VDAPG

Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen

Chronik: 2008

Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V. wählt neuen Vorstand

Samstag, 12. Januar 2008

Neu gewählte Vorsitzende der Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V.: Tobias Schack, Gorden Frank, Sven Grelke und Hendrik Knop

Neu gewählte Vorsitzende der Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V.: Tobias Schack, Gorden Frank, Sven Grelke und Hendrik Knop

Mit einer Mitgliederversammlung startete die Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V. am Samstag, dem 12. Januar 2008 ins neue Jahr. Im Neudietendorfer Pfadfinderzentrum „Fritz Riebold“ hatten die Mitglieder die Chance einen neuen Vorstand zu wählen. In das Amt der vier gleichberechtigten Vorsitzenden wurden Gorden Frank (Stamm Drei Gleichen, Neudietendorf), Sven Grelke (Stamm Societas Mercatorum, Erfurt), Hendrik Knop (Stamm Drei Gleichen, Neudietendorf) und Tobias Schack (Stamm Drei Gleichen, Neudietendorf) gewählt.

Ergänzt wird die Arbeit durch die acht Beisitzer. Hier entschieden sich die Mitglieder für Marcel Hoyer (Siedlung Bellevue, Berlin), Sascha John (Siedlung Sachsen, Coburg und Gotha, Gotha), Philipp Kleinsim (Stamm Societas Mercatorum, Erfurt), Dorothea Ludwig (Siedlung Ettersberg, Weimar), Martin Reinhardt (Stamm Drei Gleichen, Neudietendorf), Christoph Schneider (Stamm Drei Gleichen, Neudietendorf), Stephanie Weiß (Siedlung Sachsen, Coburg und Gotha, Gotha) und Stefan Winzer (Siedlung Ettersberg, Weimar). An Aufgaben mangelt es dem neu gewähltem Vorstand nicht. Neben dem weiteren Ausbau der Gruppen vor Ort soll es in diesem Jahr wieder jede Menge Fahrten und Lager geben. Zu den Highlights gehören die Wölflingsfreizeit auf Burg Ludwigstein, das Pfingstlager in Mainz sowie das gemeinsame Deutsch-Polnisch-Ukrainische Sommerlager auf der Krim am Schwarzen Meer.


Auf die Kinder kommt es an – Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V. ist Mitglied des Deutschen Kinderhilfswerkes

Sonntag, 20. Januar 2008

Eine Gesellschaft, in der die Kinder ihre Interessen selbst vertreten, weil sie das können, ist die Vision des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V. Eine Vision die nun auch die Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V. mit Sitz in Neudietendorf teilt, welche als Mitglied mit der Nummer 452 213 aufgenommen wurde.

Seit mehr als 30 Jahren setzen sich Menschen, Vereine, Kommunen und Firmen in Deutschland dafür ein. Ihr Ziel ist die Verbesserung der Lebensverhältnisse von Kindern, um ihre aktive Teilhabe an allen sie betreffenden Fragen zu sichern. Grundlage der Arbeit ist die UN-Kinderrechtskonvention. Mittlerweile ist der Verein in den Feldern Spielraum, Kinderpolitik und Medien aktiv. Über einen Förderfonds werden Kinder- und Jugendprojekte in ganz Deutschland gefördert. Seit 1993 gibt es den Kindernothilfefonds mit dem Kindern und ihren Familien in Not geholfen wird. Neben der Förderung trägt der Verein zahlreiche eigene Projekte. Exemplarisch sind hierfür das Kinderangebot Kindersache, das mit 500.000 Besuchern pro Monat zu den beliebtesten Kinderwebsites gehört und das Weltkindertagsfest in Berlin, welches jährlich von etwa 300.000 Kindern und Erwachsenen besucht wird.

Deutsches Kinderhilfswerk e.V.


Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V. auf dem Weg in Weltweite Gemeinschaft

Freitag, 25. Januar 2008

Die Generalversammlung der Europäischen Region der World Federation of Independent Scouts (WFIS) hat während ihrer Tagung vom 25. bis 27. Januar 2008 in Diez die Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V. als Anwärter aufgenommen.

Damit ist der Weg frei für eine vollwärtige Mitgliedschaft, die sich der Pfadfinderbund mit Sitz in Neudietendorf in zwei Jahren erarbeiten kann. Die World Federation of Independent Scouts ist einer von mehreren tätigen Weltpfadfinderverbänden und wurde 1996 in Laubach, Deutschland, gegründet. Ihr Ziel ist es, ein Dachverband für Scouts zu sein, die nicht Mitglied in einer anderen Weltorganisation sind, und sie auf Lagern, Leitertrainings und Jamborees zusammenzubringen. Erster Test hierfür wird das Deutsch-Polnisch-Ukrainische Sommerlager der Riebold-Pfadfinder in diesem Jahr sein, da die Kontakte in den Osten Europas bereits über die WFIS geknüpft werden konnten.

******WFIS Europe**

**WFIS Worldwide**


Über den Arbeitskreis zentraler Jugendverbände (AzJ) Mitglied im Deutschen Bundesjugendring: Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V.

Samstag, 15. März 2008

Teilbehmer der AzJ-Mitgliederversammlung in Bruttig an der Mosel

Teilbehmer der AzJ-Mitgliederversammlung in Bruttig an der Mosel

Während der 57. Mitgliederversammlung in Bruttig an der Mosel wurde am 15.03.2008 der neue Mitgliedsverband “Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V.” mit Sitz in Neudietendorf einstimmig in den AzJ aufgenommen.

Als Zusammenschluss freier Träger der Jugendhilfe auf Bundesebene umfaßt der 1959 gegründete Arbeitskreis zentraler Jugendverbände mit der PSFR jetzt 11 gleichberechtigte Mitgliedsverbände und repräsentiert über 100.000 jugendliche Mitglieder. Er ist ein Anschlussverband des Deutschen Bundesjugendringes (DBJR), Mitglied im Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) sowie Mitglied in der Stiftung Wald in Not. Die Interessen der Kinder und Jugendlichen in Deutschland stehen im Mittelpunkt der Arbeit des Deutschen Bundesjugendring (DBJR). Der DBJR ist ein starkes Netzwerk der Jugendverbände in Deutschland. Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) ist der Träger von circa 600 Jugendherbergen in Deutschland. Die Stiftung Wald in Not versteht sich als eine private Initiative zur Erhaltung und Vermehrung des Waldes. Die AzJ-Mitgliederversammlung, auf der Gorden Frank und Hendrik Knop die Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V. vertraten, beschäftigte sich neben der Aufnahme neuer Mitglieder außerdem mit aktuellen Themen, wie der Kinder- und Jugendkriminalität sowie mit Prolemen im Bereich der Vertretungen und Mitgliedsstrukturen. Ein sehr ehrliches Miteinander ermöglichte ein qualitatives Arbeiten, von dem sich die PSFR auch zukünftig Impulse für die eigene Arbeit erwartet.

Arbeitskreis zentraler Jugendverbände (AzJ)

Deutscher Bundesjugendring (DBJR)


Pfadfinderzuwachs in der Thüringer Landeshauptstadt

Sonntag, 13. April 2008

Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V. Stamm Societas Mercatorum im Freizeittreff Petersberg

Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V. Stamm Societas Mercatorum im Freizeittreff Petersberg

Mit einer neuen Sippe für 11 bis 15jährige Pfadfinderinnen und Pfadfinder baut der Stamm Societas Mercatorum der Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V. in Erfurt sein Angebot aus. Der ausgebildete Gruppenleiter Philipp Kleinsim lädt ab sofort jeden Mittwoch zur Sippenstunde in das Domizil der Erfurter Pfadfinder im Freizeittreff Petersberg ein.

Feuer machen und Zelte aufbauen stehen hier genauso auf dem Programm, wie Stockbrot backen oder der Umgang mit Karte und Kompass. Damit sollen die Kinder und Jugendlichen auf die große Sommerfahrt an das Schwarze Meer in die Ukraine vorbereitet werden. Um mitzumachen, ist es auch nicht gleich notwendig Mitglied des Vereins zu werden. Reinschnuppern ist erwünscht.Wer jünger als 11 Jahre ist, ist natürlich auch herzlich willkommen. Die Gruppenstunden für die Wölflinge, die Jüngsten bei den Scouts, finden immer freitags zwischen 14 und 15:30 Uhr statt und werden von Stammesführer Sven Grelke geleitet. Die über 16järigen Ranger und Rover hingegen treffen sich selbstständig. Ansprechpartner ist hier Marcus Ackert.Es lohnt sich also für jeden einmal vorbeizuschauen.


Neue Bälle für Hort in Erfurter Grundschule

Donnerstag, 17. April 2008

Eine

Eine "Gute Tat" für die Hortkinder der Grundschule 34 am Erfurter Wiesenhügel

Freuen konnten sich am Donnerstag, dem 17.04.2008 die Kinder des Hortes der Grundschule 34 am Wiesenhügel in Erfurt über neue Fußbälle.

Jörg Amling vom Trias Verein Thüringen und Sven Grelke von der Pfadfinderschaft Fritz Riebold Erfurt e.V. Stamm Societas Mercatorum übergaben die runden Sachspenden im Namen ihrer Vereine, um die sportlichen Aktivitäten der Kinder im Freien zu fördern. Die Erzieherinnen und die Hortkinder bedankten sich dafür, wobei letztere die Bälle gleich in Beschlag nahmen und ausprobierten.


Sieben Monate Arbeit: Neue Homepage der Pfadfinderschaft Fritz Riebold ist Online

Sonntag, 27. April 2008

Homepage der Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V. in neuem Look

Homepage der Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V. in neuem Look

Mit einer komplett überarbeiteten Homepage ist die Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V. seit dem 27. April 2008 online. Unter WWW.PSFR.DE präsentiert sich der Pfadfinderbund mit Sitz in Neudietendorf mit modernem Design und einer Seite, welche auf dem Content-Management-System TYPO3 basiert.

Die Hauptarbeit hatte Johannes Krausmüller, der die technische Umsetzung des Systems mit viel Liebe zum Detail in siebenmonatiger Arbeit umgesetzt hat. Das Layout der neuen Seite entspringt der Feder des Grafikers Rolf Heinze, der auch die Flyer oder die Fahne des Vereins erstellt hat. Ein Dank gilt außerdem dem Thüringer Filmclub, der den Imagefilm der Pfadfinder gedreht und geschnitten hat, welcher auf der Seite zu sehen ist. Natürlich haben auch die Pfadfinderinnen und Pfadfinder selbst mit zur neuen Seite beigetragen. So wurden zahlreiche Fotos und Texte ein gepflegt. Ein Tonarchiv, eine Leiste, welche Termine und Geburtstage anzeigt oder eine komplett überarbeitete Fotodatenbank mit über 19.000 Bildern sind nur einige der Höhepunkte in diesem Webprojekt. Bewährtes, wie die umfangreiche Chronik oder die Ideendatenbank für Gruppenstunden blieben natürlich erhalten. Eine Internetseite wäre natürlich keine Internetseite, wenn nicht noch weitere Ideen auf dem Plan stehen. Und von diesen Ideen gibt es noch einige.


Katholikentag unterstützt – Mit 35.000 Menschen in Osnabrück

Sonntag, 08. Juni 2008

Tag (Christopher aus Neudietendorf) und ...

Tag (Christopher aus Neudietendorf) und ...

... Nacht (Robin aus Kassel und Marcel aus Berlin) im Einsatz!

... Nacht (Robin aus Kassel und Marcel aus Berlin) im Einsatz!

20 Mitglieder der Pfadfinderschaft Fritz Riebold engagierten sich ehrenamtlich als Helferinnen und Helfer auf dem 97. Deutschen Katholikentag in Osnabrück. Aus allen Ecken Deutschlands reisten sie in die beschauliche westfälische Stadt um hier die Großveranstaltung zu unterstützen. Mit Einlasskontrollen und Informationsdiensten sorgten die Pfadfinder an ihren Einsatzorten für einen reibungslosen Ablauf und eine angenehme Atmosphäre unter den Teilnehmern.

Neben der Arbeit im Helferdienst nutzten die Scouts der Pfadfinderschaft Fritz Riebold natürlich auch die Möglichkeiten des breitgefächerten Programms des Katholikentages. Sie besuchten ebenso Nachtgebete im kleinen beschaulichen Rahmen wie große Messen mit tausenden von Gästen. Bundespräsident Köhler und Kanzlerin Merkel erlebten die Pfadfinder sogar live. Ein Highlight für die Helfer der Pfadfinderschaft Fritz Riebold war das persönliche Gespräch mit Franz-Josef Bode, dem Bischof des gastgebenden Bistums Osnabrück, er dankte ihnen ganz persönlich für ihre große Unterstützung und ihr soziales Engagement. Nach fünf anstrengenden und gelungenen Tagen in Osnabrück freuten sich die Pfadfinder bereits auf den Evangelischen Kirchentag 2009 in Bremen und auf den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 in München.

Marcel Hoyer, PSFR e.V. Siedlung Bellvue Berlin


Pfadfinder-Regelschulmannschaft siegt über Gymnasium in Ingersleben

Sonntag, 29. Juni 2008

Freude über den sechsten Platz in Ingersleben

Freude über den sechsten Platz in Ingersleben

Die gemeinsame Mannschaft der Regelschule “Professor Hermann Anders Krüger” Neudietendorf und der Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V. Stamm Drei Gleichen konnte sich am Sonntag, dem 29. Juni 2006 während des Freizeitturniers auf dem Ingerslebener Sportfest im Mittelfeld behaupten.

Die Spieler Christian Eichner (Kapitän), Christopher Schuchhardt (6 Tore), Menge (1 Tor), Marco Dolkovski, Domenic Bickel, Sebastian Neitzel, Tim Kliche, Phillip Kropp, Eric Hoppe und zuguterletzt Julian Wolf zeigten viel Einsatz und konnten den 6. Platz bei 11 Mannschaften erreichen. Damit lagen sie vor dem Team des von-Bülow-Gymnasiums, welches im direkten Spiel gegen die Regelschul-Pfadfinder-Mannschaft verlor. Auf den ersten Platz kam die Mannschaft “Shell” und den zweiten Platz belegten “Die Flitzpiepen”, die  größtenteils mit Spielern des Gastgebers “SV Fortuna Ingersleben” bestückt waren. Angefeuert wurde das Zehnköpfige Team der gemischten Mannschaft unter anderem von der Schulleiterin Christiane Niedling und dem Pfadfindervorsitzenden Hendrik Knop, welche mit dem doppelten Einsatz die gute Zusammenarbeit unterstrichen. Natürlich stand bei allem der Spaß im Vordergrund, der durch die gute Stimmung auf dem Ingerslebener Sommerfest nicht zu kurz kam. Dafür gilt den Organisatoren rund um den SV Fortuna Ingersleben ein großes Dankeschön.

Fotos


Pfadfinder-Regelschulmannschaft triumphiert erneut über vBG Mannschaft

Sonntag, 06. Juli 2008

Christian Eichner im Zweikampf mit SHELL-Spieler Stefan Zitzmann (Hansi)

Christian Eichner im Zweikampf mit SHELL-Spieler Stefan Zitzmann (Hansi)

An einem heißen Tag mit noch heißeren Kämpfen um die Plätze belegte die Pfadfinder-Regelschulmannschaft beim Neudietendorfer Sommerfest des ESV LOK mit Unterstützung des McDonalds in Bonn einen erneut beachtbaren  6. Platz.

Gleich zu Anfang war klar die junge Manschaft der Regelschule “Professor Hermann Anders Krüger” Neudietendorf und der Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V. Stamm Drei Gleichen (McAsses) hatte sich für dieses Turnier noch einmal viel vorgenommen. Eine allgemeine Leistungssteigerung, wohl auch wegen der Vorfreude nach der Auslosung der schweren Gruppe mit dem vBG, der Alm, Drei-Gleichen Mühlberg und dem Tuniersieger in Ingersleben Shell, war stetig zu sehen. Schon im ersten Spiel legte man sich für ein 2:1 gegen das vBG voll ins Zeug. Die Mannschaft die zum größtenteils aus der B-Junioren des FCI besteht war nun heiß auf das Spiel gegen den größeren Gegner Mühlberg 1. Männermannschaft und erkämpfte sich bis kurz vor Schluss ein 1:0  bis in der letzten Minute der Ausgleich fiel. Ab jetzt hieß es zittern. Im nächsten Spiel gegen den Titelfavouriten gab es nur ein Motto:“bloß nicht zu hoch verlieren um die Chance aufs weiterkommen zu waren.” Das McAsses Team (PSFR/HAKS) hielt gut mit und erreichte ein 2:4. Zu gleicher Zeit gewann Mühlberg auch sein Spiel gegen Alm hoch mit 4:0. Nun musste also ein 3:0 gegen Alm her um ins Halbfinale einzuziehen. Die Chance war da! Jedoch gewann man nach einem heißen Fight und einem aufreibenden Spiel nur mit 2:1 und erreichte somit nur das Spiel oder besser das Elfmeterschießen um Platz 5, welches man 2:4 verlor und somit 6. wurde. Tuniersieger wurde die Mannschaft Shell die auch durch ein gutes Spiel des Pfadfinders Sebastian Hertels verdient gewann. Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, obwohl die Verpflegung und die Technik öfters mal versagten und viele Nerven kosteten, welches in Ingersleben wesentlich besser organisiert wurde. Wir bedanken uns hiermit nochmal öffentlich bei allen Spielern, Sponsoren und Fans des McAsses Teams und freuen uns schon auf die nächste Saison und das nächste erfolgreiche Sommertunier.

SPIELER: - Wolf, Julian; Kropp, Phillip; Eichner, Christian; Kliche, Tim; Blamberg, Martin; Menge; Schuchhardt, Christopher; Hoppe, Eric; Koiteck, Toni

Christian Eichner

Fotos


Eine Woche Sommerbegegnung im Schloss Mikuszewo

Donnerstag, 17. Juli 2008

Jugendbegegnung zwischen polnischen, belarussischen und deutschen Jugendlichen

Jugendbegegnung zwischen polnischen, belarussischen und deutschen Jugendlichen

Pfadfindergruppe aus Neudietendorf nahm vom 10.07. bis 17.07.2008 an einem Sommerlager zusammen mit Jugendlichen aus Polen und Belarus teil.

Es war tatsächlich ein Schlösschen, welches die Residenz der Jugendlichen war. Das befindet sich in dem kleinen Dorf Mikuszewo in Westpolen und beherbergt eine Internationale Jugendbegegnungsstätte. Für eine Woche fand dort am Anfang der Sommerferien eine Jugendbegegnung zwischen polnischen, belarussischen und deutschen Jugendlichen statt. Dabei standen die gemeinsamen Ferien im Mittelpunkt. Das Programm bestand aus kreativen Angeboten im Haus, Ausflügen in die Stadt Poznań und nach Września sowie Erkundungen des nahegelegenen Naturparks. Eine wichtige Rolle spielte durch alle Programmpunkte hindurch der Aspekt der Begegnung. Die Leiter haben versucht die Jugendlichen in Kontakt zu bringen und ihnen während der gesamten Zeit die Möglichkeit zu geben, etwas miteinander zu tun. Und das war gar nicht so einfach, da die polnische Gruppe unheimlich groß war. Leider gab es auf Seiten der Teilnehmer aus Belarus Verlust zu beklagen. Durch die verschärften Visa-Bedingungen im Zusammenhang mit den Beitritt Polens zum Schengenraum war es nicht möglich kurzfristig Visa für alle Teilnehmer/innen zu bekommen. Das ist leider ein Teil der Realität solcher Begegnungen. Dafür war es umso erfreulicher, dass trotzdem eine - wenn auch kleinere - Gruppe anreisen konnte. Ein besonderer Programmpunkt war die Wasserschlacht. Die Aufgabe der verschiedenen Teams bestand darin, den gesamten Vormittag alle möglichen Behältnisse zu suchen und diese mit Wasser zu füllen um sich dann nach dem Startschuss gegenseitig damit nass zu spritzen. Die Spannung haben nicht alle ausgehalten und schon vorher ging die nasse Schlacht los. Am Ende waren alle Teilnehmer/innen beinahe von oben bis unten nass, es gab keinen Platz an dem man trocken bleiben konnte. Der nahegelegene Naturpark konnte nicht nur zu Fuß mit Zelt, sondern auch mit dem Kanu auf dem Fluss Warta erkundet werden. Die Region ist besonders geeignet für Kanufahrten und so stellte diese Fahrt einen Höhepunkt für die Teilnehmer/innen dar. Dank der Zusammenarbeit zwischen der Internationalen Begegnungsstätte und der Pfadfinderschaft Fritz Riebold mit finanzieller Unterstützung durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk ist diese Begegnung für die Neudietendorfer Pfadfinder möglich geworden.

Christoph Schneider


Pfadfinder auf Wanderschaft – Zusammen mit Polen und Ukrainern am Schwarzen Meer

Samstag, 16. August 2008

Gemeinsames Foto der polnischen und deutschen Pfadfinder in Kiev

Gemeinsames Foto der polnischen und deutschen Pfadfinder in Kiev

Unterwegs in ...

Unterwegs in ...

... ukrainischen Zügen (Philipp)

... ukrainischen Zügen (Philipp)

Marco erobert das Foros-Gebirge

Marco erobert das Foros-Gebirge

Das Schwarze Meer ...

Das Schwarze Meer ...

... genießen und ...

... genießen und ...

... erobern (Christopher)

... erobern (Christopher)

Aufnahmefeier der ...

Aufnahmefeier der ...

... deutschen und ...

... deutschen und ...

... polnischen Pfadfinder

... polnischen Pfadfinder

In Jalta ist Lenin noch zu Hause

In Jalta ist Lenin noch zu Hause

Auf dem Weg nach Hause (Simferopol)

Auf dem Weg nach Hause (Simferopol)

Zusammen mit einer polnischen und ukrainischen Partnergruppe, der ZHP - 3 Drużyna Wędrownicza im. Zawiszy Czarnego aus Ostrów Wlkp. sowie Lev – Hesed aus Lwiw waren die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V. vom 1. bis 14. August 2008 auf Fahrt am auf der ukrainischen Halbinsel Krim am Schwarzen Meer. Beteiligt waren Mitglieder aus Neudietendorf (Stamm Drei Gleichen), Erfurt (Stamm Societas Mercatorum), Gotha (Siedlung Sachsen-Coburg und Gotha), Weimar (Siedlung Ettersberg), Berlin (Siedlung Bellevue) sowie ein Gast des Pfadfinderbundes Boreas aus Braunschweig. Die 14jährige Josephine Amm vom Stamm Drei Gleichen schildert die Erlebnisse aus Ihrer Sicht in einem Fahrtenbericht.

Der Neudietendorfer  Bahnhof war am Freitag, den 1.August nicht wieder zu erkennen. Die Parkplätze waren überfüllt und man sah überall viel zu große Rucksäcke für teilweise viel zu kleine Menschen, Mütter die mit den Tränen zu kämpfen hatten und Pfadfinder die so aussahen als hätten sie vor Aufregung kaum geschlafen. Als der Zug eintraf, ging die Reise los. Zuerst mussten wir in Chemnitz, dann in Dresden und schließlich in Görlitz umsteigen. Endlich über die polnische Grenze, endlich im Ausland. Am meisten freuten wir uns auf die polnischen Züge, da man in diesen komplett abgeschottet ist und seine Ruhe hat, man kann also auch schlafen. Leider waren wir mit diesem nur zwei Stunden unterwegs und es hieß wieder umsteigen. Wir waren froh, dass überhaupt alle kleinen und großen Pfadfinder in den neuen Zug passten, denn wir mussten ziemlich quetschen, dass die Türen zugingen. Wir waren dazu verdammt die ganze Nacht wach zu sein, denn wir standen direkt an den Türen und am WC. Ständig mussten wir rutschen und aufstehen. So lief das von um zehn Abends bis halb fünf in der Früh, dann wurden neue Wagons angehangen und wir konnten noch zwei Stunden ausruhen. Am Samstag ging es dann direkt mit Minibussen zur polnisch ukrainischen Grenze. Es gab keine Klimaanlage und der Fahrstil des Busfahrers schien uns sehr interessant. Der Weg zur Grenze kam uns ewig vor. Die Rucksäcke wurden immer schwerer und die Hitze war drückend. Wir zeigten  nacheinander unsere Pässe vor und liefen weiter, doch irgendwann kam keiner mehr nach, denn der Reisepass von unserem Jungpfadfinder Basti war abgelaufen und so sahen sich die Gruppenleiter Marcel, Quincy und Doro gezwungen mit ihm an der Grenze zu verweilen, während wir anderen uns weiter auf den Weg machten. Zuerst wollten sie warten, bis die Mutter aus Deutschland eingetroffen ist, doch dann probierten sie es den Pass in der Deutschen Botschaft in Kraków zu verlängern. Und siehe da, dies funktionierte. Sie fuhren uns hinter her und merkten dann an der Grenze das Marcel seinen Pass in der Botschaft vergessen hatte. Er opferte sich schließlich für die Gruppe und fuhr zurück nach Deutschland. Dafür noch einmal ein großes Dankeschön! Wir anderen hatten ziemlich lange in der Sonne verbracht und waren froh als es endlich weiterging. Mit dem Bus ging es also wieder zum nächsten Bahnhof. Dort warteten wir ca. vier Stunden auf den nächsten Zug und freundeten uns mit der polnischen ZHP - Pfadfindergruppe „3 DW“ aus Ostrów Wlkp. an, auf die wir kurz vor der Grenze gestoßen waren. Als der Zug dann endlich kam - Schock -  Holzbänke. Wir machten das Beste aus der Situation und legten diese mit Isomatten und Schlafsäcken aus. Doch kurz darauf wurde eine nach der anderen wieder eingerollt, da der Zug begann sich zu füllen. Es wurde immer wärmer, stickiger und es roch ziemlich nach Gewürzen, Schweiß und Menschen. Als noch ein paar  Sänger und Verkäufer durch die Bänke liefen, fielen wir aus dem Zug als wir endlich aussteigen mussten bzw. durften. In Lwiw trafen wir dann auf die ukrainischen Pfadfinder „Lev – Hesed“ mit denen wir die Fahrt organisiert hatten und bekamen etwas zu essen. Nach dem Essen gingen wir erneut zum Bahnhof und fuhren 24 Stunden in einem extra Pfadfinderwaggon. Während der Zugfahrt gab es das „Weltweit erste Armdrückduell“ zwischen Deutschland, Polen und der Ukraine. Am Abend des Sonntages kamen wir in Simferopol an. Zuerst suchten wir einen Schlafplatz, den wir im Stadtpark fanden. Als nächstes gingen wir zu McDonald um uns die Bäuche voll zu schlagen. Dieser Plan ging auch auf. Als wir alles bestellt hatten, füllten die Tablette ungefähr vier Tische. Nach dem Essen erkundeten wir in kleinen Gruppen die Stadt und die meisten gingen schlafen. Einige andere suchten erneut McDonald auf, wo sich noch andere aus der Gruppe aufhielten. Wir beobachteten einen Angestellten, der mit einem Schlauch den Boden säuberte. Wir baten ihn inständig, dass wir unsere Haare waschen dürfen (schließlich hatten wir uns seit drei Tagen nicht mehr gewaschen). Er schüttelte den Kopf. Daraufhin nahmen wir leere Becher, füllten diese und schütteten uns diese über den Kopf. Dann war der Angestellte weg und wir bedienten uns des Schlauches. So kam es, dass wir glücklich und frisch gewaschen in unser Nachtlager zurückkamen. Am Montag wurden wir sehr früh von den Ukrainern geweckt. Gleich ging es weiter mit einem „Holzzug“. Relativ kurz nachdem wir gestartet waren, war das Meer zu sehen, was als Entschädigung für so einiges gut war. Der nächste Halt war Sewastopol, wo wir Frühstück spendiert bekamen. Die meisten hatten allerdings ziemlich merkwürdige Sachen auf ihren Tellern, da wir nicht in der Lage waren die russischen Karten zu lesen. Später gingen wir zu einem Busbahnhof und als die Anführer der Pfadfinderschaften versuchten etwas für uns auszuhandeln, kletterten einige auf einen ausgestellten Panzer. Als dann die Polizei eintraf, mussten wir dafür zahlen. Danach rannten wir zu den Bussen. Wir sollten mit 15 Leuten und 15 riesen Rucksäcken in einen Minibus. Der Fahrer schrie die ganze Zeit nur rum bis schließlich alle im Bus saßen, irgendwie. Wir fuhren eine Weile, bis wir aus der Stadt heraus waren und dann ging es wieder los. Er wollte uns rausschmeißen. Unser Gruppenleiter Knopi allerdings blieb ganz ruhig, da er im Internet gelesen hatte, dass Busunternehmen und andere Dienstleister gern etwas mehr Geld nehmen. Er bezahlte schnell und unkompliziert das Übergepäck und weiter ging es. Mitten in der Pampa hielt er erneut an und wir stiegen aus. Ich glaube so ziemlich alle von uns haben das für einen Scherz gehalten, aber so war es. Wir landeten mitten im Gebirge an einer Autobahn. Es hieß Rucksäcke aufsetzen und wieder in die andere Richtung starten. Der ukrainische Pfadfinderführer Edmund sammelte uns aber nach kurzer Zeit wieder ein und brachte uns zur Haltestelle von Foros. Schon wartete die nächste Herausforderung auf uns. Mit komplettem Gepäck mussten wir einen sehr steilen Berg sehr lange hoch laufen um zu unserem Lager zu gelangen. Dann hatten wir es endlich geschafft. Einige gingen zum Strand, andere bereiteten das Lager vor, erkundeten die Umgebung und machten Essen. Dann gingen wir alle in unsere Schlafsäcke und waren selig angekommen zu sein. Am Dienstag, dem ersten Tag in Foros, sind die meisten zum Strand gegangen und haben das kalte Meerwasser genossen. Die, die oben geblieben waren, begannen unser Lager etwas aufzuräumen und abends kehrten dann alle wieder halbwegs erholt ins Lager zurück. An diesem Abend entwickelte sich die Tradition, dass sich die Älteren unter uns, nachdem die Jüngeren in ihren Schlafsäcken waren, zusammen mit den polnischen Pfadfindern in einer Runde zusammenkamen. Wir unterhielten uns mit Händen und Füßen auf Deutsch, Englisch und Polnisch. Für den nächsten Tag hatten wir zusammen einen Ausflug Jalta geplant. Wir fuhren mit einem Bus, der mit Klimaanlage gesegnet war und erkundeten dann fast den ganzen Tag die Stadt, kauften uns etwas zu Essen oder zu Trinken und Souvenirs, machten an einer Lenin-Statue halt oder stürzten uns am Hafen in die Fluten. Der Donnerstag war wieder dem Dienstag sehr ähnlich, denn wir verbrachten ihn alle gemeinsam unten am Strand und sonnten uns. Den vorletzten Tag verbrachten wieder fast alle am Strand damit von großen Wellenbrechern zu springen, zu essen und sich zu sonnen. Einige tauchten auch. Andere nutzen den Tag, um in den Bergen des Foros-Gebirges klettern zu gehen. Und der Rest, der sich nicht mehr bewegen konnte und somit nicht in der Lage war den Berg runter und wieder hoch zu gehen, entspannte sich im Lager unter unserem Sonnendeck aus Kohtenplanen. Samstag war der letzte Tag vor der Abreise und alle überwindeten sich zum letzten Mal den Weg zum Strand zu wagen. Knopi betonte aber mehrmals, dass wir spätestens 18 Uhr wieder zurück seien sollten, da auf uns eine Überraschung wartete. Daran hielten sich auch alle. Als wir wieder oben ankamen, zogen wir unser Kluften an und stellten uns hintereinander an. Die Polen taten das Gleiche. Auf uns wartete eine Aufnahmezeremonie und zwar eine der ersten die mit Polen und Deutschen gemeinsam stattfinden sollte. Zuerst liefen wir eine Weile schweigend hintereinander her und stellten uns dann im Kreis ums Lagerfeuer. Es gab eine Ansprache und alle Neulinge leisteten nach und nach das Pfadfinderversprechen. Dasselbe taten nach uns auch die Polen, die gleich noch Knopi mit in ihre Gruppe aufnahmen. Als wir zurückgingen, setzten wir uns im Lager noch ein wenig ums Feuer, aßen Stockbrot und gingen schließlich in die Schlafsäcke. Sonntag waren alle so aufgeregt, dass gleich nach dem Aufstehen gepackt wurde. Die Zeit bis um drei, wo die Busse uns abholen sollten, wollte einfach nicht vergehen. Wir liefen bereits eine Stunde vorher mit unserem Gepäck zum letzten Mal den Berg herunter. Diese Busfahrt wird allerdings kaum jemand von uns vergessen. Wir haben regelrecht um unser Leben gefürchtet, wenn wir zum Beispiel jemanden überholt haben der grade selber drei andere überholt hat und das in einer Kurve. Wieder in Simferopol hatten wir einige Stunden Zeit, bis unser Nachtzug nach Kiew fuhr. In dieser Zeit versorgten wir uns mit Essen und Trinken. Im Schlafzug legten sich alle direkt hin und genossen es mal wieder etwas unter dem Rücken zu haben das sich wenigstens ein bisschen nach einer Matratze anfühlte. Kurz darauf schlief fast jeder. Am Montag erreichten wir gegen Mittag den Bahnhof von Kiew. Von dort aus fuhren wir mit Taxis und Bussen immer weiter aus der Stadt heraus und weg von der Zivilisation, bis wir unsere Jugendherberge erreichten. Zuerst gingen alle um die zwei drei Mal duschen. Dann trafen wir uns vor der Tür und gingen in ein großes Einkaufscenter um Abendbrot und gleichzeitig Frühstück einzukaufen. Wieder zurück aßen wir, feierten abends noch ein bisschen mit den Polen und fielen dann ins Bett. Am nächsten Morgen aßen wir in Gruppen auf den Zimmern, packten dann und verließen die Herberge wieder. Wir fuhren mit den kompletten Rucksäcken in der vollen Metro (U-Bahn), was ziemlich anstrengend war und sehr auf den Rücken ging. Angekommen gaben wir unser Gepäck ab und erkundeten die Stadt. Manche fuhren die ganze Zeit Metro, andere aßen, die nächsten gingen shoppen oder bewunderten die Sehenswürdigkeiten. Halb neun trafen wir uns alle wieder, holten unser Gepäck ab und bildeten einen Abschlusskreis mit den Polen, weil wir in den Zügen später keine Chance mehr dafür haben sollten. Halb elf traf dann der Schlafzug ein, der uns zur Grenze bringen sollte. Morgens um sieben kamen wir an und es ging wieder per Minibus weiter. An der polnischen Grenze wurden wir an allen Wartenden vorbei „geschleust“, kurz durchsucht und durften dann gleich mit dem Minibus wieder zum Bahnhof. Wir erwischten einen Zug früher und stiegen zusammen mit den Polen gegen Abend am Bahnhof von Wrocław aus. Wir verabschiedeten uns lange von den Polen und waren alle sehr traurig, da sie sehr gut zu uns gepasst hatten und wir uns alle verstanden haben. Als sie weg waren, erkundeten wir die Stadt und einige schliefen dann am Bahnhof, bis es um fünf  nach Görlitz ging. Die Fahrt die dann quer durch Deutschland folgte, schien gar kein Ende zu nehmen. Je näher wir an Erfurt bzw. Neudietendorf  kamen, desto aufgeregter wurden wir. Als wir dann ausstiegen war das Abenteuer Ukraine offiziell beendet und alle wollten nur noch nach Hause.


Pfadfinderschaft Freiheit e.V. ist der zukünftige Name der PSFR

Sonntag, 05. Oktober 2008

Die Abkürzung

Die Abkürzung "PSFR" kann bleiben und somit auch das Zeichen der Pfadfinderschaft Freiheit e.V.

Pfadfinderschaft Freiheit e.V. ist der neue Name für die bisherige Pfadfinderschaft Fritz Riebold e.V. Mit 44% der abgegebenen Stimmen konnte sich “Freiheit” gegenüber den Vorschlägen “Feuerreiter” (28%) und “Feuerrunde” sowie “Der Mächtigen” (jeweils 12%)  in der bundesweiten Mitgliederumfrage durchsetzen. Damit kann auch die Abkürzung “PSFR” erhalten bleiben.

Die Mitgliederversammlung am Samstag, dem 29. November 2008 setzte die Namensänderung durch Beschluss dann formal durch. Bis dahin war es noch möglich, via personalisierten Internetzugang abzustimmen. Die Vorschläge, über welche abgestimmt wurde, kamen von den Pfadfindern selbst. Freiheit steht nicht nur für “freie Natur” oder freies Handeln. Insbesondere die Möglichkeit grenzüberschreitende Kinder- und Jugendarbeit betreiben zu können, ob mit Ukrainern oder Brasilianern, war eine Motivation für die Namensgebung. Sebastian Hertel, von dem der Namensvorschlag stammt, erhielt als Gewinn einen Fahrtenrucksack. Weiteres wichtiges Thema der Versammlung war die Nachwahl des Vorstandes. Nachdem einige Mitglieder seit der letzten Wahl aus Zeitgründen ausgeschieden sind, komplettieren nun Sebastian Neitzel (Ingersleben) als einer von vier Vorsitzenden sowie Josephine Amm (Arnstadt) und Christopher Schuchhardt (Neudietendorf) als Beisitzer die Reihen. Schließlich wurden noch die nächsten Aktionen und Lager geplant. Dazu zählt das Friedenslicht genauso, wie die Einladung nach Brasilien im Sommer 2009.


ORF - Friedenslicht wurde von Pößneck aus in ganz Thüringen verteilt

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Till Krieg übergibt das Friedenslicht an die WesleyScouts Eliane Klug (l.) und Anne Recknagel in der Pößnecker Jüdeweiner Kirche (Foto: OTZ)

Till Krieg übergibt das Friedenslicht an die WesleyScouts Eliane Klug (l.) und Anne Recknagel in der Pößnecker Jüdeweiner Kirche (Foto: OTZ)

In Greiz wurde das Friedenslicht durch Tobias Schack, Martin Reinhardt und Stefanie Weiß von der Pfadfinderschaft Freiheit übergeben. (Foto: OTZ)

In Greiz wurde das Friedenslicht durch Tobias Schack, Martin Reinhardt und Stefanie Weiß von der Pfadfinderschaft Freiheit übergeben. (Foto: OTZ)

Mit der Aussendefeier in der Pößnecker Jüdeweiner Kirche startete am 23. Dezember 2008 das ORF Friedenslicht aus Bethlehem durch ganz Thüringen. Bis 22 Uhr waren insbesondere Pfadfindergruppen sowie Lichterboten der Jugendfeuerwehr, Kirchenkreisen und weiteren Helfern in ganz Thüringen unterwegs, um die “lichtgewordene” Friedensidee mit der Bahn zu verteilen.

Ob in Kaulsdorf(Saale) oder der Landeshauptstadt in Erfurt, ob mit einer kleinen Schar von Kirchenvertretern oder einem großen Aufgebot der Stadtverwaltung, überall gab es Menschen, die einen Tag vor Heiligabend die neue Friedenstradition an den Thüringer Bahnstationen in Empfang nahmen. Die vielen kleinen Geschichten am Rande, welche dabei diese Menschen mit der ganzen Welt über eine einzige Flamme verbindet, kann man kaum schildern. Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle allen Helfern, welche mit dem Initiativkreis „ORF-Friedenslicht aus Bethlehem für Thüringen“ verbunden sind. Die Bahnen, welche Freifahrten inklusive einer offenen Flamme für fast 150 Personen ermöglichten, die Journalisten, welche in allen Medien auf die Bahnfahrzeiten und die Aktion aufmerksam gemacht haben, die Vertreter aus Kirche und Politik, welche auch einen tag vorweihnachten nicht davor scheuen das Licht weiterzugeben, die ganze Stadt Pößneck, welche sich in jeder Hinsicht bemüht hat, das Friedenslicht in diesem Jahr auszusenden und natürlich die Familien Engel und Triemner, welche seit 1989 hinter der Idee stehen und als Initiatoren die Aktion Friedenslicht für Thüringen ins Leben gerufen haben! Einen kleinen Wehmutstropfen gab es leider im Südthüringer Raum sowie auf der Strecke zwischen Fröttstedt und Friedrichroda durch Zugausfälle sowie Fahrplanirritationen. Die Menschen hier können sich das Licht jedoch noch in den Nachbarstädten holen. Im nächsten Jahr ist das Friedenslicht hier natürlich wieder pünktlich. Als Aussendestadt für das 20. Friedenslicht im Jahr 2009 hat sich nach einer Anfrage, welche durch einen Pfadfinder bei der Übergabe an den Bürgermeister übergeben wurde, spontan Erfurt mit Oberbürgermeister Bausewein bereit erklärt.

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