VDAPG

Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen

Termine

Keine Einträge gefunden

Geburtstage

10.12.

Rainer Baranowski

16.12.

Marko Hilse

19.12.

Felix Kalbe

Mit Amazon helfen

WeCanHelp


Unser Pfadfinderzentrum

VCP Stamm Drei Gleichen

Zitate

"Jungen und Mädchen lernen als Pfadfinder, eigenständig zu entscheiden und zu handeln, eigene Fähigkeiten zu erkunden und Verantwortung zu übernehmen."
Horst Köhler

Samstag, 30. April 2011

Stockbrot in der Pfadfinderjurte

Auch 2011 unterstützten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder den Feuerwehrverein Neudietendorf beim Walpurgisfeuers am 30. April. In einer Jurte konnten Kinder und Jugendliche Stockbrot und Kartoffeln am Kinderfeuer zubereiten.

Hier der Artikel des Feuerwehrvereins: Pünktlich 20:30 Uhr am 30. April war es soweit: nach tagelanger Vorbereitung konnte auch in diesem Jahr das mittlerweile 16. Walpurgisfeuer in Folge auf dem Festplatz zwischen Regelschule und Gymnasium entzündet werden.
Bei warmen Temperaturen und Sonnenschein kamen zahlreiche Besucher um frisch gezapftes Bier und leckeren Winzerwein zu genießen. Auch gegen den großen oder kleinen Hunger war allerlei im Angebot. Neben Bratwürsten und Rostbräteln gab es auch dieses Jahr wieder frische Fischbrötchen und vor Ort gebackene Steinofenpizza.
Auch für die kleinen Gäste war gesorgt. Im Zelt der Pfadfinder konnten sie am Kinderfeuer Stockbrot und Kartoffeln rösten. Im Laufe des Abends nutzen viele Gäste die Gelegenheit und schwangen im Festzelt das Tanzbein, denn die Liveband „Holm and the Hardliners“ spielte bis in die frühen Morgenstunden tolle Musik. Ob Country, Oldies, Rock oder Pop hier war für jeden Geschmack etwas dabei. So machte es den Tanzenden und denjenigen, die sich am Feuer wärmten nichts aus, als mit der Dunkelheit auch die Temperaturen stark sanken. Aus Sicht der Feuerwehr Neudietendorf war es ein gelungener Abend und wir hoffen, Sie alle im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.Bedanken möchten wir uns ganz besonders bei der Gustav Zitzmann Mühle Ingersleben GmbH, der REWE-Zentral AG - Logistikzentrum Neudietendorf, der REWE Regiemarkt GmbH in Neudietendorf, der Shell Station KS Tankstellenbetrieb GmbH in Neudietendorf, Elektroanlagen Jürgen Gnodtke in Neudietendorf und allen fleißigen Helfern.

Sonntag, 05. Juni 2011

Eric verteilt Zeitungen an die Kirchentagsbesucher

"... da wird auch dein Herz sein" war das Motto des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages vom 1. bis 5. Juni 2011 in Dresden. Die Kirchentagspräsidentin für die Veranstaltung mit rund 100.000 Besuchern war keine andere als  Katrin Göring-Eckardt aus der Ortschaft Ingersleben der Landgemeinde Nesse-Apfelstädt. Grund Genug für die christlichen Pfadfinder der Gemeinde als Helfer in der Elbstadt dabei zu sein.

Mit sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Helfergruppe des VCP's aus Nesse-Apfelstädt sowie Gästen im Einsatz. Aufgabe war es, die Kirchentagszeitung sowie weitere Publikationen mit Hilfe von Bollerwagen zu verteilen, um den Besuchern den notwendigen Durchblick zu verschaffen. Darüber hinaus gaben die Helfer zahlreiche Auskünfte und wiesen dem ein oder anderen Gast den Weg zur Messe oder zur nächsten Veranstaltung.
Neben dem Helferdienst blieb genügend Zeit, sich selbst in das Kirchentagsgewimmel mit den zahlreichen Angeboten, Ausstellungen und Veranstaltungen zu stürzen. Das Elbufer bot dabei insbesondere für die Großveranstaltungen, wie die Eröffnung oder den Abschlussgottesdienst eine traumhafte Kulisse. Für gute Stimmung sorgte das Konzert der Wise Guys, wenn es aufgrund der vielen Besucher auch nur die Übertragung neben dem Stadion sein konnte. Besonderen Eindruck hinterließen schließlich die zahlreichen Begegnungen mit den freundlichen Dresdnern, den vielen fröhlichen Kirchentagsbesuchern oder der Kontakt mit den anderen Helfern, sei es bei der Helferparty oder beim abendlichen Singen von bündischen Liedern in der Gaststätte "Zum Bautzener Tor".

Samstag, 18. Juni 2011

Eric Hoffmann als Baron Münchhausen im Festumzug

Sebastian Neitzel im Helferteam

Mit einem Festumzug feierte die Ortschaft Ingersleben der Gemeinde Nesse-Apfelstädt am 18. Juni 2011 ihr 900jähriges Bestehen. Auch die Pfadfinder der Gemeinde durften hier nicht fehlen. Innerhalb des Umzuges übernahm Beispielsweise Eric Hoffmann die Rolle des Baron Münchausen. Sebastian Neitzel und Udo-Wich-Heiter von den Weltenbummlern aus Friedrichroda waren hingegen im Helferteam dabei und sicherten den Festparkplatz.

Hier ein Artikel aus der Thüringer Allgemeine von Klaudia Klinger, der den Tag in seiner Gesamtheit festhält: Viel zu entdecken gab es am Samstagnachmittag, als sich der Festumzug durch den Ort schlängelte. Vereine des Dorfes, Privatleute, Firmen, die Kindertagesstätte, aber auch Gäste aus den Nachbarorten erzählten mit liebevoll gestalteten Umzugswagen oder in besonderen Kostümen aus der 900-jährigen Geschichte von Ingersleben, heute Ortsteil der Landgemeinde Nesse-Apfelstädt.
Ingersleben. "538 Teilnehmer sind unterwegs", sagte Ingo Bickel, der den Umzug mitorganisiert hat. Olaf Rieck moderierte das Geschehen von einer Tribüne aus. Er hatte mächtig zu tun. Schon die Aufstelllänge des Zuges betrug 650 Meter. 24 Themen wurden gestaltet. Beim Blick auf das Gesundheitswesen zum Beispiel stellten sich Ingersleber Originale vor. So Schwester Rosemarie, die sich nach dem Krieg bis 1969 um die Gesundheit der Dorfbewohner kümmerte. Vor ihrer Zeit wirkte Hebamme Lydia Barth. "Das war meine Großmutter. Ich wohne zwar längst im Erzgebirge, aber es ist mir eine Ehre, für den Festumzug hier in ihre Rolle zu schlüpfen", sagte Käthe Puschendorf.
Die Grund- und die Regelschule Neudietendorf stellten nicht nur das einstige Schulwesen dar, unterstützt von der Thüringer Trachtenjugend, sondern Regelschüler waren in barocken Kostümen und mit ihren hohen Perücken eine Augenweide. Ein Wagen hatte sich in ein Landwarenhaus verwandelt, an dem ein Zettel "Wegen Warenannahme geschlossen" verkündete.
Oft hatten alte Traktoren die Ehre, die Wagen zu ziehen. Kirchenbau, Landwirtschaft, Mühlen, Eisenbahnanschluss, Waidanbau, Stromversorgung, Handwerk einst und jetzt - all das und noch viel mehr war zu sehen. Außerdem stellten sich alle Vereine vor.
Für Musik war natürlich ebenfalls gesorgt. Neben der Schalmeien-Bigband Ingersleben spielte der Fanfarenzug aus Ohrdruf.
"Die Bevölkerung ist sehr engagiert, nicht nur im Umzug. Entlang der Strecke sind viele Häuser liebevoll geschmückt worden, es macht einfach Spaß, das und die vielen Zuschauer zu sehen", sagte Ortschaftsbürgermeister Detlef Stender. "Es ist aber auch seit Jahrzehnten der erste große Umzug anlässlich eines Dorfjubiläums."
"Ich bin überwältigt, was die Ingersleber auf die Beine gestellt haben. Das fördert das Gemeinschaftsgefühl und wird einen Schub für die Arbeit in den Vereinen geben", ist sich Christian Jacob (CDU), Bürgermeister der Nesse-Apfelstädt-Landgemeinde, sicher.
Die Festwoche "900 Jahre Ingersleben" dauert noch bis zum 26. Juni und endet am Wochenende mit dem Sommerfest.

Sonntag, 17. Juli 2011

Wandern am Ostseestrand: Pfadfinder aus Nesse-Apfelstädt

Sianożęty war das Ziel der Ranger- und Roverfahrt vom 9. bis 17. Juli 2011 der christlichen Pfadfinder aus Nesse-Apfelstädt. Bepackt mit Rucksack und Co. erkundeten die 7 Jugendlichen den Badeort an der polnischen Ostsee.

Als Ausgangspunkt diente die Jugendherberge „Nadmorski Raj“ am Rand des Dorfes. Nur ein paar Meter von hier entfernt, beginnt die kilometerlange Landebahn, welche im Zweiten Weltkrieg zusammen mit zahlreichen noch erhaltenen Hangars für die Luftflotte der Wehrmacht diente. Heute wird das Gelände  zivil für allerlei Luftsport genutzt, weshalb eine Erkundung via Hike möglich war. Ebenfalls auf Deutsche Geschichte konnten die Pfadfinder beim Besuch des Dorfes Ustronie Morskie (Henkenhagen) und der Hafenstadt Kołobrzeg (Kolberg) treffen. In letzterer besuchten die Scouts nicht nur das Stadtmuseum oder den Leuchtturm, sondern auch den Dom, vor dessen Toren ein Denkmal an die über 1000jährige gemeinsame Deutsch-Polnische Geschichte erinnert. Diesen Ansatz griffen die Jugendlichen natürlich auch in ihrem Handeln auf, indem sie mit einer Gruppe aus Częstochowa Freundschaft schlossen. Zusammen saß man abends am Lagerfeuer, sang polnische und deutsche Lieder, unterhielt sich „mit Händen und Füßen“ oder grillte polnische Würstchen. Natürlich gab es für alle auch genügend Freiraum um bei schönem Wetter in der Ostsee zu schwimmen und zu baden.

Donnerstag, 18. August 2011

Zum Gruppenfoto setzen, legen und stellen sich Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Thüringen und Sachsen-Anhalt auf.

Lagerplatz im Morgengrauen

Das Lager des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) in Mitteldeutschland stand unter dem Motto "Bonifatius und die Germanen". Mehr als 80 Kinder, Jugendliche und Betreuer aus Thüringen und Sachsen-Anhalt hatten vom 15. bis 18. August 2011 auf einer Wiese bei Behnsdorf das Landeslager aufgebaut. Darunter auch 5 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der VCP Aufbaugruppe Drei Gleichen. Gastgeber waren die Scouts des Stammes "Fratres Tiliae" aus Behnsdorf.

Anett Roisch von der Regionalzeitung Volksstimme berichtet: Geheimnisvolle Pfeile und Zeichen weisen am Ortsausgang von Behnsdorf den Weg. Auch wer kein Pfadfinder ist, kann so das Landeslager des Verbandes christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) Mitteldeutschland finden. Ein ungewöhnlicher Blick ist das Dorf aus mehr als zehn Jurten mitten auf einer Wiese zwischen Behnsdorf und Flechtingen. Unter dem Motto "Bonifatius und die Germanen" sind 90 Pfadfinder im Alter von 10 bis 50 Jahren zusammen gekommen. Ein Duft der großen freien Welt aus Heu, Lagerfeuer, Wildschweinbraten - Natur pur - liegt in der Luft.
In ihrer Jurte proben die Behnsdorfer Pfadfinder, die Gastgeber des Landeslagers, ihren kulturellen Beitrag für das Abschlussfest.
Nadine Dittmann, Bildungsreferentin im VCP Mitteldeutschland, erklärt: "Der Bonifatius kam aus England und hat viele Germanen zum Christentum bewegt. Und so kam es eben, dass viele Germanen dem Bonifatius gefolgt sind." Seinem Ruf folgen nun die Kinder und Jugendlichen bei Geländespielen. Doch zuvor finden Pfadfinderworkshops zum Feuermachen, Kartenlesen oder Knotenbinden statt. Alles geschieht in Vorbereitung auf das ganztägige Geländespiel.
"Verschiedene Gruppen werden an verschiedenen Stellen ausgesetzt. Sie müssen mit Karte und Kompass zu einer Kirchruine finden. Ausgesetzt werden - klingt gefährlich, ist es aber nicht. Alle Pfadfinder sind inzwischen wieder angekommen. Ehrensache - denn schließlich steckt im Namen Pfadfinder - den Pfad finden drin!", freut sich Nadine Dittmann und begrüßt den Landtagsabgeordneten Ralf Geisthardt, der den Germanen Getränke als Gastgeschenk überreicht.
"Die Jurten entstehen aus Stangen und viereckigen Zeltbahnen und können in unterschiedlichsten Formen aufgebaut werden. Zum Beispiel als Gruppenzelte mit einem Feuer in der Mitte", beschreibt die Bildungsreferentin, während sie ihre Einkäufe auspackt.
"Pfadfinden ist eine besondere Form der Kinder- und Jugendarbeit. Erfunden wurde es vor mehr als 100 Jahren von dem ehemaligen englischen Armeegeneral Sir Baden Powell. Er kam zu der Einsicht, dass es, statt Soldaten aufeinander zu hetzen, sinnvoller ist, das Gute in ihnen zu entwickeln und sie zum Finden ihres eigenen Wegs zu ermutigen", erklärt Matthias Spenn, Vorsitzender der Pfadfinder-Landesleitung. Der Behnsdorfer betont: "Nicht Erwachsene machen etwas für die Kinder und Jugendlichen, sondern sie finden selbst heraus, was in ihnen steckt und was sie tun wollen."
Lernen, Demokratie zu praktizieren
Steffen Weusten aus Gerbstedt im Landkreis Mansfeld-Südharz und Hans Spenn aus Behnsdorf gehören zum Leitungsteam des Lagers. "Das Grundprinzip der Pfadfinderjugendarbeit ist ja, dass Jugendliche die Treffen selbst organisieren und lernen, Demokratie zu praktizieren", erklärt Weusten. "Es geht im Besonderen bei unserem Lager um den Austausch der verschiedenen Stämme. Das wir uns kennen lernen und voneinander lernen", ergänzt der 20-jährige Hans Spenn.
"Verantwortung für sich und für andere und für die Natur ist wichtig", weiß Weusten. "Schön ist es, dass wir hier unser eigener Herr sind. Man sieht in diesem Jahr, dass unsere Gemeinschaft wächst, denn in den Lagern, die wir zuvor durchgeführt haben, waren längst nicht so viele Teilnehmer", sagt Hans Spenn und bedankt sich bei Jochen Dettmer, der seine Wiese gemäht hat und auch einen Wasserwagen bereitgestellt hatte. Lobende Worte gehen auch an den Behnsdorfer Bäcker, der auch den Wildschweinbraten in seinen Backofen geschoben hatte. Und Familie Buschard spendiert Tomaten zum Abendessen.
Bei den Pfadfindern kommt auch der Spaß nicht zu kurz. "Wir hatten nach der ersten Nacht auf einem Zelt ein Fahrrad gefunden. Manchmal verschwindet auch die Fahne eines Stammes und wird an einem ganz anderen Ort wieder gefunden", feixen die Gastgeber. Abends sitzen die Pfadfinder am Lagerfeuer.
"Ja, dass sich jemand verliebt, kann schon vorkommen. Aber nachts liegt jeder in seinem Zelt", heißt es bei den Jungs. Auch die Mädchen schwärmen: "Pfadfinderlager - das ist nicht nur Abenteuer. Es ist schön, hier mitten in der Natur zu sein und neue Freunde zu finden", sagt die 13-jährige Sarah Stassen aus Magdeburg. "Es ist toll zu erleben, dass man auch einmal ohne Strom auskommt", beschreibt ihre gleichaltrige Freundin Christiana Tropartz. "Das Attraktive für die Kinder ist, dass ihnen hier viel Freiraum gelassen wird, sich selbst zu entfalten", weiß Christel Schwerin, Gemeindepädagogin aus Mieste.
Plötzlich bläst Matthias Spenn in sein Posthorn aus dem Jahr 1914, das er in London auf einem Flohmarkt erstanden hat. "Alle kommen zum Gruppenfoto!", heißt es, bevor es für jeden eine große Portion vom Wildschweinbraten gibt.

Artikel 1 bis 5 von 9
<< Erste < Vorherige Seite 1 Seite 2 Nächste > Letzte >>

© Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen - http://www.vdapg-gdg.de