VDAPG

Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen

Chronik: 2004

Valentinstag in Polen: Neudietendorfer Pfadfinder wieder unterwegs

Freitag, 13. Februar 2004

Freundschaften zwischen Deutschen und Polen ausgebaut

Freundschaften zwischen Deutschen und Polen ausgebaut

Zum Valentinstag hatten die polnischen Pfadfinder aus Ostrów Wlkp. die Neudietendorfer Scouts eingeladen. Dieser Einladung folgten 3 der christlichen Pfadfinder. Ganz nebenbei wurden die Planungen für die gemeinsame Sommerfahrt in die Ukraine vertieft und auch ein Kontakt zu einer Schule hergestellt.

Jörg Baier (18) aus Neudietendorf war das erste Mal mit dabei, als es am Freitag, dem 13. Februar 2004 mit der Bahn für die Neudietendorfer Delegation des VCP-Stamm Drei Gleichen nach Polen ging. Begeistert war er nicht nur von der Gastfreundschaft der polnischen Pfadfinder des ZHP-22 SDHiSH, welche für den Valentinstag eine Feier mit anschließender Videonacht vorbereitet hatten. Auch der Tag in einer Schule, einem Lyzeum - hier wurden kurzerhand die Deutschkurse zusammengezogen um sich mit ihm unterhalten zu können - beeindruckten ihn schwer. Auch Freundschaften knüpfte Jörg zusammen mit seinem Freund Johannes Hoffmann, der bereits das zweite Mal die alte Stadt in der Nähe von Wroclaw (Breslau) besuchte, relativ schnell. Grund genug um an der von Polen und Deutschen gemeinsam geplanten Sommerfahrt in die Ukraine weiter mitzuwirken, für die die Zeit bis zum Dienstag, dem 17. Februar 2004 noch genutzt wurde, um weitere Absprachen hierüber zu treffen.


Eindruck von der Landesversammlung des VCP-Thüringen vom 20 - 21. Februar 2004

Samstag, 21. Februar 2004

Erfurter Magdeburger Allee 46

Erfurter Magdeburger Allee 46

Zitat Bundesordnung des VCP: 6.2.1.1 Aufgaben der Bundesleitung „Die Aufgaben, Rechte und Pflichten der Länder bleiben unberührt.“

Ein für den VCP im Land Thüringen sehr bedeutsames Wochenende liegt hinter uns. Stundenlanges Anschreien und die Missachtung verschiedenster Geschäftsordnungen und der Landesordnung, bildeten den Inhalt einer katastrophalen Landesversammlung. Schließlich setzten sich Einflüsse von außen und eine undemokratische Minderheit durch kluge Schachzüge durch. Unterdrucksetzen, Erpressen, an ein unechtes „schlechtes Gewissen“ appellieren: diese Dinge waren Methode. Mit dem Gefühl das es nur noch besser werden kann sind Viele nach Hause gefahren, Einige mit dem Gefühl etwas wirklich erreicht zu haben, welch Illusion. Andere haben begriffen, haben für sich ganz persönlich Schlüsse gezogen. Pfadfinden bleibt ein Lebensgefühl. Ob mit dem VCP, oder ohne ihn. Der VCP ohne Pfadfinden, ist nur noch eine leere Worthülse.

Entnommen aus dem Gästebuch von “Besserwisser@Haarspalter.vcp


Reise in die Vergangenheit auf dem Landessippenausbildungswochenende in Pritschroda

Freitag, 05. März 2004

Sturm der Berliner Mauer: Pfadis auf Geschichtstour in Pritschroda

Sturm der Berliner Mauer: Pfadis auf Geschichtstour in Pritschroda

Ob die Zubereitung von “Bohnen mit Speck” um 1907 oder die Erstürmung der Mauer von 1989 - auf dem Landesausbildungswochenende vom 5. bis 7. März des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Landesverband Thüringen auf dem Farbenkinderhof in Pritschroda (Orlamünde) konnten die Teilnehmer aus ganz Thüringen alle Meilensteine der Pfadfindergeschichte nachempfinden und miterleben.

Wenn sonst in der Pfadfinderausbildung der Part Geschichte an die Reihe kommt, ist das für viele Mitglieder ein Grund zum Stöhnen oder gar Abschalten. Nicht so beim Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) in Thüringen. Die Pfadis des BdP aus Rastenberg, Gera, Jena und Sömmerda sowie des VCP aus Neudietendorf konnten auf dem Gelände des Farbenkinderhofes in einer Art Zeitreise alle wichtigen Stationen der Pfadfindergeschichte vom ersten Lager auf der britischen Insel Brownsea Island, dem ersten Weltpfadfinderlager in London über die Zeit des Verbotes und Widerstandes in beiden deutschen Diktaturen bis zum Aufbau des Bundes nach dem Krieg und in Thüringen nach dem Mauerbau erfahren. Dabei setzten die beiden Leiter der Ausbildung Sonne (Mandy Grazek) aus Jena und Mattyes (Matthias Heß) aus Sömmerda neben Vorträgen, Diskussionen oder Ausarbeitungen auch ganz unkonventionelle Methoden ein. So gab es zur Zeit des Gründers Baden Powell “Bohnen mit Speck” zum Abendessen, die Pfadfinderregeln wurden in Sketchen vorgestellt und die Berliner Mauer musste trotz Handicaps, verbundenen Beinen oder Armen, mit der ganzen Gruppe noch einmal erstürmt werden. Logisch dass die rund 15 Scouts im Alter von 11 bis 15 und deren Betreuer hier voll bei der Sache waren. Neben dem Programm blieb auch noch genügend Freiraum für Singerunden am Lagerfeuer, Gespräche oder das Knüpfen von neuen Freundschaften!


Auflösung und Wechsel zu überkonfessionellem Pfadfinderverband

Samstag, 13. März 2004

Stammesleitung auf der letzten Stammesversammlung des VCP-Stamm Drei Gleichen

Stammesleitung auf der letzten Stammesversammlung des VCP-Stamm Drei Gleichen

Auf seiner Stammesversammlung am Sonnabend, dem 13. März 2004 im Vereinshaus Neudietendorf hat der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Drei Gleichen mehrheitlich seine Auflösung zum 30.06.2004 beschlossen und somit den Weg zum Wechsel in einen überkonfessionellen Pfadfinderverband als neuen Dachverband freigemacht, um diesen dann hierin als Rechtsnachfolger neu gründen zu können.

Damit folgte die große Mehrheit der Stammesversammlung, das höchstes Organ der Pfadfindergruppe mit Mitgliedern aus Neudietendorf, Apfelstädt, Ingersleben, Gamstädt, Grabsleben und Wandersleben mit rund 80 Kinder- und Jugendlichen dem Vorschlag des Stammesrates, dem die Leitung und alle Gruppenleiter angehören, der bereits 2 Wochen zuvor diesen Weg vorgeschlagen hatte. Differenzen innerhalb des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) zwischen der Ortsgruppe auf der einen Seite und dem Landes- und Bundesverband auf der anderen Seite, machen eine weitere Zusammenarbeit unmöglich. Höhepunkt im bereits länger anwährenden Konflikt war die Landesversammlung unter Beteiligung des Bundesverbandes am 21. Februar 2004 mit anschließenden Reaktionen , auch in Richtung Öffentlichkeit, die neben dem Stamm Drei Gleichen auch die Thüringer Stämme „Sachsen – Coburg und Gotha“ aus Gotha, „Tenneberg“ aus Waltershausen, „Kaiserberg“ aus Sollstedt und „Roter Fuchs“ aus Eisenach dazu bewegten, den VCP zu verlassen, da eine gemeinsame Schnittstelle nicht mehr gegeben ist. Die Lust an der Pfadfinderei ließen sich die Mitglieder der Versammlung jedoch trotzdem nicht verdrießen. Nach dem nicht ganz einfachen Beschluss wurde die Arbeit in den Sippen, den Gruppen, neu geordnet, das Pfingstlager geplant und für den Sommer eine Fahrt zu einem Internationalen Lager nach Russland beschlossen. Einig sind sich auch alle aktiven Mitglieder des Stamm Drei Gleichen darüber, dass sie das Pfadfinderzentrum „Fritz Riebold“ auch in einem neuen Verband weiter aufbauen wollen.


Frühlingserwachen der Pfadis in Neudietendorf

Donnerstag, 18. März 2004

David und Pierre eröffnen die Feuerstelle im Neudietendorfer Pfadfinderzentrum

David und Pierre eröffnen die Feuerstelle im Neudietendorfer Pfadfinderzentrum

Gelände wurde von Laub befreit: Jörg, Anna-Marie, Tobias & Jessica

Gelände wurde von Laub befreit: Jörg, Anna-Marie, Tobias & Jessica

Trotz der momentanen nicht sehr leichten Situation für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des „Stamm Drei Gleichen“ aus Neudietendorf wird weiter an dem großen Projekt des Pfadfinderzentrum gearbeitet.

Das schöne Wetter der vergangenen Tage war geradezu ein Weckruf. So fanden sich am gestrigen Donnerstag (18.03.2004) kurzfristig Mitglieder des „Stamm Drei Gleichen“ auf dem Gelände des ehemaligen Neudietendorfer Bades zusammen um die Örtlichkeiten hier auf Vordermann zu bringen. Schon bereits am Vormittag waren die ersten anwesend, wobei es noch gemächlich zuging. Das änderte sich allerdings kurz nach Schulschluss. Jetzt war es endgültig mit der Ruhe vorbei. Bis zu 20 Mann (und Frau) aus allen Stufen packten von nun an kräftig mit an. Altersunterschiede waren hier nicht mehr zu erkennen. Jeder erledigte seinen Job selbstständig und zur vollsten Zufriedenheit der jeweiligen Gruppenleiter. Die Bilanz des Tages ist, dass wir nun eine Feuerstelle besitzen, die wir gleich einweihten und überflüssiges Holz verbrannten, die Hecken gestutzt wurden, und das „große Becken“ sowie weitgehend das komplette Gelände vor den Becken von altem Laub und ähnlichen befreit ist. Der Stamm bedankte sich bei allen Helfern mit einem spontanen Grillabend, womit auch dem letzten klar geworden sein dürfte, dass die „warme“ Jahres- und auch die Campingzeit begonnen hat. Wollen wir nur hoffen, dass Petrus uns auch weiterhin solch schönes Wetter spendet, damit wir bald die Eröffnung des Pfadfinderzentrums „Fritz Riebold“ feiern können.

Pierre Wolf


Mitglieder des Stamm Drei Gleichen werden vom BdP aufgenommen

Mittwoch, 24. März 2004

Gaststätte Klausenhof in Bornhagen

Gaststätte Klausenhof in Bornhagen

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des heutigen Stamm Drei Gleichen können als Einzelmitglieder in den Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) ab 1.7.2004 aufgenommen werden, wenn sie dies wünschen. Darauf einigten sich Mitglieder der BdP - Bundesleitung und Landesleitung am Sonnabend, dem 24. März 2004 auf der Thüringer Landesversammlung im Klausenhof in Bornhagen.

Neben den bisherigen Mitgliedern des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) aus Neudietendorf, Apfelstädt, Ingersleben, Grabsleben und Wandersleben steht auch den Mitgliedern der Stämme aus Gotha, Waltershausen, Eisenach und Sollstedt dieser Weg offen. Bis zum Herbst können die Neumitglieder sich zu Aufbaugruppen zusammenschließen, welche sich später zu Stämmen entwickeln können. Beides natürlich nur, falls sie die Anforderungen erfüllen. Für die Kinder und Jugendarbeit im Bereich der Pfadfinderarbeit in Neudietendorf und Umgebung ist dies eine Chance und Herausforderung, die Perspektiven aufzeigt und die sie sich gerne stellen. Der BdP-Thüringen mit Stämmen und Aufbaugruppen in Jena, Bad Blankenburg, Sömmerda, Rastenberg und Gera unterstützt die “Neuen” bei der Arbeit mit allen Kräften, wofür die zukünftigen Mitglieder diesem auch sehr Dankbar sind. Nach bisherigem Kenntnisstand werden die 4 verbliebenen ortsansässigen VCP-Mitglieder in Neudietendorf und Apfelstädt nach dem 1.7. mit Unterstützung des hauptamtlichen VCP-Mitarbeiters aus Erfurt in den Kirchgemeinden Neudietendorf und Apfelstädt einen neuen VCP-Stamm aufbauen. Für diese Arbeit wünscht die jetztige Leitung des Stamm Drei Gleichen viel Glück und Erfolg.


Kinder- und Jugendfest am 15. Mai auf dem Gelände der Regelschule Neudietendorf

Samstag, 15. Mai 2004

Jessi & jede Menge Kuchen

Jessi & jede Menge Kuchen

Tobias, Schacki & Benjamin am Lagerfeuer

Tobias, Schacki & Benjamin am Lagerfeuer

Kinder- und Jugendfest in Neudietendorf am 15. Mai 2004 - logisch daß die Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Drei Gleichen hier nicht fehlen durften. Mit einem Pfadfindercafé sowie einem Lagerfeuer in der 3er-Jurte konnten sich die Pfadis vor Besuchern kaum retten.

Aber nicht nur hier waren die Ranger/Rover und Älteren aus der Pfadfinderstufe im Einsatz. Bereits beim Aufbau des Festzeltes, bei der Orga des Festes, beim Transport der Materialien oder beim Aufreumen - überall waren die fleißigen Hände der Scouts zu sehen. Im Pfadicafé selber gab es leckeren Kuchen, der selber (oder von Mutti sowie Förderern) gebacken wurde, Kaffee, Tee und erstmals auch Cappuchino. Neben den Kindern- und Jugendlichen waren die Lehrer der Regelschule Hermann-Anders-Krüger, Eltern und zahlreiche Politiker Stammgäste. Gefreut haben sich die Pfadfinder aus Neudietendorf und Umgebung über den Besuch des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Landesverband Thüringen e.V. aus Jena, welcher Stockbrot mit dabei hatte, welches am Lagerfeuer mit zubereitet werden konnte. Begeisterung löste auch der Besuch des Lebenswerkvereins Waltershausen aus, welcher mit einem Schlauchboot präsent war, welches zum Pfingstlager auf der Werra zum Einsatz kommen soll und die neue Zusammenarbeit unterstrich. Insgesamt gesehen also ein gelungener Einsatz zum Kinder- und Jugendfest, welcher die gute Zusammenarbeit im Kinder- und Jugendring der VG-Nesse-Apfelstädt-Gemeinden unter Beweis stellte.


Wasser, Boote, Zelte und Gute Laune - Pfingstlager 2004

Donnerstag, 27. Mai 2004

Kohten an der Werra

Kohten an der Werra

Singerunde am Lagerfeuer

Singerunde am Lagerfeuer

Volleyball & Co.

Volleyball & Co.

Mit Paddeln und Schlauchbooten ausgerüstet hieß es für die rund 50 Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Stämme Stamm Drei Gleichen, Stamm Sachsen-Coburg und Gotha sowie Stamm Tenneberg auf ihrem diesjährigen Pfingstlager vom Donnerstag, dem 27.05.2004 bis zum Montag, dem 31.05.2004 die Werra zu bezwingen. In Creuzburg startete die Tour und in Treffurt wurde nach 35 Kilometern dann das Lager aufgebaut.

Am Donnerstag in auf dem Gelände des Vereins LebensWerk Waltershausen in Creuzburg angekommen, schlugen die Pfadis aus Neudietendorf, Apfelstädt, Ingersleben, Gamstädt, Grabsleben, Wandersleben, Gotha, Waltershausen und aus der USA ihre Zelte auf, um im Anschluss die Creuzburg ins Visier zu nehmen, welche sich bereits auf das Mittelalterspektakel vorbereitete. Am Freitag wurde das Material wieder eingepackt und nach dem Frühstück ging es in die Schlauchboote um die Tour auf der Werra nach Treffurt anzutreten. Ganz so aufregend, wie vorgestellt war die Aktion dann jedoch nicht. Die Werra floss bis auf 2 Wehre gemächlich vor sich hin und mit ihr auch die Pfadfinder. Den nächsten Reinfall erlebten die Scouts dann an ihrem Ziel in Treffurt. Aufgrund eines Hochwassers und anschließender Renovierungsarbeiten war das Wasser im Schwimmbad, dem Lagerplatz der Scouts, entleert. Die Pfadfinder wären aber keine Pfadfinder wenn sie sich davon hätten unterkriegen lassen. In den Booten wurden Gesellschaftsspiel, wie „4 gewinnt“ gespielt, mit Schwimmbädern ohne Wasser kennen sich insbesondere die Neudietendorfer aus und die restlichen Tage waren mit reichlich Programm gefüllt, was für Anstrengung, Spaß und Gute Laune zugleich sorgte. So galt es in einem Stadtspiel „Land und Leute“ in Treffurt kennen zu lernen, auf einem Hajk ging es über die Burg Normannstein und in einem Nachtspiel galt es Wasser durch „feindliche Lager“ zu transportieren um in Anschluss Sandburgen zu bauen, die verteidigt werden mussten. Auch die pfadfindertypischen Programmpunkte, wie Lagerbauten, Lagerfeuer, Singeabende, Volleyball und Fußball oder eine Aufnahmefeier fehlten nicht. Gedankt werden soll an dieser Stelle noch einmal der Stadt Treffurt mit dem Hauptamtsleiter, Herrn Beck, für die gute Kooperation, dem Verein LebensWerk aus Waltershausen für die Boote und Logistik sowie dem Kreisjugendring Gotha für die Bereitstellung von Material.


SDG auf Jugendkirchentag in Erfurt

Freitag, 04. Juni 2004

Teilnehmer auf dem Jugendkirchentag in Erfurt

Teilnehmer auf dem Jugendkirchentag in Erfurt

Vier Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stamm Drei Gleichen waren auf dem Thüringer Kirchentag vom 4. bis 6. Juni 2004 in Erfurt. “Mit Gott Rechnen” war das Thema.

Als Mitglied der Evangelischen Jugend Gotha gestalteten Benjamin, David, Christoph und Hendrik als Helfer den Jugendkirchentag rund um die Predigerkirche mit. “Rechenzentrum” hieß das Projekt, an dem die Gothaer zusammen mit JG’s aus Meiningen, Gera, etc. die Besucher auf verschiedenen Stationen und Wegen im Ratsgymnasium mit Gott abrechnen ließen. Dabei galt es auch die persönliche Beziehung zu Gott herauszufinden. Neben dem Projekt blieb genügend Zeit, die anderen Angebote des Kirchentages zu besuchen. Dazu gehörten der Besuch von Konzerten, Gesprächsrunden und Gospelchor genauso, wie ein Abstecher in das Pfadicamp des VCP-Thüringen oder der Besuch der Wahlkampfkundgebung der Grünen mit Joschka Fischer auf dem Anger. Am Sonntag wurde der Thüringer Kirchentag mit mehreren Gottesdiensten, wie dem Jugendgottesdienst auf dem Fischmarkt abgeschlossen. Bleibt zu sagen, dass sich außer der grausamen Verpflegung und ein paar zu wenigen Besuchern der Kirchentag “gerechnet” hat.


Vorletzter Platz - Fußballtournier in Apfelstädt

Samstag, 12. Juni 2004

Spiel auf dem Sportplatz in Apfelstädt

Spiel auf dem Sportplatz in Apfelstädt

Die Jugendclubs des Landkreises Gotha riefen am Sonnabend, dem 12. Juni 2004 zu einem Fußballturnier in Apfelstädt auf. Die Pfadis des Stamm Drei Gleichen waren mit einem Pfadicafé und einer eigenen Mannschaft dabei.

“Dabei sein ist alles” war sicherlich das Motto der Mannschaft “SDG Pfadfinder”, die Zusammengewürfelt aus Ranger/Rovern und jungen Erwachsenen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Neudietendorf, Apfelstädt, Ingersleben, Gamstädt, Wandersleben & Gotha auf dem Sportplatz in Apfelstädt antraten. Denn trotz viel Spaß und gutem Einsatz (Rainer hüpfte während einem Spiel bis ins Zelt) reichte es im Endergebnis nur für den vorletzten Platz. Dafür konnte sich der Stamm mit dem Pfadfindercafé behaupten, was passender Weise hinter Tor und Torwandschießen aufgebaut wurde. Kostenlos wurden Kaffee, Tee und Cappuccino angeboten. Dazu gab es Kuchen, Muffins und Plätzchen, die fleißige Eltern zubreitet hatten. Während das Fußballspiel sehr sportlich zuging, wurde denn auch das Café eher als “Zelt der Stille” genutzt, wo man Relaxen konnte und Gespräche geführt wurden. Auch der Apfelstädter Bürgermeister Werner Gernat und alle Mitarbeiter der Jugendclubs tankten in der Theaterjurte auf.


¿alles drin?! auf der Burg Königstein im Taunus

Freitag, 18. Juni 2004

Feuer-Show auf Burg Königstein

Feuer-Show auf Burg Königstein

Der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder hatte auf die Burg Königstein in Taunusstein (Nähe Frankfurt/Main) zum Musischen Wochenende eingeladen. Zusammen mit dem Thüringer Landesverband des BdP nahmen hieran auch 5 Pfadfinder des Stamm Drei Gleichen teil.

Rasseln bauen, Tanzen, Russische Volkslieder einstudieren und überhaupt viele Pfadfinderlieder und Lieder aus der Bündischen Jugendbewegung singen, dies waren die Aktivitäten, welche die Neudietendorfer, Ingerslebener und Wanderslebener Pfadfinder aus dem großen Angebot an Musischem an dem Wochenende vom 18. bis 20. Juni 2004 auf der Burg im Taunus mitgenommen hatten. Mitnehmen konnten die Scouts aber auch viele Kontakte, insbesondere zum Landesverband Thüringen des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, mit welchem zusammen gezeltet und gewohnt wurde, wurden intensive Beziehungen und Freundschaften aufgebaut werden. Auch die Landschaft und zuletzt auch das Wetter trugen zu einem gelungenen Wochenende bei.


50 Jahre Pfadfinder in Wolfschlugen - Stamm Drei Gleichen gratulierte dem Partnerstamm

Freitag, 25. Juni 2004

Zeltstadt zum Jubileumslager

Zeltstadt zum Jubileumslager

Neudietendorfer und Wolfschlüger Pfadfinder

Neudietendorfer und Wolfschlüger Pfadfinder

Der VCP - Stamm Martin Luther King kann als Geburtshelfer der Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Neudietendorf & Umgebung angesehen werden. Seit 1991 unterstützten die Schwaben den Aufbau des VCP - Stamm Drei Gleichen. Logisch, daß die Neudietendorfer auf der 50jährigen Jubileumsfeier vom 25. - 27. Juni 2004 der Wolfschlüger nicht fehlen durfte.

Ein Zauberer, zwei Bands, ein Schaulager, Workshops, eine “Fliegende Jurte”, eine 50-Jahre-Pfadfinder-Waffel, eine Festschrift, und, und, und. Die christlichen Pfadis aus Wolfschlugen ließen sich etwas einfallen, um die Bevölkerung aus ihrem Ort, die geladenen Gäste aus Verband, Kirche und Politik und natürlich die eigenen Mitglieder in Feierstimmung zu versetzen. Die Tatsache, daß der VCP-Stamm Drei Gleichen aus Neudietendorf & Umgebung, kurz vor seiner Auflösung am 30.06.2004, den die Wolfschlüger Anfang der 90er Jahre gefördert haben und zu dem dann später über die Jahre hinweg vor allem auf überregionaler Ebene, wie Lagern oder Kirchentagen ein freundschaftliches Verhältnis gepflegt wurde, erschienen ist, wurde besonders hervorgehoben. Die Neudietendorfer überreichten als Anerkennung der Leistungen im Rahmen des Jubileums-Abends ein Schild aus dem ehemaligen Freibad Neudietendorf, was derzeit zum Pfadfinderzentrum umgebaut wird und dazu eine Flasche Aromatique-“Bad Apfel”. Die Begegnung wurde aber auch dazu genutzt um neue Kontakte, vor allem unter den Jugendlichen herzustellen. Ein Gegenbesuch wurde dabei vereinbahrt. Wichtig war auch beiden Partnern die guten Beziehungen auch über Verbandsgrenzen hinweg weiter zu pflegen.


Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Drei Gleichen aufgelöst

Mittwoch, 30. Juni 2004

Aufgelöst: der 1991 gegründete VCP - Stamm Drei Gleichen

Aufgelöst: der 1991 gegründete VCP - Stamm Drei Gleichen

In der Nacht vom Mittwoch, dem 30.06.2004 zum Donnerstag, dem 01.07.2004 wurde - gemäß Beschluß der Stammesversammlung vom 13. März 2004 - der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Drei Gleichen aufgelöst. Rund 20 Ranger und Rover, Erwachsene und Angehörige der Stammesleitung wohnten diesem Ereignis bei.

Mit einem letzten Lagerfeuer mit Singerunde, Bratwürsten und Getränken im entstehenden Pfadfinderzentrum “Fritz Riebold” begleiteten die Pfadfinder aus Neudietendorf & Umgebung den letzten Abend des am 16. Juni 1991 gegründeten Stammes, der es über die Jahre mit vielen Aktionen und Erlebnissen zur grösten Gruppe innerhalb des VCP - Landesverbandes Thüringen geschafft hatte. Aufgrund von Querelen mit dem Landesverband entschied sich die Mehrheit der Mitglieder für diesen Schritt. Kurz vor 24 Uhr wurde abschließend das VCP-Bundeslied “Allzeit Bereit” gefolgt vom Stammeslied “Glaubt ihr alle was wir sagen” gesungen. Die meisten Mitglieder des ehemaligen VCP-Stamm Drei Gleichen werden nun in den Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder eintreten um zusammen mit dem ehemaligen VCP-Stamm Sachsen Coburg und Gotha, der den gleichen Weg gewählt hat, sich bemühen innerhalb des BdP einen neuen “Stamm Drei Gleichen” aufzubauen, der die Traditionen der Neudietendorfer und Gothaer Pfadfinder, die bis auf die ersten Gruppen um 1911 zurückliegen, weiter fortzuführen. Erster Schritt hierzu könnte im Herbst die Aufnahme als Aufbaugruppe in den BdP-Thüringen sein. Bis dahin nehmen die Pfadfinder in den Sommerferien erst einmal am nationalen russischen Jamboree (Pfadfinderlager) in Samara mit rund 6000 Teilnehmern teil. Unbetroffen von der Auflösung des Stammes ist das Pfadfinderzentrum “Fritz Riebold” (ehemaliges Schwimmbad der Gemeinde), da dies über den Pfadfinderförderverein “Fritz Riebold” e.V. Neudietendorf läuft, der aus dem Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Drei Gleichen e.V. durch Satzungserweiterung und Namensänderung hervorgegangen ist.


Fördermittel von der “Aktion Mensch” für Pfadfinderzentrum Neudietendorf bestätigt

Montag, 12. Juli 2004

Seit kurzem werden von der Aktion Mensch, die sonst hauptsächlich Menschen mit Behinderungen unterstützt, auch Projekte der Kinder- und Jugendhilfe mit speziellen Programmen gefördert. Das Pfadfinderzentrum “Fritz Riebold” in Neudietendorf als Kinder- und Jugendbegegnungsstätte gehört nun dazu.

Die Freude war riesig bei den Pfadfinderinnen und Pfadfindern, als sie am Montag, dem 12. Juli 2004 davon erfuhren, daß Ihr Projekt, das Pfadfinderzentrum Neudietendorf mit einer Förderung der Aktion Mensch unterstützt wird. Neben den Projektmitteln für die Kinder- und Jugendarbeit im Outdoorbereich können die Mittel für eine Personalstelle eingesetzt werden, die die ehrenamtlich tätigen Gruppenleiter bei ihrer Arbeit unterstützt. Ein großer Gewinn also für das Engagement in der Kinder- und Jugendhilfe in der VG-Nesse-Apfelstädt-Gemeinden und darüber hinaus.


BdP-Informationsabend im Pfadfinderzentrum

Montag, 19. Juli 2004

Neudietendorfer Pfadfinder mit BdP-Kluft

Neudietendorfer Pfadfinder mit BdP-Kluft

Die Landesleitung, oder zumindest Teile davon (Annett, Yeti, Sonne), des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Landesverband Thüringen hatten sich am Montag, dem 19. Juli 2004 auf den Weg gemacht, um die neuen BdP-Mitglieder aus Neudietendorf und Umgebung im Pfadfinderzentrum zu begrüßen.

Neben allerlei Informationen über die Arbeit des neuen Bundes wurden in einem Blitzlicht Erwartungen und Gedanken zum Ausdruck gebracht und in Gesprächen konnten offene Fragen geklärt werden. Am Rande gab es noch Infos, Tips und Tricks für die bevorstehende Rußlandfahrt. Die Pfadis aus Neudietendorf, Apfelstädt, Ingersleben, Gamstädt, Grabsleben, Wandersleben & Gotha hatten ihrerseits “Chilli con Carne” gekocht (auch wenn die Hälfte davon gleich wieder “über Bord” ging) und ein Lagerfeuer angezündet, was bei 25 Grad im Schatten ja auch romatische Seiten hat ;-) Die kleine Veranstaltung wurde auch gleich dazu genutzt, die neuen blauen BdP-Kluften einzuweihen.


Neudietendorf – Samara und Zurück: Russlandfahrt der Pfadfinder vom 20. Juli – 08. August 2004

Dienstag, 20. Juli 2004

Pfadis aus Neudietendorf & Umgebung auf dem Weg nach Samara in

Pfadis aus Neudietendorf & Umgebung auf dem Weg nach Samara in "Holzklasse-Regionalbahn"

Eröffnungsveranstaltung des Nationalen Russischen Pfadfinderlagers

Eröffnungsveranstaltung des Nationalen Russischen Pfadfinderlagers

Freundschaft geschlossen: Tom Zimmermann (Ingersleben) und russische Pfadfinderin

Freundschaft geschlossen: Tom Zimmermann (Ingersleben) und russische Pfadfinderin

Wenn ein Pfadfinder mit seinem Rucksack loszieht, dann kann er was erleben. 5 Länder und Hauptstädte, ein russisches Lager mit über 2000 Teilnehmern aus über 10 Ländern, unterwegs mit Zug, Flugzeug, U-Bahn, Dampfer, Bus oder zu Fuß, übernachtet im Zelt, in einer Jugendherberge, in Schlafwagen oder unter freiem Himmel – die Sommerfahrt der Pfadfinder des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Neudietendorf & Umgebung war ein Abenteuer.

Das 10tägige „Nationale Russische Jamboree“, das Pfadfinderlager aller russischen Pfadfinder in Samara an der Wolga war das Hauptziel der Pfadis aus Neudietendorf, Apfelstädt, Ingersleben, Gamstädt, Wandersleben, Günthersleben-Wechmar und Gotha, die hier als größte Gruppe zusammen mit Pfadfindern der CPA aus Sachsen und Teilnehmern der Vertretung Thüringer Pfadfinderverbände Deutschland vertraten. Das Lager war mit bisherig europäisch bekannten Pfadfinderlagern kaum zu vergleichen. Die Eröffnungsfeier zu der Auftritte von Kosakenchören, russischen Tanzgruppen und Folklore genauso zählten, wie Rap, Breakdance oder ein gigantisches Feuerwerk sprengte den Rahmen des bisher Erlebten. Die russische Gastfreundschaft mit zahlreichen Einladungen und Begegnungen auf dem Lager war einzigartig. Auch das vielfältige Programm, die Landschaft mit einem Sandstrand an der Wolga, ein Ausflug nach Samara mit dem Besuch des Stalinbunkers oder ein Appell, bei dem die Länderfahnen gehisst wurden und René Schulze aus Apfelstädt Deutschland und Thüringen lauthals vertrat, prägte alle Teilnehmer positiv. Die Verpflegung, die hygienischen Bedingungen und die zum Teil sehr strengen Sicherheitsvorkehrungen hingegen, waren eher eine Herausforderung, mit denen sich unsere Teilnehmer vertraut machen mussten. Im Anschluss an das Lager wurden 3 Tage dazu genutzt, die russische Hauptstadt Moskau unter die Lupe zu nehmen. Ausgehend von einer Touristenstation (Jugendherberge) wurde die Stadt mit der Metro vom Roten Platz über den Kreml bis zu russischen Wochenmärkten erkundet. Prägend für das ganze Land und die Reise als solches waren die weiten Entfernungen und die damit verbundenen langen Aufenthalte in Zügen und den Stationen unterwegs. Spätestens nach 2 Tagen wurde die Reisedauer nicht mehr in Stunden oder gar Minuten, sondern in Tagen gemessen. Insbesondere die Reise in russischen Schlafwagen ließen die Zeit aus den Augen verlieren. Eindrücke hinterließen auch die meist mehrstündigen Aufenthalte in Warschau (Polen) und Riga (Lettland) auf der Hinreise sowie St. Petersburg (Russland) und Vilnius (Litauen) auf der Rückreise. Einen Zwischenstopp gab es auf der Rückfahrt noch im bereits vertrauten Ostrów Wlkp. in Polen. Nach einer Einladung in eine Pizzeria sowie einem kurzen Besuch des dortigen internationalen Pfadfinderzentrums mit einem Sprung in den dortigen See, nahmen wir auf die Heimreise noch einen polnischen Pfadfinder des ZHP nach Deutschland, der die nächsten 2 Wochen in Neudietendorf verbringen wird. Was von der dreiwöchigen Fahrt bleibt? Ein Erlebnis der besonderen Art, was jeder der Teilnehmer für sich persönlich verarbeiten wird. Genügend Eindrücke hierfür hinterließ es allemal.


Neudietendorfer Pfadfinder tauschten sich mit den Gothaer Young Socialists aus

Mittwoch, 11. August 2004

Junge Sozialisten im Pfadfinderzentrum Neudietendorf

Junge Sozialisten im Pfadfinderzentrum Neudietendorf

Zu einem Informationsabend am 11. August 2004 kamen rund 15 Mitglieder der Young Socialists aus Gotha in das entstehende Pfadfinderzentrum Neudietendorf vorbei, um sich über das Projekt zu informieren.

Die PDS nahe Jugendgruppe aus Gotha brachte auch die PDS-Kreisvorsitzende Doris Wiegand mit, denn anstatt sich nur auf dem Papier mit dem Jugendprojekt auseinanderzusetzen, war es den Jugendlichen wichtig, sich vor Ort vom Baugeschehen und den Plänen zu überzeugen. Die Ranger/Rover der BdP-Gruppe Drei Gleichen, bemühten sich, in gemütlicher Runde am Lagerfeuer bei Bratwürsten und Getränken Ihre Ideen zu schildern, welche von den Jungen Sozialisten offen aufgenommen wurden. Nach dem gelungenen Abend wurde, ähnlich wie bereits mit anderen Jugendverbänden aus der Region, eine weitere Zusammenarbeit vereinbart, auch wenn es den Pfadfindern dabei wichtig ist, daß sie parteipolitisch Neutral sind.


Thüringer Wölflinge aus Rastenberg, Wandersleben und Neudietendorf in Immenhausen

Donnerstag, 12. August 2004

Fabian Leiser aus Wandersleben auf dem Wölflingssommer

Fabian Leiser aus Wandersleben auf dem Wölflingssommer

Der Wölflingssommer 2004 zog über 120 Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom 12. bis zum 22. August 2004 nach Immenhausen.

Darunter auch die Thüringer Meuten (Gruppen) Mogelinos aus Rastenberg und Kreuzspinnen aus Neudietendorf und Wandersleben. Vielfältige Workshops vom Filzbälle herstellen über Speckstein bearbeiten bis hin zum Vogelhäuschen bauen, der Besuch des Schwimmbades, ein Olympianachmittag oder Spiele aller Art gehörten zum Tagesprogramm. Die Abende wurden auf der Wiese oder in der großen Jurte am Lagerfeuer mit Spielen, Liedern und Geschichten gestaltet. Dabei war es neben viel Spaß und neuen Erfahrungen auch möglich Freundschaften und Kontakte untereinander herzustellen. Corki und ihr Team sowie die Meutenführer waren für die Gestaltung des Programms verantwortlich. Durch den Schulbeginn mußten die Thüringer leider schon verfrüht am 18. August abreisen. Die Begriffe Wölflinge, Meute, etc. stammen aus dem Dschungelbuch von Rudyard Kipling, welches die jüngsten Pfadfinder weltweit als Spielidee zur Grundlage haben.


Polnischer Pfadfinder Krystian Krysztofiak weilte in Neudietendorf

Freitag, 20. August 2004

Verabschiedung in Zgorzelec (Görlitz): Jörg, Krystian & Michael

Verabschiedung in Zgorzelec (Görlitz): Jörg, Krystian & Michael

Fast 2 Wochen war Krystian Krysztofiak von den polnischen Pfadfindern des ZHP - 18 DH aus Ostrów Wlkp. als Gast zu Besuch bei den Pfadfinderinnen und Pfadfindern der BdP Gruppe Drei Gleichen.

Nachdem die Neudietendorfer Pfadfinder schon mehr als Einmal in Ostrów Wlkp. in der Nähe von Wroclaw (Breslau) bei den verschiedensten Aktionen der dortigen Pfadfinder zu Besuch waren, war es Zeit für einen Gegenbesuch. Der 17jährige Gruppenleiter Krystian stieg auf der Rückfahrt der Neudietendorfer Gruppe aus Rußland mit in den Zug um daraufhin bis zum 20. August Deutschland zu erkunden. Zu erleben gab es hier viel. Neben der Besichtigung der Städte Gotha un Erfurt unternahmen die Pfadis des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit ihm eine Burgenwanderung, nahmen ihn mit zum Highfield (Konzert) nach Hohenfelden oder ließen die Abende bei Gesprächen am Lagerfeuer im Pfadfinderzentrum Fritz Riebold in Neudietendorf ausklingen. Aber auch der Besuch einer Donnerstagsdemonstration in Erfurt gehören nun zu den Eindrücken von Deutschland, die der polnische Pfadfinder im Gemeinsamen Projekt, der Erstellung eines Reisehandbuches Osteuropa für Jugendliche im Rahmen der Aktion Junge Wege in Europa der Robert-Bosch-Stiftung mit einbringen kann. Wohnen konnte Krystian bei seinem deutschen Pfadfinderfreund Johannes Hoffmann aus Neudietendorf, wofür er sich, neben der der gesamten Gastfreundschaft bei seiner Rückfahrt auch herzlich bedankte.


1 von 5000 Projekten: Neudietendorfer Pfadfinderzentrum “Fritz Riebold”

Freitag, 27. August 2004

Thomas Gottschalk unterstützt die Initiative genauso, wie der Deutscher Bundesjugendring, die Arbeiterwohlfahrt, der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V., die Caritas, Der Paritätische Wohlfahrtsverband, das Deutsches Rotes Kreuz, die Diakonie, die Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V., VIVA und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V., die Förderaktion 5000xZukunft der Aktion Mensch, des ZDF und der Jugend- und Wohlfahrtsverbände.

Die Aktion Mensch hat Heranwachsende nach ihren Wünschen gefragt und festgestellt: Diese sind ganz einfach und nahe liegend! An erster Stelle stehen Orte, an denen man am Nachmittag oder am Wochenende Gleichaltrige treffen kann. Nicht zuletzt das ist wohl der Grund, weshalb der Pfadfinderförderverein “Fritz Riebold” e.V. als Einer von Fünftausend Mittel für das Pfadfinderzentrum in Neudietendorf aus der Förderaktion 5000xZukunft am 27. August 2004 zugesagt bekommen hat. Zusammen mit Geldern des Jugendamtes Gotha, Unterstützung von Kreis, Landes- und Bundesebene sowie Mitteln der Aktion Mensch für eine Personalstelle und Projektmittel kann der Großteil des Umbaus des ehemaligen Freibades nun anlaufen, welcher bis Ende November hauptsächlich abgeschlossen sein soll. Die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen mit Ihren Ideen und Wünschen stehen dabei im Vordergrund!


Tu was!! Du willst. - Kreisjugendwochenende der Evangelischen Jugend Gotha

Freitag, 27. August 2004

Tu was!! Du willst ...

Tu was!! Du willst ...

... Abschlussgottesdienst am Sonntag in der Kirchen-Jurte

... Abschlussgottesdienst am Sonntag in der Kirchen-Jurte

Wenn jeder machen könnte, was er will, wäre das wunderbar, Chaos, eine Chance, der Untergang der Menschheit, Leben pur oder das Ende für die Schwachen? Eine Frage, die Frage, welcher die Jugendlichen der Evangelischen Jugend Gotha aus vielen Jungen Gemeinden des Landkreises und der BdP - Gruppe Drei Gleichen am Wochenende vom 27. bis 29. August auf ihrem Kreisjugendwochenende in der Nähe von Döllstädt nachgegangen sind.

In Gesprächsrunden, einem Theaterstück, einem Bibel-Talk über die Geschichte des verlorenen Sohn (Lukas 15,11-32), Workshops oder abschließend im gemeinsamen Gottesdienst versuchten die rund 30 Jugendlichen für sich und die ganze Gruppe herauszufinden, ob es Sinn macht etwas auszuprobieren, etwas zu machen, etwas zu bewegen. Herauszufinden, wie weit man im Leben gehen kann, ob es Grenzen gibt, man Fehler machen kann, es ein Netz gibt, wo jemand ist, der einen auch wieder auffängt, einem Mut macht und hilft. Passend dazu auch das Lied des diesjährigen Landeskirchentages in Erfurt von Christoph Martin Neumann “Ich will leben”, in dem es heißt “Denn der eine, der Leben schenken kann, sagt: TU’S DOCH! Los Fang an!”, welches nicht nur einmal an diesem Wochenende gesungen wurde. Aber nicht nur im Spirituellen, sondern auch im Praktischen wurde die Erkenntnis genährt, das Jeder sich soweit entfalten kann, wie er will, solange er dabei keinen Anderen verletzt, es andererseits aber auch notwendig ist, Verantwortung zu übernehmen, damit gemeinsame Ziele realisiert werden können, ob beim Aufbau der Neudietendorfer Pfadfinderzelte, der Zubereitung der Mahlzeiten, dem ausgiebigen Feuerholz holen oder dem Aufräumen des Kirchen- und Aufenthaltzeltes.


Größenwahn und Wahnsinn - Pfadfinder besuchten Auschwitz und die Wolfsschanze

Sonntag, 12. September 2004

Vor der Todeswand in Auschwitz - Stammlager I

Vor der Todeswand in Auschwitz - Stammlager I

Auf den Gleisen der

Auf den Gleisen der "Verladerampe" im Konzentrationslager Auschwitz Birkenau

Besichtigung des

Besichtigung des "Führerbunkers" auf der Wolfsschanze

“Wenn man einmal anfängt, Menschen das Menschsein abzusprechen, ist es nicht mehr weit, sie auch wie Tiere zu behandeln. Wie eine Herde nummerierter Rinder, die so effizient wie möglich “genutzt” werden müssen.”

Der Eindruck von Dorothea Ludwig aus Gotha, ein Eindruck von vielen, welche die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der BdP - Gruppe Drei Gleichen von ihrem Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz im polnischen Oswiecim mitgebracht hatten. Kaum wiederzugeben sind die Gedanken und Gefühle der Teilnehmer aus Neudietendorf, Apfelstädt, Ingersleben, Wandersleben, Gotha oder Nordhausen, welche sich mit dem Anblick von tausenden Kinderschuhen, tonnenschwerem Frauenhaar, dem Anblick der erhaltenen Gaskammer im Stammlager 1 mit Verbrennungsöfen aus Erfurt oder den Holzbaracken, welche ursprünglich als Pferdeställe gedacht waren, zurecht finden mussten. Die Tatsache, daß sich unter den tausenden Opfern des perfide geplanten Vernichtungslagers auch zahlreiche Pfadfinder befanden, was man durch Fotodokumente entdecken konnte, machte die Situation dabei nicht einfacher. Umso unverständlicher war daher für die meisten die Anlage des Führerhauptquartiers “Wolfsschanze” in Ketrzyn, der die Widersprüchlichkeit von Wahnsinn und Größenwahn zementierte. Angelegt auf ein auf Dauer bestehendes Drittes Reich wurde der Führungsanspruch hier sichtbar zementiert. Das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 durch Oberst Graf Staufenberg auf diesem Gelände galt immerhin als ein Hoffnungszeichen. Der aufgemachte Widerspruch von Auschwitz und Wolfsschanze regte zum Denken, zum Nachdenken an. Wichtig war auswertend allen Scouts, das dieses “Denk!mal” als Mahnmal und gleichzeitig als Chance für den Aufbau eines friedlichen zusammenwachsenden Europas um die Deutsch-Polnische Grenze herum gilt. Pädagogisch begleitet wurden die Pfadfinder des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder durch die Internationale Jugendbegegnungsstätte Oœwiêcim/Auschwitz (MDSM) mit der Betreuerin Anja Musiol. Finanzielle Unterstützung dieser Bildungs- und Gedenkstättenfahrt vom 12. bis 18. September 2004 kam durch das Deutsch-Polnische-Jugendwerk.


Thüringer Pfadfindertag 2004 im Geraer Park der Jugend - Gruppe Drei Gleichen war dabei

Samstag, 18. September 2004

Pfadfindertag in Gera mit Überlebenstraining. Dabei lernen die Pfadfinder und Interessierte beispielsweise,wie man Feuer auch ohne die Hilfe von Feuerzeugen oder Streichhölzern entfachen kann. Im Park der Jugend waren Schüler und Studenten aus ganz Thüringen bei der Sache. (Foto: TLZ)

Pfadfindertag in Gera mit Überlebenstraining. Dabei lernen die Pfadfinder und Interessierte beispielsweise,wie man Feuer auch ohne die Hilfe von Feuerzeugen oder Streichhölzern entfachen kann. Im Park der Jugend waren Schüler und Studenten aus ganz Thüringen bei der Sache. (Foto: TLZ)

Gut, um sich die Langeweile zu vertreiben und man ist viel unterwegs, begründet Maria Stein, warum sie seit drei Jahren bei den Pfadfindern ist. Die 15-Jährige aus Apfelstedt gehörte zu den jungen Leuten aus dem gesamten Freistaat, die am Samstag im Park der Jugend den Thüringer Pfadfindertag miterlebten.

Gemeinsam bauten sie Jurten und Kothen auf. Hatten eingeladen, ein Stadtquiz zu lösen, für das Wissen aus Geras Geschichte gefragt oder bei einer Rallye durch die Stadt zu suchen war. Gemeinsam wurden Knüppelkuchen gebacken und Lieder gesungen am Lagerfeuer ( das mit Genehmigung im Park entzündet wurde. Wie Pfadfinder ohne die üblichen Hilfsmittel Feuer entzünden, das zum Beispiel konnten die Teilnehmer beim Überlebenstraining erfahren. Selbstständigkeit und Naturverbundenheit sollen die Pfadfinder lernen, erläuterte Annett Radeck, die stellvertretende Vorsitzende im Thüringer Landesverband des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. (BdP). 150 Mitglieder in sechs Gruppen hat der Landesverband. Zu erkennen sind sie an ihrer blauen Kluft mit gelb-blauem Halstuch und der Lilie (dem Bundeszeichen) auf dem Lederknoten. Der BdP ist Teil einer weltweiten, 1906 in England gegründeten Bewegung, erklärte Annett Radeck Strukturen und Geschichte. Die Studentin aus Jena war zu den Pfadfindern gestoßen, um die Natur zu entdecken (was in einer Großstadt schwierig ist). Die Geraer Gruppe der Pfadfindet ist noch recht klein, zählt derzeit etwa 15 Mitglieder und hatte schon bessere Zeiten erlebt. Der 19 jährige Chemiestudent Rudolf Raddatz ist mit Unterstützung des Landesverbandes dabei, die 1996 gegründete Gruppe wieder neu zu beleben. Hütten bauen, Radtouren, Abenteuer und Naturliebe ( dafür können sich bestimmt noch mehr Schüler begeistern, ist sich Rudolf Raddatz sicher. Panta Rhei (nach dem griechischen Alles fließt) nennt sich die Aufbaugruppe, die ihr Domizil gastweise bei den christlichen Pfadfindern in der Geraer Handwerksstraße hat. Wenn genügend junge Leute ab zwölf Jahren die Pfadfinder-Prüfung abgelegt haben, dann möchte sie sich umbenennen. Dann werden sich zu den Falken vom Greifenstein und zum Stamm des Columbus die Gerschen Fettguschen gesellen.

Thüringer Landeszeitung, Ausgabe Gera & Ostthüringer Zeitung, Ausgabe Gera; Angelika Munteanu*, *20.09.2004


Gruppe Drei Gleichen beim Survival-Wochenende in Gera

Sonntag, 19. September 2004

"Feueranzünder Birkenrinde" - Jessica Weiß aus Apfelstädt beim Survival-Wochenende

Vom 17. bis 19.September fand in Verbindung mit dem Pfadfindertag in Gera unser Survival-Wochenende statt. Wir übernachteten in einem Kindergarten weit auserhalb des Stadtzentrums.

Am Samstag gestalteten wir den Survivaltag im Knochenpark Geras (Park der Jugend, ein alter Friedhof, so sagten uns die Geraer). Ca. 20 Pfadfinder waren vor Ort. Neben einer Survivaleinführung, verschiedenen Feuerarten, Hüttenbau, Orientierung, gab es eine Menge zu erfahren. Michi und Rudi aus Gera bereiteten ganz im Zeichen von Rüdiger Nehberg interessante Dinge vor. Auch eine Seilbrücke und Baumklettern stand auf dem Programm. Schwierig gestaltete sich der Transport innerhalb Geras. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind leiter nicht so flexibel wie wir Pfadfinder. Somit musste Sonnes Auto herhalten, was einen kaputten Auspuff zur Folge hatte. Interessant gestaltete sich auch die Bedienung der Buttonmaschine. Geschlagene 1,5 Stunden haben wir benötigt um festzustellen, dass sie kaputt war. Leider musste auch unsere Raftingtour ins Wasser fallen. Mit fehlendem Ventil, einer großen Entfernung zwischen Tankstelle zum Luftaufpumpen und dem netten Fluss sowie Zeitmangel aufgrund der Buttonmaschine konnten selbst wir nicht mithalten. Trotz allem war es ein Wohenende mit viel neuen Dingen und einer super Stimmung. Danke an Michi und Rudi!

Mandy Grazek (Sonne), LB Pfadfinder, BdP-Thüringen


Thüringer Wölflinge erobern Waltershausen

Freitag, 24. September 2004

Basteln von Lampions für den Lichterpfad im Schullandheim Waltershausen

Basteln von Lampions für den Lichterpfad im Schullandheim Waltershausen

Das Wochemende vom 24. bis 26. September 2004 war es, als sich die Wölflinge des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Landesverband Thüringen zum Abenteuer, Spielen, Basteln, Singen, Geschichtenvorlesen, Experimentieren und Kuscheln im Schullandheim Waltershausen einfanden.

Die Landesleitung hatte für die Kinder im Alter von 7 bis 11 trotz schlechtem Wetter ein Programm gezaubert, welches alle begeisterte. Kreativ ging es zu, beim Basteln und Gestallten von Schatzkisten mit marmoriertem Papier, beim Herstellen von kreativen Figuren aus Maschendrahtzaun, eingeweichtem Zeitungspapier, Leim und Farben oder beim Bauen von Lampions. Die Lampions wurden gleich getestet, als es hieß am Sonnabend Abend durch die Waltershäuser Innenstadt auf einem Lichterpfad die Geschichte der Pfadfinder und Wölflinge herauszufinden. Natürlich konnte mann auf diesem Wochenende auch ausreichend Toben und Spielen, dafür war das Gelände des Schullandheimes bestens geeignet. Die Abende wurden dann am Kamin eingehüllt in Kissen und Decken mit Märchen und Geschichten verbracht, wo außerdem der jeweilige Tag ausgewertet werden konnte. Ein großes Dankeschön geht an die Waltershäuser Pfadfindergruppe, welche die Pfadis aus Bad Blankenburg, Jena, Bad-Soden-Allendorf, Neudietendorf und Wandersleben bestens bekocht und versorgt hat!


Gruppe Drei Gleichen bittet um Aufnahme als Aufbaugruppe in den BdP

Samstag, 02. Oktober 2004

Neues Leitungsteam der Gruppe Drei Gleichen

Neues Leitungsteam der Gruppe Drei Gleichen

Mitglieder und Interessenten des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) in Neudietendorf, Kornhochheim, Apfelstädt, Ingersleben, Gamstädt, Kleinrettbach, Wandersleben und Gotha, welche sich zur Gruppe “Drei Gleichen” zusammengeschlossen haben, beschlossen auf ihrer ersten Versammlung am 2. Oktober 2004, daß sie die Landesversammlung des BdP-Thüringen um Aufnahme als Aufbaugruppe in den Landesverband bitten werden.

Im Versammlungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Neudietendorf wählten die seit dem 16. September 2004 angehörenden Mitglieder des BdP nach diesem Beschluß ihr neues Leitungsteam. Vorsitzender wurde Hendrik Knop aus Neudietendorf. Stellvertreter wurden Tom Zimmernann aus Erfurt und Christoph Schneider aus Wandersleben. Schatzmeister ist jetzt René Schulze aus Apfelstädt. Martin Wittchow (Kornhochheim), Lucas Kirchner (Apfelstädt), Johannes Hoffmann (Neudietendorf) und Jörg Baier (Neudietendorf) erklärten sich bereit, sich als Beauftragte um das Material zu kümmern. An Aufgaben, wie der weitere Ausbau des Pfadfinderzentrums “Fritz Riebold” und anstehenden Aktivitäten, wie das Herbstlager, die Aktion Friedenslicht, eine Silvesterfahrt oder das große Bundeslager in Wolfsburg im nächsten Sommer mangelt es den Pfadis nicht. Die meisten der Pfadfinder waren bis zum 30.06.2004 Mitglied des VCP-Stamm Drei Gleichen und des VCP-Stamm Sachsen-Coburg und Gotha, welche aufgelöst wurden.


Pfadfinderzentrum “Fritz Riebold” Neudietendorf hat neues Dach

Montag, 01. November 2004

Handwerker beim Dachdecken

Handwerker beim Dachdecken

Die Dachdeckerarbeiten auf dem zukünftigen Stammeshaus (Hauptgebäude) und dem Materialschuppen sind weitestgehend abgeschlossen. Jetzt folgen die Mauerarbeiten sowie das Einsetzen der Fenster und Türen am ehemaligen Umkleidegebäude, um die Außenhaut bis Ende November , wie geplant, schließen zu können.

Die Dachdeckerfirma “Uwe Häfer” aus Seebergen erledigte qualitativ gut, schnell und sehr kooperativ die Arbeiten am jetzt roten Ziegelsteindach. Die Fenster- und Türenfirma der Gebrüder Wolf aus Arnstadt wird die Fenster und Türen der Marke Rehau liefern und einbauen. Der Neudietendorfer Architekt Arndt Schumann koordiniert und begleitet den gesamten Bau. Im Arbeitsschutz belehrt durch Herrn Scheer aus Bienstädt packten und packen aber auch die Pfadfinder mit an, wo Eigenbeteiligung möglich ist, schließlich soll es ihr “Zentrum” werden, was hier mühevoll errichtet wird.


Anja Kröner: Bildungsreferentin für die Pfadfinder der VG Nesse-Apfelstädt-Gemeinden

Montag, 01. November 2004

Anja Kröner auf dem Kreativwochenende

Anja Kröner auf dem Kreativwochenende

Seit dem 01.11.2004 arbeitet Anja Kröner, ausgebildete Diplom-Sozialpädagogin, als Bildungsreferentin für den Pfadfinderförderverein “Fritz Riebold” e.V. Neudietendorf im zukünftigen Pfadfinderzentrum. Die Förderung im Rahmen der Aktion Mensch macht es möglich! Den älteren Pfadis vor Ort ist Anja als Weggefährtin im Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Thüringen bekannt. Hier ein kurzer Willkommensgruß von ihr:

Hallo! Mein Name ist Anja Kröner und ich werde in den nächsten drei Jahren für den Pfadfinderförderverein Fritz Riebold e.V. im und am Pfadfinderzentrum arbeiten. Ich bin 27 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Zu den Pfadfindern gekommen bin ich 1991 und habe seitdem im VCP auf Orts-, Landes- und Bundesebene mitgearbeitet. Darüber hinaus habe ich immer den „Blick über den Tellerrand“ gewagt und kenne mich deshalb in der gesamten Thüringer Pfadfinderszene ganz gut aus. In den letzten Jahren habe ich vor allem an Internationalen Begegnungen mitgewirkt, hauptsächlich mit Russland und zentralasiatischen Staaten. Studiert habe ich Sozialpädagogik in Jena mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit und Erlebnispädagogik und dem Ziel, außerschulische Bildung zu betreiben. Dann habe ich allerdings erst mal einen jungen Erwachsenen ambulant und später ein verhaltensauffälliges Kind in meiner eigenen Familie betreut. Ich habe Sprachreisen und Schülerjahresaufenthalte nach Russland konzipiert und war etwa ein Jahr arbeitssuchend. In meiner freien Zeit befasse ich mich mit russischen Liedern und Märchen, mit Fotografie und anderen kreativen Dingen. Nun bin ich also in meinem angestrebten Berufsfeld gelandet und wünsche uns allen eine gute Zusammenarbeit!

  • Mit herzlichen Grüßen und GUT PFAD!*
  • Anja Kröner*

Nach Dach und Mauern kam der Subbotnik - Pfadfinder packten kräftig mit an

Samstag, 06. November 2004

Mit Schaufel, Spaten und Schubkarre: Entfernen von altem Geröll

Mit Schaufel, Spaten und Schubkarre: Entfernen von altem Geröll

Nachdem die Dachdeckerfirma “Uwe Häfer” aus Seebergen in Windeseile das Dach und die Wände des Pfadfinderzentrums gedeckt und gemauert hatten, hieß es für die Neudietendorfer Pfadis am Sonnabend, dem 6. November das veraltete Fundament und ehemalige Mauerteile zu entfernen.

Der Pfadfinderförderverein “Fritz Riebold” e.V. Neudietendorf hatte hierzu zum “Subbotnik” eingeladen. Robert Gschweng, Tobias Trinks Jessica Weiß, Maria Stein, Martin Wittchow, Tom Zimmermann, Daniel Fischer, Dorothea Ludwig, Marcel Hoyer, Pierre Wolf, Stefan Winzer, Jessica Walther, Michael Koch, Johannes Hoffmann, Hannes Wolf, Anna Schmidt, Alexander Meyer, Markus Ackert und Jörg Baier nahmen Schaufel, Spaten und Schubkarre in die Hand, um das überflüssige Gestein des ehemaligen Fundaments und einiger alten Wände aus dem Hauptgebäude in Container zu transportieren, um hier im Anschluß Leitungen für Wasser und Gas verlegen lassen zu können. Von Vormittag um 10 bis zum späten Abend hatten die Pfadfinder damit zu tun, um alles fertigzustellen. Geholfen hatten auch die Anneli und Rolf Heinze, die Gasstation “Drei Gleichen” und der Containerdienst Friemar um einen zusätzlichen Container kurzfristig zu organisieren. Zum Schluß gab es soviel Abraum, das selbst dieser zusätzlich georderte Container nicht reichte und auf dem Platz musste ein vorläufiger Steinhaufen angelegt werden. Als Dankeschön für die wirklich gelungene Arbeit gab es am Abend ein Lagerfeuer mit Bratwürdten der Fleischerei Herbst sowie Saft, Cola und Wein des Getränkehandels HU-Krieg. Jetzt werden noch die Fenster und Türen durch die Firma Gebrüder Wolf aus Arnstadt eingebaut, womit dann die Außenhülle des Hauptgebäudes komplett ist. Danach kann dann der Innenausbau beginnen.


Pfadfinderinnen und Pfadfinder als BdP- Aufbaugruppe Drei Gleichen aufgenommen

Freitag, 12. November 2004

Aufnahme als Aufbaugruppe im Pfadfinderheim des Jenaer Stamm Columbus

Aufnahme als Aufbaugruppe im Pfadfinderheim des Jenaer Stamm Columbus

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Neudietendorf, Apfelstädt, Ingersleben, Gamstädt, Grabsleben, Wandersleben , Sollstedt und Gotha haben es geschaff. Die außerordentliche Landesversammlung des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Landesverband Thüringen vom 12. bis 14. November 2004 hat die Gruppe als Aufbaugruppe bestätigt.

Damit wurde ein Großteil der Pfadfinder aus der Gothaer Region nach knapp 5 Monaten ihres Austritts aus dem Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder und der gleichzeitigen Auflösung der Stämme Stamm Drei Gleichen, Stamm Sachsen-Coburg und Gotha sowie Stamm Kaiserberg in den BdP integriert. Bei weiterhin guter und kontinuierlicher Arbeit in allen Altersstufen sowie Einhaltung der Grundsätze des interkonfessionellen Pfadfinderverbandes, können sich die Pfadis den Status von der “Aufbaugruppe” zum “Stamm” in der nächsten Zeit erarbeiten. Auf der Versammlung wurde ebenfalls die neue Erfurter Gruppe als Aufbaugruppe bestätigt. Weiterhin ging es um gemeinsame angehende Aktionen des Landesverbandes Thüringen, wie das Pfingstlager oder die Teilnahme am Bundeslager in Wolfsburg im nächsten Jahr. Die neue Aufbaugruppe Drei Gleichen verließ die Versammlung mit großer Freude und einem Dankeschön für die große Unterstützung der Landesleitung und der anderen Gruppen aus ganz Thüringen.


BdP - Aufbaugruppe Drei Gleichen nahm an Internationaler Arbeitstagung teil

Freitag, 19. November 2004

Neue Kontakte in Immenhausen

Neue Kontakte in Immenhausen

Am Wochenende vom 19. - 21.11. fand in Immenhausen die Arbeitstagung “Internationale Begegnungen” des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder statt, an der Christoph Schneider und Hendrik Knop von der BdP - Aufbaugruppe Drei Gleichen teilnahmen.

An dem Wochenende wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem ganzen Bundesgebiet alle notwendigen Informationen für eine Internationale Begegnung vermittelt. Die galt sowohl für die Gast, als auch für die Gastgeberfunktion und natürlich für die Beantragung und Abwicklung von Fördermitteln. Die Tagung konnte nicht nur zur Wissensgewinnung genutzt werden, sondern regte auch zum Austausch und zum Knüpfen neuer Kontakte innerhalb des BdP an, die auch zu gemeinsamen Aktionen - auch außerhalb des bevorstehenden Bundeslagers 2005 in Wolfsburg - dienen können.


Interview mit der TA: Wölflinge gehen neue Wege - Pfadfindergruppe „Drei Gleichen“ steht jetzt in Neudietendorf auf eigenen Beinen

Samstag, 20. November 2004

Kuchen backen, Pilze suchen, Musik machen - die jüngsten Naturburschen und -mädels proben das Überleben in derWildnis. Wenn auch nur auf der Wiese neben dem neuen Domizil der Pfadfinder inNeudietendorf. Schon die 7- bis 11- jährigen Wölflinge wagen ein Stück Selbständigkeit.

Für die älteren Pfadfinder ist „Learning by doing“ Alltag. Johannes Hoffmann (15) fand das bei einer Sippenfahrt nach Russland heraus: „Als es nachts regnete, stand unser Zelt unter Wasser. Abhilfe schafften Gräben rund ums Zelt. Das Essen war nur mit peinlicher Hygiene genießbar“. Die deutschen Pfadfinder trafen sich dort mit Kollegen vieler Nationen. Englisch oder Gebärdensprache führten schnell zueinander. Im Thüringer Verband christlicher Pfadfinder (VCP) gab es indes Verständigungsprobleme. Die Mitglieder der Gruppe Neudietendorf Gotha stiegen im Juni 2004 aus dem VCP aus und bildeten im Oktober eine neue Gruppe „Drei Gleichen“ im interkonfessionellen Pfadfinderverband. „Wir wollten mehr Spielräume“, meint Gruppenchef Hendrik Knop. Wolfgang Loh, VCP-Projektleiter für Ostdeutschland, will die Pfadfinder experimentieren lassen: „So eine Trennung gehört in der Jugendbewegung einfach dazu“. Man arbeite ja trotzdem zusammen, etwa bei der Aktion „Friedenslicht“, die zu Weihnachten an christliche Nächstenliebe erinnert. In Neudietendorf hat die neue Gruppe Fuß gefasst, versichert Knop: „Die Gemeinde schätzt unsere Jugendarbeit. Nicht von ungefähr konnten wir jetzt das alte Freibad für 25 Jahre kostenfrei mieten“. Der Jugend im Ort etwas Sinnvolles für die Freizeit anzubieten sei aber schwer. Deshalb setzten sich die Vereine an einen Tisch und gründeten den Kinderund Jugendring Neudietendorf. Der Nachwuchs der evangelischen Jugend Gotha, der Feuerwehr, des Sportklubs und des Trachtenvereins trifft sich regelmäßig mit den Pfadfindern, feiert zusammen das Kinderund Jugendfest. Schul-Turnhalle und Johanneskirche bieten Freiräume für Spiel und Musik. Die waren für einige Andere offenbar nicht groß genug: Sie zertrampelten Blumen und Vasen auf dem christlichen und auf dem kommunalen Friedhof der Kleinstadt (TA berichtete). Eine Zeugin will drei Jugendliche am Tatort gesehen haben. Geschockt zeigt sich Knop: „Denen sollte man eine Schaufel in die Hand drücken, damit sie den Mist in Ordnung bringen“. Manche Jugendliche, gerade von außerhalb, lungerten an Bushalten herum und kämen auf dumme Gedanken. Alle zu erreichen überfordere aber die Pfadfinder: „Da müssen Streetworker ran. Was wir machen, sind Fahrten zu Gedenkstätten, um unseren Pfadis Werte und Achtung zu vermitteln“. In den nächsten drei Jahren helfen die Spenden der Aktion Mensch. Aus dem Schwimmbecken entsteht ein Riesen- Schachbrett mit selbst geschnitzten Figuren. Auch ein Baumhaus und ein Naturlehrpfad wächst unter den Händen der Naturfreunde.

Oliver POPP, Thüringer Allgemeine - Ausgabe Erfurt, 20.11.2004


BdP-Aufbaugruppe Drei Gleichen und Pfadfinderförderverein in VTPV aufgenommen

Sonntag, 21. November 2004

Die Vertretung Thüringer Pfadfinderverbände e.V. hat auf seiner Mitgliederversammlung am Sonntag, dem 21. November 2004 die BdP - Aufbaugruppe Drei Gleichen sowie den Pfadfinderförderverein “Fritz Riebold” e.V. Neudietendorf mit großer Mehrheit aufgenommen.

Tom Zimmermann aus Erfurt vertrat die neue Aufbaugruppe Drei Gleichen des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf der Mitgliederversammlung des VTPV in Jena. Stefan Winzer aus Neudietendorf stellte seinerseits den Pfadfinderförderverein vor. Als Untergliederung des BdP - Landesverbandes Thüringen wurde die Aufbaugruppe und als juristisches Einzelmitglied der Verein in die Thüringer Pfadfindervertretung aus Adventjugend in Thüringen" mit CPA, “Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Landesverband Thüringen e.V.”, “Pfadfinderbund Weltenbummler Landesverband Thüringen e.V.” und “Pfadfinderschaft Phoenix Region Thüringen” integriert. Über den VTPV sind die Pfadfinder aus Neudietendorf und Umgebung Mitglied im Landesjugendring Thüringen e.V., der Interessenvertretung für Kinder- und Jugendarbeit im Freistaat. Neben der pfadfinderischen Zusammenarbeit der Bünde in Thüringen hinaus, organisiert der VTPV regelmäßig gemeinsame Herbstlager und bietet im Rahmen der Jugendleitercard A die Ausbildung für ehrenamtliche Gruppenleiter an. Als VCP - Stamm Drei Gleichen waren die Neudietendorfer Pfadis bereits in der Zeit von 1992 bis 1997 Mitglied in der Vertretung Thüringer Pfadfinderverbände gewesen.


Schneller als geplant: Neue Fenster und Türen im Pfadfinderzentrum “Fritz Riebold”

Mittwoch, 24. November 2004

Pfadfinderzentrum mit neuen Fenstern und Türen am 23. November 2004

Pfadfinderzentrum mit neuen Fenstern und Türen am 23. November 2004

Ganze Arbeit geleistet hat die Fenster- und Türenfirma der Gebrüder Wolf aus Arnstadt. Über eine Woche früher als geplant, wurde der Einbau der Fenster und Türen im entstehenden Pfadfinderzentrum “Fritz Riebold” Neudietendorf abgeschlossen. Damit ist die Außenhülle komplett.

Um den Innenbau kümmern sich nun die Wanderslebener Firma Ullrich & Co GmbH (Estrich, Mauerarbeiten, etc.), die Kornhochheimer Heizungs- und Sanitärfirma Weidemüller (Heizung, Wasser und Sanitär) sowie die Neudietendorfer Firma Elektroanlagen Helmi Rzepecki (Elektroinstallation). Natürlich werden auch bei diesen Arbeiten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der BdP - Aufbaugruppe Drei Gleichen mit anfassen. Stellvertretend für die Helfer, welche dauerhaft mit im Einsatz sind, seien genannt: Lucas Kirchner, Michael Koch, Johannes Hoffmann, Jörg Baier, Tom Zimmermann, Markus Ackert, Benjamin Schneider, Tobias Schack, Maria Stein, Jessica Weiß, Liesa Hintze & Martin Wittchow. Finanzielle Unterstützung für das Projekt kommen vom Landratsamt Gotha (Jugendamt), vom Freistaat Thüringen, der Aktion Mensch - Projekt 5000 x 5000 sowie aus Spenden.

Fotos


Subbotnik - Part II: Weiterer Arbeitseinsatz im Pfadfinderzentrum

Freitag, 26. November 2004

Bauschutt des ehemaligen Fundaments

Bauschutt des ehemaligen Fundaments

Zwar war der letzte Arbeitseinsatz der Pfadfinderinnen und Pfadfinder nicht an einem Sonnabend (woher ja der Name Subbotnik rührt) sondern an einem Freitag, dem 26. November 2004, aber gekommen waren trotzdem eine Menge Helfer.

Tobias Schack, Lucas Kirchner, Jörg Baier, Michael Koch, Johannes Hoffmann, Thomas Wuth, Alexander Krug, Benjamin Schneider, Tom Zimmermann, Felix Ocker, Jessica Weiß, Tobias Trinks und Rainer Schnabel legten mit Hand an, als es hieß, das restliche alte Fundament des ehemaligen Umkleidehäußchens des Freibades Neudietendorf zu entkernen, damit der Errichtung des Stammeshauses des zukünftigen Pfadfinderzentrums Neudietendorf nichts mehr im Wege steht. Mit Bosch-Hammer, Vorschlaghammer, Hacke, Schaufeln und Schubkarren waren die Pfadis im Einsatz, um mit dem entstandenen Schutt zwei große Container zu füllen. Als es dann am Abend dunkel wurde, half Stephan Schnabel mit einer mitgebrachten Lampe. Nach der Vollendung des Werkes bereiteten Christoph Schneider und Stefan Winzer heißen Tee und Glühwein zu, damit sich die Mitstreiter von den bereits kühlen Temperaturen wieder aufwärmen konnten.


Kreativ in der Reinstädter “Kemenate”

Montag, 29. November 2004

Workshops boten auf vielfältige Weise Raum

Workshops boten auf vielfältige Weise Raum

Am Wochenende vom 29. bis 31. November 2004 konnten die Thüringer Pfadfinder des BdP ihre ganze Kreativität ausleben. Angesteckt von den Räumlichkeiten der historischen “Kemenate” in Reinstädt (Nähe Kahla) wurde Papier geschöpft, mit Ton gearbeitet, ein Pantomime-Stück erarbeitet und an einem Kickerautomaten weitergebastelt.

Zum sogenannten Kreativwochenende versammelten sich rund 25 Pfadis aus Bad Blankenburg, Jena, Gera, Rastenberg und Neudietendorf. Die einzelnen Workshops boten auf vielfältige Weise Raum, um eigene Ideen umzusetzen und Kreativität auch spirituell auszuleben. Eingeladene Experten begleiteten die Pfadfinder dabei, um die richtige Technik beim gestalten eines Tontopfes zu finden, die geeignete Bewegung bei der Pantomime zu erreichen oder auch Blätter und andere Naturmaterialien in geschöpftes Papier einzuarbeiten. Abgerundet wurde das ganze von einem Jurtenabend mit Lagerfeuer und Singerunde, individuellen Hajks in die Umgebung und gemütlichen Abenden im Kerzen- (und Scheinwerfer-) schein am Kachelofen in der Kemmenate selbst. Hierbei konnten auch Freundschaften und der Kontakt untereinander ausgebaut werden. Ein Dankeschön gilt auch noch Anett für die gute Organisation des Wochenendes und natürlich dem Küchenteam aus Sonne und Lüder, die in einem enormen Aufwand vielfältige Gerichte gezaubert haben.


Subbotnik - Part III

Samstag, 11. Dezember 2004

Schaufeln, Schaufeln, und Schaufeln!!!

Schaufeln, Schaufeln, und Schaufeln!!!

Aller guten Dinge sind Drei. Dies dachten sich auch die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der BdP-Aufbaugruppe Drei Gleichen, als sie am Sonnabend, dem 11. Dezember 2004 wiederholt zum Arbeitseinsatz im entstehenden Pfadfinderzentrum “Fritz Riebold” Neudietendorf erschienen waren.

An diesem Tag ging es nicht um mehr oder weniger, den angefallenen Bauschutt, welcher noch durch die Firmen aus dem künftigen Stammeshaus entfernt wurde, in zwei Container zu füllen. Nicht ganz einfach war dies für Patrick Göbel, Jörg Baier, Johannes Hoffmann, Michael Koch, Lucas Kirchner, Tom Zimmermann, Benjamin Schneider, Dorothea Ludwig, Christoph Ludwig, Stefan Winzer, Benjamin Weiß und Jessica Weiß, zumal Teile des Abraums durch die kalten Witterungen zum Teil schon gefroren waren. Aber motiviert durch den Antrieb, am eigenen Pfadfinderzentrum mitzuwirken, schafften es die Pfadfinder bis zum späten Abend die gestellte Aufgabe zu erfüllen. Außerdem wurde das Gelände Winterfertig gemacht und alle wichtigen technischen Geräte wurden abschließend in das Winter-Übergangs-Quartier in der Zinzendorfstraße 4/5 gebracht, in welchem die Scouts bis zur Fertigstellung der eigenen vier Wände die Gruppenstunden und Treffen abhalten können.


Weihnachtsfeier im Apfelstädter Bürgerhaus

Mittwoch, 22. Dezember 2004

Rückblick auf das Jahr 2004: Jessica Weiß und Maria Stein

Rückblick auf das Jahr 2004: Jessica Weiß und Maria Stein

Da einerseits der Umbau des Pfadfinderzentrums “Fritz Riebold” noch nicht abgeschlossen ist und andererseits das Neudietendorfer Vereinshaus nicht mehr für größere Veranstaltungen freigegeben war, verschlug es die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der BdP-Aufbaugruppe Drei Gleichen mit ihrer Weihnachtsfeier 2004 in das Bürgerhaus Apfelstädt.

Im Vereinsraum gab es für die Gäste am Nachmittag und Abend des 22. Dezember neben Kaffee und Kuchen auch einen medialen Rückblick auf ausgewählte Aktionen im gelaufenen Jahr. In einem Quiz konnten die Pfadis unter Beweis stellen, inwiefern sie sich an die Fahrten und Lager in Jahr 2004 erinnern konnten, wobei hier natürlich diejenigen einen Vorteil genossen, die an zahlreichen Aktivitäten beteiligt waren. Als Preise für alle 3 Altersstufen winkten Wölflings- und BdP-Wimpel. In einer Ehrung wurden die Leistungen der Beteiligten am Umbau des Pfadfinderzentrums mit BdP-Schlüsselanhängern ausgezeichnet. Außerdem wurde der Gruppenführung mit BdP-Trinkbechern gedankt. Für alle sichtbar, konnte die Feier am Vortag der Verteilung des Friedenslichtes, auch dazu genutzt werden, erstmals die Fahne des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder aufzuhängen.


Friedenslicht erreichte die Herzen der Menschen in Thüringen

Donnerstag, 23. Dezember 2004

Stefan Winzer (BdP) und Peter Schulz (VCP) gaben das Friedenslicht in Neudietendorf am 24.12.2004 weiter

Stefan Winzer (BdP) und Peter Schulz (VCP) gaben das Friedenslicht in Neudietendorf am 24.12.2004 weiter

Die persönliche Freude, welche jedem einzelnen widerfährt, wenn er ein Licht, das Licht aus Bethlehem überreicht bekommt, kann man maximal erahnen, vielleicht an den Augen ablesen oder versuchen in Worte zu fassen. Aber doch ist es gerade diese Erfahrung welche dazu Jahr für Jahr tausende von Menschen kurz vor Weihnachten miteinander verbindet. Ein Licht geht um die Welt und verbindet die Herzen.

Dies ist sicherlich auch der Antrieb, die Motivation für den Initiativkreis ORF Friedenslicht für Thüringen, der die verbindende Flamme nunmehr zum 15. Mal flächendeckend im Freistaat Thüringen verteilt hat. Auf Einladung des Österreichischen Rundfunks mit einer kleinen Gruppe in Gera begonnen, waren am 23. Dezember 2004 hunderte von Personen in Bewegung um den neuen Weihnachtsbrauch zu pflegen. Da waren zum einen die „Urinitiatoren “ Thomas Triemner & Uwe-Sören Engel , die trotz der nun langjährigen Erfahrung mindestens genauso aufgeregt waren, wie am ersten Tag, dann natürlich das diesjährige Friedenslichtkind Stephanie Heß aus Gotha, welches genau aufpasste, dass das Licht, welches sie in Linz vom ORF-Friedenslichtkind, die die Flamme in Bethlehem geholt hat, übernommen hatte, auf dem Weg nicht ausgeht. Als nächstes war die Gothaer Feuerwehr im Einsatz. Diesesmal nicht um Feuer zu löschen, sondern ein kleines Flämmchen zu erhalten. Für rundum gelungene Festveranstaltung im Gothaer Rathaus zeigen sich gleich mehrere Personen verantwortlich. Hier waren der Gothaer Bürgermeister Klaus Exner oder Stadtrat John genauso am Werk, wie die vielen Helfer, die Kaffee kochten oder Brote für die Friedenslichtträger zubereiteten. Gewürdigt wurde die Aussendefeier, welche in jedem Jahr von einer anderen Stadt durchgeführt wird durch die Ehrengäste Landtagspräsidentin Dagmar Schipanski, Alt-Bischof Roland Hofmann und Weihbischof Hans-Reinhard Koch. Für den musikalischen Rahmen sorgten gleichermaßen die Musikschule „Louis Spohr“ und die Chorkinder vom Fröbelkindergarten. Auch der heilige St. Gothardus mit seiner Ehrenwache blickte auf das Geschehen. Im Mittelpunkt des Geschehens standen allerdings die vielen Thüringer Pfadfinder, ohne deren Hilfe die Verteilung des Lichtes nicht mehr vorzustellen ist. Vom Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder waren der Stamm Stamm Falken vom Greifenstein aus Bad Blankenburg, der Stamm Columbus aus Jena, die Aufbaugruppe Pantha Rhei aus Gera und die Aufbaugruppe Drei Gleichen aus Neudietendorf, Apfelstädt, Ingersleben, Wandersleben & Umgebung mit zusammen 7 Zugrouten im Einsatz. Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder übernahm mit dem Stamm Hainleite aus Sollstedt, Stamm Maria Gloriosa aus Erfurt und Stamm Graue Adler vom Inselsberg 2 Strecken. Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg war mit einer Route dabei, genauso wie die Christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend mit ihrer Gruppe Grashüpfer aus Nordhausen. In den Zügen der Deutschen Bahn, der Erfurter Industriebahn, der Südthüringenbahn, der Oberweißbacher Bergbahn und der Harzer Schmalspurbahn erreichten die Scouts mit dem Friedenslicht um die 170 Orte vom Thüringer Wald über Altenburg bis zum Brocken, welcher erstmals in eisiger Kälte bestiegen wurde. Auch wenn in Südthüringen in diesem Jahr durch den Schienenersatzverkehr nicht alle Orte, wie gewollt erreicht werden konnten, eine Leistung für die Friedenslichtträger, welche so in Deutschland einmalig ist. Last but not Least sind es aber die Menschen, welche in den Städten und Gemeinden Thüringens das Friedenslicht empfangen und weiter tragen. Weitertragen in ihre Kirchen, in Heime, zu Behinderten oder einfach nur zu freunden. Jeder hat hier im Laufe der Zeit hiefür seine eigene Tradition entwickelt. Und davon, dass dieses Licht, was nach so vielen Mühen und unter Einsatz aller Beteiligten die Menschen erreicht etwas bewirkt, eventuell auch etwas verändert ist nicht nur Alt-Bischof Roland Hofmann überzeugt. Eine Flamme von der Geburtsstätte des Abendlandes, dem Ursprung des heutigen Europas, welche um die ganze Welt geht und auch die Thüringer erreicht. Kein Märchen, sondern Realität – und das lässt hoffen!


Wintererlebnis der besonderen Art: Silvesterfahrt der BdP-Aufbaugruppe Drei Gleichen

Montag, 27. Dezember 2004

Traditionelle

Traditionelle "Goral-Burger" gab es zur Begrüßung in Zakopane

Snowboard fahren will gelernt sein.

Snowboard fahren will gelernt sein.

Silvester in Ostrów Wlkp.

Silvester in Ostrów Wlkp.

28 Pfadfinderinnen und Pfadfinder, darunter Pfadis des polnischen ZHP aus Ostrów Wlkp., eine BdP’lerin aus Bergisch-Gladbach sowie 3 NeueinsteigerInnen aus Brandenburg und Sachsen schlossen sich der BdP-Aufbaugruppe Drei Gleichen an, um das Ende des Jahres 2004 im polnischen Wintersportort Zakopane zu erleben.

Die somit bisher größte Fahrt der im Oktober bestätigten Aufbaugruppe des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder bedurfte einiger Anstrengung seitens der Organisatoren. Mit Hilfe aller Beteiligten konnten einige Turbulenzen diesbezüglich allerdings gut gemeistert werden. Ausgehend von einer privaten Unterkunft am Stadtrand von Zakopane gingen die Scouts in Gruppen den vielfältigen Möglichkeiten nach, welche die Gegend bot. Auf dem Programm standen Skifahren, Snowboard fahren, Stadtbesichtigungen von Zakopane und Kraków, ein abenteuerlicher Zweitageshajk über einen hohen Anstieg ins Tal der Fünf Seen oder eine Nachtwanderung. Anfangs bestehende Vorurteile einiger neuer “Polenreisender” konnten durch das Kennen lernen von Stadt und Leuten und nicht zuletzt auch durch die gute Integration der polnischen Pfadis in die Gruppe, abgebaut werden. Die Silvesterfeier selbst wurde zusammen mit den polnischen Partnern des ZHP in Ostrów Wlkp. begangen. Die ZHP’ler hatten hierfür ihren Pfadfinderkeller geschmückt und zahlreiche Vorbereitungen, wie die Bestellung von Riesenpizzen für alle getroffen. Bei guter Stimmung kamen sich Polen und Deutsche wiederum schnell näher. Zum Jahreswechsel selbst, wurde der Marktplatz der Industriestadt aufgesucht, wo Jung und Alt der magischen Stunde Null des Jahres 2005 entgegenfieberten, welche schließlich mit einem gigantischen Feuerwerk bei klassischer Musik eingeläutet wurde. Wer wollte, konnte noch bis in die tiefen Morgenstunden feiern, bevor dann der Heimweg über Wroclaw angetreten wurde. Eine nicht ganz so gewöhnliche Begegnung im neuen Europa mit Erfahrungen, welche auch in das Reisehandbuch Osteuropa einfließen können, welches der Pfadfinderförderverein “Fritz Riebold” e.V. derzeit im Rahmen der Aktion “Junge Wege in Europa” der Robert-Bosch-Stiftung erstellt.

© Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen - https://www.vdapg-gdg.de