Freitag, 27. Januar 2006
Liebe Leserin, Lieber Leser des Landesrundbriefes, vor Euch liegt der neue LaRuBri. Viel Schweiß (obwohl Sonnes Heizung mit mehr Luft als Wasser ausgestattet war und ständig gluckerte), viel Nerven (klar denken fiel uns nicht immer leicht) und eine Menge Kreativität (dafür sorgte der Zuckerschock der 5 Kilo Gummibärchen) kostete uns das Wochenende. Sonnes Katze war auch ganz aus dem Häuschen, so viel lachende Leute in der Wohnung zu haben.
Das Wochenende begann schon ganz im Stil des Redaktionsteams. Einer wurde krank, der nächste meinte, wir arbeiten abend eh nicht ernst (so ein Quatsch, bis 2 Uhr nachts haben wir geschufftet) und Knopi und Robby hatten ein wenig Schwieirgkeiten, mit Süden und Norden. Nach mehrmaligem Telefonieren mit Sonne schritten sie fröhlich in die falsche Richtung. Für den Weg vom Bahnhof braucht man unter normalen Umständen ca. 20 Minuten. Unsere beiden Redakteure schufen einen neuen Rekord von 1 Stunde. Herzlichen Glückwunsch!!! Sonne und Jacky machten sich schließlich auf die Suche und sammelten die beiden an der Saale ein. Endlich angekommen ging´s auch schon los. Berichte lagen uns leider nur 5 vor. Das bedeutete eine Menge Arbeit für uns. Zettel und Stift schnell zur Hand, ließen wir unser Brain (Gehirn) stormen (durchströmen) und in nur einer Stunde zählten die Berichte nun schon über 20. Nach einem “Schmeckt nicht, gibt´s nicht” Schnellkochrezept wurden die ersten Berichte umgesetzt. Über den Schimmel im Krankenhaus und in “Orischinaldon” mit gereizten Synapsen ohne Pass im Georgien, gelang uns bis 2 Uhr ein recht passabler Zwischenstand. (Wer den Larubri aufmerksam liest, findet all diese Elemente in verschiedenen Berichten wieder.) Am Samstag Morgen starteten wir 10 Uhr mit einem Live Interview, schrieben einige Berichte und Runden- sowie Buchvorstellungen fertig und frugen nach, was ist eigentlich geworden aus….? Gegen 16 Uhr gelang es uns, die schon wartenden Teilnehmer des AK Pfadfinderstufe, zu erleichtern und unsere Fertigstellung bekannt zu geben. Nun heißt es nur noch für unseren kranken (exkranken) Redakteur, die Berichte in das passende Layout zu stopfen und auszudrucken. Wir wünschen Euch viel Freude beim Lesen und entschuldigen uns bei allen Mitwirkenden oder Opfern unserer Kreativität für eventuelle Belustigungen oder realitätsfremde Beschreibungen.
Freitag, 03. Februar 2006
** Um den Winter noch einmal richtig zu nutzen, machten sich Wölflinge des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadinder e.V. - aus ganz Thüringen auf, um vom 3. bis 5. Februar in Großgölitz (Bsd Blankenburg) aufeinanderzutreffen.**
Hier ging es dann auch zur Sache, denn das Team rund um die neuen LB Wölflinge Susi und Nicole ließen sich so einiges einfallen um die abenteuerlustigen Wölflinge vom Stamm Falken vom Greifenstein aus Bad Blankenburg, vom Stamm Columbus aus Jena, vom Stamm Drei Gleichen aus Neudietendorf und vom Stamm Bonifatius des Pfadfinderbundes Weltenbummler aus Georgenthal zu begeistern. Neben jeder Menge Winteraktivitäten, wie Rodeln, einer Schneeballschlacht oder einem Schnee-Nacht.Versteckspiel, sollten auch die Kreativen Adern der jüngsten Stufe im Bund angesprochen werden. Und so wurden Spiele aus eigener Erfindung in vielen Farben gezimmert. Natürlich durften auch viele Spiele und Geschichten aus dem Dschungelbuch oder von Alfons Zitterbacke, erzählt in der Kuschelecke, nicht fehlen. Hinzu kam noch ein kleines Geländespiel, bei dem es darum ging, so viele verschiedene Karten wie möglich zu unterschreiben, die überall rund um das Gebäude und im Wald verteilt waren. Als Sieger ging hier Felix vom Stamm Drei Gleichen hervor. Aber auch die Ideen der Morgenrunden blieben dem einen oder anderen etwas länger in Erinnerung. Bei soviel Aktionen stellte sich natürlich auch Hunger ein, gegen den das Küchenteam der Bad Blankenburger gute Rezepte hatte. Insbesondere der HOT DOG am letzten Tag ließ den Schmerz über den Abschluß des viel zu kurzen Wochenendes vertrösten.
Freitag, 17. Februar 2006
Kurz vor Weihnachten war es soweit. Nach fast 2 Jahren Umbauphase bezogen die Neudietendorfer Scouts ihr Pfadfinderzentrum “Fritz Riebold”. Fertig ist zwar vorerst nur das innere des Hauptgebäudes, das sogenannte Stammesheim, aber dieses hat es in sich.
Ein Gruppenraum, Seminarraum, Ausstellungsraum, Teeküche, Büro und die sanitären Anlagen bieten eine Grundlage für eine qualitative Gruppenarbeit. Klein und Groß sind hierfür auch sehr dankbar und haben die Räumlichkeiten bereits in Beschlag genommen. Ob die Wölflinge (7 bis 11 Jahre) in ihren Meutenstunden bei der Erkundung durch den Dschungel, die Pfadfinder (12 bis 16 Jahre) in den Sippenstunden bei der Erprobung von Karte und Kompaß oder die Ranger/Rover (ab 17 Jahre) während einem Spieleabend, alle Gruppen des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Drei Gleichen mit den rund 50 Mitgliedern nutzte das Gebäude in den ersten zwei Monaten der Fertigstellung recht eifrig. Wie soll es jetzt weitergehen? Bis zum Sommer des Jahres soll das Sanitärgebäude mit Duschen, WC’s und Waschbecken vollendet werden, die Außenfassade des Hauptgebäudes steht noch aus und schließlich soll das Außengelände neu gestaltet werden.
Freitag, 03. März 2006
Nachdem im vergangenen Jahr während einem Sturm eine Pappel an der Apfelstädt auf das Gelände des Pfadfinderzentrums “Fritz Riebold” gefallen ist, wurden Anfang März alle weiteren Pappeln, die an das ehemalige Freibad grenzten, gefällt.
Das Holz welches dadurch anfiel konnte bei den Pfadfindern (bereits geschnitten) gegen eine Spende abgeholt werden, um von dem Geld Stühle für den Seminaraum des Pfadfinderzentrums anzuschaffen. Dem Presseaufruf folgten zahlreiche Bürger aus der Umgebung Neudietendorfs, so daß das das Ziel erreicht werden konnte.
Samstag, 11. März 2006
Der Electronic-Scout 24, ein Tochterunternehmen von T-Online, bot insgesamt 15 deutschen Pfadfindergruppen an, kostenlos die diesjährige CeBIT in Hannover zu besuchen. Das ließen sich die Neudietendorfer Pfadfinder des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. - Stamm Drei Gleichen nicht zweimal sagen, bewarben sich und waren tatsächlich am Sonnabend, dem 11. März 2006 dabei.
Das deutsche Internetportal, welches sich wie ein kleiner Pfadfinder (Englisch: Scout) durch die Vielzahl der Warenangebote wuselt und ob Kopfhörer oder Waschmaschine versucht den jeweilig preiswertesten Artikel zu finden und für diesen dann Anbieterunabhängig den Verkauf abwickelt, fand die Idee gut, den SCOUT, ihre Werbefigur und richtige Pfadfinder auf der CeBIT zusammenzubringen. Das die Idee wirklich gut war, bestätigten die Neudietendorfer Pfadfinder, welche den Tag nutzten um 4:52 Uhr zusammen mit ihren Freunden der Pfadfinderschaft Phönix aus Arnstadt (Stamm Aqula), Ichtershausen (Stamm Königstiger) und Bad-Soden-Allendorf (Stamm Mittelerde) sowie ihrem in Deutschland weilenden Gast von den Boy Scouts of America vom Neudietendorfer Bahnhof aus starteten um überpünktlich zur Öffnung der Messe an diesem Tag, um 9:00 Uhr zu erscheinen. Hier wurden sie vom Scout Alex freundlichst entgegengenommen, der die Pfadis nicht nur mit einem gut abgestimmten Programm über das Messegelände führte, sondern nach der Begrüßung durch das Team des Electronic-Scout 24 und den herzlichen Empfang auf dem Messestand der Deutschen Telekom gleich noch zum Frühstück einlud. Auf dem Programm standen neben den Telekommunikations-Innovationen die Entwicklung in der Spielsoftware, hier wurden sogar eigens Weltmeisterschaften ausgetragen, und Erfahrungen und Begegnungen mit künstlicher Intelligenz, sei es beim realen Tischtennisspielen mit einem virtuellen Gegner oder der Kontaktaufnahme mit einem Roboter. Nicht schlecht staunten die Jugendlichen, als sie in der Ausstellung von den ersten Computern auf einen “2 Megabyte - Speicherchip” trafen, der einen Umfang von 2 Quadratmetern besaß und mit Elektromotor betrieben wurde. Viele Hallen und einen Schneesturm weiter ging es am frühen Nachmittag mit unserem Scout Alex, mit dem die Pfadfinder zwischenzeitlich ihr Halstuch getauscht hatten, zurück zum Stand von Electronic-Scout 24. Hier wurden die Pfadis nach einem Fototermin schließlich verabschiedet. Dies natürlich nicht, ohne bleibende Erinnerung. Denn neben kleinen Geschenken, wie einem Schlüsselanhänger oder Kugelschreibern überreichte Alex den überraschten Pfadfindern nun jeweils ein Zelt und lud alle schließlich noch einmal zum Abschlussessen ein, wofür sich diese bedankten. Den restlichen Tag konnten die Pfadis nun individuell gestalten um den jeweiligen Spezialinteressen Gerecht zu werden, bevor es dann am Abend in von Besuchermassen gefüllten Zügen zurück nach Neudietendorf ging.
Freitag, 24. März 2006
Um die Zukunft des BdP-Thüringen für das nächste Jahrtausend - oder zumindest für das nächste halbe Jahr ging es auf der Frühjars-Landesversammlung des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Landesverband Thüringen im Pfadfinderzentrum Neudietendorf vom 24. bis 26. März 2006.
Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Lettland-Großfahrt des Sommers genauso, wie die Aktionen der Wölflingsstufe, die Arbeit in den Stämmen oder die Neuordnung des Landesmaterials. Die Tatsache, daß der BdP - LV Thüringen das erste mal mit dem höchsten Gremium in Neudietendorf tagte, nutzten die Pfadies des Stamm Drei Gleichen, um den Delegierten den Ort mit einem Rundgang vorzustellen, ihnen an einem Spiele-Quizabend Antworten zum Thema Pfadfinden oder Filmwissen abzujagen und sie was das Kulinarische betrifft rundum zu verwöhnen. Einen Achtungserfolg erlang die Sippe Raubwürger des Stammes, welche in der Landes-Aktion Fahrtenschuh, hier ging es darum, welche Sippe am meisten auf Fahrt und Lager geht, den zweiten Platz gleich hinter der Jenaer Sippe Schoschonen erlang.
Sonntag, 09. April 2006
Die Osterferien nutze die Sippe Raubwürger, oder zumindest drei Personen von der Gruppe Liesa, Josi und Schacki sowie der Sippenführer Knopi), dazu um eine Sippenfahrt in die polnische Stadt Ostrów Wlkp. zu machen.
Mit Fahrrädern gewappnet war das Ziel nach einer abenteuerlich verlängerten Bahnfahrt das dortige Pfadfinderzentrum (Stanica Harcerska) “Zielona Polana” unweit des Sees Piaski. Dort angekommen empfing uns Gofry (Paweł Sobczak), der Leiter der Stanica und Gleichzeitig der Stammesführer des Stammes “3 Drużyna Wędrownicza im. Zawiszy Czarnego”. Zusammen mit seiner Gruppe, zu der jetzt auch Krystian gehört, der auch schon zu Besuch in Neudietendorf war, kümmerte dieser sich so gut um die deutschen Gäste, wie er konnte. Polnische Gastfreundschaft eben! Logisch, das die Neudietendorfer das erwiederten und so gab es nicht nur einen Wettbewerb in einem sehr beliebten polnischen Pfadfinderspiel, den die polnischen Scouts haushoch gewonnen, sondern auch gemeinsame Abende am Grill oder am Lagerfeuer. Da es in Polen keine Osterferien gibt, nutzen die Raubwürger die meisten Tage für ihr eigenes Programm. Hierzu zählten natürlich einige Fahrradhajks, der Besuch eines Schwimmbades (hier handelte es sich um ein Militärschwimmbad), eine Wanderung um den See, eine Waldläuferzeichenrally oder die Erkundung der Innenstadt von Ostrów Wlkp. Logisch, das auch das Essen selbst zubereitet werden musste. Und auch wenn die Sippe in der Halle des Pfadfinderzentrums auf Feldbetten am Lagerfeuer schlafen durfte, wurde die mitgebrachte Kohte aufgebaut, um den Gastgebern die Zelte der deutschen Pfadfinder vorzustellen. Am Rande des Abschlussabends wurde zwischen Paweł Sobczak und Hendrik Knop eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Pfadfinderzentren in Ostrów Wlkp. und Neudietendorf vereinbahrt, die mit der Eöffnung des Pfadfinderzentrums “Fritz Riebold” in Neudietendorf starten soll. Kurze Zeit nach Pfingsten wurde die Sippe Raubwürger aufgelöst, sodaß diese Fahrt die letzte gemeinsame Aktion der Gruppe war.
Samstag, 20. Mai 2006

Teilnehmer der Gedenkstättenfahrt in der Internationale Jugendbegegnungsstätte MDSM Oświęcim/Auschwitz
Vom 20.05.2006 - 24.05.2006 fuhren Schülerinnen und Schüler beider 9-ter Klassen zu einer Exkursion nach Polen. Unser Programm beinhaltete den Besuch der Vernichtungslager Auschwitz und Birkenau.
Beeindruckt und tief betroffen waren wir, als wir sahen, zu wie viel Grausamkeit und Menschenveachtung die Nazis fähig waren. 1,5 Millionen jüdische Kinder, Frauen und Männer wurden hier gefangen gehalten, gefoltert, physisch und psychisch gequält und bestialisch ermordet.Das Gespräch mit einem Überlebenden des Vernichtungslagers erschütterte erneut.Jeder von uns hatte nur noch einen Wunsch, so etwas menschenverachtendes darf nie wieder passieren! Die Unterbringung in der deutsch-polnischen Jugendbegegnungsstätte und die Betreuung durch Karl war bestens. Möglich wurde diese Fahrt nur durch das Engagement des Pfadfinder Fördervereins e.V. Neudietendorf. Auf einer Bahnfahrt quer durch die Bundesrepublik Deutschland und Polen ohne Pannen, das will von einem “Superhirn” schon geplant werden, erlebten wir manches Abenteuer. Vielen Dank an Hendrik Knop, Christoph Schneider und Gorden Frank von den Pfadfindern aus Neudietendorf. Seit vielen Jahren besteht zwischen der Staatlichen Regelschule “Prof. Herman Anders Krüger” Neudietendorf und den Pfadfindern eine gute und konstruktive Zusammenarbeit.
Schülerinnen und Schüler der 9a/b, Herr Nguyen und Frau Niedling
Freitag, 02. Juni 2006
**Vom 02. - 05.06.2006 verschlug es die “Große Familie” an die Werra nach Hörschel. Unter den Mafiafamilien waren die Aufbaugruppe **Panta Rhei aus Gera, die Aufbaugruppe Bussarde vom Burgberg aus Rastenberg und der Stamm Drei Gleichen aus Neudietendorf vom BdP sowie einige Clanmitglieder der Pfadfinderschaft Phönix aus Arnstadt, Ichtershausen und Bad Soden Allendorf.
Um sich als würdiger Nachfolger des Mafiabosses El Capone zu erweisen, mussten die Sprösslinge und Möchtegernmafiosies einiges auf die Beine stellen. Sei es das Eintreiben von Geld (Gummibärchen), die Suche nach neuen Quellen (Schlauchboottour) oder die große Schlacht um die Mcht in den alten Gemäuern der Burg Normannstein. Logisch, das auch in Sizilianischen Kreisen ein Lagerfeuer und Gesang nicht fehlen durften, auch wenn dabei eine Bestrafung, wie das Einmauern (mit Gips) von Gliedmaßen zum Abendprogramm dazu zählten. Die Erkenntnis, das sich alle Familienmitglieder als würdig genug für eine Nachfolge des großen Mafiabosses erwiesen, stand zum Ende des “Familienausfluges”. Grund enug für El Capone vorerst selbst weiter zu “Herrschen”, in dem Wissen, das er sich um die Zukunft keine Sorgen machen muss.
Montag, 19. Juni 2006
„Auf der Welt gibt es wohl nur wenige Gegenden, die der Region um den Großen und den Kleinen Prespa-See und den Ohrid-See gleichen“ heißt es zu Beginn eines Reiseführers zu einer Landschaft am Dreiländereck Griechenland, Albanien und Mazedonien.
In der Tat ist die Kombination zwischen dem größten Binnensee auf dem Balkan umrundet von einer größtenteils über 2000m hohen Gebirgslandschaft eine besonders reizvolle Seltenheit, die das Ziel Neudietendorfer Pfadfinder während einer Jugendbegegnung für 10 Tage Ende Juni darstellte. Jedoch sind die Berge in diesem Teil Mazedoniens eher Schafweide und natürliche Grenze nach Albanien als touristisches Ziel; Wege, Kartenmaterial und Ausschilderungen kaum vorhanden. Der Pfadfinderförderverein „Fritz Riebold“ e.V. Neudietendorf hat sich 2006 zum Ziel gesetzt seine Aktivitäten in Südosteuropa zu intensivieren. Höhepunkt war die Jugendbegegnung zwischen mazedonischen und deutschen Pfadfindern/Interessierten aus Neudietendorf, Erfurt, Gotha und Jena im mazedonischen Ort Struga im Juni mit dem Ziel, gemeinsam einen Wanderweg zu beschildern um aktiv touristische Aufbauhilfe in einer Region im ehemaligen Jugoslawien zu leisten. Während Ausflügen nach Ohrid (Weltkulturerbe der UNESCO), Albanien oder auf den Berg Crni Kamen (2267m ü NN.) boten sich gemeinsam vielfältige Einblicke in die Lebensweise und Kultur neben der Arbeit am Wanderweg. Abwechslungsreich gestaltete sich auch die Reise: 7 verschieden Länder wurden durchquert! Die beiden Pfadfindergruppen befinden sich seit Mai letzten Jahres in der Planung dieser Aktivität und konnten mit diesem Treffen die erste gemeinsame Begegnung ermöglichen. Vom 08. – 13.08.06 besuchen die Pfadfinder aus Mazedonien dann erstmals Neudietendorf und Mittelthüringen um das Treffen im Juni nachzubereiten und natürlich ausgiebig Möglichkeiten zum Austausch zu geben. Das Projekt „Naturschönheiten sanft erschließen – Jugendliche gestalten einen Kultur- und Naturlehrpfad“ wird gefördert durch das Programm „Junge Wege in Europa“ der Robert Bosch Stiftung.
Mittwoch, 21. Juni 2006
Rund 5 Jahre nachdem das Neudietendorfer Schwimmbad geschlossen wurde, wird jetzt (seit dem 21.06.2006) das ehemalige große Becken verfüllt. Gleichzeitig verschwindet die weitläufige Betonfläche.
Im entstehenden Pfadfinderzentrum “Fritz Riebold” soll die so neu gewonnene Fläche als Wiese zum Zelten sowie für Spiel und Sport genutzt werden. Die Idee das Becken in welcher Form auch immer weiter zu nutzen, ließ sich nicht finanzieren. Im Einsatz ist die Firma STRABAG, welche mit ihrem Gerät, welches durch den Bau der Gastrasse vor Ort bereits im Einsatz ist, den Pfadfindern den “Umbau” realisiert. Dies ist insofern beachtlich, als das es keine öffentlichen Mittel für diese Maßnahme gegeben hätte. Wehrmutstropfen für die ehemaligen Badegäste: das mittlere Becken bleibt als Badeteich bestehen und kann nach der Eröffnung des Pfadfinderzentrums von der Bevölkerung des Ortes mit genutzt werden.
Sonntag, 02. Juli 2006
** Im Zeitraum vom 2.7. bis 7.7. unternahmen geschichtsinteressierte Schüler unseres Gymnasiums auf Initiative des Pfadfinderverein „Fritz Riebold“ e.V. Neudietendorf (Dank an Knopi und Flash Gordon) eine Exkursion nach Oswiecim, ehemals Auschwitz.**
Nach einer abenteuerlichen Zugfahrt erreichten wir die Internationale Jugendbegegnungsstätte (MDSM), wo uns ein reichhaltiges Frühstück erwartete. Am Nachmittag besichtigten wir das ehemalige Stammlager Auschwitz I. Trotz mehrstündiger fachgerechter Führung reichte die Zeit jedoch nicht aus, um den Umfang der Ausstellung komplett zu erfassen. Am darauf folgenden Tag bot sich uns ein erschütterndes Bild in Auschwitz II Birkenau. Nur in Ansätzen konnten wir begreifen, was sich in diesem Vernichtungslager vor mehr als 60 Jahren zugetragen hat. Mehr als 1'500'000 Menschen fanden hier auf unmenschliche und grausame Art und Weise den Tod. Erst nach dem Gespräch mit einem ehemaligen Häftling wurde uns das Ausmaß des Terrors bewusst. Trotz seiner unglaublichen Erlebnisse hat es dieser Mann geschafft uns Deutschen freundlich gegenüberzutreten. Unser Betreuer Karl zeigt uns die Stadt Oswiecim und brachte uns die jüdische Kultur, welche auch nach dem Holocaust in der Stadt einen hohen Stellenwert hat, näher. Zum Abschluss unserer Reise fuhren wir mit ihm in die Touristenmetropole Krakow, um die Gedanken an das Grauen besser verarbeiten zu können. Zusammenfassend kann man sagen, dass uns die Reise nach Auschwitz sehr bewegt hat und wir neue Einblicke in die Schrecken dieser Zeit gewinnen konnten.
*Schüler und Schülerinnen des Leistungsfachs Geschichte des *von-Bülow-Gymnasium Neudietendorf
Freitag, 14. Juli 2006
** Auf die Burg Ludwigstein zog es die Meute Kreuzspinnen vom 14. bis 16. Juli 2006. Bereits zum Wölflingswinterwochenende zu Beginn des Jahres kam der Wunsch auf noch einmal die Burg in Witzenhausen zu besuchen und so sollte dieser Wunsch noch kurz vor den Sommerferien in die tat umgesetzt werden.**
Zusammen mit den Meutenführern Schacki und Knopi eroberten Babette, Sophie, Eric, Luis, Simon und Fabian das alte Gemäuer und belagerten das Musikzimmer für ihre Unterkunft. An Aktivitäten stand pflichtgemäß der Hajk auf die Burg Hahnstein an, wobei die Hessisch-Thüringische Grenze und somit die historische Grenze der beiden Deutschen Staaten überquert wurde. Natürlich durften auch zahlreiche Besuche in das Burgschwimmbad, eine Burgrally oder eine Abendwanderung in Richtung Witzenhausen nicht fehlen. Auf dem Turm der Hahnstein gab es - nachdem nicht endend wollende Besucherströme mit “spannenden” Geschichten an den Wölflingen vorbeigezogen sind - eine Aufnahme in die Pfadfinderei mit gelben Halstüchern statt, was für die meisten Teilnehmer der Fahrt der Höhepunkt gewesen sein dürfte.
Samstag, 22. Juli 2006
Unter dem Motto “Alles bekommt Füße” gingen Thüringer Pfadfinder, darunter auch Vertreter des BdP e.V. - Stamm Drei Gleichen sowie der Stamm Heilig Geist aus Dinslaken in Lettland 2 Wochen auf Fahrt. 6 Fahrtengruppen begleitet von lettischen Pfadfindern erkundeten das Land in zwei Fahrtenblocks.
Das Wochenende zwischen den Fahrten stand ganz im Zeichen des Internationalen. Vorstellung der Pfadfinderei, Spiele und Gespräche mit der lettischen Gruppe aus Valmiera standen auf dem Programm. Eine Lichtspur durfte nicht fehlen. Im zweiten Fahrtenblock entstanden ungeahnte neue Fahrtengruppen, Freundschaften wurden geschlossen und Dinge bekamen “Füße”, die nicht auf Fahrt gehen sollten. Bis auf kurze Bauchweh- und Übelkeitsausfälle, gab es keine Hindernisse, um diese 2 Wochen zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Um einen Einblick zu erhalten, hier die digitalisierten Fahrtenbücher, der Gruppen, in denen Mitglieder des Stamm Drei Gleichen mitgehajkt sind:
Fahrtengruppe Sonderzug Ela (die Kontrollöse), Schacki (ausgefallene Klimaanlage), Knopi (Wochenendticket) und Flash Goren (betriebsbedingte Verzögerung wegen Böschungsbrand)
Tag 1: Nach stundenlangen Wandern fanden wir an der Ostseeküste einen geeigneten Zeltplatz für unsere Fahrtengruppe „Sonderzug“. Hier schlugen wir unsere Kohte auf und sammelten anbei Holz für das abendliche Lagerfeuer! Da die Wellen uns lockten, tummelten wir uns bis zum Sonnenuntergang im Wasser. Nach dem essen gingen wir zum Feuer, wo wir den Abend gemeinsam beendeten. P.S.: Die Schnacken machten uns fertig!!! Schacki
Tag 2: Nach dem Frühstück machten wir uns auf, um nach Vitrupe zu kommen. Mangels geeigneter Wanderwege hajkten wir auf der lettischen Autobahn „A1“. Eine Baustelle jagte die nächste, an der Brücke fragten wir Bauarbeiter nach den Weg. Diese schickten uns noch zwei Kilometer weiter. Voller Hoffnung gingen wir noch 2 Kilometer weiter, um nach 5 km festzustellen, dass wir mittlerweile kurz vor Salacgriva waren. In Salacgriva kauften wir ein und besichtigten den Ort (öde). Nach 2 Stunden Aufenthalt gingen wir zurück in unser Lager, wo wir wieder den Abend mit einem schönen Feuer ausklingten! P.S.: Auch wenn uns die Schnacken plagen, lassen wir uns nicht verjagen. Denn von diesem schönen Ort, wollen wir niemals wieder fort! Schacki
Tag 3: Der dritte Tag unserer Fahrt sollte uns an die Grenze des Landes und darüber hinaus führen. Gestärkt durch ein Frühstück machten wir uns -diesmal mit dem Bus- auf nach Ainuži. Angekommen in dieser „riesigen“ Stadt, machten wir erst einmal den Marktplatz, bestehend aus zwei Gaststätten, der Bushaltestelle und einem Lebensmittelmarkt, unsicher. Der Dorfplatz von Kornhochheim kann hier mithalten. Auf einer riesigen Allee ging es weiter zu einem ehemaligen Leuchtturm, der uns den Weg zu einem Schifffahrtsmuseum wies. Hier erfuhren wir etwas über die Schifffahrt an der Ostsee im Allgemeinen und über das Schifffahrtswesen in Lettland im Besonderen. Mit diesen Erkenntnissen gespickt ging es weiter in Richtung Estische Grenze. Ein motorisiertes Fahrrad und 20 Straßenzüge mit europäisch normierten Papierkörben weiter, erreichten wir dann die lettisch-estische Grenze. Unsere Ausweise konnten wir allerdings „stecken lassen“. Ein eher gelangweilter Grenzposten auf estischer Seite, die lettische war gar nicht besetzt, lies uns mit einem Handwinken durchlaufen. Angekommen in neuen Landen mussten erstmal die Uhren eine Stunde umgestellt werden. Mehr als einen Lebensmittelmarkt und eine Brücke hatte der Ort „Ikla“ allerdings nicht zu bieten, nicht einmal eine Toilette, weshalb wir uns wieder auf den Weg nach Lettland aufmachten. Zurück auf dem Platz, ließen wir dann den Abend am Strand ausklingen lassen. Knopi
Tag 4: Geplant war ein Strandtag. Das Wetter machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung, weshalb wir uns spontan nach Riga aufmachten. Hier standen neben allen Sehenswürdigkeiten auch die Marktplätze im Interesse der Fahrtengruppe „Sonderzug“. Stärken taten wir uns in der „Mensa“ des Autobusbahnhofs. Der Rückweg ging nicht so schnell wie gewohnt, da unser erster Bus in Richtung Heimweg voll besetzt war. Dieserhalb und desderwegen kamen wir erst kurz nach Mitternacht auf unseren Platz zurück. Knopi
Tag 5: Packen, Essen, noch einmal schnell ins Wasser und dann zurück in Richtung Tuja auf den gemeinsamen Lagerplatz. Knopi
Tag 6: Nach dem Frühstück in großer Runde packten wir zusammen, um erneut auf Fahrt zu gehen. Da es uns sehr gut auf dem Campingplatz gefallen hat, wurde unser Lager erneut dort aufgeschlagen. Das Wetter wurde schlagartig besser und wir tobten uns im Meer aus. Schacki ging in der Dämmerung Holz fürs Feuer holen und wurde dabei von einer riesigen Spinne in den Zeh gebissen. Doch alles halb so schlimm, wir mussten nichts amputieren ☺ Den Sonnenuntergang genießend klang der Abend aus und wir gingen schlafen. Flash Gorden
Tag 7: Nach einem ausgiebigen Frühstück legten wir uns an den Strand und brezelten in der Sonne. Einige Zeit später tauchten auf einmal bekannte Gesichter am Strand auf. Die Fahrtengruppe Iltis hatte sich in unsere Idylle verirrt. Sie waren sehr froh eine erfrischende Dusche zu nehmen zu können. Wir erzählten uns gegenseitig unsere erlebten Abenteuer und hatten viel Spaß am Lagerfeuer. Flash Gorden
Tag 8: Heute hatten wir uns viel vorgenommen. Ein Tagesausflug nach Limbaži stand auf dem Programm. Also ab zur Buha nach Salacgriva um an der Tanke noch schnell einen wohltuenden Kaffee zu trinken und köstliches Gebäck zu essen. Von Salacgriva ging es dann nach Limbaži, eine Metropole ungeahnten Ausmaßes ☺ nein im ernst, es war ungewohnt mal wieder in einem größeren Ort unterwegs zu sein. Limbaži ist sehr schön. Es gibt dort jede Menge kulturelle historische Highlights zum anschauen. So zum Beispiel hielten wir ein Schwätzchen mit dem weltbekannten Lügenbaron Münchhausen und machten natürlich ein Erinnerungsfoto. In Lettland ist alles anders. An einer Tafel in einem Spielzeuggeschäft stand „2+2=5“. Nachdem wir mit dem Bus zurückgefahren sind, machten wir auf dem Platz Bekanntschaft mit unseren neuen „Nachbarn“. Wir unterhielten uns angeregt über die Pfadfinderei und hatten viel zu lachen. Später am Abend lernten wir noch eine sehr nette lettische Familie aus Valmiera kennen, mit denen wir uns auf Anhieb gut verstanden. Flash Gorden
***Tag 9: ***Etwas müde machten wir uns daran, unsere Sachen zu packen und das Zelt abzubauen. Nach einem kleinen Frühstück ging es ab zur Buha um auf den Bus nach Tuja zu warten. Nach einer Weile kam dann der Bus, der überraschenderweise kleiner war als die anderen, die wir so kannten. Als die Tür aufging, mussten wir herzhaft lachen, da 2 andere Fahrtengruppen bereits in diesem Bus waren und wir 4 gerade noch mitreingepasst haben. Gemeinsam fuhren wir zum Hauptlager, wo am Abend das Abschlussprogramm stattfinden sollte. Flash Gorden
** Fahrtengruppe Iltis** In der Gruppe waren: Michi, Marco, Ronny, Jörgi, Patrick und Chrismon (die erste Hälfte) sowie Felix (die zweite Hälfte)
25.07.2006: kurz vor 12 Uhr haben wir uns auf den Weg nach Valmiera gemacht. Wir fuhren mit dem Bus durch Städte wie Limbaži, Olini und Umurga. Dann haben wir gegen 14 Uhr unser erstes Ziel Valmiera erreicht. So gegen 15.30 Uhr gingen wir los Richtung Burtnieki und Masalaca. Kurz nach 5 Uhr haben wir eine Pause an einem Bauernhof gemacht. Wir sind einige Stunden gelaufen bis wir in einem 800 bis 1000 Einwohnerdorf namens Matiši angekommen sind. Nach einiger Zeit kamen ein paar Jugendliche, mit denen wir uns dort gut verstanden haben und den Abend mit ihnen verbracht haben. Bis Morgen, Patrick ☺
26.07.2006: Nach dem wir nach langer Schlafzeit (bis 12 Uhr) aufgewacht sind, haben wir etwas gefoodet. Nach dem fooden sind wir in den G-Punkt und besorgten uns was. Nachdem wir uns etwas besorgt hatten, gingen wir wieder zurück zum Zelt und haben bis abends nichts gemacht. Zum Abend waren wir auf dem Sportplatz von der Schule und spielten mit den neu kennen gelernten Jugendlichen Fußball. Nachdem wir mit dem Ballspielen fertig waren, verbrachten wir den Abend mit den Leuten. Bis Morgen, Patrick.
27.07.2006 und 28.07.2006: Das gleiche wie am 26.07.2006. Patrick
**30.07.2006: Am Sonntag sind wir gegen 17 Uhr in Tuja aufgebrochen, um auf die 2. Fahrt zu gehen. Nach einer viertel Stunde haben wir Halt gemacht am laden in Tuja und kauften uns gleich etwas zu Essen und zu Trinken. Als dann unser Bus kam, sind wir nach Salacgriva gefahren, wo wir anschließend die Kohte aufgebaut haben und dort die Nacht verbracht haben. Gegen 21 Uhr haben wir was zu essen gemacht. Nach dem Essen sind Ronny, Felix und Marco durch die Stadt gelaufen. Michi, Jörgi und ich blieben auf dem Lager und machten ein kleines Feure und unterhielten uns über alles mögliche. So gegen 2 Uhr früh haben wir uns schlafen gelegt. Patrick
31.07.2006: Nachdem wir gegen 10.30 Uhr ausgeschlafen haben, haben wir die Kohte abgebaut, den Platz aufgeräumt und sind mit dem Gepäck in die Stadt gelaufen. Dort haben wir bis 14.51 Uhr auf den Bus gewartet. In der Zeit haben wir uns die Stadt angesehen und waren in der Touristeninformation. Nachdem der Bus kam, fuhren wir nach Dzeni und haben durch dummen Zufall die Gruppe Sonderzug getroffen. Als wir die Kohte aufgebaut haben, gingen wir etwas essen. Gegen 21 Uhr haben wir ein Feuer gemacht (wo Gorden und Schacki dabei waren) und unterhielten uns. Gegen 3 Uhr früh sind wir dann alle schlafen gegangen. Patrick
01.08.2006: Heute fuhren wir mit dem Bus 11.36 Uhr nach Salacgriva, um uns die Stadt noch einmal anzuschauen. Nachdem wir ankamen, haben wir uns im Laden etwas zu essen gekauft und anschließend Mittag gemacht. Wo wir Mittag gemacht haben, kamen 3 DPSGler vorbei gelaufen, mit denen wir uns unterhielten bis die anderen mit Markus ankamen. 14.51 Uhr wollten wir mit dem Bus wieder nach Dzeni fahren, den wir verpasst haben, da er 10 min früher fuhr. Also warteten wir 2 Stunden auf den nächsten Bus. In dzeni angekommen, machten wir etwas zu essen und studierten mit ein paar Letten ein Lied ein. Gegen 2 Uhr sind wir dann in die Kohte schlafen gegangen. Patrick ☺
Fahrtengruppe Schoschonen & Co. Veit, Felix (die erste Hälfte), Chrimon (die zweite Hälfte), Gabi, Jan und Denny
***Hallo liebes Fahrtenbuch, heute ist unser erster Tag auf Fahrt!!! ***Wir sind mit dem Bus nach Valmiera gefahren und haben dort die lettischen Scouts getroffen (welche erstmal nicht wussten, was sie mit uns machen sollten). Wir sind erstmal sinnlos durch die Stadt gelaufen bis wir beschlossen haben, dass wir erstmal einkaufen gehen. Also haben wir uns erstmal mit Nahrungsmitteln eingedeckt und haben im Kaufhaus wie Penner Mittag gegessen. Danach hatten wir alle Lust auf ein kulturelles Erlebnis (wir sind ja alle soooo wissbegierig!!!!) Also waren wir in der Kirche auf dem Turm und haben uns erzählen lassen, was es so alles in der Stadt gibt. Danach sind wir losgehaikt. Dabei muss ich lobend die Jupfis erwähnen, welche mit viel „Spaß und Elan“ mitgelaufen sind und „nie“ Pausen machen wollten. Schließlich fanden wir auf einer Wiese einen Lagerplatz und die Besitzer boten uns an, in ihrem See zu baden. Dies nahmen alle dankend an (außer die, die kochen mussten), da wir eine Abkühlung (und Wäsche) dringend nötig hatten! Ja, das war´s erstmal, liebes Tagebuch… Entschuldige meine schlechte Schrift … ☺ Bis morgen Dein Felix Späterer Eintrag: Da geht´s ja RICHTIG AB!!! GABI + ROBBY ggg Morgen machen wir mit unseren tollen Jupfis einen Gewaltmarsch von 30 km. Das war IHR Wunsch. Wir bemühen uns ja immer deren Wünsche zu erfüllen und ihnen gerecht zu werden! ggg x 1000000
Hallo liebes Tagebuch, ich glaube, es ist an der Zeit, dass unser „Verhältnis“ persönlicher wird. Deswegen gebe ich Dir jetzt einen Namen. Ich glaube ->Dagmar<- ist ziemlich cool. Also Dagmar, heute ist unser 2.Tag auf Fahrt. Wir sind von unserem Lagerplatz in aufgeteilten Gruppen gelaufen. Auch ja, wir laufen die ganze Zeit mit der Sippe Turmfalken. Also die „Schnelleren“ sind vorgelaufen und haben alles zum Essen vorbereitet. Die Kids kamen mit Gabi und Robby später. Unser Mittagscamp war am Ufer der Gauja, wo wir erstmal alle baden waren. Danach wurden leider Martin und Anne von den Turmfalken abgeholt, da sie nicht mehr „konnten“. Dann liefen wir fast ohne Pausen bis um halb zehn zu unseren Nachtlagerplatz durch. Wir haben nun alle min. 2 Blasen. Es war mittelmäßig anstrengend. Dort angekommen, kochten wir erstmal Abendbrot und versorgten unsere „Wunden“. Wir verstehen uns mittlerweile ziemlich gut mit den Letten, die uns begleiten. So, wir sind jetzt erstmal alle fertig und pennen nun an unserem tollen Lagerfeuer. Also bis morgen Dagmar dein Felix
Hallo liebes Tagebuch,*** wir sitzen gerade in Cesis im Stadtpark und machen eine Pause. Der Tag startete heute etwas stressig, da wir alle etwas schlechte Laune hatten und gereizt waren (außer Robby). Warum wissen wir alle noch nicht so richtig, auf jeden Fall liefen wir die restlichen 8 km ziemlich zügig. In der Stadt angekommen, kauften wir erstmal Erfrischungsgetränke und Eis, später besichtigten wir das Schloss. Jetzt warten wir erstmal auf Sonne und Frank, welche uns Martin und Anne wiederbringen. *Also bis heut Abend dein Felix *PS: Gabi + Robby = ♥ PPS: Duck x Duck – Chicken = Schwan ggg … ja, an diesem Tag passierte nicht mehr so viel außer dass wir die Busse nach Tuja checkten und einkaufen gingen. … Wir freuten uns auf einen gemütlichen Abend und ein schönes Bad in der Gauja. Doch als wir auf dem Rastplatz ankamen, feierten dort schon einige Letten mit lauter Musik. Sie wiesen uns auch darauf hin, dass Benzin auf dem Fluss schwimmt. Na, dann halt nicht. Bald verschwanden die Letten und wir hatten nur noch aufzupassen, dass Knautschi sich nicht die Haare im Feuer anfackelt. Da es der letzte Abend mit den Letten auf fahrt war, gingen wir erst sehr spät ins Bett. Unser Versuch, von ihnen ein lettisches Lied zu lernen, blieb bei einem Versuch. Sie sangen uns ein Lied vor, aber …
Liebes Tagebuch, leider schreibe ich erst auf dem Rückflug. Trotzdem werde ich noch unsere Erlebnisse kurz zusammenraffen. Für Nunu, Veit und Gabi war es der erste Flug. Wir düsen die Startbahn entlang (Wann hebt es denn endlich ab?) und befanden uns kurz darauf in der Luft. Laut Yeti ist zwar noch nie jemand oben geblieben, aber Veit musste noch einmal feststellen: Hei! Das funktioniert ja wirklich! Am ersten Tag wollte der größte Teil von den Jenaern nicht Riga besichtigen. Doch als wir dann bei 30°C Jurten aufbauten, deren schwarzer Stoff noch mehr Sonne reflektierte und Bremsen anzog, haben sich manche vielleicht was Schöneres gewünscht. Ansonsten: baden, baden, baden… (mit dem Schlauchboot auf dem Meer fährt man ja eh nur auf der Stelle) Bis zum Morgen reisten die restlichen Gruppen an: Sonderzug Neudietendorf und die DPSGler. Endlich trafen auch lettische Pfadfinder ein. Es wurde beschlossen, dass wir noch 2 Neudietendorfer aufnehmen (was sich hinterher als Flop herausstellte) und mit den Turmfalken und 3 Letten durch den Gauja-Nationalpark laufen. Am nächsten Tag (nachdem sich jeder bei der Kaufhalle mind. 2 Eis geholt hatte) ging es mit dem Bus nach Valmiera. Marc (der als lettischer Touriführer oder ähnliches arbeitet) zeigte uns die Stadt. Nach der Kirchturm-Besichtigung ging es dann endlich los. Ach nee, so schnell ging das gar nicht. Mops (zu dem Zeitpunkt noch Martin) setzte sich einfach hin und meinte, sein Rucksack drückt. Umgepackt und ´nen Tick langsamer. Die 3 Letten (Arnold, Martin und Naujam ??? (keine Ahnung, sorry) sind 16 Jahre alt, sahen ´nen bißchen älter aus. Sie hatten echt ei gutes Tempo drauf: so wie, wenn man schnell und ohne 15 kg Gepäck läuft. Okay! Für die „Großen“ von unserer Gruppe aushaltbar, aber… da sind ja auch noch die Wölflinge (Betonung liegt auf Wölflinge, da Martin andauernd großkotzig maulte er sei keiner). Wie wir erfahren mussten, konnte er nicht mal ´ne Kohte aufbauen. Weiterhin muss man bemerken, dass Nunu ein paar Dinge in der Vorbereitung vergessen hatte: Material checken von den Kids (Schuhe, Rucksack + packen, Kondition von den Kids einschätzen war fehlgeschlagen). Dies war aber in dem Moment wirklich definitiv absolut egal, denn wir waren a Fahrt und es gab kein zurück. Kurzerhand erklärten wir auf Englisch, dass das Tempo zu schnell ist. Die Letten machten erst ´ne vorsichtige komische Miene, schlossen aber schnell mit uns Kompromisse. Das Ziel für den ersten Abend lag noch in weiter Ferne. Anne trug nach einer weiteren Stunde ihre Schuhe in der Hand (anstatt ihre Füße). Spaß beiseite! Ob sie wegen der dicken Blasen an de Fersen nicht mehr reinpasste oder aus einem anderen Grund lies sich nicht mehr feststellen. Am Abend schwammen wir in der Gauja. Durch die Strömung blieb man immer an einem Fleck. Martin war wieder voll bei Kräften, obwohl er keine 500 m weiter gewandert wäre. Am nächsten Morgen liefen Veit, Nunu un Felix mit den 2 Letten vorneweg. Der Rest kam in angemessenem Tempo hinterher. 100% Motivation von allen Gruppenmitgliedern halfen nicht, einen Martin aufzumuntern. Aller 10 min setzte er sich hin. Ansonsten schlich er hinterher, täuschte Atemnot vor (um sich nebenbei noch unerlaubt Blaubeeren in den Mund zu stopfen). Dies führte dazu, dass Martin abgeholt wurde, Anne gezwungener weise auch gleich ins Basislager sollte. Als wir nach 4 Tagen wieder im Basislager waren, wurden erstmal alle 2,5 x 2,5 cm großen Blasen von Markus operiert. Ein Glück haben sie nicht geblutet, denn so was kann er nicht sehen. Eine Krankheit/ Verletzung teilweise geheilt, rollte die nächste an. Aufgrund einer Magenverstimmung wurde für Grashüpfer, Nunu und nun mit Ei getauftem Mops ein Krankenzelt eingerichtet. Abends noch Fieber, frühs nach langer Diskussion mit Heilig Geist auf Fahrt. Markus Leiter hatten folgendes geplant: Tuja -> Ainaži -> Tuja: 1.Tag: 20 km; 2.Tag: Strand, chillen, Halstuchverleihung; 2. Tag Nacht: 8 km Nachtwanderung; 3.Tag: Bus Die Gemeinschaft wurde in eine langsamere und eine schnellere Gruppe aufgeteilt. Ein Junge namens „Schnubbi“ (was für ein Name?) hatte die Karte und lief vornweg. Für die Hinteren wurden Pfeile u.a. diverse Zeichen als Wegzeichen hinterlassen. Nach einer Stunde wurde der Abstand zwischen den Gruppen größer. Schnubbi meinte nun aller 5 min, dass wir schon viel weiter sein müssten, dass die Karte falsch wäre und dass das alles nicht mit rechten Dingen zugeht. Gabi maß den Weg auf der Karte nochmal ab. Die Jungs hatten sich total verrechnet, denn ihre Strecke für den ersten Tag betrug 30 km. Trotzdem verstrich die Zeit viel zu schnell. Wir liefen in ´nem Karacho Tempo und hatten laut Karte in 3 h erst 10 km (wenn überhaupt) zurückgelegt. Also schnell weiter. Die Jungs hatten zum Mittag nicht gegessen und Markus hatte ihnen verboten zwischendurch was zu kaufen. Da es auf dem einen Campingplatz eh keine „Frittenbude“ gab, hungerten sie lieber weiter. Im Wald trafen wir auf eine total klapprige Holzbrücke. Als schon 2 (+ Gepäck) drauf standen, sprang der nächste Pfadfinder, der nach Selbstangaben 87 kg wog (+ zusätzlich Gepäck), fröhlich auf der Brücke rum! Knarz, quietsch, Brücke schwenkt nach rechts, knack, nach links … Schwankend versuchten wir Halt zu finden, denn der Griff nach einem nicht vorhandenen Geländer schlug fehl … … Die Brücke lebt noch und wir leben auch… Der Treffpunkt, wo die 2. Gruppe auf die erstere Gruppe stoßen sollte, war ein Leuchtturm. Die meisten Menschen werden ein spezifisches Erwartungsbild von solch einem Turm haben: hoch und herausragend, aus rot angemalten Stein/ Metall und oben ein leuchtendes Drehdingens drauf. Also, durchaus gut von der Küste sehbar… Wir werden sehen. Auf unserer Wanderung haben wir 3 nette Privatgrundstücke kennengelernt, die wir alle durch die hintere Gartentür betraten. Vor dem ersten Haus saß ein ca. 14jähriger Junge, der nur kurz und gelassen von seinem Buch aufschaute und weiterlas. Auf dem 2. Grundstück kam eine verärgerte Frau auf uns zugestapft. Heilig Geist wollte schon wieder umdrehen. Als wir 3 Sprachen durch hatten, die sie nicht konnte, blieben nur noch Handzeichen, dass wir doch nur zum Strand wollten. » See?« (wenigstens ein Wort Deutsch).. Im dritten Grundstück stand eine Oma mit dem Rücken zu uns. Sie goss gerade mit ´nem Schlauch Blümchen, währenddessen ein Pudel um ihre Beine streifte. Sie drehte sich um … eine grinsende Gruppe Jugendlicher mit riesigen Rucksäcken steht auf einmal in ihrem kleinen Gärtchen … Lächelnd deutete sie auf den Ausgang. Dann standen wir auf der Bundesstraße, die entlang der Küste geht. Wahrscheinlich die wichtigste Straße in Lettland? Von dort aus sahen wir einen Mast aus rot-weiß-angemalten Stahlstreben, der ca. 5m aus den Bäumen ragte. Kurz: der Leuchtturm. Und darunter saßen die Jupfi und der Rest von Heilig Geist. ->? Scherz, was tun die da? Die sind doch wohl nicht mit dem Bus gefahren? Nee, haben aber den größten Pfad genommen, den man finden kann: die Bundesstraße. Dafür haben sie aber einen streunenden Wolf-Hund-Kreuzung und Daniela vom Sonderzug nicht am Strand gesehen. Alle k.o. und müde. » Auf Kameraden sattelt eure Pferde! « (Markus) Markus wollte, dass seine Sippe (Stamm, was auch immer) an der Route festhält, die sie nun einmal ausgesucht hatte. Und weg waren sie. Gabi, die erst vorne bei den Schnelleren mitgelaufen war, hatte auch keine Lust mehr auf einen Gewaltmarsch. Trinkwasser. Avots? Sollte doch nicht so schwer zu kriegen sein. Dorf bedeutet wahrscheinlich in Lettland so etwas wie 2 – 3 Häuser, die alle ihren eigenen Namen haben. In Deutschland würde man so was Zersiedlung nennen. Dorfstraßen sind Schotterstraßen. Strom hat dort eigentlich jeder, Wasser…? Also, wir machten uns mit erschreckend vielen Flaschen auf zum ersten Haus (keiner da) und zum zweiten Haus (kein Trinkwasser) und zum dritten Haus, welches einen Brunnen hatte. Wir durften selber am Brunnen rumwerkeln, aber Brunnen in Küstennähe? Erster Eimer Wasser: salzig, Sand. Man konnte nicht mal durchschauen. Gabi und Anne sind zu der jungen Frau, die mit ihren Kleinkindern im besagten Haus wohnt: „ Is that really drinking water?“. „Yes“, freundliches Nicken. „Do you cook it bevor..” sie unterbricht “No, we take it so” ???? Thank you! Entkeimungstabletten raus! Meerwasser ist selbst klarer als Brackwasser. Veit
Montag, 07. August 2006
Vom 07. – 13. August 2006 waren Pfadfinder/innen aus Struga im südlichen Teil von Mazedonien zu Gast im Pfadfinderzentrum „Fritz Riebold“ um zusammen mit dem BdP e.V. -Stamm Drei Gleichen Mittelthüringen und Deutschland kennen zu lernen.
Während der 7 Tage boten sich bei Tages- und Mehrtagesausflügen zahlreiche Möglichkeiten für die Gastgruppe Städte und Landschaften in der Region zu erkunden und in Kontakt mit Pfadfinder/innen aus Deutschland zu kommen. Für viele der Pfadfinder/innen handelte es sich um die erste Fahrt nach Deutschland und es wurde ausdrücklich der Wunsch geäußert auch die Hauptstadt zu besichtigen. In aller Kürze wurde so auch ein Stadtrundgang durch Berlin durchgeführt und während eines Stadtspieles mit Aufgaben konnten die Pfadfinder/innen noch mehr der Großstadt erleben. Eine Wanderung um die „Drei Gleichen“ durfte ebenso nicht fehlen. Der Kontakt der beiden Gruppen besteht seit 2005 und entstand im Rahmen des Projektes „Naturschönheiten sanft entdecken – Jugendliche gestalten einen Kultur- und Naturlehrpfad“ gefördert durch das Programm „Junge Wege in Europa“ der Robert Bosch Stiftung. Im Juni 2006 wurde hierbei in den Bergen nahe dem Ohridsee ein Wanderweg ausgeschildert um den Naturtourismus zu fördern.
Montag, 14. August 2006
Wölflingssommer - Ein Sommer ganz für Wölflinge – ein Sommer für Wölflinge aus ganz Deutschland im Zentrum Pfadfinden in Immenhausen. Hierunter auch die Meute Kreuzspinnen vom Stamm Drei Gleichen des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. aus Neudietendorf und Umgebung.
„Im Bauwagen links“ gibt es so ziemlich alles. Alles was benötigt wird, um die Jüngsten Pfadfinderinnen und Pfadfinder im BdP glücklich zu machen. Bastelmaterial jeder Art, Spiele, Werkzeug, etc.. Und wenn man an dieser Stelle nichts findet, dann schaut man eben mal im „Bauwagen rechts“. Die Meute Kreuzspinnen profitierte zusammen mit einer weiteren Wölflingsgruppe sowie einer Meute aus Bremen davon. Entsprechend abwechslungsreich gestaltete sich auch das Programm in der Woche vom 14. bis 20. August 2006. Neben jeder Menge Arbeitsgemeinschaften ging es Quer durch den Wald, gab es eine Schnipseljagd auf einen Bauernhof oder ein Geländespiel durch den ganzen Ort. Natürlich durften auch Abstecher in das Immenhäuser Schwimmbad oder die gemeinsamen Abende in der Großen Jurte am Lagerfeuer nicht fehlen. Als Helfer gab es jede Menge Meutenführer, die das Programm zusammen gestalteten. Darunter auch zwei polnische Pfadfinder, mit denen alle Wölflinge sofort Freundschaft schlossen. Für die Meute Kreuzspinnen war der Wölflingssommer die letzte Wölflingsaktion, da sie mit dem Schuljahreswechsel in die Pfadfinderstufe übergehen werden.
Freitag, 15. September 2006
Auf der Stammesversammlung 2006 am 15. September 2006 des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. - Stamm Drei Gleichen, Neudietendorf wurde die neue Stammesführung gewählt. Außerdem ging es um die anstehenden Vorhaben sowie die Aufteilung der Sippen.
Hendrik Knop (Knopi) wurde in der Wahl erneut zum Stammesführer gewählt. Stellvertreter wurden zum einen Tobias Schack (Schacki), sowie Stefan Winzer (Quincy), der im Amt bestätigt wurde. Schatzmeister bleibt Christoph Schneider (Schneidi). In der Planung der weiteren Vorhaben ging es insbesondere um den Sommer im Jubiläumsjahr 2007. Im Rahmen des 100jährigen Geburtstags der Pfadfinderbewegung (diese wurde 1907 von Baden Powell gegründet) wird es in Baden-Württemberg ein Landesjamboree von DPSG, PSG und BdP geben, an dem der Stamm Drei Gleichen teilnehmen wird. Darüber hinaus soll es wieder kleinere und größere eigene Aktionen im In- und Ausland geben, an denen aber noch gefeilt wird. Mit dem Schuljahr 2006/2007 hat sich auch die Sippen(Gruppen)-Struktur geändert. In der Pfadfinderstufe (11 bis 15 Jahre) sind die Sippen Kreuzspinnen mit dem Sippenleiter Tobias Schack (Schacki) sowie Schwarze Wölfe mit dem Sippenleiter Johannes Hoffmann (Janek) aktiv. Die Ranger/Rover (15 bis 25 Jahre) koordinieren Stefan Winzer (Quincy) und Christoph Schneider (Schneiderchen). Im Alter der 7 bis 10jährigen Wölflinge werden neue Mitglieder gesucht, da die bisherige Gruppe in die Pfadfinderstufe übergegangen ist. Gefeiert werden soll auch noch das 15jährige Bestehen des Stamm Drei Gleichen. Die Veranstaltung hierfür wird aller Voraussicht nach am Jahresende stattfinden.
Freitag, 20. Oktober 2006

Mit Karte und Kompaß quer über die Unstrut: Herbstlager der Vertretung Thüringer Pfadfinderverbände e.V.
Am diesjährigen Herbstlager der Vertretung Thüringer Pfadfinderverbände e.V. (VTPV), welches vom 20. bis 24. Oktober in Sömmerda stattfand, nahmen der Stamm Columbus aus Jena und der Stamm Drei Gleichen aus Neudietendorf des BdP - LV Thüringen sowie die Gruppe Grashüpfer aus Nordhausen der CPA teil. Die Organisatoren des Lagers waren Udo vom PbW sowie Sonne, Jacky und Lüder vom BdP. Einen Eindruck von dem Lager gibt der folgenden Fahrtenbericht von Tobias Schack wieder:
Am 20.10 gegen 13:30 Uhr machten wir (ike, Janek & Förbi) uns vom Centrum aus los um zum Bahnhof zu kommen. Als wir in den Zug einsteigen wollten, haben wir uns kurzerhand dazu entschieden den nächsten zu nehmen, da uns der erste eindeutig zu voll war! Angekommen am Bahnhof in Sömmerda lasen wir uns die Anmeldung nochmals durch, um zu schauen wo wir lang mussten. Wenige Minuten später wussten wir, das die Strecke nicht ausgeschildert war, wie wir angenommen hatten. Also riefen wir Jacky an. Nach dem wir den Weg einigermaßen wussten, liefen wir los. Angekommen am vereinbarten Treffpunkt mussten wir mit Erstaunen feststellen, dass wir die erste Gruppe waren. Damit hatten wir auch das Vergnügen alles mit aufzubauen. Nach dem wir alles vorbereitet hatten, kam dann auch die Jenaer Gruppe (Nunu & Feit). Wir machten eine kurze Runde, wo erläutert wurde was so das Lager über ansteht. Zu späterer Stunde aßen wir in der von uns aufgebauten Jurte Abendbrot. Nach der Abendrunde sangen wir noch ein bissel in der Jurte und gingen nach und nach allmählich in die Kohten. Am nächsten Tag gab es wie immer die Morgenrunde und dann Frühstück. Nach dem Frühstück pusteten wir nochmals das Schlauchboot auf und machten uns los zum Wasser (Unstrut) um paddeln zu gehen. Nach dreistündiger Fahrt hatten wir allmählich Hunger und entschlossen uns kurzerhand anzuhalten um Essen zu machen. Mit Entsetzen mussten wir feststellen, das wir kein Wasser zum Kochen mehr hatten, also machte ike mich los mit Förbi um im nächsten Ort Wasser zu holen. Wieder angekommen am Essplatz kochten wir uns eine Suppe. Nach dem Essen machten wir wieder los, der Unstrut runter. Nach nochmals zweistündiger Fahrt suchten wir einen Steg um das Boot aus dem Wasser zu holen. Wenige Minuten später kam Sonne und holte das Boot und Lüder ab. Nunu, Feit, Förbi, Janek und* ike* machten uns also los. Nachdem wir cirka eine Stunde liefen, machten wir Halt und bauten die Kohte auf und machten Feuer. Nach dem Essen legten wir uns hin und hatten noch viele spaßige Stunden im Zelt, bevor wir alle einschliefen. Am nächsten Morgen weckte uns netterweise viel zu Früh ein Kuhhirte, der seine Kühe nicht unter Kontrolle hatte. Nachdem wir eh wach waren, aßen wir schnell eine Kleinigkeit und bauten das Zelt ab, um möglichst schnell los zu kommen. Die Rucksäcke waren gepackt, also machten wir los. Nach dreistündiger Wanderung mit zwei Pausen kamen wir gemächlich am Zeltplatz in Sömmerda an und mussten feststellen, dass nichts zu Trinken da war, da wir viel zu Früh ankamen. Mit einer Stunde Verspätung kamen dann auch die Herschafften von der CPA. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde aßen wir gemütlich Abendbrot. Nach zehnminütiger Pause machten wir Abendrunde in der Jurte. Nach viel Gelache und Gesinge machten wir uns nach und nach in die Kohten, da wir noch vom Vortag fertig und geschlaucht waren. Nach dem Aufstehen machten wir wie immer eine Morgenrunde zum Aufwachen und Locker werden. Dann, nach dem leckeren Frühstück von unserem Starkoch, machten wir den Tag über Workshops für Klein und Groß. Nach den ersten Workshops aßen wir Mittag und besprachen den weiteren Tagesablauf. Dann ging es auch gleich mit den Workshops weiter. Nach getaner Arbeit aßen wir Abendbrot (irgendwie dreht sich hier alles ums Essen) und machten wie jeden Abend einen Jurtenabend mit lustigen Spielen, Singerunden und Vorschlägen für den nächsten Tag. Ab 12 Uhr mussten die Jüngeren in den Schlafsack in ihre Kohten und die Älteren saßen noch bis in die späten Abendstunden in der Jurte und sangen und redeten bis alle zu müde waren und schlafen gingen. Am nächsten Morgen gab es wie immer die Morgenrunde, wo wir erfahren durften das ein Kamerateam vorbei kommt um ein kurzes Interview zu machen. Aber erstmal aßen wir Frühstück und besprachen alles. Nach dem Frühstück machten wir uns an die Arbeit das Lager Stück für Stück wieder abzubauen, denn es war der letzte Tag des Lagers. Nach Abbau von den Kohten und dem Küchenzelt kam dann auch das Kamerateam und machte seine Interviews mit einzelnen Personen. Später bauten wir die Jurte ab und alle halfen das Grundstück nach Müll abzusuchen. Als Nico dann kam um das Material abzuholen, halfen alle mit um es so schnell wie möglich in das Auto zu bekommen. Nach einer großen Abschlussrunde machten wir uns nach und nach auf den Heimweg. Da wir nur wenig Geld zur Verfügung hatten, bot uns Udo an, uns mit dem Auto mitzunehmen, was wir natürlich nicht ablehnten! Also fuhren wir los und ließen die wunderbaren Herbstlagergedanken uns noch einmal durch den Kopf gehen um mit einen guten Gefühl wieder in den Alltagsstress zurück zu fahren! -ENDE-
By: tobias schack (Schacki oder ChuXen) lol
Sonntag, 29. Oktober 2006
**Gerade zurück von der Stammesrats-Herbstfahrt nach Polen des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. - Stamm Drei Gleichen vom 29. Oktober bis 2. November 2006 gibt es hier den Fahrtenbericht von Tobias Schack: **
Sonntag früh um halb Sieben trafen wir (Knopi, Janek & ike )uns am Bahnhof in Neudietendorf. Nachdem wir bis nach Magdeburg gekommen sind, war’s das dann auch schon, da unser Anschlusszug ausfiel und wir uns eine Stunde verspäteten! Nach einer Stärkung im Mc Donald´s machten wir uns in Richtung Polen weiter. In Angermünde angekommen, mussten wir feststellen, dass Schienenersatzverkehr war und wir mit dem Bus fahren mussten. Nach einstündiger Fahrt mit dem Bus waren wir Endlich and der Grenze angekommen und wurden wie immer kontrolliert. Von Szczecin sind wir nach Poznan gefahren um von dort nach Katowice zu fahren um wiederum von dort mit vielen Umwegen nach Ostrów Wlkp. zu fahren. In Ostrów Wlkp. angekommen wurden wir von Bossman und Krystian abgeholt und zu ihrem „Zentrum“ (Stanica Harcerska “Zielona Polana”) gebracht (wo wir 5 Monate vorher auch schon waren). Als ihr „Chef“ (Gofry) dann kam, haben wir erst mal über die weitere Zusammenarbeit geredet und sind auch zu einem Entschluss gekommen. So soll es weitere Treffen geben und im nächsten Sommer wollen die polnischen Pfadfinder vielleicht am Sommerlager in Baden Würtemberg teilnehmen. Zu späterer Stunde aßen wir dann zusammen Abendbrot und lachten noch viel miteinander bis wir langsam aber sicher Schliefen gingen! Nachdem wir ordentlich Ausgeschlafen haben, sind wir (um Einkaufen zu gehen) ein paar Kilometer gewandert. Angekommen nach dem Einkauf, aßen wir erst mal und tauschten Musik-Geschmäcker und Traditionen aus. Abends machten wir einen gemeinsamen DVD-Abend, wo wir erst einen deutschen Film mit polnischem Untertitel und dann einen englischen mit polnischem Untertitel sahen. Bis wir mal wieder arg Müde waren und schliefen gingen. Am nächsten Morgen (Nachmittag) machten wir uns dann los nach Warszawa. Noch am Bahnhof in Ostrów Wlkp. bemerkten wir, dass wir eigentlich gar keine richtige Lust mehr hatten nach Warszawa zu fahren und entschlossen uns kurzerhand nach Hause zu fahren! Nach einen hin und her der Meinungen sind wir dann mit vielen Umwegen nach Katowice gefahren um dort noch die restlichen 3 Stunden Wartezeit auf den Anschlusszug im Internetcafe zu verbringen. Nach wiedermals dreißigminütiger Verspätung sind wir dann über Kraków nach Wrocław gefahren um von dort nach Görlitz zu kommen. Leider wollte der Zug nicht so fahren wie wir wollten und so mussten wir kurzerhand über die Grenze laufen! Am Bahnhof in Görlitz angekommen mussten wir noch eine Stunde warten um Endlich nach Neudietendorf zu fahren. Nach mehrstündiger Verspätung in Leipzig sind wir dann auch Reibungslos nach Neudietendorf gefahren und auch gut angekommen.
By: tobias schack (Schacki oder ChuXen) lol
Samstag, 23. Dezember 2006

Sebastian Neitzel bei der Übergabe des Friedenslichtes in Neudietendorf an Rita Wulf für den Bioladen „Die Rübe“ und „Tonzeugs“ am 23.12.2006, nachdem er die Flamme mit seiner Gruppe in Thüringen via Bahn verteilt hatte
Zum zwanzigsten Mal wurde im Dezember 2006 das Friedenslicht aus Bethlehem verteilt. Die Idee des Österreichischen Rundfunks bei der eine Flamme in Jesus Geburtsgrotte entzündet und von Hand zu Hand weitergereicht wird, hat sich mittlerweile soweit entwickelt, daß das Licht 28 Länder Europas sowie die USA erreichte. Seit 1993 sind die Neudietendorfer Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit an der Verteilung beteiligt.
Am Samstag, dem 23. Dezember 2006 waren drei Gruppen des BdP e.V. – Stamm Drei Gleichen zusammen mit rund 100 Scouts und Helfern aus ganz Thüringen unterwegs um das Friedenslicht auf den Strecken der Bahnen des Freistaates zu verteilen. Ausgehend von Ilmenau übernahmen sie es hier von den Friedenslichtkindern Christina Völker und Max Gottschall. Diese hatten das Licht zuvor im Studio des ORF in Linz zusammen mit dem Initiativkreis ORF-Friedenslicht für Thüringen, darunter auch die Pfadfinder Gorden Frank und Hendrik Knop aus Neudietendorf abgeholt. Bei der Aussendefeier war auch die Landtagspräsidentin Prof. Dr. Dagmar Schipanski anwesend. 2007 wird Neudietendorf der Aussendeort für die Thüringenweite Verteilung des Friedenslichtes sein. Pate des Lichtes werden die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Freistaates sein, die in diesem Jahr ihr 100 jähriges Bestehen feiern.
© Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen - https://www.vdapg-gdg.de