VDAPG

Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen

Chronik: 2003

Rückblick auf die Teilnahme von Rainer Schnabel und Sebastian Grüter vom VCP-Stamm Drei Gleichen am 20. World Scout Jamboree in Thailand

Sonntag, 05. Januar 2003

Sebastian und Rainer auf dem Jamboree ...

Sebastian und Rainer auf dem Jamboree ...

... und mit anderen Verkehrsmitteln auf der Nachtour

... und mit anderen Verkehrsmitteln auf der Nachtour

Am 23. Dezember machten wir uns mit einer Gruppe von 26 Deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfindern auf den Weg nach Thailand. Unser Ziel war das World Scout Jamboree in Sattahip. Weitere 700 Teilnehmer aus Deutschland folgten uns einige Tage später.

Über 30.000 Personen nahmen an dem weltgrößten Pfadfinderlager welches einmal in vier Jahren stattfindet teil. Zusammen mit 6000 anderen ehrenamtlichen Mitarbeitern arbeiteten wir in den Bereichen Freizeitaktivitäten, Beach Activities, Sicherheitsdienst, Erste Hilfe, Presse und leiteten zahlreiche Workshops. Dies war bei den ungewohnten Wintertemperaturen bis zu 36°C nicht immer leicht. Auch Nachtschichten waren an der Tagesordnung. Gut drei Autostunden südöstlich von Bangkok entfernt wurde das Lager auf einem Gelände der königlichen thailändischen Navy veranstaltet. Der Lagerplatz mit einer Fläche von 1,2 Hektar war in vier „Villages“ (Dörfer) unterteilt. Jede dieser „Villages“ war wiederum in sechs Subcamps unterteilt, in denen die Teilnehmer ihre Zelte aufgeschlagen hatten. Des Weiteren gab es zentrale Einrichtungen wie z. B. die Bangkok Plaza, ein Platz der dem Mittelpunkt des Lagers darstellte. Auch das Internationale Pressecenter, Supermärkte, Krankenhäuser, und Verwaltungsgebäude waren als Zentrale Gebäude vertreten. Für Besucher und Gäste gab es außerdem das Jam-Hotel, ein kleines Camp in dem man in Zelten zeitweise unterkommen konnte. Zu den prominenten Besuchern zählten unter anderem der König von Schweden sowie der Thronprinz von Thailand. Im Vordergrund des Jamborees stand diesmal das Motto „Share our World, share our cultures“. Ziel des Mottos war der interkulturelle Austausch der Pfadfinder aus aller Welt. Neben einem breit gefächerten Angebot an Workshops zu Themen wie Kultur, Technik Musik und Sport gab es eine große Auswahl an Freizeitaktivitäten. Hier wurden die Teilnehmer während ihrer Freizeit eingeladen Drachenboot zu rudern, sich im Windsurfen oder segeln zu versuchen sowie ein Floss zu bauen. Waren auch die Eröffnungszeremonie und die Silvesterparty, zu denen sich ca. 30.000 Leute auf dem großen Platz versammelten vom Programm her etwas zu „kulturell“ für die Pfadfinder, so fand doch die Abschlusszeremonie bei den Meisten guten Anklang. Das Highlight des Abends war dort der Deutsche Rapper, welcher den Jugendlichen zuvor Workshops zu Rap-Musik und HipHop gegeben hatte ließ die Besten aus seinen Workshops zusammen auftreten. Auch für den Rest des Abends sorgte er mit einem unterhaltsamen Programm für Stimmung. Natürlich blieb auch die eine oder andere Unannehmlichkeit nicht aus, worüber man hinterher jedoch lachen konnte. So zum Beispiel in der thailändischen Presse berichtet dass sich Harry Potter auf dem Jamboree befinde. Tatsache war, dass sich unter den englischen Scouts ein Junge befand, der dem Schauspieler aus Harry Potter auffallend ähnlich sah. Die Folge waren mehrere hundert Jugendliche die sich vor den Toren des Jamborees versammelt hatten und Harry Potter sehen wollten. Für den Fall der Fälle gab es ja immer noch die thailändische Navy, welche das Gelände rundherum absicherte. Von der Küste ankerten über die Dauer des Lagers mehrere Kriegsschiffe. Ob die thailändische Navy dies als notwendig erachtete, einfach ganz sicher sein wollte oder ob man eine Militärshow gratis anbieten wollte konnten wir nicht beurteilen. Letzteres erweckte uns aber eher den Anschein. Auch Essen und Wetter setzen zahlreichen Angereisten zu. Von Sonnenstich bis Magen-Darm-Grippe war alles vertretenen. Meistens ging es den Leuten aber nach ein paar Tagen wieder gut. Ich denke abschließend sagen zu können dass das Jamboree für jeden eine Erfahrung der besonderen Art war. Selten hat man die Möglichkeit sich so intensiv mit anderen Kulturen auseinanderzusetzen. Jedoch kam auf dem Lager selbst die thailändische Kultur etwas zu kurz.

Sebastian Grüter

Zwei Thüringer organisieren das Treffen in Thailand mit

Workshops, Ausflüge und Großveranstaltungen prägen das 20. Weltpfadfinderlager, das gegenwärtig in Thailand stattfindet. Zu den 40000 Teilnehmern aus mehr als 120 Ländern gehören Rainer Schnabel und Sebastian Grüter aus Neudietendorf. Die beiden Thüringer haben sich im International Service Team dem Beach-Sport verschrieben. Das Motto des diesjährigen Weltlagers lautet: “Share our world” sei Teil unserer Welt und teile diese Welt mit einer internationalen Gemeinschaft von Freundinnen und Freunden. “Share our cultures” sei Teil unserer Kulturen. Im Anschluss an das Jamboree wollen Rainer und Sebastian das fernöstliche Land erkunden.

Thüringische Landeszeitung - Ausgabe Gotha, 02.01.2003


Neuiahrsansprache zum Empfang der Evangelischen Jugend Gotha 2003

Freitag, 10. Januar 2003

Neujahrsempfang im Jugendkeller der Evangelischen Jugend Gotha

Neujahrsempfang im Jugendkeller der Evangelischen Jugend Gotha

Liebe Freunde der Jugend, liebe Jugendfreunde, liebe Jugendliche, liebe Freunde, das Jahr 2003 hat sang- und klanglos begonnen. Dem ging ein ebenso musikalisches Jahr 2002 voraus. Darauf können wir alle zurecht stolz sein. Unser Volk steckt in einer tiefen Krise. Auch das erfüllt mich mit Stolz und Zuversicht, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wie äußert sich denn diese Krise?

** **Kaviar wird immer teurer und die Immobilien auf Grand Canaria sind kaum noch bezahlbar. Müssen wir mit unserem Kapital wirklich erst nach Asien gehen, damit Europa aufwacht? Bei allen Problemen, die wir nicht lösen, geht es natürlich besonders um die Jugend. Sie ist schließlich unsere Zukunft und die sieht, wie wir alle wissen, nicht rosig aus. Dabei haben wir doch immer nur das Beste für unsere Jugend gewollt. Aber die Kinder von morgen sind eben undankbar, auch wenn sie das nicht gerne hören. Keiner ist mehr bereit, am Samstag Abend mit den Eltern und Großeltern gemeinsam „Wetten dass" zu gucken. Ja wo soll denn dann der Generationenkonflikt gelöst werden, wenn nicht vor dem Fernseher?. Und meine Frage geht dabei nicht nur an die Teenies. Sollten wir nicht alle, jeder bei sich anfangen mit der Selbstkritik? Ich denke nein. Kritik ist gut und richtig, aber sie muss den Anderen auch sachlich und gezielt treffen. Wenn ich dem Kritisierten Gelegenheit zur Rechtfertigung gebe, dann mache ich alles nur noch schlimmer. Liebe Freunde der Jugend, liebe Jugendfreunde, liebe Jugendliche, liebe Freunde, das soll jetzt keine Selbstkritik sein. Das dürfen Sie von mir nicht erwarten. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder zuerst an sich denken würde. Vielmehr sollte sich jeder im Neuen Jahr fragen: Was kann ich an meinem Nachbarn kritisieren? Wo müsste ich schon längst den Hebel angesetzt haben und was geht mir schon lange so auf den Kranz, dass ich diesen im Advent auch ohne Kerzen anzünden würde? Nur wenn wir hier zu einer klaren und einheitlichen Linie kommen, können wir jedes Wachstum schon im Keim ersticken. Und darauf kommt es doch schließlich an, liebe Jugendfreunde und Freunde der Jugend. Auch wenn ich selbst nie in Eurem Alter war, so kann ich mir doch sehr gut vorstellen, wie es um Euch in zwanzig Jahren aussieht. Bei aller Individualität kommt es doch zuerst und in allererster Linie und nicht zuletzt und vor allem auf die Gemeinschaft an. Wozu denn viel Geld ausgeben für teure Quartiere, wenn man auch mit vierzig Leuten in einem Zelt schlafen kann? Osternacht stelle ich mir in erster Linie und nicht zuletzt und vor allem so vor. Und auch wenn wir in die Ferne schweifen, muss das nicht mit niedrigem Aufwand verbunden sein, liebe Jugendfreunde und Freunde der Tugend, äähh der Jugend. Ein Wohnzimmer in Rumänien kann durchaus lauter sein als ein Zeltplatz in Spanien. Kleine Unterscheide müssen sein, liebe Räumer und Kluge. Auch wir wollen nicht alles gleich machen und so die ganze Gleichmacherei aus der unsäglichen Vereinheitlichung gleichmachender Regierender und Unterdrückter in der Vergangenheit wieder gleich und gleich wieder machen. Schließlich sind auch wir Menschen nicht alle gleich. Das sollten wir uns endlich eingestehen. Die Forschung hat auf diesem Gebiet in den letzten Wochen und Tagen und auch Jahren und Monaten enorme Niederlagen einstecken müssen. Schauen wir nur auf Mann und Frau. Auch wenn sie sich auf den Kopf stellen, sich rumdrehen, ein Tuch drüber decken oder es in Gips gießen, sie werden nicht gleich, liebe Tugendbäume. In diesem Zusammenhang kommen wir zu einem Thema, das thematisch gar nicht tief genug angesiedelt werden kann. Bei aller Hochstapelei und trotz aller Höhen, die wir nicht erreichen, müssen wir uns im Neuen Jahr eingestehen, die Jugendarbeit ist im Keller. Gotha und Haina wissen davon ein Lied zu singen, auch wenn sie gar nicht singen können, würden sie es tun, ob sie nun wollten oder nicht liebe Jugendräume und Räume der Jugend. Unsere Arbeit findet aber nicht nur auf dem Holzweg statt, liebe Dufträumer. Ob Morlocks, Gipsfrauen oder Hasenkot, auf einem Landesjugendsonntag hat alles keine Berechtigung. Deshalb lasst uns mit unseren Figuren, die wir nicht brauchen, unsere Räume und Flure blockieren, bevor alles den Bach runter und in den Keller geht, liebe Flusenträume. Nein, wir sind nicht auf dem Holzweg, liebe Leidende, vielmehr zieht uns der Kreuzweg mehr und mehr an. Und wer uns dabei beobachtet, der wird erkennen, dass wir von Jahr zu Jahr anziehender werden, liebe Modeschäume und Freunde der Klamotte. Und zum Schluss, aber keinesfalls als Letztes, liebe Jugendfreunde, Waschbären und Textiltester, möchte ich zum Neuen Jahr ein für allemal mit einem Vorurteil aufräumen, das uns vielleicht in zwanzig bis dreißig Jahren ereilen könnte. Unsere Tugend ist nicht trotzig, äähh … unser Stufentrend ist nicht protzig, … nein … unsere Jugend ist nicht schmutzig, genau liebe Busenfreunde .-. unsere Jugend ist nicht schmutzig. Das haben wir im vergangenen Jahr unzulänglich nachgewiesen. Ein Kreuzgang voller Testergebnisse des Weißen Riesen sind da nur drei Beispiele, ganz zu schweigen davon, dass die Pfadfinder aus Neudietendorf ein ganzes Freibad bekommen haben, um ihre Reinlichkeit unter Beweis zu stellen. Denn, und das sollten wir doch bei aller Streckenlänge nie vergessen: Von Behringen nach Hütscheroda ist es genauso weit wie von Hütscheroda nach Behringen, und das, obwohl es ganz andere Strecken sind, die wir da zurücklegen. Deshalb, liebe Verunglimpfte, lasst mich zum Schluss das Glas auf unsere Niederungen und Höhen, auf die Jugend in Ost und West, die Frauen aus Gips und aus Fleisch und Blut erheben und darauf trinken, dass alles beim Alten bleibt. Bleibt pünktlich, nicht nur im Adventsspiel und Prost Neujahr.

Kreisjugendpfarrer Jochen Franz


Kinderstufenfreizeit auf Burg Ludwigstein

Freitag, 21. März 2003

Abenteuer auf Burg Ludwigstein

Abenteuer auf Burg Ludwigstein

**Vom 21. bi zum 23. März fand die Kinderstufenfreizeit des VCP-Thüringen auf Burg Ludwigstein statt, an der auch 3 Sippen unseres Stammes teilgenommen haben.

**Neuanfang und Abschied hieß es für die Teilnehmer des VCP-Stamm Drei Gleichen an der Thüringer Freizeit für Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Alter von 7 bis 11 Jahren. Denn während die Sippen Delphine und Scorpione mit der Fahrt ihre Kinderstufenzeit im VCP abschlossen um nun mit der Pfadfinderstufe auch auf Fahrt und Lager zu gehen, war es für die sieben- und achtjährigen Neuanfänger der Sippe Kreuzspinne das erste Abenteuer. So kam es dann auch, daß die Großen den Kleinen unter die Arme griffen. Sei es bei einer Wasserschlacht im burgeigenen Schwimmbad, am Lagerfeuer oder bei der Wanderung zur Burg Hahnstein, welche die Pfadfinderinnen und Pfadfinder zusammen mit den Stämmen aus Erfurt und Sollstedt unternahmen.


Pfadfinder starteten Aktionsjahr der Europäischen Horizonte

Freitag, 28. März 2003

Europäische Broschüren und Plakate wurden erstellt

Europäische Broschüren und Plakate wurden erstellt

**International ging es bei den Neudietendorfer Pfadfindern des VCP-Stamm Drei Gleichen schon immer zu. Erinnert sei hier an Fahrten und Lager in Schweden, Luxemburg, Schottland Tschechien oder Polen. Auch Gäste aus Israel und Palästina weilten schon bei den christlichen Scouts.

**In diesem Jahr geht es den rund 90 Pfadfinderinnen und Pfadfindern aber um mehr. Mit ihrem “Aktionsjahr der Europäischen Horizonte”, welches sie in einer Auftaktveranstaltung am 28.03.2003 in der Johanniskirche gestartet haben, wollen sie den Prozess der EU-Osterweiterung aktiv unterstützen. Als Partnergruppe haben sie dabei den Polnischen Pfadfinderstamm “22 SDH” des ZHP aus Ostrów Wlkp. gefunden. Chancen und Risiken der europäischen Osterweiterung sollen in gemeinsamen Aktivitäten, wie einem Osterseminar im polnischen Zakopane, einer Begegnung im Juli im Grenzort Görlitz/Zgorcelec, einer Sommerfahrt nach Österreich zum “freelife-jamboree” sowie einem Streit-Schlichter-Seminar mit Teilnehmern aus beiden Gruppen erarbeitet werden. Dementsprechend euphorisch ging es auch in der Auftaktveranstaltung am Freitag Nachmittag und Abend, welche von der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend Deutschlands unterstützt wurde, zu. Die Kinder und Jugendlichen stellten Europäische Broschüren her, erarbeiteten sich in Teams die Geschichte Polens und Deutschlands und fertigten Plakate zur Zukunft Europas. Beteiligt an dem Aktionsjahr, insbesondere an dem Streit-Schlichter-Programm ist auch die Staatliche Regelschule “Professor Herman Anders Krüger” Neudietendorf, welche im Rahmen der Schuljugendarbeit mit den Pfadfindern zusammenarbeitet.


Weg frei für das Pfadfinderzentrum Fritz Riebold in Neudietendorf

Freitag, 11. April 2003

Neues Zentrum der Neudietendorfer Pfadfinder

Neues Zentrum der Neudietendorfer Pfadfinder

**Wegweisend für die Kinder- und Jugendarbeit hat Bürgermeister Dr. Ulrich Greiner im Auftrag des Gemeinderates Neudietendorf am Freitag, dem 11. April 2003 den Mietvertrag unterschrieben, welchen die Neudietendorfer Pfadfindern benötigen, um das ehemalige Freibad Neudietendorf in ein Pfadfinderzentrum umzuwandeln.

**Einen Zeltplatz für Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Kinder und Jugendliche aus dem In- und Ausland, einen Gruppenraum mit Teeküche und Büro für die Arbeit vor Ort, einen Materialraum sowie ein Sanitärgebäude will der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Drei Gleichen, der derzeit rund 90 Mitglieder hat, auf dem Gelände jetzt errichten. Wichtig ist dem Verband dabei vor allem, dass ein Austausch von Menschen aus „Allen Ecken des Kontinents“ mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ermöglicht wird, wobei die Scouts eine besondere Ausrichtung in den ersten Jahren auf den Kontakt mit Osteuropa legen, um im Rahmen des Projektes der Evangelischen Jugend Deutschlands: Junge Wege für Europa - „Horizonte erweitern“ die EU-Osterweiterung praktisch zu unterstützen. So werden im September bereits polnische Pfadfinder aus Ostrów Wlkp. In Neudietendorf zelten. Der Name Fritz Riebold erinnert an den Weggefährten der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands und der „Neudietendorfer Grundsätze“ von 1921, welche entscheidend für die evangelische Pfadfinderarbeit in Deutschland war und ist daher Namensgeber der zukünftigen Begegnungsstätte. Die Arbeit die jetzt mit dem Umbau ansteht und tatkräftig durch das Architekturbüro Schumann aus Neudietendorf unterstützt wird nehmen die Kinder und Jugendlichen gerne auf sich. Wer mit Material, Tatkraft oder Geld gegen Spendenquittung unterstützen will, kann sich gerne bei den Neudietendorfer Pfadfindern melden.


Czesc Polska - Pfadfinder aus Neudietendorf und Gotha unterwegs in der Hohen Tatra

Samstag, 19. April 2003

Im höchsten polnischen Skigebiet: Marcel, Dorothea und David

Im höchsten polnischen Skigebiet: Marcel, Dorothea und David

**Schwer beladen mit großen Rucksäcken ging es für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der VCP-Region Gotha eine Woche vom Freitag, den 11. bis Sonnabend, den 19. April in die polnische Hohe Tatra, den höchsten alpinen Gebirgszug des Karpatenbogens.

**Nach über 24 Stunden Zugfahrt in den abenteuerlichsten polnischen Waggons erreichten die Abenteurer den bekannten Wintersportort Zakopane. Hier wollten sie in winterlicher Atmosphäre die Schönheit dieses Gebirges kennen lernen, welches für einige bisher lediglich aus Erzählungen von älteren Verwandten bekannt war. Dabei führten die Wege beispielsweise zum Bergsee „Morskie Oko“ am Fuße des höchsten polnischen Berges „Rysy“ (2499m) und mit der ältesten Gondelbahn Europas (1936 erbaut) und einem schwummrigen Gefühl im Magen auf den Kasprowy Wierch (1985m). Im dortigen höchsten polnischen Skigebiet lag immer noch genug Schnee um eine Reise in den Winter zu rechtfertigten. Dadurch kam es für einige Teilnehmer zum etwas rasanten Start in das Skifahrleben, denn die Pisten wiesen höhere Schwierigkeitsstufen aus, als eigentlich für Anfänger gedacht. Weiterhin war dann auch das Besichtigen von Zakopane mit der riesigen Skisprungschanze, auf der Sven Hannawald und Adam Malysz jährlich Ihr Bestes geben, und auch der historischen Stadt Kraków Teil der Tour. Interessant war auch die Begegnung mit Pfadfinderinnen und Pfadfindern einer befreundeten polnischen Gruppe aus Ostrów Wlkp., mit denen bei den Aktivitäten in der Natur ein interkultureller Austausch ein Kinderspiel war. Zurück auf den Boden der „deutschen Realitäten“ wurden die Pfadis dann auf der Rückreise in deutschen Zügen geholt, denn einhelliger Tenor der Teilnehmer war, dass die polnischen Züge einfach nur viel bequemer sind. Trostpflaster ist aber schon eine der geplanten Aktivitäten im Spätsommer: ebenfalls in die polnische Hohe Tatra!

Marcel Hoyer & Christoph Schneider


Sippe Phoenix auf Burg Ludwigstein

Freitag, 16. Mai 2003

Kohtenaufbau auf Burg Ludwigstein

Kohtenaufbau auf Burg Ludwigstein

Die Jugendburg Ludwigstein in Witzenhausen (Hessen) war das Ziel der Fahrt der Sippe Phoenix. Auf dem Programm stand Zelten, Lagerfeuer, ein Hajk zur Burg Hahnstein sowie der Besuch des Burgschwimmbades.

Als Maria, Sebastian, Martin, Tobias und Philipp den Weg zur Burg Ludwigstein antraten, wusten sie noch nicht so ganz, was alles auf sie zukommen sollte. Die eigene Kothe muste erbaut, das Essen rangeschafft und das Lagerfeuer zum brennen gebracht werden. Aufgaben, die die Gruppe - zum Teil zum ersten Mal - ohne Probleme meisterten. Das war aber noch nicht alles. Beeindruckt durch einen Stamm des BdP-Niedersachsen begannen die fünf Pfadfinder aus Neudietendorf, Apfelstädt und Erfurt neue Lieder zu lernen und boten den neuen Gästen selbstgebackenes Stockbrot an. Nach so viel Mühen und einm Hajk zur thüringischen Burg Hahnstein später, wurden die Neuen in der Gruppe als Pfadfinder aufgenommen. Erwähnt werden müssen natürlich auch die intensiven Besuche des Burgschwimmbades, welches half sich abzukühlen. Der neue Name der Sippe - Phoenix - wurde auch erst auf der Burg geboren, der bisherige name Fledermäuse schien zu antiquiert.


Sippe Werwölfe on Tour

Freitag, 23. Mai 2003

Selbst gekocht auf Burg Ludwigstein

Selbst gekocht auf Burg Ludwigstein

Auf die Burg Ludwigstein verschlug es die Sippe Werwölfe zu Ihrer Sippenfahrt vom 23. bis 25. Mai 2003.

** **Kein leichtes Gepäck war das, was Markus, Robert, Johannes, Martin, Benjamin und Hannes zu tragen hatten, denn schließlich wollten sie eine Jurte aufbauen, was Ihnen auch gelang. Dies nahm natürlich auch einige Zeit in Anspruch, denn schließlich sollte diese ja Vorbildlich aussehen und die Stangen hierfür mussten auch erst noch gefunden werden. Trotzdem blieb genügend Zeit übrig für ein Geländespiel, eine Tour durch Witzenhausen, einen Hajk zur Burg Hanstein, der ausgiebigen Nutzung des burgeigenen Schwimmbades sowie Singerunden am Lagerfeuer. Die Überreichung des Halstuches als Zeichen der Mitgliedschaft im VCP an alle Sippenmitglieder stellte das Highlight der Wochenendfahrt dar.


Eindrücke vom Ökumenischen Kirchentag in Berlin – Kirche bewegt

Mittwoch, 28. Mai 2003

Einlasskontrolle im ICC

Einlasskontrolle im ICC

**Zusammen mit der Thüringer Trachtengruppe Ingersleben, der Jungen Union Gotha und dem VCP-Thüringen half der VCP-Stamm Drei Gleichen auf dem Ökumenischen Kirchentag in Berlin vom 28. Mai bis 1. Juni mit. Hier die Sicht auf das Ereignis von Dirk Koch, Leiter der Trachtengruppe:

**Auf allen Wegen in die Bundeshauptstadt sind die Züge der Bahn übervoll, gar nicht zu reden von den Wegen aus Berlin heraus. Viele Reisende müssen auf dem Bahnsteig im Zoologischen Garten stehen bleiben und versuchen, beim nächsten Zug mitzukommen. Die U-Bahn wird wegen Überfüllung einfach geschlossen, Polizei und Bundesgrenzschutz kümmern sich um das Lenken der Menschenmassen, Lautsprecherdurchsagen leiten die Menschen zur S-Bahn, in der es aber nach Weile kaum besser aussieht als in der U-Bahn. Nein, es ist kein Ausnahmezustand verhängt worden, es hat kein Anschlag auf Berlin stattgefunden, es ist keine Panik ausgebrochen: Es ist einfach bloß Erster Ökumenischer Kirchentag in Berlin. Wider der Vorhersage aller Staistiken und Meinungsumfragen bringt Kirche schlicht und einfach das geordnete Stadtleben zum Erliegen und bewegt hundertau-sende von Menschen. Dabei kostet die billigste Eintrittskarte für einen Abend stolze 12 Euro, die Dauerkarte sogar 72 Euro. Nicht nur der Stadtverkehr Berlins ist beeinflußt, auch das Erscheinungsbild der Stadt hat sich verändert. Die Menschen tragen gelbe Schals, das Erkennungszeichen des Ökumenischen Kirchentags. „Ihr sollt ein Segen sein“, das Motto für alle Kirchen, ob evangelisch, katholisch oder freikirchlich. Späterhin wird sich der Papst nicht so ganz einverstanden mit diesem Motto zeigen. Die Menschen scheinen es aber zu sein, und das ist gut so. Für den Glauben an Gott. Und die Kirchen sowieso. Es ist wohl ein Kirchentag der Laien, die die Zeichen der Zeit verstanden haben. So hat das, was sich außerhalb der Gottesdienste im Schatten des Berliner Funkturms auf dem Messegelände abspielt, doch alles einen hervorstechend weltlichen Charakter. Dementsprechend wenig Vertreter der katholischen Amtskirche stechen dem Besucher ins Auge. Und wenn sie da sind, da stechen sie ganz besonders ins Auge. Wie zum Beispiel die Nonne, die am Eingang des Internationalen Cultur- und Congresszentrums Kirchentagskarten durch die Hände der aufsichtskontrollierenden Pfadfinder Eintrittskarten verschenkt. Ein an einen Jünger der indischen Bettelmönchbewegung erinnernder Herr kommt in den Genuss eines solchen Billets. Seine Barthaare reichen bis zum Boden, sie sind seit 20 Jahren nicht mehr geschnitten. Er wirbt jedoch nicht für hinduistische Religion, sondern für seinen wahren Weg zu Gott. Bereits die Einlasskontrolle wird in ein fast einstündiges Gespräch verwickelt, bevor der bärtige Herr mit seinem Jünger das Missionswerk im Trubel der Kirchentagsbesucher fortsetzen wird. Christen aus Afrika und Asien bringen Internationalität ins Treiben des Kirchentages, Angehörige anderer Religionen bringen sich ebenfalls mit ein. Der prominenteste Vertreter ist das Oberhaupt der tibetanischen Religion, der Dalai-Lama. Als er auf der Waldbühne in Berlin - Charlottenburg spricht, ist das so etwas wie ein Highlight des Kirchentages. Der Chef der katholischen Kirche, der Papst, ist nicht zum Ersten Ökumenischen Kirchentag gekommen. Schade. Dieser ganze Kirchentag wäre nicht möglich, ohne die vielen Helfer, die ihren Dienst tun. In den Küchen, am Abwasch, der Quartierverwaltung, an den Einlaßkontrollen, beim Räumen. Die Pfadfinder aus allen Teilen Deutschlands haben sich redlich bemüht, den Kirchentag am Laufen zu Halten. Es ist ihnen gelungen.

Dirk Koch


Lagerfeuerabende und ein Hajk zum Inselsberg: Pfingstlager des VCP-Thüringen

Sonntag, 08. Juni 2003

Martin, Tobias und Steven beim Kohtenaufbau auf dem Pfingstlager in Brotterode

Martin, Tobias und Steven beim Kohtenaufbau auf dem Pfingstlager in Brotterode

Brotteroder Schwimmbad, Bergwerk, Trusetaler Wasserfall oder Inselsberg - das diesjährige Pfingstlager des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Land Thüringen mit rund 70 Teilnehmern hatte einiges zu bieten.

Logisch das zu so einem Ereignis auch die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus des Stamm Drei Gleichen nicht fehlen durften. Zusammen mit Ihrem neuen Partner, dem Stamm Sachsen Coburg und Gotha aus Gotha, nahmen die rund 20 Teilnehmer aus Neudietendorf, Apfelstädt und Grabsleben an dem Lager im Gewerbegebiet Brotterode teil. Der dortige Stamm Graue Adler vom Inselsberg war für die Organisation und Austragung verantwortlich. Und die konnte sich sehen lassen. Eine kleine Zeltstadt aus Kothen und Jurten, einem Volleyballfeld, Spielmöglichkeiten, einer Oase, Küche, Waschzelten und Toiletten entstand für die fünf Tage über Pfingsten. Ausflüge und Hajks in die Umgebung standen genauso auf dem Programm, wie Geländespiele, Workshops, Lagerbauten, Singerunden am Lagerfeuer oder die Aufnahme neuer Stämme und Mitglieder in den VCP. Und so war es fast selbstverständlich, daß neue Freundschaften geknüft wurden. Freundschaften, die den anstehenden Lagern, wie einer Sommerfahrt nach Österreich oder einem Herbstlager in Bad Berka ausgebaut werden können.


Megaspaß auf dem Regelschulgelände: Kinder- und Jugendfest der VG

Samstag, 05. Juli 2003

Sippe Werwölfe beim Kuchenverkauf im Pfadfindercafé

Sippe Werwölfe beim Kuchenverkauf im Pfadfindercafé

Dieser Tag gehörte den Kindern und Jugendlichen der Verwaltungsgemeinschaft, der 5. Juli 2003. Der Kinder- und Jugendring der Verwaltungsgemeinschaft Nesse-Apfelstädt Gemeinden veranstaltete an diesem Tag ein Kinder- und Jugendfest.

Als Antenne Thüringen in den Veranstaltungstipps Neudietendorf an vorderster Stelle nannte, waren die Vorbereitungen bereits abgeschlossen. Die Jugendfeuerwehr Neudietendorf, der Kampfsportverein Jitoku, der Kinder- und Jugendclub “Silberhütte”, der ESV Lokomotive Neudietendorf 1948 e.V, die Trachtengruppe Ingersleben, die Schallmeien Ingersleben, die Junge Union Neudietendorf, die Staatliche Regelschule “Professor Herman Anders Krüger”, NDFnet und der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Drei Gleichen arbeiteten Hand in Hand um das gemeinsame Evening zu organisieren. Hinzugekommen sind noch die Polizeidirektion Gotha sowie die AGA-Einheit der Bundeswehr Gotha. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. An Workshops und Ständen, welche in der Zeit von 14 bis 18 Uhr nach der Eröffnung die rund 500 Besucher begeisterten mangelte es nicht. So sorgten Hau den Siggi, Schlauchkegeln, ein Onlinequiz der VG, Fallübungen, ein Trampolin, ein Bastelstand, Büchsenwerfen, das Pfadfindercafe, Spiele aus einer Sportbox, ein Drogenaufklärungsstand sowie ein Panzer (die Hauptattraktion) für Fun und Spaß. In einem parallelen Programm gab es einen Auftritt des Schulchors und der Schalmeien, der Kampfsportverein zeigte abenteuerliche JuJutsu-Künste und die Jugendfeuerwehr rettete das Schulgelände vor einem Brand. Damit niemand verhungerte oder verdurstete bereiteten Schüler Waffeln und Sandwichs zu, verkaufte die Trachtengruppe Fischbrötchen, briet die Jugendfeuerwehr Bratwürste und bot der Sportverein Getränke an. Als freundliche Partner standen dabei der Getränkehandel HU-Krieg, die Fleischerei Herbst sowie der EDEKA-Markt Grobe zur Seite! Bei soviel Angeboten durften natürlich auch die sportlichen Betätigungen nicht fehlen. Und so gab es am Nachmittag ein Fußballturnier und am Abend zum Abschluss ein Volleyballturnier. Einen Pokal konnte im Fußball die Mannschaft Neudietendorf 1 erringen und im Volleyballspiel lag die Mannschaft Wadenkrampf an erster Stelle. Der Tag hatte sich also gelohnt, sodass im nächsten Jahr voraussichtlich am 15. Mai 2004 eine Fortsetzung geplant ist. Weitere Vereine und vielleicht noch ein paar mehr Besucher (auch die Eltern) sind bereits jetzt schon dazu eingeladen.


Nicht nur mit Händen und Füßen: VCP-Stamm Drei Gleichen in Polen

Sonntag, 03. August 2003

Gemeinsamer Morgenapell

Gemeinsamer Morgenapell

Zusammen mit der polnischen Partnergruppe 22 SDHisH aus Ostrów Wlkp. trafen sich Pfadfinderinnen und Pfadfinder des VCP-Stamm Drei Gleichen aus Neudietendorf, Apfelstädt, Wandersleben, Gotha und Emleben bis zum Sonntag, dem 03. August 2003 zu einer Polnisch-Deutschen Begegnung in Kobyla Gora.

“Czesz” und “tak” waren die Wörter, welche wohl die meisten der Teilnehmer der Polnisch-Deutschen Begegnung in dem Pfadfinderzentrum Kobyla Gora, unweit von Ostrów Wlkp. jetzt in ihren Sprachgebrauch aufgenommen haben dürften. Denn Not macht nicht nur erfinderisch, sondern auch lehrsam. Und wer will sich schon wirklich die ganze Zeit mit Händen und Füßen unterhalten? Zumal wenn es soviel für die insgaesamt 60 Teilnehmer aus beiden Ländern zu erleben galt! Bei sommerlich heißen Temperaturen war natürlich der drei Minuten entfernte Stausee die Hauptattraktion. Aber auch Ausflüge nach Wroclaw, Ostrow Wlkp und Poznan, eine internationale Olympiade, Volleyball und Fußball, was in gemeinsamen Mannschaften gespielt wurde, Workshops, Tanzspiele, Singerunden oder Lagerfeuerabende füllten das Programm. Besonders beeindruckend für die Deutschen Teilnehmer, war am 01. August eine Gedenkveranstaltung an die Opfer des Aufstandes im Warschauer Getto. Hier wurde an die vielen Opfer, insbesondere auch die polnischen Pfadfinder, welche am Ende des Zweiten Weltkrieges der polnischen Armee mithalfen, mit einer beeindruckenden Ansprache des Pfadfinderleiters Kubiak, Liedern und Schweigen erinnert. Die Tatsache, daß sich heute deutsche und polnische junge Menschen im Frieden gemeinsam treffen und untereinander Freunde finden, betrachtete Kubiak vom 22 SDHisH als Zeichen für eine gemeinsame Zukunft in einem zusammenwachsenden Europa.


free life jamboree - VCP-Region Gotha auf dem Oberösterreichischen Landeslager

Dienstag, 05. August 2003

Teillagereröffnung auf dem freelife-Jamboree

Teillagereröffnung auf dem freelife-Jamboree

“free life” - “Freies Leben”: 26 Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Region Gotha des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder folgten dem Motto des Oberösterreichischen Pfadfinderlagers vom 5. bis 14. August in Berg St. Georgen im Attergau.

Ob beim Spiritual Evening (Ökumenischer Abendgottesdienst), Ditscheridu - Bau, dem einfangen von Gedanken und Wünschen mit einem Traumfänger oder einer Sonnen-Aufgangs-Wanderung, der Geist des freien Lebens und der offenen Gedanken war überall auf dem österreichischen Pfadfinderlager mit rund 2400 Teilnehmern aus über 20 Ländern von Hong Kong bis Australieen zu spüren. Logisch, daß sich da die Scouts des VCP-Stamm Drei Gleichen aus Neudietendorf und Umgebung, des VCP-Stamm Sachsen Coburg und Gotha aus Gotha und der VCP-Siedlung Tenneberg aus Waltershausen in ihrer ersten gemeinsamen Sommerfahrt der VCP-Region Gotha mit einbrachten. Zahlreiche Workshops luden zum Mitmachen ein, am Tag der offenen Töpfe wurde international gekocht und untereinander probiert, die heißen Tage wurden mit Wasserschlachten und Baden bekämpft, im durch das Lager fließenden Fluss wurde ein Staudamm gebaut und an den Abenden versuchte man sich auf Karaoke-Shows oder ganz traditionell am Lagerfeuer mit Gitarre und Tee. Auch Hajks in die nähere Umgebung wurden unternommen, um Land und Leute kennen zu lernen. So wurden zusammen mit neuen Freunden aus Schweden, Österreich, Bayern oder Wales Städte wie Linz und Salzburg erkundet und mit Rucksack bepackt ging es zu Fuß vom Attersee und Fuschelsee über die Ruine der Burg Wartenfels weiter zum Mondsee. Um die durch diese Aktionen und Unternehmungen neu geschlossenen Freundschaften zu erhalten, wollen die Pfadfinder im nächsten Jahr Österreicher nach Deutschland einladen und vielleicht einen Abstecher nach Schweden oder die Ukraine machen. So gesehen stellte die Abschlussveranstaltung am letzten Abend, welche unter hohem Aufwand mit einer Fotocollage und einer Zusammenstellung aller kulturellen Höhepunkte einen Lagerrückblick gab und mit dem Selbstkomponierten Lagerlied endete, keinen Abschied dar. Denn auch wenn vor der Abfahrt vom Lagergelände mit dem Bus der Firma Ehmel aus Crawinkel die eine oder andere Träne floss, waren sich alle Teilnehmer sicher, sich in ihrem Pfadfinderleben noch einmal zu begegnen.

Hendrik Knop

Wasserschlacht bei Tropenhitze - Pfadfinder aus Gothaer Region in internationalem Lager

Free Life Jamboree heißt das elfte internationale Pfadfinderlager der Oberösterreichischen Pfadfinderinnen und Pfadfinder. 25 Pfadfinderinnen und Pfadfinder der VCP-Region Gotha haben sich nach Berg St. Georgen im österreichischen Attergau aufgemacht. Die Siedlung Tenneberg aus Waltershausen, der Stamm Sachsen-Coburg und Gotha aus Gotha und der Stamm Drei Gleichen aus Neudietendorf, Apfelstädt und Grabsleben des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind alle mit unterwegs. Sie starteten mit einem Reisebus der Firma Ehmel aus Crawinkel ins Österreichische Land. Hier erwartete die Scouts nach dem erfolgreichen Aufbau der Zeltkonstruktionen eine große Eröffnung. Insbesondere die Vielfalt der Länder über 20 Nationen von Hong Kong bis Australien begeisterte hier. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden die Zeltbauten vervollständigt, um im Anschluss im nahegelegenen Fluss zu baden oder mit Ausflügen nach Linz oder Wien zu starten. In den nächsten Tagen erwartete die Pfadfinder aus der Gothaer Region ein buntes Programm aus Workshops und Unternehmungen. Die 25 Pfadfinderinnen und Pfadfinder der VCP Region Gotha trotzten den tropischen Temperaturen mit viel Programm und Spaß. Die ersten Abende wurden vor allem zum Knüpfen von Kontakten auf dem Lager mit über 2500 Teilnehmern aus über 20 Nationen genutzt. Ob am Lagerfeuer im lagereigenen Eiscafeº oder auf der Lagerdisco, überall sorgten die Thüringer für Stimmung. Mit dem Donnerstag starteten die Workshops. Im Angebot waren Erste Hilfe Kurse und Bauten aus Holz und Seil genauso wie inspirative Musik- und Tanzkurse oder der Bau von Traumfängern oder Didgeridoos. Nachdem die jüngeren Scouts der VCP-Region Gotha an den Vortagen auf dem Fluss am oberösterreichischen Free Life Jamboree ein Floß gebaut hatten, war am vergangenen Freitag ein dazu passender Anlegesteg an der Reihe. Ganz ohne Nägel und Seil, sondern nur mit Holz und Lehm wurde die Konstruktion von Johannes, Marcel und Tobias aus Apfelstädt und Grabsleben fertiggestellt. Die anderen 22 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Gotha, Neudietendorf und Waltershausen setzten auf dem Großereignis ihren Ausflug in Salzburg fort, wetteiferten mit österreichischen und englischen Partnern im Volleyball oder lieferten sich einer Wasserschlacht, um den Temperaturen zu trotzen. Arbeit am Bootssteg: Johannes (13) zieht die Arbeit am Wasser einem Ausflug nach Salzburg vor.

Thüringische Landeszeitung - Ausgabe Gotha, 14.08.03


Stammesversammlung wählt neue Leitung

Samstag, 30. August 2003

Stammesversammlung im Feuerwehrgerätehaus

Stammesversammlung im Feuerwehrgerätehaus

Die Stammesversammlung des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Drei Gleichen hat am Sonnabend, dem 30. August im Feuerwehrgerätehaus Neudietendorf die Weichen für die Arbeit des ganzen Jahres festgelegt.

Die auf der einmal jährlich tagenden Versammlung neu gewählte sechsköpfige Stammesleitung besteht jetzt aus Hendrik Knop, Martin Neitzel, Christoph Schneider, Stefan Winzer, Martin Wittchow und Pierre Wolf. Festgelegt wurden auf der Sitzung auch die Ziele für die kommenden Fahrten. So geht es im Herbst zum Fahrtenendlager in den Harz und im nächsten Sommer zelten die Pfadfinder auf dem Landeslager Horizonte des VCP Württemberg. Mit dem Umbau des ehemaligen Schwimmbades zum Pfadfinderzentrum “Fritz Riebold” müssen die VCP’er leider noch warten. Das Bauamt in Gotha hat leider noch nicht das OK für den notwendigen Umnutzungsantrag gegeben, womit an dem Gelände noch nichts geändert werden kann. Ein großes Dankeschön gilt der Freiwilligen Feuerwehr Neudietendorf für die Nutzung der Räumlichkeiten im Versammlungsraum, welche genutzt werden konnten, da das Vereinshaus belegt war.


Pfadfinder halfen mit: Viertes Thüringer Kinder- und Jugendtrachtenfest in Ingersleben

Sonntag, 21. September 2003

Trachtengruppen aus ganz Deutschland in Ingersleben

Trachtengruppen aus ganz Deutschland in Ingersleben

Mit einer Jurte, Workshops und Infomaterial war der VCP-Stamm Drei Gleichen im Ingerslebener Pfarrgarten am 21. September am Vierten Thüringer Kinder- und Jugendtrachtenfest vertreten. Hier der Gesamtbericht der Ingerslebener Trachtengruppe:

Eineinhalb Jahre geplant - fix vorbei; die Rede ist vom Thüringer Kinder- und Jugendtrachtenfest. Wochenlang war Ingersleben in der Presse, im Radio, ja sogar im Fernsehen. Unzählige Bilder aus Ingersleben gingen durch Deutschland. Für vier Tage lang wurde die Einwohnerzahl sogar um fast 10 Prozent aufgestockt, als die Trachtenjugend aus Baden-Württemberg mit ihrer Hundertschaft in der Ingerslebener Turnhalle nächtigte. Die größte Kaffeetafel, die Ingersleben je gesehen hat, stand mit 550 Gedecken am 20.9. im Saal der Schenke. Schlagerstar Simone Christ aus Suhl absolvierte ihr Fantreffen vor vollem Haus. Am Sonntagvormittag ein bewegender Gottesdienst in unserer Dorfkirche, bei dem die jungen Trachtenträger viele eigene Beiträge lieferten. Fast 500 Trachtenträger tanzten am 21. September auf dem Schenksplatz den Massentanz „Herr Schmidt". Wagenradgroße Kuchen bildeten die kulinarische Attraktion des Festes. Von Ingerslebener Frauen am Freitag zubereitet und vom Bäcker Kohls abgebacken, füllten sie und viele andere Hausfrauenkuchen die Kuchenregale in der Weinstube der Schenke, die extra für diesen Zweck geräumt worden war. Man darf aber überhaupt nicht vergessen, dass das Fest schon lange vorher angefangen hatte und erst eine Woche später endete. Der Startschuss wurde nämlich am 14. September auf der Mühlburg gegeben, mit einem Schlosskonzert von Musik ABC Chris ging es am 18. September in Molsdorf weiter, am 22. September gab die Trachtenjugend Baden-Württemberg vor den Schülern des von Bülow Gymnasiums in Neudietendorf ihr Abschlussdebüt. Die letzte und nach vieler Meinung auch gelungenste Veranstaltung war das Finale auf der Veste Wachsenburg, welches am 27. September mit einer wissenschaftlichen Tagung im Rittersaal und einem Abschlusstanzen vor vielen Zuschauern im Burghof zu Ende ging. Alles in allem eine gelungene Sache, die sich so nicht noch einmal wiederholen wird: eine Veranstaltung mit derartiger räumlicher und zeitlicher Ausdehnung, die dazu noch in drei Gebietskörperschaften; dem Ilmkreis, der Landeshauptstadt Erfurt und dem Landkreis Gotha stattfand, zu koordinieren, ist ein Glücksfall gewesen. Dank gilt allen Beteiligten und Helfern, die es möglicht gemacht haben, dass das vierte Thüringer Kinder- und Jugendtrachtenfest lief.

Dirk Koch, Trachtengruppe Ingersleben


Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement am 7. Oktober

Dienstag, 07. Oktober 2003

Übergabe der Ehrenamtsurkunde durch MdL Evelin Groß & Sozialminister Dr. Klaus Zeh

Übergabe der Ehrenamtsurkunde durch MdL Evelin Groß & Sozialminister Dr. Klaus Zeh

Ein Staat ohne Freiwilligkeit und Ehrenamt wäre nicht nur ein kalter, sondern ein in weiten Teilen handlungsunfähiger Staat. Deshalb ist es wichtig, dieses Engagement für die Gemeinschaft stetig zu befördern und Werte wie Mitverantwortung und Gemeinsinn zu prägen. Treibende Kraft ist immer die Leistung jedes einzelnen Menschen in den Vereinen, Verbänden, Selbsthilfegruppen und anderen Institutionen, die den Erfolg des Ehrenamtes ausmachen. Deshalb wurden die Leistungen ausgewählter Bürgerinnen und Bürger für die Gemeinschaft feierlich am 7. Oktober 2003 durch die Landtagsfraktion der CDU Thüringen im Kaisersaal Erfurt ausgezeichnet.

Darunter war auch Hendrik Knop, dessen Engagement in der Pfadfinderarbeit - wenn auch nicht ganz richtig - mit folgendem Text hervorgehoben wurde: “Herr Knop ist Gründer und Vorsitzender des Stammes “Drei Gleichen” der christlichen Pfadfinder VCP sowie Vorsitzender des Landesverbandes. In seiner Freizeit betreut er Kinder und Jugendliche Pfandfinder. Neben seinem Studium gibt er Informatikunterricht in Schulklassen und bildet Jugendgruppenleiter aus. Außerdem ist er Internetbeauftragter im CDU-Kreisverband Gotha.”


Zelten bei eisigen Temperaturen: Herbstlager im Ostharz

Freitag, 24. Oktober 2003

Singerunde auf dem Herbstlager

Singerunde auf dem Herbstlager

Minusgrade herrschten zum diesjährigen Herbstlager des VCP-Thüringen vom 24. bis 28.10.2003 in Mägdesprung im Ostharz, an dem auch die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Drei Gleichen teilnahmen.

Zwar stand vom ersten Tag an das feste Gebäude des Pfadfinderzentrums Ostharz zur Verfügung, doch in der ersten Nacht wollten es die rund 40 Pfadis aus Neudietendorf, Ingersleben, Apfelstädt, Gotha, Brotterode und Erfurt wissen. Mit Hilfe eines großen Lagerfeuers in der Mitte der Jurte (spezielles Pfadfinderzelt), heißem Tee und gekochtem Kaffee überstanden die Kinder und Jugendlichen die Nacht mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in ihren warmen Schlafsäcken und den untergelegten Planen. Als Belohnung ging es dafür die restlichen Tage in das Haus. Programmtechnisch wurde, wie sollte es auch anders sein, der Harz unter die Lupe genommen. So gab es einen Hajk zum Schloss Falkenstein, einen Besuch im Erlebnisbergwerk Elbingerode sowie ein Geländespiel im Selketal. Auch Spiele, die Zubereitung des eigenen Essens, die Aufnahme neuer Mitglieder in den VCP oder Singerunden am Lagerfeuer durften nicht fehlen.


Baugenehmigung für Pfadfinderzentrum erteilt - Die Arbeit kann beginnen

Samstag, 01. November 2003

Zukünftiges Pfadfinderzentrum

Zukünftiges Pfadfinderzentrum "Fritz Riebold" (ehemaliges Freibad) in Neudietendorf

Jubel bei den Pfadfinderinnen und Pfadfindern des VCP-Stamm Drei Gleichen. Am Sonnabend, dem 01.11.2003 traf die Baugenehmigung der Unteren Baubehörde des Landratsamtes Gotha für das Pfadfinderzentrum “Fritz Riebold” in Neudietendorf ein.

Somit ist nach dem positiven Votum des Neudietendorfer Gemeinderates vor rund einem Jahr und der Unterzeichnung des Mietvertrages durch den Bürgermeister Dr. Greiner im April dieses Jahres nun auch das OK von der Baubehörde erteilt. Da die Pfadfinder viel vorhaben, fangen sie auch gleich an. Das Architekturbüro Schumann bemüht sich jetzt darum von den Geldern des Jugendamtes Gotha das Dach des Hauptgebäudes neu zu decken. Die Pfadis selber beginnen derweil damit die alten Zwischenwände der Umkleidekabinen zu entfernen und einen Schutzzaun um die ehemaligen Becken zu setzen. Wenn alles klappt, so das ehrgeizige Ziel der Scouts, soll noch in diesem Jahr der Umzug aus der Johanniskirche in einen vorerst provisorischen Raum des Pfadfinderzentrums erfolgen, um hier die regelmäßigen Gruppenstunden der rund 80 Mitglieder abzuhalten.


Pfadfinderzentrum “Fritz Riebold”: Hauptgebäude entkernt

Samstag, 15. November 2003

Martin, Martin und Benjamin beim herausschlagen der Wände

Martin, Martin und Benjamin beim herausschlagen der Wände

Die Decke, die Wände und die Türen sind raus. In nicht einmal 2 Wochen haben es die Pfadfinderinnnen und Pfadfinder zusammen mit vielen fleißigen Helfern geschafft, das Hauptgebäude des ehemaligen Freibades zu entkernen.

Damit ist der Weg frei in diesem Jahr noch neue Fenster und eine Außentür einzusetzen, die offenen Stellen zu vermauern, sowie das vorhandene Dach zu dämmen und zu verkleiden. Derweil ist auch bereits der Umzug von der Johanniskirche in einen provisorischen Raum des Pfadfinderzentrums fast abgeschlossen. Trotz aller Freude, auch mit einem weinenden Auge, denn 10 Jahre lang (1993-2003) bot die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Neudietendorf den Christlichen Pfadfindern ein zu Hause, wofür sich die Pfadis an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken möchten.


Pfadfinder ließen sich an zwei Wochenenden ausbilden

Freitag, 21. November 2003

Ausbildung im Rahmen der Jugendleitercard im Schullandheim Jena

Ausbildung im Rahmen der Jugendleitercard im Schullandheim Jena

An den letzten beiden Novemberwochenenden (21. - 23. & 28. - 30.11.2003) trafen sich 17 Jugendliche der VCP-Region Gotha zum jährlichen Gruppenleitergrundkurs des VCP-Stamm Drei Gleichen um den Umgang mit Kinder- und Jugendgruppen zu erlernen.

Im Rahmen der Jugendleitercard A - Ausbildung lernten die 14 bis 21jährigen auf spielerische und ernsthafte Weise, wie man einer Gruppe pfadfinderische Inhalte vermittelt, wie man Probleme und Konflikte löst oder wie man mit alltäglichen Dingen als Gruppenleiter zurecht kommt. Natürlich durften auch Themen wie Erste Hilfe, Besonderer Umgang mit verschiedenen Altersstufen, Öffentlichkeitsarbeit, Recht und die Möglichkeit der Finanzierung von Fahrten- und Lagern nicht fehlen. Die Durchführung der Seminare, als auch die Unterbringung der Pfadis erfolgte in den Schullandheimen Jena und Waltershausen. Die Wochenenden waren neben der inhaltlichen Weiterbildung Gemeinschaftlichkeit geprägt und es wurden viele neue Bekanntschaften unter den Stämmen aus Neudietendorf, Waltershausen und Gotha geknüpft.

Teilnehmer des Gruppenleitergrundkurses


Friedenslicht eroberte mit Hilfe des Stamm Drei Gleichen Südthüringen

Dienstag, 23. Dezember 2003

Markus und Tom mit dem Friedenslicht in der Südthüringenbahn

Markus und Tom mit dem Friedenslicht in der Südthüringenbahn

Was bisher in Erfurt, Weimar, Eisenach oder auch in den Kirchen rund um Neudietendorf eine Selbstverständlichkeit zu Weihnachten ist, wurde mit Unterstützung der Zeitung “Freies Wort” jetzt auch in Südthüringen richtig Publik. Das Friedenslicht, welches am 23. Dezember 2003 in Thüringen über Arnstadt verteilt wurde, kam mit Hilfe der Bahnen und Busse bis an den südlichsten Zipfel des Freistaates.

Zwar verteilten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Apfelstädt, Wandersleben, Ingersleben und Neudietendorf die Flamme aus Bethlehem auch schon im Vorjahr in der südlichen Region, jedoch verhalf erst ein einseitiger Zeitungsartikel der Regionalzeitung “Freies Wort” dazu, daß das Licht auch in diesem Raum großflächig von Kirchen, Bürgermeisterinnen oder der Bevölkerung am Bahnhof abgeholt wurde. Natürlich war auch wieder auf traditionellen Strecken viel Betrieb. Der Stamm Sachsen-Coburg und Gotha übernahm die Linie via Eisenach und der neue Stamm Tenneberg aus Waltershausen verteilte das Friedenslicht mit tatkräftiger Unterstützung von Gotha TV bis nach Friedrichroda. Am 24. Dezember 2003 brannte das Licht dann auch vor Ort in den Kirchen und Gemeinden. Ziel für das nächste Jahr ist es, das Engagement in Nordthüringen noch auszubauen und eventuell das Licht auf dem Brocken zu entzünden.


Partnerschaft mit polnischen Pfadfindern auf Jahresendfahrt ausgebaut

Freitag, 26. Dezember 2003

Deutsche und Polnische Pfadfinder zu Silvester

Deutsche und Polnische Pfadfinder zu Silvester

5 Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Region Gotha machten sich am 26. Dezember 2003 auf ins polnische Zakopane um hier das Lager- und Fahrtenjahr abzuschließen. In Ostrów Wlkp. wurden zu Silvester neue gemeinsame Projekte mit den polnischen Pfadfindern für 2004 geschmiedet.

Ein Schneehajk, Skitouren eine Stadtbesichtigung und Begegnungen während der langen Zugfahrt standen auf dem Programm der Jahresendfahrt nach Polen der VCP-Region Gotha, an der 3 Pfadfinder des VCP-Stamm Sachsen-Coburg und Gotha aus Gotha und 2 Pfadfinder des VCP-Stamm Drei Gleichen aus Neudietendorf und Wandersleben teilnahmen. Im Vordergrund stand dabei das Kennen lernen von Land und Leuten. Grund Genug die Einladung der Partner des Stammes “ZHP-22 SDHiSH” aus Ostròw Wlkp. anzunehmen, mit ihnen gemeinsam Silvester zu feiern. Bei guter Laune wurden die Ergebnisse des Aktionsjahrs der Europäischen Horizonte ausgewertet und neue Projekte geplant. So wollen die polnischen und deutschen Pfadis im Sommer zusammen zu Pfadfindern in die Ukraine fahren. Doch so lange müssen die Jugendlichen nicht warten. Die nächste Begegnung soll bereits zum Valentinstag stattfinden, wo der VCP-Stamm Drei Gleichen und der ZHP-22 SDHiSH eine Stammespartnerschaft schließen wollen.

© Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen - https://www.vdapg-gdg.de