VDAPG

Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen

Chronik: 2005

Pfadfinder der BdP-Aufbaugruppe Drei Gleichen bei KI.KA LIVE

Mittwoch, 26. Januar 2005

Zu Gast im Kinderkanal

Zu Gast im Kinderkanal

** Der Landesverband Thüringen des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder war am Mittwoch, dem 26. Januar von 20.00 bis 20.15 Uhr in der Sendung KI.KA LIVE bundesweit im Kinderkanal zu sehen.**

Gut geschlagen haben sich dabei auch die 6 Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Aufbaugruppe Drei Gleichen aus Neudietendorf und Apfelstädt. Patrick Witter, Sebastian Neitzel, Liesa Hintze, Maria Stein, Jessica Weiß und Michael Koch schafften es zusammen mit den Pfadis aus Erfurt, Jena und Bad Blankenburg innerhalb von 10 Minuten eine Kohte aufzubauen und ein Feuer zu entfachen. Und das ganze bei klirrender Kälte im Schnee vor dem Haus des Kinderkanals in Erfurt. Heiß her ging es dagegen im Studio. Hier behaupteten sich Frank-Helmut Zaddach aus Wolfsburg sowie Mandy Grazek, alias Sonne indem sie mit Berichten, Spielen und dem Regenbogenlied den Moderator und das Publikum die Pfadfinderei näher brachten. Alles in Allem eine gelungene Präsentation der Pfadfinderbewegung zur besten Sendezeit auf Deutschlands größtem “Kinderkanal”.


Anja Kröner - Interview in der Thüringer Landeszeitung, Ausgabe Gotha

Mittwoch, 02. Februar 2005

Ein Herz für Pfadfinder hat Anja Kröner. Foto: Kreyßel

Ein Herz für Pfadfinder hat Anja Kröner. Foto: Kreyßel

** Unsere neue Bildungsreferentin hat es am 2. Februar 2005 mit einem Interview auf die regionale Titelseite der Gothaer Ausgabe der TLZ geschafft. Außerdem prägte sie den “Spruch des Tages”. Hier der Artikel:**

**Verliebt in die unendliche Vielseitigkeit

  • Anja Kröner als Bildungsreferentin für die Pfadfinder der VG Nesse-Apfelstädt-Gemeinden bestellt***

Von Sylvia Kreyßel Neudietendorf. (tlz) Auf einem Zeltplatz hat Anja Kröner ihr Herz an die Pfadfinder verloren. „Es war toll. Ich war damals ganz neu und wurde trotzdem sofort aufgenommen“, erinnert sich die junge Frau an ihre erste Begegnung mit den „Pfadis“. 14 Jahre sind seither vergangen. Kröner studierte in Jena, kam über Stationen in Nordhessen und im Eichsfeld mit ihrem Mann und zwei Kindern nach Thüringen. Doch bei aller Bewegung hielt Anja Kröner der Jugendorganisation die Treue. Seit kurzem arbeitet die 27- Jährige als Bildungsreferentin für den Pfadfinderförderverein „Fritz Riebold“ in Neudietendorf; im entstehenden Pfadfinderzentrum kann sie Dank Förderung durch die Aktion Mensch für die nächsten drei Jahre ihren Arbeitsplatz hier einrichten. Schwerpunkte bei ihren Aufgaben setzt sie bei Schulungen und einem Projekt zum Thema „Kriegsende“, das gemeinsam mit der Regelschule in Neudietendorf in Angriff genommen werden soll. Außerdem sollen die noch jungen Verbindungen zu Pfadfindern im Ausland vertieft werden. „Bei den Pfadfindern ist alles so vielseitig“, erklärt Anja Kröner, warum ihre Begeisterung für die Jugendorganisation so groß ist. Von Anfang an habe sie hier ihre Ideen verwirklichen können. Neben der Weiterbildung in allen Belangen schwärmt sie für abwechslungsreiche Kreativ- Kurse. „Fußballer spielen Fußball. Schachspieler Schach. Bei den Pfadfindern sind die Grenzen weiter gesteckt“, zieht sie Vergleiche. Dennoch könne niemand machen, was er will. „Pfadfinder lernen, Verantwortung zu übernehmen, mit sich selbst und in der Gruppe klar zu kommen. Und natürlich lernen sie den Umgang mit der Natur“, steckt Kröner ab, was einen Pfadfinder ausmacht. Mädchen und Jungen ab sieben Jahren können sich der Jugendbewegung anschließen. Und auch jenseits der 30 darf noch weiter auf den Spuren der Pfadfinder gewandelt werden; „da gibt es dann spezielle Erwachsenengruppen“, so Kröner. Für sie steht zweifelsfrei fest: „Man kann sein Leben lang Pfadfinder sein.“ Ob dies auch auf Anja Kröners Dasein in Neudietendorf zutrifft, bleibt offen. „Vielleicht ist die Stelle nach den nächsten drei Jahren nicht mehr wegzudenken“, hofft sie angesichts des regen Treibens im Pfadfinderzentrum. Das ehemalige Schwimmbad in Neudietendorf nimmt zunehmend Zeltlager- Züge an. Der Umbau am Haus soll bald abgeschlossen sein, im Frühling wollen es die Pfadfinder eröffnen. Für die Außengestaltung ist für die wärmeren Jahreszeiten unter anderem geplant, das ehemalige große Schwimmbecken in eine Bühne mit Zuschauerreihen umzubauen. Spätestens dann kann Anja Kröner inhaltlich umsetzen, was derzeit noch auf dem Papier festgehalten wird.

SPRUCH DES TAGES:

„Ich brauchte dringend ein paar Berge um mich herum.“

Anja Kröner ist die neue Bildungsreferentin bei den Pfadfindern in Neudietendorf. Lange hatte sie überlegt, sich vor Ort niederzulassen. Doch zum Traumjob fand sich einfach keine passende Bleibe. So zog die Naturliebhaberin kurzum nach Arnstadt.


Umbau zum Pfadfinderzentrum schreitet voran

Montag, 07. Februar 2005

Büro des Pfadfinderzentrums

Büro des Pfadfinderzentrums

** Die Konturen für das zukünftige “Stammeshaus” des Pfadfinderzentrums “Fritz Riebold” sind immer besser zu erkennen. Denn trotz der kalten Jahreszeit wird im ehemaligen Umkleidebäude des Freibades Neudietendorf akkurat gearbeitet.**

Nachdem die Wanderslebener Firma Ullrich & Co GmbH den Estricht gegossen und die Wände verputzt hatte, war wieder die Firma Gebrüder Wolf aus Arnstadt an der Reihe. Die Decke wurde isoliert und verkleidet und im Anschluß daran, wurden die Zwischenwände aus Gipskarton eingebaut. Aktiv ist auch die Neudietendorfer Firma Elektroanlagen Helmi Rzepecki, welche nach und nach alle Elektroarbeiten ausführt. Im Einsatz war auch die Deutsche Telekom bei der notwendigen Umverlegung des Telefonanschlusses, welche hierfür leider einen unverschämt hohen Preis berechnete. Jetzt folgt die Kornhochheimer Heizungs- und Sanitärfirma Weidemüller mit der Installation der Fußbodenheizung und den Sanitäranlagen. Natürlich fassen, sobald dies möglich ist, auch wieder die Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit an. Mit der Fertigstellung des Gebäudes wird im Frühjahr gerechnet.


Spendenübergabe durch die Kreissparkasse Gotha

Donnerstag, 10. Februar 2005

Erhalt der Spendenschecks: Seniorenclub Apfelstädt e.V. & Pfadfinderförderverein

Erhalt der Spendenschecks: Seniorenclub Apfelstädt e.V. & Pfadfinderförderverein "Fritz Riebold" e.V. Neudietendorf

** Engagement im gesellschaftlichen Leben zahlt sich aus. Dies war der Tenor auf der Spenden-Übergabe-Veranstaltung der Kreissparkasse Gotha am 10. Februar, zu der Vereine aus dem Landkreis geladen wurden, die mit einer Spende aus dem Erlös der PS-Spar-Lose bedacht wurden.**

Unter den 10 Empfänger-Vereinen vom Gothaer Faschingsverein bis zum Seniorenclub Apfelstädt e.V. konnte auch der Pfadfinderförderverein “Fritz Riebold” e.V. Neudietendorf einen Scheck in Höhe von € 500,- entgegen nehmen. Das Geld ist für den Aus- und Umbau des Pfadfinderzentrums aus dem ehemaligen Freibad in Neudietendorf gedacht. Gleichzeitig konnte die Veranstaltung dazu genutzt werden, sich untereinander über die Arbeit zu verständigen, was Tom Zimmermann und Hendrik Knop vom Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Aufbaugruppe Drei Gleichen wahrnahmen.


Die Menschheit hat seit jeher eine Menge „größere“ und „kleinere“ Fragen an sich selbst und an ihre Umwelt gestellt:

Freitag, 11. Februar 2005

Woher kommen wir? Warum sind wir so, wie wir sind? Wie wird die Welt in 50 Jahren wohl aussehen? Gibt es Leben auf anderen Planeten? Nachdem sich dann Kolonnen von Wissenschaftlern, Philosophen, Dichtern und Denkern an diesen „größeren“ Fragen abgearbeitet und vermutlich Antworten darauf gefunden haben, ist die Zeit für die „kleineren“, nichtsdestotrotz ebenso schwierigen Fragen gekommen. Und irgendwann taucht dann eine ganz spezielle Frage auf und wartet begierig auf ihre Beantwortung: Kann es das kleine Örtchen Neudietendorf ohne Pfadfinder geben?

Wir als Pfadfinder (und somit als die „betroffene Gruppe“) können Dir, lieber Leser, jederzeit Antworten auf all die eben aufgeworfenen Fragen liefern. Und wir meinen tatsächlich „auf alle Fragen“ und „jederzeit“! Die Antwort auf die letzte Frage jedoch gleich zu liefern, würde allerdings die gesamte Rubrik „Vorgestellt“ sinnlos erscheinen lassen. Deshalb beginnen wir, Du kannst es Dir sicherlich schon denken, ganz von vorn…

Woher kommen wir?

Die Geschichte der Pfadfinderbewegung würde schon mehrere Kapitel füllen, auch hätte diese nur mittelbar mit unserem Stamm zu tun. Angemerkt sei jedoch, dass wir auch heute noch zu den Idealen und Traditionen stehen, deren wesentliche Gründzüge von Robert Stephenson Smyth Baden-Powell, kurz: B.P., erdacht und bereits 1907 von ihm mit 22 Jungen in einem Zeltlager auf Brownsea Island umgesetzt worden sind. Neudietendorf selbst taucht in der Pfadfindergeschichte erstmals am 09./10.06.1921 auf, als sich hier alle alle großen evangelischen Pfadfinderbünde in Deutschland zur Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD) zusammenschließen und die „Neudietendorfer Grundsätze“ verabschiedet werden.

*(Lieber Leser, solltest Du Dich intensiver mit der Pfadfindergeschichte im Allgemeinen und den eben genannten Ereignissen im Besonderen beschäftigen wollen, so verweisen wir auf unsere Chronik sowie auf Bücher wie z. Bsp. „Der Wolf, der nie schläft“. Zudem besteht die Möglichkeit, Dich jederzeit an unseren Stammesexperten für Pfadfindergeschichte zu wenden ;o)…) *

Nach der deutschen Wiedervereinigung finden sich 1991 einige vom Pfadfindervirus befallene Wagemutige aus Neudietendorf und wollen mitmachen: Die Sippen „Listige Turmfalken“, „Eisvögel“ und „Sumpflandpiraten“ entstehen und bilden zusammen den „Stamm Drei Gleichen“(SDG) innerhalb des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) - und damit beginnt die jüngere Pfadfindergeschichte in Neudietendorf, die bis zum heutigen Tage anhält.

Warum sind wir so, wie wir sind?

In den Folgejahren gelingt es den SDGlern, Pfadfinderarbeit im Rahmen der Traditionen zu leisten, ohne jedoch die Gegenwart gänzlich aus den Augen zu verlieren. So wurde und wird bei uns immer wieder in regelmäßigen Abständen überprüft, ob wir mit unseren Programmen und Aktionen unsere Mitglieder noch erreichen und ob es bei uns „alte Zöpfe“ im Denken und Handeln gibt (und anstatt diese dann kompromisslos beizubehalten oder aber radikal abzuschneiden, lohnt sich oftmals ein wenig Umfärben und Umfrisieren, um wieder modern zu sein!).

Der Erfolg gibt uns Recht: Ruhig und gelassen kann man eine Zahl weit jenseits der 500 einsetzen, wenn man einmal grob schätzen wollte, wie viele Jugendliche allein in der Dekade 1991 bis 2001 bei uns mitgemacht haben. Für ein kleines Dorf wie Neudietendorf ist das gar nicht mal schlecht, wie wir finden…

Und auch dies sei hier kurz erwähnt: In den Jahren 2003 und 2004 kam es zwischen Leitungskräften des VCP Stamm Drei Gleichen in Neudietendorf einerseits und des VCP Land Thüringen und der VCP Bundesleitung andererseits zu teils erheblichen Differenzen.

Wie wird die Welt in 50 Jahren wohl aussehen?

Als Konsequenz erfolgte im Sommer 2004 ein nahezu vollständiger Wechsel unserer Mitglieder in den Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP). Von diesem wurden wir freundlich und mit offenem Armen empfangen und wir fanden dort nach stürmischen Zeiten eine neue Heimat mit neuen Kontakten und neuen Freunden.

Seitdem haben wir uns eingelebt und verfolgen unsere Pfadfinderarbeit in unserer allseits guten Qualität und werden mit der Einweihung unseres Pfadfinderzentrums „Fritz Riebold“ einen wesentlichen Schritt in Richtung Zukunft der Pfadfinder Neudietendorf machen. Pfadfinder soll es zumindest laut unseren Absichten wesentlich länger als bis zum Jahr 2055 in und um Neudietendorf herum geben - was sowohl für die Pfadfinder, als auch für das kleine, aber bedeutende Dörfchen in der Nähe von Erfurt sicherlich viel versprechende Aussichten sind.

Damit, lieber Leser, sind hoffentlich die oben aufgeworfenen Fragen von uns zu Deiner vollsten Zufriedenheit beantwortet worden und die Rubrik „Vorgestellt“ ergibt nunmehr für Dich einen Sinn …obwohl, eine Frage ist noch unbeantwortet geblieben, nicht wahr? Nun, wir wissen nicht genau, ob es auf anderen Planeten Leben gibt oder nicht. Da es allerdings in den letzten Jahrzehnten einige Pfadfinder – wenn auch nicht mehr als Wölfling oder Mitglied der Pfadfinderstufe – geschafft haben, in den Weltraum zu gelangen, die Erde zu umrunden und den Mond zu betreten, wird es eine etwas andere Art von Antwort auf diese Frage geben: Womöglich wird es eines Tages auf anderen Planeten menschliches Leben und somit Pfadfinder welt(all)weit geben!

esw


Mission: BdP-Landesversammlung (11.-13.03.2005; Erfurt)

Freitag, 11. März 2005

Delegierte des Stamm Drei Gleichen auf der Landesversammlung

Delegierte des Stamm Drei Gleichen auf der Landesversammlung

** Spätestens seit GZSZ, DSDS oder SSDGPS (Gute Zeiten, schlechte Zeiten/Deutschland sucht den Superstar/Stefan sucht den Grand-Prix-Superstar) wissen wir: In Deutschland sind schon seit längerem Abkürzungen aller Art populär – wir Pfadis (Pfadfinder) des BdP (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder) wissen dies auch und wenden diese „Regel“ dementsprechend oft und gerne an. **

Auf der diesjährigen FrühLV (Frühjahrs-Landesversammlung) des gesamten BdP (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder) Thüringen in Erfurt kam es am Samstag, dem 12.03.05, zu einem für uns Neudietendorfer Pfadfinder wichtigen Abkürzungsaustausch: Aus der ABGDG (Aufbaugruppe Drei Gleichen) wurde mittels eines eindeutigen Mehrheitsbeschluss der Delegierten der SDG (Stamm Drei Gleichen). Damit sind wir nach einer halbjährigen Bewährungsphase als ABG (Aufbaugruppe) nun als vollwertiger Stamm und gleichberechtigter Partner in den LV (Landesverband – übrigens: Bitte nicht verwechseln mit LV für Landesversammlung oder gar mit LV für Landesvorstand!) Thüringen aufgenommen worden. Unsere Delegierten verfolgten im RM (Rotationsmodell) die gesamte LV (Landesversammlung) und brachten sich inhaltlich vor allem bei weiteren Schwerpunkten wie das im Mai anstehende Lapfila (Landespfingstlager), der zukünftigen Erstellung des Larubri (Landesrundbrief) des BdP (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder), aber auch bei der begonnenen und mit Sicherheit wichtigen Diskussion über die Zukunft der Arbeit in der Wölflings- und in der Pfadfinderstufe ein. Die wesentlichen Punkte der gesamten LV (Landesversammlung) findet ihr auf der HP (Homepage) unseres LV (Landesverbandes) sowie im Protokoll der LV (Landesversammlung).

D (Danke) für die G (Geduld) und LFK (Lesefreudigkeit) und bis zum nächsten LVB (Landesversammlungsbericht) … oder, um es mit den Worten der Sprachexperten Fanta Vier (Die Fantastischen Vier) zu sagen: MfG.

esw


Bundeslager-Vorbereitungswochenende in Wolfsburg

Freitag, 15. April 2005

In Wolfsburg wurden Vorbereitungen für das Bundeslager im Sommer getroffen

In Wolfsburg wurden Vorbereitungen für das Bundeslager im Sommer getroffen

** Um das diesjährige Großereignis des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, das Bundeslager „Vineta“ in Wolfsburg vom 27.07.- 06.08., bei dem sich bisher knapp 5000 Teilnehmer aus Deutschland und Gäste aus der ganzen Welt angemeldet haben, vorzubereiten, gab es vom 15.-17. April ein Vorbereitungswochenende für alle beteiligten Verantwortlichen auf dem zukünftigen Lagerplatz an dem auch Vertreter des Stamm Drei Gleichen teilnahmen.**

Im Mittelpunkt der Vorbereitungen standen inhaltliche Fragen gleichberechtigt neben organisatorischen Planungen. Insbesondere die Arbeit in den zukünftigen Teillagern, zusammen mit der Gilde Thüringen ist der Stamm Drei Gleichen im „Stadtteil Rio Variado“ untergebracht, nahm viel Zeit in Anspruch. Der BdP-Stamm Drei Gleichen wird im Sommer mit rund 20 Teilnehmern am Bundeslager teilnehmen. Hinzu kommt die russische Partnergruppe aus dem Omsker Gebiet und einige Freunde der polnischen Pfadfinder aus Ostrów Wlkp. Anreisen werden die Neudietendorfer mit dem Fahrrad. Wer noch Interesse hat, an dem Bundeslager teilzunehmen, kann sich noch bei der Stammesführung melden.


Ostersubbotnik oder der Umbau zum Pfadfinderzentrum geht weiter

Donnerstag, 21. April 2005

Der Graben für das Abwasser wird ausgehoben

Der Graben für das Abwasser wird ausgehoben

** Während die lokalen Firmen, wie die Firma Gebrüder Wolf aus Arnstadt, Elektroanlagen Helmi Rzepecki, Heizungs- und Sanitärfirma Weidemüller sowie Firma Ullrich & Co GmbH am Innenausbau des Stammeshauses (ehemalige Umkleidekabine) voranschreiten, nutzen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der ersten Osterwoche das gute Wetter, um in Eigeninitiative im Außengelände weiter voranzuschreiten.**

So ging es darum, einen Abwasserkanal vom zukünftigen Stammeshaus zur vorhandenen Klärgrube zu graben und im Sanitärtrakt überflüssige Wände zu entfernen. Beides gelang mit der Unterstützung, vor allem durch Steve Heinemann, Robert Wolf, Felix Götze, Tobias Schack, Christoph Kallenberg, Jörg Baier, Johannes Hoffmann, Dorothea Ludwig, Marcel Hoyer, Pierre Wolf, Martin Neitzel, Markus Ackert, Tom Zimmermann, Christoph Schneider sowie durch einen freundlichen Baggerfahrer. Ein Dank gilt auch der Gemeinde Neudietendorf, die in Zusanmmenarbeit mit den Stadtwerken Erfurt und der TEAG die Außenanschlüsse, wie Wasser, Gas und Strom hat verlegen lassen. Zum jetzigen Zeitpunkt werden im Inneren des Stammeshauses die Fußbodenheizung verlegt und die restlichen Sanitäranlagen installiert.


Stammesfahrt in die Tschechische Republik

Donnerstag, 28. April 2005

"Pflichtbesuch" auf der Prager Karlsbrücke

** Auf Fahrt in der Tschechischen Republik waren die Pfadis des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder – Stamm Drei Gleichen in der zweiten Osterwoche. Der Einladung der 56. Pfadfindergruppe Prag 5 gefolgt ging es zuerst in die Hauptstadt der Republik um dann im Anschluß in den Böhmischen Wald nach Volary weiterzufahren.**

In Prag selbst stand die Erkundung der Metropole auf der Tagesordnung. Dabei durften die touristischen Höhepunkte, wie Karlsbrücke oder Hradschin natürlich nicht fehlen. Leider hat sich die Stadt jedoch so den Besucherströmen angepasst, dass sich die Scouts teilweise wie in Disneyland oder einer deutschen Stadt vorkamen. Dem zu entfliehen besuchten die Reisenden ein Schwimmbad, trafen sich mit der tschechischen Partnergruppe in Cafés oder trafen auf andere Jugendliche im Lasergame. Angekommen im Böhmischen Örtchen Volary, fühlten sich die Neudietendorfer Pfadfinder in der zweiten Wochenhälfte wieder eher in ihrem Element. Geteilt in zwei Gruppen ging es auf Hajk, wo es jede Menge zu entdecken galt. Ob Flüsse, Türme, alte Bunker oder auch Eisenbahnschienen, die es zu überwinden galt, die zum Teil noch mit Schnee verdeckte Natur hinterließ ihre Reize. Die gemachten Erfahrungen dieser Woche gehen in das Reisehandbuch Osteuropa für Jugendliche ein, welches der Pfadfinderförderverein „Fritz Riebold“ e.V. Neudietendorf gerade als Projekt der Aktion Junge Wege in Europa der Robert-Bosch-Stiftung erstellt.


Kreuzspinnen durchforsteten den Dschungel auf dem Wölflingswochenende

Freitag, 29. April 2005

Geschichten am Lagerfeuer

Geschichten am Lagerfeuer

** Eric, Felix, Fabian und Patrick waren in ihrem Element, als sie zusammen mit der Jenaer Meute des BdP-Stamm Columbus vom 29. April bis 01. Mai den „Hainicher Dschungel“ in Mihla unsicher machten.**

Ihre Zelte hatten die Pfadfinder im Alter von 7 - 11 im Schwimmbad der gemeinde Mihla aufgeschlagen. Von hier aus gab es jede Menge zu erleben. Auf einem Postenlauf wurde das Wissen über die Natur auf die Probe gestellt, auf einer Schlauchboottour ging es durch die Fluten der Werra und im tiefen Gestrüpp des Bades wurden Höhlen gebaut. Abgerundet wurde das Dschungellager des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Landesverband Thüringen mit sportlichen Aktivitäten jeder Art, Alfons-Zitterbacke-Geschichten am Lagerfeuer oder Diskussionsrunden über „Socken“ im Wölflingszelt. Auf diese Weise konnten viele neue Freundschaften geschlossen werden.


Unterstützung beim Walpurgisfeuer in Neudietendorf

Samstag, 30. April 2005

Walpurgisfeuer in Neudietendorf

Walpurgisfeuer in Neudietendorf

** Das Walpurgisfeuer 2005 mit dem davorliegenden Kinderfest der Jugendfeuerwehr und der Feuerwehr Neudietendorf unterstützte der BdP-Stamm Drei Gleichen mit einer Jurte und bot darin Stockbrot an. Hier folgen der Artikel der Feuerwehr Neudietendorf sowie die Einschätzung zum Zwischenfall am frühen Morgen des 1. Mai 2005.**

Walpurgisfeuer und Jugendfeuerwehrwehrfest in Neudietendorf

Die Feuerwehr Neudietendorf führte in diesem Jahr das Walpurgisfeuer einmal etwas anders durch, als die Jahre zuvor.

Um den Kindern in Neudietendorf und Umgebung mehr Freude zu bereiten, fand ab 15 Uhr ein Jugendfeuerwehrfest statt, bei diesem für jede Alterstufe etwas dabei war. Von einer Hüpfburg über eine Rollenrutsche bis hin zum Kinderschminken war alles dabei. Die ungefähr 85 Kinder hatten sichtlich viel Spaß. Der Maibaum wurde auch an diesem Abend gegen 18 Uhr gesetzt. Um 19 Uhr wurde dann im Pfadfinderzelt ein kleines Feuer entzündet, bei welchem sich die Kinder Stockbrot und Kartoffeln zubereiten konnten. 20:30 Uhr war es dann für die „großen Neudietendorfer“ soweit, dass Walpurgisfeuer wurde mit einem großen Knall und lauter Musikunterstützung entzündet. Der Platz füllte sich schnell, und die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, um die Besucher mit Speis und Trank zu versorgen. Da es am darauf folgenden Tag keinen Frühschoppen wie gewohnt gab, wurde der Schluss der Veranstaltung auf 2:30 Uhr verschoben. Bis auf einen Zwischenfall war das diesjährige Walpurgisfeuer eine sehr gelungene Veranstaltung. Die Feuerwehr Neudietendorf bedankt sich bei allen Helfern, die dafür gesorgt haben, dass alles so prima geklappt hat. Wir hoffen, dass im nächsten Jahr das Walpurgisfeuer wieder so gut besucht wird. Ihre Feuerwehr Neudietendorf.

Kevin Knop, Feuerwehr Neudietendorf

60 Jahre danach …

“Nie wieder Krieg” war ein Ausspruch, der Ausspruch, der sich nach der überwundenen “Katastrophe” vor so ziemlich genau 60 Jahren durchsetzte. Toleranz, Menschenwürde oder Demokratie sollten fortan die Gesellschaft der Deutschen prägen und bestimmen.

Und heute? Wegen einer Haarfrisur wird ein Mensch den ganzen Abend angepöbelt, verfolgt und sogar angegriffen. Nicht irgendwo in einer großen Stadt, nicht anonym irgendwo am Rande, sondern geschehen am Abend auf dem Walpurgisfeuer in Neudietendorf. Ein sonst mehr als gelungenes Fest wurde dadurch von ewig Gestrigen torpediert. Trotz allem gibt es aber noch Hoffnung. Es gibt Menschen, die sich das nicht bieten lassen, sich einsetzen, helfen und Courage zeigen! An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich den Kameraden der Neudietendorfer Feuerwehr dafür danken, dass sie sich unter einem nicht unerheblichen Risiko für einen unserer Pfadfinder eingesetzt haben! Den dabei Verletzten wünsche ich an dieser Stelle gute Besserung!

  • Hendrik Knop, Stammesführer des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Drei Gleichen*

Das Programm zu Pfingsten: Siedeln am Nordstrand / Stamm Drei Gleichen in BdP - LV Thüringen aufgenommen

Freitag, 13. Mai 2005

Veredelung von Rohstoffen

Veredelung von Rohstoffen

** Schon mal den Drang verspürt, in unbekannte, nahezu menschenleere Regionen aufzubrechen? Rohstoffe aller Art zu finden und mit diesen durch einfallsreiche Verarbeitung sein Glück zu versuchen und zu unerwarteten Reichtümern zu kommen?**

Und mal eben so eine eigene Stadt aufzubauen - in nur 3 Tagen? Nun, die Pfadfinder des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) Thüringen sind diesem Drang am Pfingstwochenende gefolgt und haben wagemutig ihre Zelte am Erfurter Nordstrand aufgebaut und sich als Neusiedler niedergelassen. Nach ihrer Ankunft mit der stolzen MS Nordstrandia, dem Flaggschiff der altehrwürdigen “Siedler vom Nordstrand”-Gesellschaft, und dem Erkunden des neuen Landes legten die Neusiedler los. In mehrere kleine Gruppen eingeteilt, galt es nun, aus am Nordstrand vorgefundenen Rohstoffen wie Holz, Lehm, Stein, Stroh oder Wolle mal mehr, mal weniger zweckmäßiges zu produzieren und damit die Grundlagen für den Bau einer Stadt zu schaffen. Und dies möglichst schnell, einfallsreich und in ausreichenden Mengen… und dabei immer auf die konkurrierenden Gruppen oder auf drohende Gefahren wie dem Schwarzen Ritter - ein nicht zu unterschätzender Rohstoffdieb - achtend. Zusätzlich bestand für jede der Gruppen die Möglichkeit, mit einem kleinen Abendprogramm einen zusätzlichen Siegpunkt zu erhalten und so zur Unterhaltung der beiden strengen und unnachgiebigen Patrizier von der Nordstrand-Gesellschaft beizutragen. Gegen Ende hatten die Gruppen alle Widrigkeiten gut überstanden und konnten dank der produzierten Rohstoffe ihre Städte aufbauen und sich als die Herren vom Nordstrand fühlen. Am Sonntagabend wurde dann mit großen Feierlichkeiten unsere gesamte Neudietendorfer Pfadfindergruppe, der “Stamm Drei Gleichen”, in den BdP-Landesverband Thüringen aufgenommen und die ersten Mitglieder unseres Stammes erhielten nach dem Ablegen des Versprechens ihre neuen Halstücher.

esw


“Wenn Dein Kind Dich morgen fragt…” - Pfadfinder als Helfer auf dem 30. Evangelischen Kirchentag in Hannover

Mittwoch, 25. Mai 2005

Fabian Schnell aus Ingersleben erklärt einem Kirchentagsbesucher in Hannover den Weg zum Expo-Wal

Fabian Schnell aus Ingersleben erklärt einem Kirchentagsbesucher in Hannover den Weg zum Expo-Wal

** Vom 25. bis 29.Mai 2005 fuhren Pfadfinder des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) - Stamm Drei Gleichen mit weiteren Thüringern als Helfer nach Hannover zum 30. Evangelischen Kirchentag, welcher in diesem Jahr unter dem Motto “Wenn Dein Kind Dich morgen fragt…” abgehalten wurde.**

Sie arbeiteten unter anderem als Einlasskontrolle an den verschiedenen Haupteingängen des Messegeländes und gaben Informationen und Auskünfte an Rat suchende Kirchentagsbesucher weiter. Bei den Pfadfindern aus Neudietendorf ist es mittlerweile seit 1995 Tradition, als Helfer auf ehrenamtlicher Basis zu Kirchentagen zu fahren. Generell wurden auf den bisherigen Kirchentagen überwiegend Pfadfinder aus den verschiedensten Bünden und Verbänden als Helfer und Betreuer eingesetzt und sorgen so für einen reibungslosen Ablauf dieser Großveranstaltung. Ein Dankeschön geht an Basti (Sebastian Grüter), der nicht nur die Vorbereitung und Organisation der Kirchentagshelfer aus Thüringen übernommen hatte, sondern auch mal mit einer kühlen Flasche Wasser zur Stelle war, wenn es wieder einmal zu heiß wurde.

esw


Pfadfinderzentrum „Fritz Riebold“ – Das mittlere Becken wird durch Zaun zum Teich

Sonntag, 05. Juni 2005

Eberhard Knop & Michael Koch beim setzen des Zaunes

Eberhard Knop & Michael Koch beim setzen des Zaunes

** Ein grüner Maschendrahtzaun wurde diese Tage in ehrenamtlicher Leistung durch die Neudietendorfer Pfadfinder um das ehemalige mittlere Becken des Freibades Neudietendorf gesetzt. Dieser macht es – zusammen mit weiteren kleineren Änderungen – möglich, das ehemalige „Planschbecken“ künftig als Teich zu nutzen, in welchem man zur Abkühlung auch mal hineinspringen kann.**

Vor allem Eberhard Knop aus Neudietendorf organisierte als erfahrener Pfadfinder die Errichtung des Zaunes, wobei natürlich viele weitere jüngere Pfadis mit anfassten. Sogar vom BdP-Stamm Falken vom Greifenstein aus Bad Blankenburg kam Unterstützung. Doch nicht nur rings um die Becken, sondern auch an anderer Stelle tut sich was am künftigen Pfadfinderzentrum. Zusammen mit der Firma Weidemüller aus Kornhochheim wurde das Stammeshaus (Hauptgebäude) an das Abwassersystem angeschlossen, indem ein langer Graben ausgehoben wurde, der mittlerweile wieder verschlossen ist. Dadurch war es auch möglich die nun fertig installierte Fußbodenheizung in Betrieb zu nehmen. Nach weiteren Kleinarbeiten durch die Firma Wolf aus Arnstadt, wird jetzt der Fußboden gefliest und die Tapezier- und Malerarbeiten können beginnen. Weiter gekommen sind die Pfadis auch beim Sanitärgebäude. Dieses wurde weitestgehend entkernt, um hier Duschen und Toiletten für die Nutzung der Zeltplatzgäste im Sommer einzurichten. Durch den Graben konnte das Gebäude auch mit einer neuen Wasserleitung versehen werden. Da das ehemalige Pumpenhäuschen zu klein war, legten sich die Pfadfinder einen Baucontainer zu, um hier das Material vom Zelt bis zum Bratwurstrost ordentlich lagern zu können. Unterstützung gab es hier beim Transport auf das Gelände durch das Landgut. Langfristig soll der Container von Außen noch eine andere Farbe erhalten. Das Pumpenhäuschen selbst bietet im Gegenzug nun genügend Platz für eine Werkstatt.


Klein, aber fein: Kinder- und Jugendfest der VG Nesse-Apfelstädt-Gemeinden

Samstag, 09. Juli 2005

MdB Claudia Nolte gefällt es bei den Pfadfinderinnen und Pfadfindern

MdB Claudia Nolte gefällt es bei den Pfadfinderinnen und Pfadfindern

** Als am Sonnabend, dem 9. Juli 2005 gegen 19 Uhr das diesjährige Kinder- und Jugendfest der VG auf dem Gelände der Regelschule “Hermann-Anders-Krüger” Neudietendorf zu Ende ging, war der ein oder andere doch über das mäßig erschienene Publikum etwas enttäuscht, denn inhaltlich hatten die Organisatoren einiges auf die Beine gestellt. **

Der Reiz des Ereignisses bestand, wie in den Jahren zuvor, wieder darin, dass alle wichtigen Kinder- und Jugendverbände in der Region zeigten, dass sie zusammen an einem Strang ziehen. Dementsprechend Bunt war auch das Programm, welches um 15 Uhr gestartet hatte. Die Beteiligten der Regelschule - hierunter fast alle Lehrer und viele Schüler - ließen es sportlich angehen: Rhönräder, ein Trampolin sowie Volleyball gab es im Angebot. Zum Auftanken verkauften die Schüler leckere Brötchen und Waffeln, welche sie selbst zubereitet hatten. Der Jugendclub “Silberhütte” Neudietendorf betreute zum einen eine Hüpfburg und bot für die kreativeren Gäste eine ausgefeilte Bastelstraße an, bei der man nicht nur Windmühlen herstellen konnte. Die Junge Union - Neudietendorf präsentierte sich mit einem Infostand, hatte kleine Denkspiele im Angebot, sorgte sich um die Musik und kämpfte mit dem Getränkeverkauf etwas gegen die Hitze an. Für eine Abkühlung sorgte auch die Jugendfeuerwehr Neudietendorf. Wer wollte, durfte Feuerwehrmann spielen und aus den mitgebrachten Feuerwehrautos Wasser “ablassen”. Wut ablassen und verarbeiten konnte man dafür beim Neudietendorfer Kampfsportverein Jitoku, der in seinen beiden Vorführungen nicht nur Dachziegeln zu Bruch brachte, sondern auch einprägsam darstellte, wie Mann oder Frau sich gegen Angriffe verteidigt. Auf einen kurzen Besuch ließen sich auch Vertreter des Apfelstädter “Gleichenblick-Teams” ein, die am gleichen Tag ihr 10jähriges Wohngebietsfest zelebrierten und daher nicht in Neudietendorf in Erscheinung treten konnten. Wer sich nach all dem Trouble etwas zur Ruhe setzen wollte, war im Jurten-Zelt-Café des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Drei Gleichen herzlich willkommen. Die Neudietendorfer Pfadfinder brachten sogar Verstärkung mit. Zum einen war dies Mandy Grazek, alias Sonne vom Landesvorstand des BdP -Thüringen und zum anderen kamen die Gäste der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg - Stamm Buldern aus der Nähe von Münster vorbei, die gerade ihr zweiwöchiges Sommercamp im Pfadfinderzentrum “Fritz Riebold” Neudietendorf veranstalten. Alles in allem konnte sich das Fest also sehen lassen und sei es nicht zuletzt deshalb, weil sich die Kinder- und Jugendverbände an diesem Tag auch untereinander austauschen konnten. Der Meinung schlossen sich auch die Ehrengäste des Kinder- und Jugendfestes an: die VG-Vorsitzende Andrea Becker, der Kreistagsabgeordnete Sascha John sowie die Bundestagsabgeordnete Claudia Nolte.


Spontane Sippenfahrt an die polnische Ostsee

Samstag, 16. Juli 2005

Auf Hajk an der polnischen Ostseeküste: Tobias Schack, David Kriegelsteiner und Steve Heinemann

Auf Hajk an der polnischen Ostseeküste: Tobias Schack, David Kriegelsteiner und Steve Heinemann

** Was macht man als Sippe, wenn es bis zum Bundeslager noch über zwei Wochen hin sind, der Fahrtendrang aber nicht mehr zu stillen ist? - Richtig, man packt seinen Rucksack und macht sich auf … - Wohin? - Na mal eben an die polnische Ostsee!**

Der erste Gedanke von David Kriegelsteiner, Steven Heinemann und Tobias Schack zum heißen Ferienbeginn war ja zuerst nur eine Wanderung an einem Gewässer. Die Idee, dass es dann gleich die Ostsee, zudem noch die polnische ist, konnte sich aber definitiv gegen jene Vorschläge, wie das Apfelstädter Wehr, etc. durchsetzen. Mit allem notwendigen Pfadfindergepäck gerüstet ging es sodann am Sonnabend, dem 16. Juli los, um mit der deutschen und polnischen Bahn nach Kolobrzeg zu gelangen. Hier suchten sich die Sipplinge außerhalb der Stadt direkt am Strand einen Lagerplatz aus, der zum Abend hin wegen steigendem Wasser dann noch einmal getauscht werden mußte. Ein Sprung in die Wellen und die Erkundung der näheren Umgebung waren natürlich Pflicht. Während dem Sonnenuntergang im Meer wurden Steven und Tobias dann überrascht als Pfadfinder in den BdP aufgenommen, was zum Abend hin natürlich noch gefeiert werden musste. Gut gestärkt ging es am nächsten Morgen dann weiter auf dem (von der EU geförderten und dadurch zum Teil leider gepflasterten) Strandwanderweg nach Ustronie Morskie. Unterwegs entdeckte die Gruppe unter anderem eine riesige Fluglande- und Startbahn, welche bis 1945 Hitler diente und heute von Modellfliegern genutzt wird. Im Ortsteil Sianozety fanden die Jugendlichen einen neuen Lagerplatz für die Kohte und das Meer diente bis in die Nacht hinein wiederum als Erfrischungsquelle. Das mehr als schlechte Wetter am nächsten Tag machte der Sippe für das Weiterziehen einen Strich durch die Rechnung, weshalb die Fahrt nun in ein kleines Standlager umgewandelt wurde. So wurden die nächsten Tage damit verbracht, die nähere Umgebung zu Fuß, mit Tretrad oder Bus zu erkunden und - in den Momenten, als mal die Sonne schien - die Ostsee zum Baden und Wellenreiten auszunutzen. Unvergesslich blieben auch die kulinarischen Köstlichkeiten, welche man sich zwischenzeitlich gönnte, wie den “Hot Dog Gigant” oder frische Waffeln mit Sahne und Erdbeeren. Am Freitag, dem 22. Juni mussten alle sieben Sachen dann wieder gepackt werden, um sich auf den Heimweg zu machen. Angekommen am Sonnabend, hatten die Eltern schließlich noch genügend Zeit um die Sachen für das anstehende Bundeslager in Wolfsburg zu waschen.


Rio, Rio, Rio! - 10 Tage Vineta auf dem BdP-Bundeslager in Wolfsburg

Mittwoch, 27. Juli 2005

Lageralltag auf dem Bundeslager: Maria, Jessica und René aus Apfelstädt

Lageralltag auf dem Bundeslager: Maria, Jessica und René aus Apfelstädt

** Zusammen mit der Gilde Thüringen nahm der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Drei Gleichen am BdP - Bundeslager mit über 5000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem In- und Ausland vom 27. Juli bis 6. August 2005 teil.**

Untergebracht im Teillager Rio Variado ging es 10 Tage lang darum mit Unterstützung “Vineta’s” gemeinsam eine Stadt aufzubauen, zum Leben zu erwecken und sich darin wohl zu fühlen, um im Anschluss daran die gewonnenen Erfahrungen mit nach Hause zu nehmen und hier weiter zu geben. Gelegenheit hierzu gab es jede Menge. Ob bei den zentralen Veranstaltungen, wie die Lagereröffnung mit Bundesministerin Renate Schmidt, dem Bundessingewettstreit, dem Internationalen Abend oder schließlich der Abschlussveranstaltung, bei denen sich immer alle Lagerteilnehmer treffen konnten oder im Unterlager Vineta beim Großmonopoly im Handelsviertel, im Lagercafé am Abend oder beim Einkauf im eigenen Lagermarkt, überall konnte man neue Leute kennen lernen, Spaß haben und pfadfinderische Fertigkeiten ausprobieren und in die Tat umsetzen. Den besonderen Reiz des Lagers machte neben den hohen Temperaturen, die immer wieder zum Baden in das nahe gelegene Freibad einluden, vor allem die Internationalität aus. Aus über 21 verschiedenen Ländern waren Pfadfinderinnen und Pfadfinder angereist, was bei allen Programmpunkten zu spüren war. Entsprechend stolz war da natürlich der Stamm Drei Gleichen, daß er hierzu mit seiner russischen Partnergruppe aus dem Omsker Gebiet mit dazu beitragen konnte. Als weitere Höhepunkte galten neben dem Lageralltag der Wolfsburgtag und der Zweitägige Hajk. In Wolfsburg stand natürlich die Autostadt und das Automuseum des Volkswagenkonzerns auf dem Programm, welche den Einen mehr und den anderen weniger interessierten. Spannender hingegen war der Einblick in das noch nicht eröffnete und noch im Bau befindliche Phönomenia. Geführt von 2 Pfadfindern, konnten die russischen und deutschen Teilnehmer hier bereits vorab 3 Experimente ausprobieren, welche aufgrund der Geheimhaltung aber nicht fotografiert werden durften. Ausgesetzt in der Landschaft hieß es für drei deutsch-russische Sippen auf einem hajk (Wanderung mit Aufgaben) mit Karte und Kompaß zum Lagerplatz zurückzufinden. Geschlafen wurde in einer Scheune, unterwegs in der Kohte oder einfach nur in freier Flur. Zwei Tage, die durch die gemeinsam zu lösenden Aufgaben die meisten Teilnehmer näher zusammen brachten. Wichtig war für die meisten Pfadfinder aus Neudietendorf, Apfelstädt und Umgebung sicherlich auch die Aufnahme als Pfadfinder in den BdP am Stammestag. Und das die Pfadfinder den Alltag meistern können, bewiesen sie im Zeltaufbau und Erhalt unter teilweise schweren Unwetterbedingungen, beim Kochen für 60 Leute oder bei der Organisation zahlreicher Ereignisse. Das es hier und da auch Fehler gab gehört natürlich dazu. Frei nach dem pfadfinderischen Prinzip “Learning by doing”. An Eindrücken und Erfahrungen für die zukünftige Pfadfinderarbeit gewonnen haben schließlich alle Pfadis auf dem Bundeslager!


Sächsische Schweiz, Neudietendorf und Berlin - Deutsch-Russische-Begegnung

Samstag, 06. August 2005

In der

In der "Pfadfinderburg" Berlin

** Der Abschluss des Bundeslagers des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Wolfsburg am 6. August 2005 war für die Pfadis des Stamm Drei Gleichen und deren Gäste, den russischen Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus der Omsker Region kein Abschied, sondern der Auftakt für die gemeinsame internationale Begegnung, welche mit Unterstützung des Pfadfinderfördervereins „Fritz Riebold“ e.V. Neudietendorf durchgeführt wurde.**

Gemeinsam und mit Transportunterstützung durch den sächsischen Landesverband zogen sie auf den Pfadfinderzeltplatz in Lohmen in der Sächsischen Schweiz um. Da es im Omsker Gebiet keine Berge und noch nicht einmal Steine gibt, sollten die Tage dort eine ganz besondere Herausforderung werden. Die Querung der Basteibrücke und der Aufstieg durch die Schwedenlöcher am ersten Tag boten schon einen kleinen Einblick in die Bergwelt. Die Treppen und Leitern hinauf zu den Gipfeln der Schrammsteine jedoch haben sogar (oder vor allem?) die russischen Leiter das Fürchten gelehrt. Doch nun wurde es Zeit, den Gästen aus Omsk die Heimat zu zeigen. Nach zwei Wochen im Regen wählten sie im Neudietendorfer Pfadfinderzentrum ein festes Dach über dem Kopf. Die Zelte standen trotzdem für die Programmgestaltung und einzelne Freiwillige zur Verfügung. Im Thüringer Freilichtmuseum in Hohenfelden konnten sich die Gäste über die Bau-, Lebens- und Arbeitsweise im Thüringen der vergangenen Jahrhunderte informieren. Für einen Abend mit russischen Spielen und kulinarischen Spezialitäten revanchierten sich die Thüringer natürlich mit einem Grillabend; aber auch nachdenkliche, traurige Momente der gemeinsamen Geschichte standen im Programm – der Besuch des Konzentrationslagers Buchenwald. Um das Bild von Deutschland abzurunden, durfte eine Exkursion in die Hauptstadt Berlin als kulturelles und politisches Zentrum nicht fehlen. Für die kulturelle Bildung sorgte eine Führung durch das Pergamonmuseum, wohingegen man sich bei einer Führung durch das Reichstagsgebäude nicht nur über bauliche Besonderheiten, sondern auch über das politische System Deutschlands informieren konnte. Fragen gab es reichlich, nicht nur von russischer Seite. Auf ausdrücklichen Wunsch der russischen Gäste wurde zudem der Zoo in das Berliner Programm aufgenommen. Der Besuch im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen beleuchtete noch einmal einen schwierigen Teil der jüngeren deutschen Geschichte. Zurück in Thüringen verlebten die Teilnehmer noch einmal eine interessante Woche mit einer Fahrt unter Tage im Erlebnisbergwerk Merkers, Schwimmen im Arnstädter Bad und einer Führung durch die Kasematten der Erfurter Petersberg-Festung. Vor allem aber wird den Teilnehmern eine weitere, selbstorganisierte Wanderung um die Drei Gleichen in Erinnerung bleiben. Und wenn auch aus Witterungsbedingungen mit dem Auto, so musste doch am letzten Tag noch der höchste Punkt des Rennsteigs erklommen werden. Untergebracht waren die russischen Gäste in der zweiten Woche in Neudietendorfer gastfamilien, denen hierfür auch ein großer Dank gilt. Die deutsch-russische Begegnung war für beide Seiten ein großer Erfolg. Die Gäste konnten auf breiter Basis Wissen über Kultur und Geschichte ihres Gastlandes erwerben, die Begegnung hat zu intensivem Austausch und grenzüberschreitenden persönlichen Kontakten angeregt und die Einladung nach Russland und Kasachstan im nächsten Jahr wurde von den Deutschen bereits angenommen.


Erste Stammesversammlung des BdP - Stamm Drei Gleichen

Samstag, 10. September 2005

Neue Stammesführung: Hendrik Knop, Johannes Hoffmann, Stefan Winzer & Christoph Schneider

Neue Stammesführung: Hendrik Knop, Johannes Hoffmann, Stefan Winzer & Christoph Schneider

** Die erste Stammesversammlung des Stamm Drei Gleichen im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder fand am 10. September 2005 im Pfadfinderzentrum Fritz Riebold statt. Auf dem Programm standen die Wahlen der Stammesführung und die Terminplanung für das kommende Jahr.**

Die neu gewählte Stammesführung besteht jetzt aus Hendrik Knop (Stammesführer), Stefan Winzer und Johannes Hoffmann (stellvertretende Stammesführer) sowie Christoph Schneider (Schatzmeister). Ein Dankeschön für die geleistete Arbeit geht an Tom Zimmermann und René Schulze, die in der Leitungstätigkeit ausschieden. Auf den Terminplan für 2006 setzten sich die nicht ganz so zahlreich erschienenen Stammesmitglieder die Teilnahme am kasachischen Jamboree während der Sommerferien. Die russische Partnergruppe der Neudietendorfer aus dem Omsker Gebiet, hatte den Stamm zuvor dazu eingeladen, mit ihnen gemeinsam das Lager zu besuchen und auf dem Weg dorthin außerdem in Sedelnikowo vorbeizuschauen. Diesem Angebot konnten die Pfadies des SDG nicht widerstehen. Weiterhin wichtig ist natürlich der Ausbau des entstehenden Pfadfinderzentrums, weshalb mann in diesem jahr zugunsten von Ausbauarbeiten in den Herbstferien auf ein Herbstlager verzichten will.


Annerkennung für den Pfadfinderförderverein im Jugendhilfeausschuß

Donnerstag, 22. September 2005

** Als “Freier Träger der Jugendhilfe” nach Paragraph 75 SGB VIII" wurde der Pfadfinderförderverein “Fritz Riebold” e.V. auf der Sitzung des Jugendhilfeausschusses des Landkreises Gotha am 22. September 2005 anerkannt.**

Nachdem im Jahr zuvor diese Anerkennung auf 12 Monate befristet vergeben wurde, kann sich der Verein nun über die dauerhafte Anerkennung freuen. Offen war zuvor die Frage, inwiefern ein Verein mit dem Namensbestandteil “Förderverein” diese Anerkennung erhalten darf. Das Landesjugendamt Thüringen stellte daraufhin klar, dass es bei den Kriterien nicht auf den Namen des Vereins, sondern auf den Inhalt und die Arbeit ankommt. Nach einem Rückblick über die bisher geleistete Arbeit des Vereins, wurde diesem dann mit großer Mehrheit die Anerkennung als “Freier träger der Jugendhilfe” durch die Jugendhilfeausschußmitglieder ausgesprochen.


“Abenteuer in vollen Zügen” vom 30.09. bis 03.10.2005

Freitag, 30. September 2005

Stärkung der Bahnfahrer im Pfadfinderzentrum

Stärkung der Bahnfahrer im Pfadfinderzentrum "Fritz Riebold" Neudietendorf

** 5 Sippen aus drei Bundesländern (Bremen, Thüringen und Sachsen) machten sich mit der Bahn auf in den Raum der DB Regio SüdOst! Viele Kilometer, viele Zusatzaufgaben und viel Spaß warteten auf sie.**

Freitag Abend in Neudietendorf eingetroffen, wurde sich vorgestellt, nochmals die Regeln und Aufgaben erklärt, und dann schnell in die Kohten gehüpft. Denn 6 Uhr hieß es am Samstag aufstehen. Noch sehr verschlafen wurden schnell die Rücksäcke gepackt, sich ein bißchen Nahrung in den Mund gestopft und etwas Kleines zum Verzehren eingepackt und los ging´s! Mit vielen Zusatzaufgaben im Gepäck wurde die Bahn unsicher gemacht. Ein Bahnhofs-ABC sollte erstellt werden, kleine Knobelaufgaben rund um die Bahn gelöst, Signale und Stempel erklärt und ein Gedicht über einen bereisten Landstrich geschrieben werden. Alles nicht so einfach, wie wir bei der Auswertung feststellten. Samstag Abend sind die Sippen in drei verschiedenen Landesverbänden untergekommen. Hier sei nochmals vielen Dank an den Stamm Columbus-Jena, die Aufbaugruppe Goldener Reiter-Dresden und den Stamm Peißnitz-Halle gesagt! Die Sippen haben die Unterkunft und Verpflegung sehr genossen. Sonntag morgen hieß es dann auch schon wieder ab in die Bahn. Mit neuen Zusatzaufgaben ausgestattet wurden die letzten Kilometer zurückgelegt. Ein Teelicht so teuer wie möglich zu tauschen und Visitenkarten zu sammeln stand auf dem Plan. Sonntag Abend fanden sich alle Sippen (fast alle, denn die Schoschonen hatten sich um drei Stunden im Thüringer Wald verschätzt) wieder in Neudietendorf ein. Bei Thüringer Klößen wurden Erlebnisse ausgetauscht, Sketche bzw. Szenen der vergangenen Tage aufgeführt und viele Lieder gesungen. Die LB´s machten sich mit Hilfe von Philipp (Hanseaten Bremen) und Christoph (Drei Gleichen Neudietendorf) in der Nacht an die Auswertung. Montag Morgen wurde sich zum Tag der Deutschen Einheit die Hände gereicht und der Gordische Knoten entfitzt. Eine Siegerehrung gab es im Anschluss. Diese könnt ihr hier nachlesen. Das Wochenende hat uns alle sehr begeistert und um einige Erfahrungen bereichert. Neue Freundschaften wurden geknüpft und die Bahn mit einem anderen Auge betrachtet. Viele Städte wurden besucht und neue Landstriche erobert. Wir hoffen, dass wir uns alle wieder treffen und neue Abenteuer zusammen erleben können. An dieser Stelle möchten wir uns auch beim Stamm Drei Gleichen Neudietendorf, besonders bei Knopi und Christoph, für ihre spontane Unterstützung und ihre Hilfe vor Ort bedanken.

Sonne (Mandy Grazek), BdP-Thüringen


Ausbau und Einrichtung des Stammesheimes im Pfadfinderzentrum in letzter Phase

Montag, 10. Oktober 2005

Michael Günther und ...

Michael Günther und ...

Tobias Schack beim Malern

Tobias Schack beim Malern

** Die Herbstferien vom 10. bis 23. Oktober wurden genutzt um die letzten Innenarbeiten im Stammesheim weitestgehend abzuschließen.**

Nach den Tapezier- und Malerarbeiten, hauptsächlich durchgeführt von Michael Günther, Eberhard Knop und Tobias Schack, gingen die Pfadfinder an die Einrichtung des Stammesheimes. Mit Hilfe zahlreicher Spenden aus dem Raum Erfurt, Gotha, Arnstadt und Neudietendorf konnte das Gebäude mit Schränken, Tischen, Stühlen, Sofas und Multimediazubehör versehen werden. Abgeholt wurden die Gegenstände mit einem Transporter, bereitgestellt durch die Firma Thüros-Grill aus Georgenthal. Gefahren wurde das Fahrzeug von Udo Wich Heiter vom Pfadfinderbund Weltenbummler.


BdP - Landesversammlung vom 28. - 30.10.2005 in Großgölitz

Freitag, 28. Oktober 2005

Vom BdP - Stamm Drei Gleichen wurde Jessica Walther als stellverrtretende Landesvorsitzende in die Landesleitung gewählt

Vom BdP - Stamm Drei Gleichen wurde Jessica Walther als stellverrtretende Landesvorsitzende in die Landesleitung gewählt

** Im Herbst, wie immer pünktlich zur Umstellung der Sommerzeit, trafen sich die Pfadfinder der Stämme und Aufbaugruppen mit dem Landesvorstand und seinen Mitstreitern zur Landesversammlung. Wie immer gab es vieles zu besprechen. Berichte des Vorstandes, des Landesschatzmeisters sowie der Landesbeauftragten wurden abgegeben, Kassenprüfungen vorgestellt, Berichte aus den Stämmen und Aufbaugruppen angehört und viel diskutiert. Ein Schwerpunkt der Herbst LV lag bei den Neuwahlen des Vorstandes!!! Viele neue aber auch alte Gesichter finden sich in der neuen Landesleitung wieder.**

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Landesvorsitzende ist Jacqueline Weil (Jacky), Stellvertreter: Jessica Walther (Jessi) und Robert Wegner (Robby), Landesschatzmeister: Frank Kröner (Yeti) In der Landesleitung engagieren sich folgende Personen: LB Wölflinge: Nicole Schirch und Sussi Dufft, LB Pfadfinder: Mandy Grazek (Sonne), LB Ranger/ Rover: Markus Peuckert, LB Ausbildung: Nico Langheinrich, Material: Michael Möbius (Möbi), Mitgliederverwaltung: Lars Krauße Ein herzlichen Glückwunsch an alle Gewählten und auf eine gute Arbeit im BdP! Weiterhin wurden zur Herbst LV verschiedene Aktionen ausgewertet. Landespfingstlager, Bundeslager und Kuschel-Wochenende. Der Vorstand berichtete vom Bund- Land Treffen, von der Bundesversammlung und vom Treffen der Ringverbände in den neuen Bundesländern. Verschiedene Aktionen und Termine für 2006 wurden gemeinsam besprochen. Eine besonders großartige Aktion wird es im Sommer 2006 geben. Der LV Thüringen wird eine Großfahrt nach Lettland anbieten. Zum nächsten Landesrat werden wir mehr Einzelheiten dazu besprechen. Mit neuer Motivation und vielen Aufgaben gehen wir nun in die Herbst- und Winterzeit und freuen uns auf erlebnisreiche Tage.

Die Landesleitung des BdP-Thüringen


VTPV-Versammlung

Sonntag, 06. November 2005

BdP'ler und Vertreter des Pfadfinderfördervereins

BdP'ler und Vertreter des Pfadfinderfördervereins "Fritz Riebold" e.V. auf der Vollversammlung der VTPV

** An der Vollversammlung der Vertretung Thüringer Pfadfinderverbände e.V. am 6. November 2005 nahmen als Mitglieder auch der BdP - Stamm Drei Gleichen und der Pfadfinderförderverein “Fritz Riebold” e.V. teil.**

Neben einer Ausführlichen Berichterstattung des Vorstandes und Nachwahlen des selbigen, die durch personale Veränderungen des Geschäftsführers notwendig geworden sind, ging es um die Aktivitäten 2006 sowie die Planung eines gemeinsamen Großereignisses im 100jährigen Pfadfinderjubileumsjahr 2007, wozu nach Tagungen in Arbeitskreisen das Herbstlager auserkoren wurde. Eine verbandsübergreifende Arbeitsgruppe soll die Planung und Realisierung zusammen mit dem Vorstand hierfür übernehmen.


Junge Europäer erkunden Wintersportzentrum des südlichen Kaukasus

Freitag, 11. November 2005

Jugendliche aus 8 Nationen in Tsakhkadzor (Armenien)

Jugendliche aus 8 Nationen in Tsakhkadzor (Armenien)

** Der Pfadfinderförderverein „Fritz Riebold“ e.V. aus Neudietendorf führte vom 11.11.-13.11.05 zusammen mit Teilnehmern aus 7 weiteren Ländern ein Vorbereitungstreffen in Tsakhkadzor /Armenien durch. Sinn des Treffens ist eine geplante Jugendbegegnung im nächsten Jahr am selben Ort mit insgesamt 40 Teilnehmern aus den Nationen Finnland, Litauen, Russland, Moldawien, Georgien, Armenien sowie Frankreich und auch Deutschland gefördert durch das EU-Programm JUGEND.**

Regional wurden Jugendliche aus Gera, Neudietendorf, Kornhochheim und Wandersleben integriert. Diskutiert und geplant wurde die Durchführung dieses Treffens mit dem Ziel interkulturellen Dialog mit Hilfe von Nationaltänzen zu kreieren. Der Pfadfinderförderverein wird bei dieser Aktion die koordinierende Funktion innehaben und erstmals seine Fühler in den Kaukasus ausstrecken. Während den lediglich 2 Tagen in 2000m Höhe, 3000km entfernt von zu Hause, wurde neben der inhaltlichen Arbeit die kurze Zeit in einer wundervoll eingeschneiten Landschaft auch für das Kennen lernen von Land und Leuten genutzt. Vladimir aus Voronezh im Süden Russlands kann das nach einem wunderbaren Abend in einem rustikalen Restaurant auf Einladung von Mischa, Skilehrer aus dem Ort, bestätigen. Ein Kontakt zwischen den vielen Nationen wurde durch das gesellige Miteinander in gemütlichen Unterkunftshütten bis tief in die Nacht hinein gefördert. Zusammenfassend stellte sich dieses Wochenende für jeden Einzelnen als eine große, teilweise anstrengende, Herausforderung aber auch Bereicherung dar, nicht zuletzt wegen der Arbeitssprache Englisch. Als resultierende Aufgabe für den Pfadfinderförderverein ergibt sich die Auseinandersetzung mit deutschen Nationaltänzen zur Vorbereitung des eigenen Beitrages zur Begegnung. Auch hier betreten die Jugendlichen aus Thüringen größtenteils Neuland. Es gibt also noch eine Menge zu tun bis es mit vielen Erwartungen und neu Erlerntem nächsten Februar wieder auf zum Abenteuer Armenien geht.

André Hasenstein und Christoph Schneider


Weihnachtsgeschenke, Lebkuchen und viel Schnee in Friedrichroda

Freitag, 25. November 2005

Schnee satt - auf der Hüttenfreizeit in Friedrichroda

Schnee satt - auf der Hüttenfreizeit in Friedrichroda

** Friedrichroda war das Ziel der Meute “Kreuzspinnen” des BdP-Stamm Drei Gleichen, um vom 25. bis 27.11.2005 an der Hüttenfreizeit des Georgenthaler Stamm Bonifatius des Pfadfinderbund Weltenbummler teilzunehmen.**

Das “Kühle Tal” machte an diesem Wochenende seinem Namen alle Ehre, denn im Gegensatz zu Neudietendorf konnten die Wölflinge hier in tiefem Schnee stapfen. Das wurde natürlich zu jeder Zeit ausgenutzt. Und wenn gerade nichts anderes auf dem Programm stand, wurden mit Unterstützung von Schacki (Tobias Schack) Schneemänner, Höhlen und Iglus gebaut oder mann maß sich in Schneeballschlachten. Der Sonnabend war für die Teilnahme am Kreativtag des Thüringer Landesverbandes der Weltenbummler reserviert. Wölflinge aus allen Himmelsrichtungen des freistaates nahmen daran teil und verwandelten unter Anleitung von Birgit Klöppel und ihrem Team einfache Materialien in wunderschönen Weihnachtsschmuck und Geschenke. Der Höhepunkt des Tages war am Abend erreicht, als in einer feierlichen Stimmung 2 Wölflinge aus Georgenthal und Neudietendorf in die Pfadfinderschaft aufgenommen wurden. Ein Wochenende also, was llen Beteiligten Spaß machte und wofür auch alle Teilnehmer dem Organisator Udo Wich Heiter aus Georgenthal Dankbar sind.


Pfadfinderförderverein “Fritz Riebold” e.V. Mitglied im Kreisjugendring Gotha

Dienstag, 06. Dezember 2005

** “Aller guten Dinge sind Drei”- auf der Mitgliederversammlung des Kreisjugendringes Gotha am 6. Dezember 2005 wurde der Pfadfinderförderverein “Fritz Riebold” e.V. Neudietendorf mit großer Mehrheit aufgenommen.**

Zwei Versammlungen zuvor konnte der Verein, der neben der Unterstützung der Pfadfinderarbeit in Neudietendorf und Umgebung (somit auch den BdP-Stamm Drei Gleichen) eine bunte Arbeit von Internationalen Aktivitäten bishin zum Bau des Pfadfinderzentrums tätigt, dieses Ziel nicht erreichen. Zum ersten Mal auf der Versammlung 2004 waren der Kreisjugendring nicht Beschlußfähig und auf der Frühjahrsversammlung 2005 blieben Fragen bezüglich des Namensbestandteils “Förderverein” offen. Nachdem über den Jugendhilfeausschuß geklärt wurde, daß die Arbeit des Vereins und nicht der Name im Vordergrund stehen, war dieser Punkt jedoch keine Hürde mehr. Somit kann ein Ziel des Pfadfinderfördervereins, die Kinder- und Jugendarbeit auf lokaler Ebene zu vernetzen, nun auch mit Hilfe der Mitgliedschaft im Kreisjugendring Gotha weiter verfolgt werden.


Das 16. ORF-Friedenslicht aus Bethlehem für Thüringen“ wurde verteilt

Freitag, 23. Dezember 2005

Sebastian Neitzel (ganz rechts) mit Pfadfindern aus ganz Thüringen auf der Aussendefeier des Friedenslichtes in Nordhausen

Sebastian Neitzel (ganz rechts) mit Pfadfindern aus ganz Thüringen auf der Aussendefeier des Friedenslichtes in Nordhausen

Sophia Praetorius übergibt das Friedenslicht

Sophia Praetorius übergibt das Friedenslicht

** Kurz nach 17 Uhr am Heiligabend zündete Sebastian Neitzel (15 Jahre) zum zweiten Mal die Kerzen in der Kirche “St Maria” in Ingersleben mit dem Friedenslicht an. Es war, wie seit 1996 praktiziert, der zweite Gottesdienst am Tag in dem kleinen Örtchen, nicht weit von Erfurt, womit Ingersleben zusammen mit Apfelstädt, Kornhochheim und Neudietendorf zu den Thüringer Gemeinden gehört, die neben Gera das Licht, welches nunmehr zum 19. mal im Auftrag des Österreichischen Rundfunk in der Geburtsgrotte Jesu Christis in Bethlehem entzündet wurde, in Empfang nehmen.**

Auch Tags zuvor, am 23. Dezember, war Sebastian von kurz nach 6 Uhr bis zum Abend gegen 19 Uhr mit dem Friedenslicht beschäftigt. Zusammen mit über 70 Pfadfindern und Helfern aus ganz Thüringen machte er sich auf, um in Nordhausen, der diesjährigen Aussendestadt des Freistaates, das Friedenslicht von Sophia Praetorius zu übernehmen. Sophia war es, die zuvor mit ihrem Vater die Herausforderung auf sich nahm und zusammen mit den Geraern Uwe-Sören Engel (der “Seele” des Thüringer Friedenslichtes) und Thomas Triemner (dieser entdeckte das Licht für Thüringen) die Flamme im Landesstudio des ORF in Linz übernahmen. Hierher hatte sie wiederum der zehnjährige ORF-Friedenslicht-Bote Jürgen Lengauer gebracht, der ausgewählt wurde die Flamme in Bethlehems Geburtsgrotte zu übernehmen und mit Hilfe einer Spezial-Sauerstoff-Einrichtung im Flugzeug nach Österreich zu bringen, weil er seinen Bruder vor dem Ertrinken gerettet hatte. In der Nordhäuser Aussendefeier traf der Pfadfinder Sebastian Neitzel aber nicht nur auf Sophia, die versuchte ihre Aufregung zu unterdrücken, als sie die heilige Flamme an die Thüringer weitergeben durfte. Gekommen waren auch die Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, der Bürgermeister und zahlreiche Stadträte Nordhausens und die Thüringer Landtagspräsidenten Prof. Dr.-Ing. habil. Dagmar Schipanski. Viel spannender war für Sebastian wohl aber das Zusammentreffen mit den ganzen anderen Pfadfinderschwestern und Brüdern aus den verschiedensten Bünden und Gruppen aus ganz Thüringen, ohne deren Hilfe die in diesem Jahr fast flächendeckende Verteilung des Friedenslichtes mit Unterstützung der Thüringer Bahnen nicht möglich gewesen wäre. So halfen von der Pfadfinderschaft Phoenix der Stamm Aqulaaus Arnstadt und der Stamm Königstieger aus Ichtershausen, vom Pfadfinderbund Weltenbummler der Stamm Igel aus Friedrichroda, von der Deutschen Freischar die Gruppe aus Eisenach, von den Christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfindern der Adventjugend die Gruppe Grashüpfer aus Nordhausen, vom Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Stamm Hainleite aus Sollstedt und der Stamm Maria Gloriosa aus Erfurt und vom Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Stamm Falken vom Greifenstein aus Bad Blankenburg, die Aufbaugruppe Pantha Rhei aus Gera, die Aufbaugruppe Societas Mercatorum aus Erfurt und der Stamm Drei Gleichen aus Neudietendorf und Umgebung. Zusätzlich waren noch die Evangelische Jugend aus Altenburg sowie die Kirchenjugend Neustadt/Triptis/Schleiz im Einsatz. Wurde zu Beginn der Aktion in Thüringen nur die Strecke Eisenach - Gera befahren, gelang es in diesem Jahr 224 Bahnhöfe zu erreichen. Unterwegs waren die Pfadfinder in Zügen der Deutschen Bahn, der Erfurter Bahn, der Süd-Thüringen-Bahn, der Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn sowie die Harzer Schmalspurbahnen. Aber nicht die Anzahl der Helfer oder die Größe der Verbreitung machen den Reiz des Friedenslichtes aus, sondern die kleinen Geschichten und Begegnungen um die eine Flamme herum, die sich auf ihrem Weg tausendfach teilt. So war es in Mechterstädt ein Kinderchor, der das Licht singend entgegen nahm, in Suhl war es der Bürgermeister oder in Eisfeld nur eine kleine Familie die sich über das Symbol freuten, was Ihnen Sebastian in Form einer Flamme zusammen mit seiner Neudietendorfer Pfadfindergruppe überreichte. Strahlende Gesichter und Funkelnde Augen - auf beiden Seiten - sind es, die die Idee der österreichischen Ursprungsaktion “Licht ins Dunkel” ausmachen und dafür sorgen, daß sich trotz Krieg und Ungerechtigkeiten Menschen auf der ganzen Welt, ob in New York, im Vatikan, in Moskau oder in Ingersleben, sinnbildlich an einer Flamme, die von Hand zu Hand weitergegeben wurde, erfreuen können.


Fahrt ins neue Jahr – Neudietendorfer Pfadfinder in den polnischen Beskiden

Montag, 26. Dezember 2005

Quo Vadis? Pfadfinder des BdP-Stamm Drei Gleichen aus Neudietendorf auf Ihrem Hajk rund um den Solina See in den polnischen Bieszczady (Beskiden)

Quo Vadis? Pfadfinder des BdP-Stamm Drei Gleichen aus Neudietendorf auf Ihrem Hajk rund um den Solina See in den polnischen Bieszczady (Beskiden)

** Die polnischen Bieszczady (Beskiden) waren das Ziel der Silvesterfahrt, wohin sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des BdP - Stamm Drei Gleichen aus Neudietendorf aufgemacht hatten. Das touristisch noch eher unerschlossene Gebirge im Drei-Ländereck Polen-Ukraine-Slowakei bot jede Menge Möglichkeiten zum Wandern und Erkunden.**

Diese Möglichkeiten wurden von den Beteiligten des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfindern denn auch genutzt. So war nach der über eintägigen Zug- und Busfahrt die Pfadfinderhütte „Ostoja“ des polnischen Pfadfinderverbandes ZHP in der Nähe von Zatwarnica der erste Anlaufpunkt. Hier wurde nicht nur die schneebedeckte Natur genauer unter die Lupe genommen, sondern man traf auch auf gleich gesinnte polnische Pfadfinder, mit denen man sich austauschte. Weiter ging es dann in eine Unterkunft nach Ustrzyki Dolne. Neben der Erkundung der kleinen Stadt gab es von hier aus unter anderem einen Hajk an den Solina See, bei dem der eine oder andere im Eifer des Gefechtes nasse Füße bekam. Pünktlich zum Jahreswechsel machten sich die Pfadfinder dann wieder auf die Heimreise. Silvester wurde, nach einem Zwischenstopp in Kraków im Zug der polnischen Bahn PKP nach Wroclaw begangen, was seine eigenen Reize entwickelte. Ein guter Start also für die Pfadfinder aus Neudietendorf & Umgebung, die sich im Jahr 2006 nicht nur mit der Fertigstellung des Pfadfinderzentrums einiges vorgenommen haben.

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