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Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen

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Unser Pfadfinderzentrum

VCP Stamm Drei Gleichen

Zitate

"In Liebe gegründete Freiheit kann Wunder wirken. Denk darüber nach."
Baden-Powell

Sonntag, 05. Januar 2003

Sebastian und Rainer auf dem Jamboree ...

... und mit anderen Verkehrsmitteln auf der Nachtour

Am 23. Dezember machten wir uns mit einer Gruppe von 26 Deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfindern auf den Weg nach Thailand. Unser Ziel war das World Scout Jamboree in Sattahip. Weitere 700 Teilnehmer aus Deutschland folgten uns einige Tage später.

Über 30.000 Personen nahmen an dem weltgrößten Pfadfinderlager welches einmal in vier Jahren stattfindet teil. Zusammen mit 6000 anderen ehrenamtlichen Mitarbeitern arbeiteten wir in den Bereichen Freizeitaktivitäten, Beach Activities, Sicherheitsdienst, Erste Hilfe, Presse und leiteten zahlreiche Workshops.
Dies war bei den ungewohnten Wintertemperaturen bis zu 36°C nicht immer leicht. Auch Nachtschichten waren an der Tagesordnung.
Gut drei Autostunden südöstlich von Bangkok entfernt wurde das Lager auf einem Gelände der königlichen thailändischen Navy veranstaltet.
Der Lagerplatz mit einer Fläche von 1,2 Hektar war in vier „Villages“ (Dörfer) unterteilt. Jede dieser „Villages“ war wiederum in sechs Subcamps unterteilt, in denen die Teilnehmer ihre Zelte aufgeschlagen hatten.
Des Weiteren gab es zentrale Einrichtungen wie z. B. die Bangkok Plaza, ein Platz der dem Mittelpunkt des Lagers darstellte. Auch das Internationale Pressecenter, Supermärkte, Krankenhäuser, und Verwaltungsgebäude waren als Zentrale Gebäude vertreten.
Für Besucher und Gäste gab es außerdem das Jam-Hotel, ein kleines Camp in dem man in Zelten zeitweise unterkommen konnte. Zu den prominenten Besuchern zählten unter anderem der König von Schweden sowie der Thronprinz von Thailand.
Im Vordergrund des Jamborees stand diesmal das Motto „Share our World, share our cultures“. Ziel des Mottos war der interkulturelle Austausch der Pfadfinder aus aller Welt.
Neben einem breit gefächerten Angebot an Workshops zu Themen wie Kultur, Technik Musik und Sport gab es eine große Auswahl an Freizeitaktivitäten. Hier wurden die Teilnehmer während ihrer Freizeit eingeladen Drachenboot zu rudern, sich im Windsurfen oder segeln zu versuchen sowie ein Floss zu bauen.
Waren auch die Eröffnungszeremonie und die Silvesterparty, zu denen sich ca. 30.000 Leute auf dem großen Platz versammelten vom Programm her etwas zu „kulturell“ für die Pfadfinder, so fand doch die Abschlusszeremonie bei den Meisten guten Anklang.
Das Highlight des Abends war dort der Deutsche Rapper, welcher den Jugendlichen zuvor Workshops zu Rap-Musik und HipHop gegeben hatte ließ die Besten aus seinen Workshops zusammen auftreten.
Auch für den Rest des Abends sorgte er mit einem unterhaltsamen Programm für Stimmung.
Natürlich blieb auch die eine oder andere Unannehmlichkeit nicht aus, worüber man hinterher jedoch lachen konnte. So zum Beispiel in der thailändischen Presse berichtet dass sich Harry Potter auf dem Jamboree befinde. Tatsache war, dass sich unter den englischen Scouts ein Junge befand, der dem Schauspieler aus Harry Potter auffallend ähnlich sah.
Die Folge waren mehrere hundert Jugendliche die sich vor den Toren des Jamborees versammelt hatten und Harry Potter sehen wollten.
Für den Fall der Fälle gab es ja immer noch die thailändische Navy, welche das Gelände rundherum absicherte. Von der Küste ankerten über die Dauer des Lagers mehrere Kriegsschiffe. Ob die thailändische Navy dies als notwendig erachtete, einfach ganz sicher sein wollte oder ob man eine Militärshow gratis anbieten wollte konnten wir nicht beurteilen. Letzteres erweckte uns aber eher den Anschein.
Auch Essen und Wetter setzen zahlreichen Angereisten zu. Von Sonnenstich bis Magen-Darm-Grippe war alles vertretenen. Meistens ging es den Leuten aber nach ein paar Tagen wieder gut.
Ich denke abschließend sagen zu können dass das Jamboree für jeden eine Erfahrung der besonderen Art war. Selten hat man die Möglichkeit sich so intensiv mit anderen Kulturen auseinanderzusetzen. Jedoch kam auf dem Lager selbst die thailändische Kultur etwas zu kurz.

Sebastian Grüter

Zwei Thüringer organisieren das Treffen in Thailand mit

Workshops, Ausflüge und Großveranstaltungen prägen das 20. Weltpfadfinderlager, das gegenwärtig in Thailand stattfindet. Zu den 40000 Teilnehmern aus mehr als 120 Ländern gehören Rainer Schnabel und Sebastian Grüter aus Neudietendorf. Die beiden Thüringer haben sich im International Service Team dem Beach-Sport verschrieben.
Das Motto des diesjährigen Weltlagers lautet: "Share our world" sei
Teil unserer Welt und teile diese Welt mit einer internationalen
Gemeinschaft von Freundinnen und Freunden. "Share our cultures" sei Teil unserer Kulturen.
Im Anschluss an das Jamboree wollen Rainer und Sebastian das
fernöstliche Land erkunden.

Thüringische Landeszeitung - Ausgabe Gotha, 02.01.2003

Freitag, 10. Januar 2003

Neujahrsempfang im Jugendkeller der Evangelischen Jugend Gotha

Liebe Freunde der Jugend, liebe Jugendfreunde, liebe Jugendliche, liebe Freunde,
das Jahr 2003 hat sang- und klanglos begonnen. Dem ging ein ebenso musikalisches Jahr 2002 voraus. Darauf können wir alle zurecht stolz sein. Unser Volk steckt in einer tiefen Krise. Auch das erfüllt mich mit Stolz und Zuversicht, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wie äußert sich denn diese Krise?

Kaviar wird immer teurer und die Immobilien auf Grand Canaria sind kaum noch bezahlbar. Müssen wir mit unserem Kapital wirklich erst nach Asien gehen, damit Europa aufwacht?
Bei allen Problemen, die wir nicht lösen, geht es natürlich besonders um die Jugend. Sie ist schließlich unsere Zukunft und die sieht, wie wir alle wissen, nicht rosig aus. Dabei haben wir doch immer nur das Beste für unsere Jugend gewollt. Aber die Kinder von morgen sind eben undankbar, auch wenn sie das nicht gerne hören. Keiner ist mehr bereit, am Samstag Abend mit den Eltern und Großeltern gemeinsam „Wetten dass" zu gucken. Ja wo soll denn dann der Generationenkonflikt gelöst werden, wenn nicht vor dem Fernseher?.
Und meine Frage geht dabei nicht nur an die Teenies. Sollten wir nicht alle, jeder bei sich anfangen mit der Selbstkritik? Ich denke nein. Kritik ist gut und richtig, aber sie muss den Anderen auch sachlich und gezielt treffen. Wenn ich dem Kritisierten Gelegenheit zur Rechtfertigung gebe, dann mache ich alles nur noch schlimmer.
Liebe Freunde der Jugend, liebe Jugendfreunde, liebe Jugendliche, liebe Freunde,
das soll jetzt keine Selbstkritik sein. Das dürfen Sie von mir nicht erwarten. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder zuerst an sich denken würde. Vielmehr sollte sich jeder im Neuen Jahr fragen: Was kann ich an meinem Nachbarn kritisieren? Wo müsste ich schon längst den Hebel angesetzt haben und was geht mir schon lange so auf den Kranz, dass ich diesen im Advent auch ohne Kerzen anzünden würde?
Nur wenn wir hier zu einer klaren und einheitlichen Linie kommen, können wir jedes Wachstum schon im Keim ersticken. Und darauf kommt es doch schließlich an, liebe Jugendfreunde und Freunde der Jugend. Auch wenn ich selbst nie in Eurem Alter war, so kann ich mir doch sehr gut vorstellen, wie es um Euch in zwanzig Jahren aussieht.
Bei aller Individualität kommt es doch zuerst und in allererster Linie und nicht zuletzt und vor allem auf die Gemeinschaft an. Wozu denn viel Geld ausgeben für teure Quartiere, wenn man auch mit vierzig Leuten in einem Zelt schlafen kann? Osternacht stelle ich mir in erster Linie und nicht zuletzt und vor allem so vor. Und auch wenn wir in die Ferne schweifen, muss das nicht mit niedrigem Aufwand verbunden sein, liebe Jugendfreunde und Freunde der Tugend, äähh der Jugend. Ein Wohnzimmer in Rumänien kann durchaus lauter sein als ein Zeltplatz in Spanien. Kleine Unterscheide müssen sein, liebe Räumer und Kluge. Auch wir wollen nicht alles gleich machen und so die ganze Gleichmacherei aus der unsäglichen Vereinheitlichung gleichmachender Regierender und Unterdrückter in der Vergangenheit wieder gleich und gleich wieder machen.
Schließlich sind auch wir Menschen nicht alle gleich. Das sollten wir uns endlich eingestehen. Die Forschung hat auf diesem Gebiet in den letzten Wochen und Tagen und auch Jahren und Monaten enorme Niederlagen einstecken müssen. Schauen wir nur auf Mann und Frau. Auch wenn sie sich auf den Kopf stellen, sich rumdrehen, ein Tuch drüber decken oder es in Gips gießen, sie werden nicht gleich, liebe Tugendbäume.
In diesem Zusammenhang kommen wir zu einem Thema, das thematisch gar nicht tief genug angesiedelt werden kann. Bei aller Hochstapelei und trotz aller Höhen, die wir nicht erreichen, müssen wir uns im Neuen Jahr eingestehen, die Jugendarbeit ist im Keller. Gotha und Haina wissen davon ein Lied zu singen, auch wenn sie gar nicht singen können, würden sie es tun, ob sie nun wollten oder nicht liebe Jugendräume und Räume der Jugend.
Unsere Arbeit findet aber nicht nur auf dem Holzweg statt, liebe Dufträumer. Ob Morlocks, Gipsfrauen oder Hasenkot, auf einem Landesjugendsonntag hat alles keine Berechtigung. Deshalb lasst uns mit unseren Figuren, die wir nicht brauchen, unsere Räume und Flure blockieren, bevor alles den Bach runter und in den Keller geht, liebe Flusenträume.
Nein, wir sind nicht auf dem Holzweg, liebe Leidende, vielmehr zieht uns der Kreuzweg mehr und mehr an. Und wer uns dabei beobachtet, der wird erkennen, dass wir von Jahr zu Jahr anziehender werden, liebe Modeschäume und Freunde der Klamotte.
Und zum Schluss, aber keinesfalls als Letztes, liebe Jugendfreunde, Waschbären und Textiltester, möchte ich zum Neuen Jahr ein für allemal mit einem Vorurteil aufräumen, das uns vielleicht in zwanzig bis dreißig Jahren ereilen könnte. Unsere Tugend ist nicht trotzig, äähh ... unser Stufentrend ist nicht protzig, ... nein ... unsere Jugend ist nicht schmutzig, genau liebe Busenfreunde .-. unsere Jugend ist nicht schmutzig. Das haben wir im vergangenen Jahr unzulänglich nachgewiesen. Ein Kreuzgang voller Testergebnisse des Weißen Riesen sind da nur drei Beispiele, ganz zu schweigen davon, dass die Pfadfinder aus Neudietendorf ein ganzes Freibad bekommen haben, um ihre Reinlichkeit unter Beweis zu stellen.
Denn, und das sollten wir doch bei aller Streckenlänge nie vergessen: Von Behringen nach Hütscheroda ist es genauso weit wie von Hütscheroda nach Behringen, und das, obwohl es ganz andere Strecken sind, die wir da zurücklegen.
Deshalb, liebe Verunglimpfte, lasst mich zum Schluss das Glas auf unsere Niederungen und Höhen, auf die Jugend in Ost und West, die Frauen aus Gips und aus Fleisch und Blut erheben und darauf trinken, dass alles beim Alten bleibt. Bleibt pünktlich, nicht nur im Adventsspiel und Prost Neujahr.

Kreisjugendpfarrer Jochen Franz

Freitag, 21. März 2003

Abenteuer auf Burg Ludwigstein

Vom 21. bi zum 23. März fand die Kinderstufenfreizeit des VCP-Thüringen auf Burg Ludwigstein statt, an der auch 3 Sippen unseres Stammes teilgenommen haben.

Neuanfang und Abschied hieß es für die Teilnehmer des VCP-Stamm Drei Gleichen an der Thüringer Freizeit für Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Alter von 7 bis 11 Jahren. Denn während die Sippen Delphine und Scorpione mit der Fahrt ihre Kinderstufenzeit im VCP abschlossen um nun mit der Pfadfinderstufe auch auf Fahrt und Lager zu gehen, war es für die sieben- und achtjährigen Neuanfänger der Sippe Kreuzspinne das erste Abenteuer.
So kam es dann auch, daß die Großen den Kleinen unter die Arme griffen. Sei es bei einer Wasserschlacht im burgeigenen Schwimmbad, am Lagerfeuer oder bei der Wanderung zur Burg Hahnstein, welche die Pfadfinderinnen und Pfadfinder zusammen mit den Stämmen aus Erfurt und Sollstedt unternahmen.

Freitag, 28. März 2003

Europäische Broschüren und Plakate wurden erstellt

International ging es bei den Neudietendorfer Pfadfindern des VCP-Stamm Drei Gleichen schon immer zu. Erinnert sei hier an Fahrten und Lager in Schweden, Luxemburg, Schottland Tschechien oder Polen. Auch Gäste aus Israel und Palästina weilten schon bei den christlichen Scouts.

In diesem Jahr geht es den rund 90 Pfadfinderinnen und Pfadfindern aber um mehr. Mit ihrem "Aktionsjahr der Europäischen Horizonte", welches sie in einer Auftaktveranstaltung am 28.03.2003 in der Johanniskirche gestartet haben, wollen sie den Prozess der EU-Osterweiterung aktiv unterstützen.
Als Partnergruppe haben sie dabei den Polnischen Pfadfinderstamm "22 SDH" des ZHP aus Ostrów Wlkp. gefunden.
Chancen und Risiken der europäischen Osterweiterung sollen in gemeinsamen Aktivitäten, wie einem Osterseminar im polnischen Zakopane, einer Begegnung im Juli im Grenzort Görlitz/Zgorcelec, einer Sommerfahrt nach Österreich zum "freelife-jamboree" sowie einem Streit-Schlichter-Seminar mit Teilnehmern aus beiden Gruppen erarbeitet werden.
Dementsprechend euphorisch ging es auch in der Auftaktveranstaltung am Freitag Nachmittag und Abend, welche von der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend Deutschlands unterstützt wurde, zu.
Die Kinder und Jugendlichen stellten Europäische Broschüren her, erarbeiteten sich in Teams die Geschichte Polens und Deutschlands und fertigten Plakate zur Zukunft Europas.
Beteiligt an dem Aktionsjahr, insbesondere an dem Streit-Schlichter-Programm ist auch die Staatliche Regelschule "Professor Herman Anders Krüger" Neudietendorf, welche im Rahmen der Schuljugendarbeit mit den Pfadfindern zusammenarbeitet.

Freitag, 11. April 2003

Neues Zentrum der Neudietendorfer Pfadfinder

Wegweisend für die Kinder- und Jugendarbeit hat Bürgermeister Dr. Ulrich Greiner im Auftrag des Gemeinderates Neudietendorf am Freitag, dem 11. April 2003 den Mietvertrag unterschrieben, welchen die Neudietendorfer Pfadfindern benötigen, um das ehemalige Freibad Neudietendorf in ein Pfadfinderzentrum umzuwandeln.

Einen Zeltplatz für Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Kinder und Jugendliche aus dem In- und Ausland, einen Gruppenraum mit Teeküche und Büro für die Arbeit vor Ort, einen Materialraum sowie ein Sanitärgebäude will der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Drei Gleichen, der derzeit rund 90 Mitglieder hat, auf dem Gelände jetzt errichten. Wichtig ist dem Verband dabei vor allem, dass ein Austausch von Menschen aus „Allen Ecken des Kontinents“ mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ermöglicht wird, wobei die Scouts eine besondere Ausrichtung in den ersten Jahren auf den Kontakt mit Osteuropa legen, um im Rahmen des Projektes der Evangelischen Jugend Deutschlands: Junge Wege für Europa - „Horizonte erweitern“ die EU-Osterweiterung praktisch zu unterstützen. So werden im September bereits polnische Pfadfinder aus Ostrów Wlkp. In Neudietendorf zelten. Der Name Fritz Riebold erinnert an den Weggefährten der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands und der „Neudietendorfer Grundsätze“ von 1921, welche entscheidend für die evangelische Pfadfinderarbeit in Deutschland war und ist daher Namensgeber der zukünftigen Begegnungsstätte. Die Arbeit die jetzt mit dem Umbau ansteht und tatkräftig durch das Architekturbüro Schumann aus Neudietendorf unterstützt wird nehmen die Kinder und Jugendlichen gerne auf sich. Wer mit Material, Tatkraft oder Geld gegen Spendenquittung unterstützen will, kann sich gerne bei den Neudietendorfer Pfadfindern melden.

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