinder auch auf dem Fußballfeld zu verteidigen. Die Mannschaft mit einem deutlich jugendlichen Charakter (keiner älter wie 19 Jahre) hatte sich das Ziel genommen wenigstens einen Platz unter den ersten dreien zu machen.

Dies war durchaus nicht unrealistisch bedenkt man doch wer in dem Starensemble der Pfadies war. Da war der Torhüter Julian Wolf und die variabel einsetzbaren Feldspieler Sebastian Hertel, Martin Nolte, Domenique Bickel, Martin Blamberg, Christopher Schuchhardt, Moritz Gödecke, Nick Wiegand, Gustav Theile sowie Marco Dolkovski und der Trainer Christian Eichner, der seine starke Mannschaft nur noch auf den Sieg einstellen musste. Bei lediglich 7 Teams spielte jeder gegen jeden in einer Art Liga Modus. Nach einem anfänglichen Unentschieden gegen ‘3 Gleichen’ ließ ein Sieg im zweiten Spiel gegen die ‘Einherier’ Hoffnungen aufkeimen. Doch drei Unentschieden gegen die ‘Waschbären’, ‘FC Knorpelschaden’ und die ‘Kornhochheimer’ mussten nun ausgeglichen werden mit einem Sieg gegen die mehrmaligen Tuniersieger Shell. Mit viel Einsatz und Kampf wurde dieses Spiel geführt. Jedoch gewann Shell mit 1:0 durch ein Tor durch Sascha Heinemann und alle Titelträume waren ausgeträumt. Letztendlich wurde man vierter und konnte so nichts Zählbares mit nach Hause nehmen. Doch dies sollte eine Woche später gans anders kommen.

Christian Eichner


Sommerfest in Ingersleben am 03.07.2010

Samstag, 03. Juli 2010

Mannschaftsbild (li.o. Christian Eichner, Sandro Frank, Martin Nolte, Nick Wiegand, Roberto 'Patcho' Borg, Martin Krupke li.u. Julian Wolf, Sebastian Neitzel, Gustav Theile, Sebastian Hertel, Marco Dolkovski)

Mannschaftsbild (li.o. Christian Eichner, Sandro Frank, Martin Nolte, Nick Wiegand, Roberto 'Patcho' Borg, Martin Krupke li.u. Julian Wolf, Sebastian Neitzel, Gustav Theile, Sebastian Hertel, Marco Dolkovski)

Spieler und Fans unter der Jurte

Spieler und Fans unter der Jurte

Nach dem glücklichen 1:0 gegen die Waschbären

Nach dem glücklichen 1:0 gegen die Waschbären

Der Titel :P

Der Titel :P

**Hier standen sie nun wieder die Pfadies. Zwar mit entscheidenden Veränderungen jedoch stark genug um mitzumischen. Zu Anfang hatte sich Unmut im Team breit gemacht da der Hoffnungsträger des Teams bei diesem Tunier in Ingersleben, Sebastian Hertel nicht pünktlich erschien. Es stellte sich heraus, dass er sich noch fit schlafen musste um den anderen Teams in den Allerwertesten treten zu können. **

Und dann war es endlich soweit um 10.15 Uhr war die Mannschaft komplett. Im Pfadfindertor wie gewohnt unsere Nummer 1 Julian Wolf. Die Feldspieler waren diesmal Sebastian Hertel, Moritz Gödecke, Sandro Frank, Martin Nolte, Martin Krupke, Sebastian Neitzel, Roberto ‘Patcho’ Borg, Nick Wiegand, Gustav Theile, Robert Hoßfeld und Marco Dolkovski. Der Trainer: Christian Eichner. Und wieder hieß das Ziel: “Titel”. Und wieder waren alle heiß. Und wieder stand Hendrik Knop am Spielfeldrand und lieferte ein wunderbares Catering sowie tolle Fotos. Dank dir Hendrik. Und dann ging es los für die Ehre des PSFR und die Ehre der Spieler gegen Nottleben. Und es lief gar nicht rund. Die Pfadies kamen nicht über ein Unentschieden heraus und dabei musste gewonnen werden, denn mit dem FC KNORPELSCHADEN rund um Teamchef und Spieler Michael Tuch und der Mannschaft der SHELL hatten die Pfadies die schwersten Brocken gleich in ihrer Gruppe. Die Todesgruppe wurde außerdem komplettiert durch die erwähnten Vorjahresdritten NOTTLEBEN und der Mannschaft ATHLETICO BÜLOW, die das Neudietendorfer von-Bülow Gymnasium seit vielen Jahren würdig vertreten. Im zweiten Spiel ging es dann gegen Bülow. Es fing gut an denn die Pfadies gingen in Führung, doch zwei Tore vom 16 jährigen Stefan Zielasko setzten den Titelträumen ein Ende. Man verlor mit 1:2. Theoretisch war zwar noch alles möglich, doch durch den Ausfall von Domenique Bickel und Martin Blamberg die in diesem Tunier verhindert waren, waren die Chancen praktisch null noch irgendetwas zu erreichen. Mit dieser Ausgangsposition ging es ins dritte Gruppenspiel gegen Shell. Und zu aller Überraschung ließen die jungen wilden der Pfadies der Shell Mannschaft keine Chance. Man gewann das Spiel überragend 3:0 und konnte nun euphorisiert vom Sieg vom Einzug ins Halbfinale träumen. Und nun kam im vierten Spiel der FC Knorpelschaden. Es ging um alles oder nichts. Mit einem Sieg würde man als GRUPPENERSTER ins Halbfinale einziehen. Bei einem Unentschieden wäre man raus und Knorpelschaden wäre Gruppenerster vor Shell. Und so ging es los. Die Pfadfinder gleich mit den ersten Chancen und dem ersten Tor. Doch nach dem 1:0 durch Sebastian Hertel war es eine Zitterpartie. Bis kurz vor Schluss verteidigte man großartig und die Null stand. Torhüter Julian Wolf war bärenstark und guckte einige Bälle am Tor vorbei. Die vorletzte Minute Angriff Knorpelschaden, abgewehrt. Trainer Christian Eichner brachte nochmal Martin Krupke. Abwurf Wolf auf Krupke, der von der Mittellinie Sololauf bis vor das gegnerische Tor. Schuss. TOOOR! Da war es das erlösende 2:0. Mit der besten Defensive und als Gruppenerster zog man ins Halbfinale ein.

**Staffel A ****Staffel B **1. Pfadfinder                   6:2       7 1. FC Aro                      9:5         9 2. Shell                           6:7        7 2. Waschbären 07        10:5        7 3. Knorpelschaden        6:5        6 3. Flitzpiepen               6:4          7 4. Nottleben                  7:6         5 4. KUF-Armee            9:5          6 5. Athletico Bülow        6:11       3 5. Kirmes                    4:19        0

Im Halbfinale ging es nun gegen die Waschbären 07. Die Waschbären ein langjähriger Begleiter der Pfadies wurden als sehr gefährlich eingeschätzt, da sie durch schnelle Konter schnell mal das Mittelfeld überbrücken können. Jedoch wurde es eher ein Gestochere als ein ansehnliches Fußballspiel an dessem Ende Marco Dolkovski irgendwie den Ball bei den Waschbären hinein schoss. Aber auch eher ein Zufallstor. 1:0 lautete der Endstand und bedeutete Finale gegen Shell, die sich gegen FC Aro ebenfalls mit 1:0 durchsetzten.

Halbfinale Pfadfinder - Waschbären 07  1:0 Shell          - FC Aro              1:0

Im Finale traf man also auf alte bekannte. Das Ergebniss war egal, denn etwas Zählbares konnte man ja schon mit nach Hause nehmen. Mit der Gewissheit nichts mehr verlieren zu können ging man ins Spiel. Nach 12 Minuten lautete der Endstand 1:3 für die neuen alten Titelträger Shell. Es war letztendlich verdient da die Pfadfinder ziemlich kaputt waren und die erfahrenen Shellspieler dies früh in 3 Tore umwandelten. Den Ehrentreffer erzielte Sebastian Hertel.

FINALE Shell   -   Pfadfinder              3:1

Toptorschütze war David Mühlhausen (FC Aro) mit 6 Toren vor den Zweiten Sebastian Hertel und Robert Kowalzyk (FC Knorpelschaden) mit jeweils 5 Toren.

Letzendlich war dieses Tunier ein voller Erfolg. Das Amtsblatt ‘Nesse-Apfelstädt’ titelte “Anerkennung aber trotzdem den jungen Kickern von den Pfadfindern, die mit einem Altersdurchschnitt von 19 Jahren den erfahrenen Fußballern von Shell (Altersdurchschnitt 29) knapp den Vortritt lassen mussten.

Christian Eichner


Stamm Drei Gleichen zu Gast auf dem VCP-Bundeslager in Wolfsburg

Samstag, 07. August 2010

Zeltstadt auf dem VCP Bundeslager in Wolfsburg

Zeltstadt auf dem VCP Bundeslager in Wolfsburg

Florian, Eric & Hendrik vom Stamm Drei Gleichen auf der Eröffnungsveranstaltung

Florian, Eric & Hendrik vom Stamm Drei Gleichen auf der Eröffnungsveranstaltung

Florian auf dem nachgebauten Turm der Burg Rieneck

Florian auf dem nachgebauten Turm der Burg Rieneck

„Leinen los, auf zu neuen Abenteuern!” war das Motto des 8. Bundeslagers des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP). Vom 29. Juni bis zum 7. August 2010 fand dieses in Almke unweit von Wolfsburg mit über 5000 Kindern und Jugendlichen aus Deutschland sowie Gästen aus der ganzen Welt statt. Auf Einladung des Wolfschlüger Partnerstammes VCP Stamm Martin Luther King aus Baden Württemberg war es auch 3 Pfadfindern des Stamm Drei Gleichen der Pfadfinderschaft Freiheit e.V. mit Sitz in Neudietendorf möglich an diesem Großlager teilzunehmen.

Eric Hoffmann, Florian Schütz als Teilnehmer und Hendrik Knop als Gruppenleiter waren es, die den Neudietendorfer Stamm Drei Gleichen auf dem 10tägigen Pfadfinderlager des VCP vertreten durften. 10 Tage voller Abenteuer, Eindrücke und neuer Freundschaften. Die Spielidee des Lagers bestand darin, dass sich das Handelsschiff „Nessaja“ auf dem Grund des „Lupusmaniero“ festgesetzt hat. Schuld daran hatten die umliegenden Inselstädte, welche ohne Rücksicht auf die Umwelt wirtschafteten, was die Versandung des Meeres zur Folge hatte. Um aus der Misere herauszukommen bestand die einzige Chance nun darin, die Bewohner der verschiedenen Inselstädte in allen Fertigkeiten und Fähigkeiten auszubilden, um die „Nessaja“ wieder flott zu machen. Dazu war es auch notwendig die eigene Stadt zu verlassen. Der Stamm Drei Gleichen war zusammen mit dem Partnerstamm Martin Luther King in der sogenannten „Neustadt“ untergebracht, dem Teillager des VCP Sachsen, in welchem sich aber auch ein Großteil der Gruppen des VCP Mitteldeutschlands befand. Als Werkstatt selbst gestalteten die Neudietendorfer eine „Hippiejurte“, ein buntes Pfadfinderzelt mit verschiedenen Stoffbahnen, welche bemalt und genäht wurden. Um sich bis zum Meister ausbilden zu lassen besuchten die Teilnehmer des Stammes Werkstätten in den Inselstätten „Alma Mater“, „Stoffmeer“ oder „Port Puree“, um hier Zeltlampen, alkoholfreie Cocktails oder Seile herzustellen. Aber nicht nur im Programm, sondern auch bei der Ernährung selbst, stand die Nachhaltigkeit für die über 5000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vordergrund. So waren alle Lebensmittel ökologisch angebaut und kamen von Biobauern aus dem Umland. Anstatt Tiefkühlpizza gab es frische Milch, Gemüse, Obst oder Vollkornnudeln. Den besonderen Reiz eines großen Lagers stellten natürlich auch in Wolfsburg die großen und kleinen Veranstaltungen, wie ein gemeinsamer Singewettbewerb, der Lagergottesdienst oder das Abendprogramm „Die Camper“ im Teillager Neustadt dar. Ein besonderes Ambiente wurde natürlich auch durch die zahlreichen imposanten Lagerbauten versprüht, zu denen eindeutig das Handelsschiff Nessaja, der Nachbau des Turms der Burg Rieneck, das Lagertor oder die zahlreichen Cafés gehörten. Die Besonderheit der schwarzen Zelte, welche solche Großbauten möglich machen liegt im deutschsprachigen Raum. Natürlich fanden auch die Zahlreichen ausländischen Gäste Gefallen daran. Zumindest kam dies im Kontakt mit russischen, israelischen oder englischen Pfadfinderinnen und Pfadfindern zu Sprache, die die Teilnehmer des Stamm Drei Gleichen während dem Lager in Workshops, bei einem Ausflug nach Wolfsburg oder im Lagercafé hatten. Auch wenn die „Nessaja“ aus dem versandeten Meer bis zum Ende des Lagers nicht befreit werden konnte, ist es den Inselbewohnern aufgrund der neu gewonnen Erkenntnisse nun möglich miteinander umweltbewusst die Zukunft zu meistern. Der PSFR e.V. Stamm Drei Gleichen bedankt sich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei dem VCP Stamm Martin Luther King aus Wolfschlugen, dem VCP Land Mitteldeutschland, der Teillagerleitung des VCP Sachsen sowie der VCP Bundesleitung für die Möglichkeit der Teilnahme an dem Bundeslager.

Hendrik Knop


Mitgliederversammlung beschließt Namens - und Satzungsänderung

Samstag, 18. Dezember 2010

Mitgliederversammlung im Pfadfinderzentrum

Mitgliederversammlung im Pfadfinderzentrum "Drei Gleichen"

Auf seiner Mitgliederversammlung am 18. Dezember 2010 wurde die bisherige “Pfadfinderschaft Freiheit e.V.“in das “Pfadfinderzentrum Drei Gleichen e.V.” per Satzungsänderung umgewandelt.

Zweck des Vereins ist nunmehr die Erhaltung und Pflege des Pfadfinderzentrums Drei Gleichen im Ortsteil Neudietendorf der Gemeinde Nesse-Apfelstädt. Das Pfadfinderzentrum steht Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen für eine vielfältige Kinder- und Jugendarbeit nach den Grundsätzen der Pfadfinderbewegung, wie die Durchführung von Freizeiten, Erholungs- und Bildungsmaßnahmen, Projekten oder Gruppenstunden zur Verfügung. Zum neuen Vorstand des Vereins zählen die vier Vorsitzenden Gorden Frank, Hendrik Knop, Martin Reinhardt und Tobias Schack sowie die acht Beisitzer Christian Eichner, Robert Gschweng, Marcel Hoyer, Sascha John, Sebastian Neitzel, Sabine Währisch, Stefan Winzer und Pierre Wolf. Die bisherige Gruppen- und Stammesarbeit findet zukünftig in einer anderen Form ihre Erfüllung.

Pfadfinderzentrum Drei Gleichen e.V.


Weihnachtsfeier 2010

Samstag, 18. Dezember 2010

Gebäck, Kaffee und Tee zur Weihnachtsfeier

Gebäck, Kaffee und Tee zur Weihnachtsfeier

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung am 18. Dezember 2011 feierten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Nesse-Apfelstädt das Weihnachtsfest.

In verschiedenen weihnachtlichen Spielen musste Beispielsweise pantomiemisch eine Weihnachtsgans dargestellt oder das Wort Friedenslicht gemalt und erraten werden. Höhepunkt der Feier war die alternative Darstellung der Weihnachtsgeschichte in zwei Gruppen, wobei verschiedene zuvor ausgewählte Wörter in die Aufführung eingearbeitet werden mussten. Natürlich durften auch Tee, Weihnachtsgebäck und Weihnachtslieder an diesem Tag nicht fehlen. Die Sippe Schleiereulen hatte zuvor in ihrer Gruppenstunde das Pfadfinderzentrum festlich geschmückt. Nach dem Ende der Feier für die Sipplinge klang der Abend für die Ranger/Rover und Erwachsenen noch mit einer Runde Monopoly aus.


Friedenslicht aus Bethlehem von Gera in Thüringen verteilt: Lukas holte das Licht aus Linz

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Sebastian Neitzel und Clemens Riese auf dem Weg zur Friedenslicht-Aussendefeier nach Gera

Sebastian Neitzel und Clemens Riese auf dem Weg zur Friedenslicht-Aussendefeier nach Gera

Friedenslicht Kind Lukas Klleinwächter übergibtt im Geraer Rathaussaal das Licht an die Pfadfinder Clemens Riese und Udo Wich Heiter.

Friedenslicht Kind Lukas Klleinwächter übergibtt im Geraer Rathaussaal das Licht an die Pfadfinder Clemens Riese und Udo Wich Heiter.

Eric Hoffmann und Jan Eric Sczesny von den Pfadfindern aus Nesse-Apfelstädt verteilen das Friedenslicht in Sondershausen.

Eric Hoffmann und Jan Eric Sczesny von den Pfadfindern aus Nesse-Apfelstädt verteilen das Friedenslicht in Sondershausen.

Gera - Das 21. ORF-Friedenslicht aus Bethlehem hat pünktlich einen Tag vor den Heiligen Abend von Gera aus seinen Weg zu über 230 Bahnhöfen in Städten und Gemeinden des Freistaates Thüringen genommen.

Dorthin wird es von zirka 140 Lichterboten überbracht und kann von allen Interessierten abgeholt und weiter verteilt werden. Es soll zu den Weihnachtsfeiertagen in Kirchen, sozialen Einrichtungen, bei Vereinen und Verbänden, an Bahnhöfen oder bei Familien unter dem Weihnachtsbaum an die weihnachtliche Botschaft und an den Wunsch für Frieden und menschliches Miteinander über die Ländergrenzen erinnern. Im Rahmen einer Feststunde im Geraer Rathaussaal, zu der die Stadt Gera und der Initiativkreis “ORF-Friedenslicht aus Bethlehem für Thüringen” eingeladen hatten, übergab das Friedenslicht-Kind 2010 für Thüringen, der zwölfjährige Geraer Schüler Lukas Kleinwächter, feierlich das Licht an Landtagspräsidentin und Schirmherrin Birgit Diezel, Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm und die Friedenslicht-Boten des Landes. „Für Gera ist dieses Friedenslicht-Jahr ein besonderes Jahr. Geraer Bürgerinnen und Bürger waren genau vor 20 Jahren erstmals in Linz und holten das Licht nach Gera. Es waren die Journalisten und Rundfunkmacher Klaus-Dieter Kunick, Thomas Triemner und Angelika Lehmann. Sie transportierten den Gedanken des Lichts und damit den gemeinsamen Wunsch nach Frieden über Ländergrenzen“, würdigt Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm ihre Initiative. „Heute, 20 Jahre später, hat das Licht eine vielfach größere Leuchtkraft. Es ist bewegend zu wissen, wie viele sich für die Verbreitung des Lichts engagieren. Im Namen unserer Stadt danke ich Ihnen allen dafür, vor allem unseren Geraern, dem Friedenslicht-Kind, den Vereinen und Verbänden und Unternehmen, die es bis in entlegene Ecken Thüringens tragen.“ An der Feststunde nahmen viele Helfer und Interessenten, frühere Friedenslicht-Kinder, Vertreter von Kirchen, Vereinen und Verbänden und bisheriger Patenstädte aus ganz Thüringen teil. Der Geraer Gymnasiast Lukas Kleinwächter hatte das Friedenslicht am 20. und 21. Dezember aus dem ORF-Landesstudio Oberösterreich in seine Heimatstadt geholt. In Linz teilt er es sich traditionell zur Stafette mit dem Friedenslicht-Kind aus Österreich Stefan Ivatovic. Das hatte sich bereits zu Beginn des Advents auf eine Pilgerreise begeben und die Flamme über dem silbernen Stern in der Geburtsgrotte zu Bethlehem entzündet. In Gera wurde das Weihnachtslicht bis zur Feststunde am 23. Dezember bei der Geraer Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr Gera-Langenberg aufbewahrt. Gera ist in diesem Jahr Patenstadt für das 21. ORF-Friedenslicht aus Bethlehem für Thüringen und durfte deshalb auch das diesjährige Patenkind wählen. Lukas wurde nach einem Aufruf der Stadt zur Wahl des Friedenslicht-Kindes vom Verein Per Pedes Gera e.V., Verein für junge Stadtführer & Videoclub e.V., vorgeschlagen. Er ist junger Christ und kennt die Bedeutung des Friedenslichtes. Gemeinsam mit seiner Mutti holte er es jedes Jahr nach Hause. Ursprung für das ORF-Friedenslicht war 1986 eine Idee im ORF-Landesstudio. Das leuchtende Weihnachtssymbol wurde zunächst in Österreich als Dankeschön an alle verteilt, die mit ihrer Spende die ORF-Aktion „Licht ins Dunkel“ und damit behinderte und notleidende junge Menschen unterstützten. Es war der Gedanke, im Rahmen von „Licht ins Dunkel“ in Bethlehem ein Licht zu entzünden und es den Menschen im Sinne des Weihnachtsfriedens weiterzugeben. Inzwischen hat sich das Friedenslicht weltweit zu einem neuen Weihnachtsbrauch entwickelt. Es hat die Herzen der Menschen erobert, die sich vom Frieden auf Erden rühren lassen. Am 23. Dezember 2010 nehmen die Thüringer genau zwanzig Jahre an der Friedenslichtaktion teil. Das Friedenslicht aus Bethlehem kann in Gera von allen Interessierten u.a. in der Leitstelle der Feuerwehr in der Berliner Straße, an mehreren Stellen im SHR Wald-Klinikum u.a. an der Rezeption, im Hofwiesenbad Gera, im Gera Tourismus e.V., Heinrichstraße 35, am Simmel Markt Gera, Reichsstr. 12, im Wohnheim der Lebenshilfe, Erich-Weihnert-Straße 36, Bieblach-Ost, beim „Österreicher“ am Markt, im Café „Royal“ auf der Sorge, im Café „Sternberger“ in Untermhaus und zur heutigen Weihnachtslesung im Theater abgeholt werden. Ein großes Dankeschön gilt in diesem Zusammenhang der Geraer Verkehrsbetrieb GmbH, die den Friedenlichtboten eine kostenlose Fahrt zur Überbringung des Friedenslichtes ermöglichen.

Deutschland Today, 23.12.2010

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