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Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen

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Unser Pfadfinderzentrum

VCP Stamm Drei Gleichen

Zitate

"Jede Frage hat zwei Seiten. Beide sollten erforscht werden, ehe man mit ihnen fertig ist."
Baden-Powell

Sonntag, 01. Januar 1995

Gruppenstunde der Schwarzbären in der Johanniskirche

22. & 25. Februar Kluft in Schule / Feier des Thinking Days im Bürgerhaus Drei Rosen
10. - 11. April Stammesdisco mit Übernachtung im Club des Bürgerhaus "Drei Rosen"
15. Mai VPTV-Schaulager in Erfurt im Brühler Garten
19. - 21. Mai Teilnahme an der Kinderstufenfreizeit des VCP-Thüringen in Bad Frankenhausen
2. - 5. Juni Teilnahme am Pfingstlager des VCP-Thüringen in Merkers-Kieselbach
14. - 18. Juni Helfer auf dem Kirchentag in Hamburg
23. Juni - 2. Juli Stammeslager in Schweden
Juli Kurzbesuch auf dem 18. Weltjamboree "Future is now" in Holland
2. September Beteiligung am Waidfest
04. November Stammesdisco mit Übernachtungsmöglichkeit in Ingersleben
November Mitgestaltung und Teilnahme am Gruppenleitergrundkurs des VCP-Thüringen in Kleinschmalkalden
16. Dezember Weihnachtsfeier im Bürgerhaus Drei Rosen in Neudietendorf
Mittwoch, 01. Februar 1995

Sippe Alligatoren auf der Stammesdisco im Bürgerhaus Drei Rosen

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und die Pfadfinderszene in unserem Stamm kommt wieder ins Rollen. Grund genug einmal einen kurzen Überblick der Situation unseres Stammes zu geben.

Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Drei Gleichen (VCP - SDG) hat momentan 52 Mitglieder. Die Arbeit findet in den Orten Neudietendorf und Apfelstädt statt, wobei die Mitglieder aus Neudietendorf, Apfelstädt, Ingersleben und Erfurt kommen. Die Gründung einer Sippe in Ingersleben nach den Winterferien ist geplant. Wir arbeiten aktiv in den drei VCP-spezifischen Altersstufen. Dazu zählen in der Kinderstufe die Gruppen: "Delphine" und "Turmfalken" unter der Leitung von Hendrik Knop, in der Pfadfinderstufe die Sippe: "Experten", unter der Leitung von Stefan Winzer, die Sippe: "mustela erminea", unter der Leitung von Christine Bellinghausen, die Sippe: "Aligatoren", unter der Leitung von Hendrik Knop und in der Ranger/Rover-Stufe die Sippe: "Strategen", unter der Leitung von Thomas Macheleid. Darüberhinaus gibt es noch Pfadfinder im Erwachsenenalter, die aber aus beruflichen Gründen vorerst in den Hintergrund getreten sind.
Die Leitung des Stammes übernimmt die Sogenannte Stammesleitung, der folgende Personen angehören: Thomas Macheleid (Machi), Stefan Winzer (Quincy), Christine Bellinghausen, Hendrik Knop (Knopi) und als Neueinsteiger Sebatian Biebler (Bibo), welcher sich aber noch bewähren muß. Anfallende Aufgaben werden hier gemeinsam geteilt und bewältigt.

Dienstag, 09. Mai 1995

Stamm Drei Gleichen während dem Programm

Über Pfingsten hatten etwa 70 Kinder und jugendliche aus Thüringen und Sachsen, Mitglieder im Verband Christlicher Pfadfinder (VCP), ihr Lager oberhalb des Kieselbacher Canyons aufgeschlagen.

Die jungen Leute im Alter ab sieben Jahren kamen aus Leipzig, Torgau, Dresden, Neudietendorf und Merkers. Das Thema des Landeslagers, Apfelgrün und Himmelblau", unterstrich den ökologischen Charakter: Pfadfinder lieben die Natur und wollen sie schützen.
Zur Eröffnung stellten sich zunächst die Stämme", die wieder in Sippen" untergliedert sind, mit Liedern oder selbstgedichteten Achtzeilern vor. Da gab es schon außergewöhnliche Namen wie zum Beispiel der Stamm Drei Gleichen", „Alligatoren" oder gar die Psychopathen". Der Stamm Krayenburg" Merkers/Kieselbach wartete mit den Sippen Maulwurf" und ,Regenwurm" auf.
Die Pfadis" haben keine Gesetze, sondern handeln nach Regeln, die von allen eingebracht werden können. Wichtig ist auch, daß jeder Stamm seine eigene Küche hat. Dort können die Sipplinge" ihre Süppchen kochen - ohne Kochbuch versteht sich. So findet sich in fast jedem Zelt eine Kochstelle. Die schwarzen Zelte (,Trusks") sind dementsprechend aufgebaut. Kleine Zelte werden von den Pfadfindern als "Kote" bezeichnet, die größeren als ,Jurte". Alle zusammen als "Jurtenburg".
Wie der stellvetretende Landesvorsitzende, Hendrik Knop, informierte, ist die Pfadfinderorganisation, mit 24 Millionen Mitgliedern, die größte Jugendorganisation der Welt. Der Thüringer VCP hat bisher 200 Mitglieder. Bei den jährlichen Lagern haben die Pfadfinder Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. So trafen sich im Juli des Vorjahres 900 Pfadfinder in Harras bei Hildburghausen. Neudietendorfer Pfadis nahmen sogar schon am Worldjambee teil. Das nächste Bundeslager ist für 1998 angedacht. Großes Vorbild der Pfadfinder ist Sir Robert Stephenson Smith Baden Powell, liebevoll B.P. genannt, der als Begründer der Pfadfinderbewegung gilt und zunächst mit seinem Buch "Scouting for Boys" Jugendliche für die Bewegung begeisterte. 1907
organisierte er mit 22 Jungen das erste Pfadfinderlager. Um Klassenunterschiede auszuräumen, bekamen alle die gleiche „Kluft". Einer der Grundgedanken von B.P. war, die Leute aus den Kneipen wegzulocken. Die Idee wurde 1909 von Alexander Lain in Deutschland mit Erfolg fortgesetzt.
Halstücher und Parolen wie ,Allzeit bereit" erinnern zwar an die einstige Pionierorganisation, deren totalitären Charakter man allerdings ablehnt, denn hier sind die Strukturen von unten-nach oben aufgebaut. Auch Hitler mißbrauchte die Pfadfinderbewegung für seine Zwecke.
Erst seit 1989 war es mit Hilfe der Verbände aus den Altbundesländern möglich, jugendliche für diese Art Freizeitgestaltung zu begeistern. Zu den Idealen der Pfadfinder zählen die liebe zur Natur, die Erziehung zum Frieden und zum Abbau von Vorurteilen. Pfadis gehen gern auf Fahrt. Ein Teil der in Kieselbach zuerst angereisten Pfadfinder nutzte die Gelegenheit zur Besichtigung des Erlebnisbergwerkes. Am Samstag gab es einen Geländelauf nach Karte und Kompaß, der sich je nach Alter über neun bis 25 Kilometer erstreckte und mit einem Bingotanz endete. Beim Geländelaufen bot sich auch die Gelegenheit, Kräuter zu sammeln. Zu den geselligen Runden wird „Tschai" gereicht, eine Mischung aus schwarzem Tee, entweder mit Traubensaft oder Rotwein, Früchten, Nüssen und Rosinen zubereitet. Bei der Nachtwanderung auf den Kray enberg wurden -neue Pfadfinder feierlich aufgemommen. Mit dem Gelöbnis erfolgt die Übergabe der Halstücher, deren Farbe in Thüringenblau mit einem rot-weißen Rand 'ist, und die mit dem Thüringer Emblem versehen sind. Mit Kieselbach habe man eine gute Wahl getroffen, meinte Hendrik Knop. Die Mitglieder des Coumtry-Clubs seien sehr entgegenkommend, man könne Toiletten und Gelände des Canyons nutzen. Der Forst habe schon vorher die Stämme für die Zelte geschlagen. Die Pfadfinder revanchierten sich mit kleinen Aufräumarbeiten im Wald, denn für die unentbehrlichen Lagerfeuer wurde jede Menge Holz gebraucht. Und auch den von Pfarrer Ullrich Nagel gehaltenen Pfingstgottesdienst verpaßten die Pfadfinde nicht.

gdt, Südthüringer Zeitung, Ausgabe Bad Salzungen, 9.5.1995

Montag, 15. Mai 1995

Michael Wagner mit Erfurter Pfadfindern

„Vom Militarismus trennen uns Welten", beruhigte Michael Wagner interessierte Eltern, die am Sonnabend das Scout- und Guidescamp der Pfadfinder im Brühler Garten besuchten. Etwa 70 Kinder und Jugendliche hatten dort für zwei Tage ihr Lager aufgeschlagen, sich für einige Stunden von der Zivilisation gelöst.

Organisierten Zwängen sehen sich die Jugendlichen dabei kaum ausgesetzt, jede Gruppe bestimmt nach eigenen Vorstellungen über ihr Tun. Selbst mitten in der Großstadt schafften es die Pfadfinder
sich eine abenteuerliche Atmosphäre zu schaffen. Selbstgekochtes Essen, die Nacht im Zelt und gemeinsame Unternehmungen trugen nicht unwesentlich dazu bei. Jedesmal entdecken die Teilnehmer dabei ein neues Stück Leben, neue Erfahrungen.
Neu war selbst für Michael Wagner, dem Organisator des Camps, daß es auch in Erfurt eine Pfadfindergruppe gibt. Jeden Freitag treffen sich diese um 17 Uhr im Gruppenraum an der Melchendorfer Straße und sind gern bereit Interessierten Auskunft zu geben.

Thüringer Landeszeitung, 15.05.1995

Sonntag, 21. Mai 1995

Plan der Barbarossahöhle

Schon lange haben wir unsauf die erste Kinderstufenfreizeit des VCP-Thüringen gefreut, und nun war es endlich soweit!

Wir, die Sippe Eichhörnchen aus Mannstedt und die Sippen Schwarzbären und Turmfalken aus Neudietendorf, machten uns auf den Weg nach Bad Frankenhausen, um hier die Spuren Barbarossas zu entdecken. Zunächst waren wir jedoch schon glücklich, daß wir, nach der langen Zugfahrt, die Jugendherberge fanden. Diese Hütte, in der wir bis Sonntag wohnen wollten, war wirklich Super. Es gab Zwei-, Drei- und Vierbettzimmer, wobei die Mädchen im dritten und die Jungen im zweiten Stock schliefen. Das einzige Problem in diesem Haus, waren die unfreundlichen Angestellten, diese hatten nämlich für uns überhaupt kein Verständnis (so kam es uns jedenfalls vor). Doch dadurch ließen wir uns nicht die gute Laune verderben.
Nach einem kräftigen Abendbrot rollte erst einmal der Ball, denn die meisten unserer Pfadis sind auch begeisterte Fußballspieler. Außerdem richteten wir unsere Zimmer ein, hörten Musik und veranstalteten eine Kissenschlacht. Eigentlich wollten wir ja auch die Nacht durchmachen, wenn da nicht die weichen Kopfkissen gewesen wären (gähn).
Als wir am Sonnabendmorgen aufwachten, konnten wir überhaupt noch nicht erahnen, was uns an diesem Tag alles bevorstand!
Wir hatten vor, nach dem Frühstück mit dem Bus zum Kyffhäuser, einer Burg, auf der Barbarossa (wer das auch immer sein mag) einmal gelebt hatte, zu fahren, und wollten dann am Nachmittag zur nahegelegenen Barbarossahöhle wandern. Da aber an den Wochenenden in Bad Frankenhausen keine Busse verkehren, starteten wir gleich den 7 km langen Weg zur Höhle. Unterwegs hatten wir zu Beginn zwar ein paar Meinungsverschiedenheiten, doch der Weg war viel zu anstrengend, um noch weiter daran zu denken. Es gab aber auch einige von uns, die von der ganzen Lauferei nicht genug bekamen, und so veranstalteten wir noch einen Rennwettbewerb.
An der Höhle angekommen, gelangten wir durch einen langen Gang in das Innere und landeten in einer Grotte. Überrascht waren wir, daß es hier unten Seen, Flüsse und von der Decke hängende Gesteine gab, welche in allen Farben glänzten. Sogar Tiere, wie Spinnen, Käfer und Fledermäuse, leben hier.
In der Höhle erfuhren wir auch endlich, was es denn nun mit dem besagten Barbarossa auf sich hatte: Dieser war vor vielen hundert Jahren einmal ein guter König des Deutschen Reiches. Er hatte einen riesigen roten Bart, weshalb er auch Rotbart genannt wurde, was im Italienischen soviel wie Barbarossa heißt. Das Volk hoffte, daß sein König das zersplitterte Deutschland wieder vereinigen könnte. Es hatte auch den Anschein, daß Rotbart das schaffen würde, bis er plötzlich verstarb. Eine Sage berichtet aber, daß sich Barbarossa an einem geheimen Ort, tief unter der Erde aufhält, um später wieder zurückzukehren.
Natürlich war die Freude groß, als man vor ungefähr 200 Jahren eine Höhle in der Nähe seiner Burg entdeckte. Viele Menschen glaubten, daß sich Barbarossas hierher zurückzog, und stellten ihm zu Ehren auch einen Tisch und einen Stuhl bereit. Diese Möbel stehen heute noch hier, aber Barbarossa hat sie noch nicht benutzt.
Dafür nahmen wir sie in Beschlag, und testeten sie - einer nach dem anderen - auf Ihre Bequemlichkeit. Ergebnis: hart, aber bequem.
Die meiste Action gab es zum Ende der Führung, als mit einem Male das Licht ausging. Es war so dunkel, daß wir wirklich nicht einmal die eigenen Hände vor unseren Augen erkennen konnten. Keiner von uns hätte den Ausgang der Höhle gefunden.
Das Tageslicht wieder erreicht, stärkten wir uns mit Bratwürsten und versuchten uns im Bergsteigen an einem nahegelegenen Fels.
In der Nähe der Toiletten berichtete uns eine Frau, daß es bis zum Kyffhäuser nur fünf Kilometer seien. Voller Tatendrang marschierten wir los und erreichten eine Stunde später eine Pferdekoppel, auf der wir pausierten. Im Gespräch mit einer anderen Dame, glaubten wir, „uns tritt ein Pferd". Diese teilte uns nämlich mit, daß wir noch 30 Kilometer bergauf vor uns hatten.
Wir beschlossen, deshalb zurückzugehen und den nächsten Bahnhof aufzusuchen. Gesagt - getan, und zehn Fußblasen später trafen wir in dem Örtchen Rottleben ein, welches einen total heruntergekommenen Bahnhof besaß. Während wir auf den Zug warteten, entdeckten wir, daß unweit des Bahngeländes ein Fest stattfand, so ließen wir den Zug Zug sein und erstürmten das Dorf. Ein wirklich guter Entschluß, denn hier wurde gerade ein Straßenfest gefeiert, und wir waren herzlich eingeladen. Ob Kuchen und Cola, Gipsmasken Anfertigen, Hufeisenwerfen, mit Pfeil und Bogen Schießen, Schminken oder Hinkelsteinweitwurf - für jeden von uns war etwas dabei, und überall winkten kleine Preise. Zum Ende hin gelang es uns sogar, die hier anwesenden Jugendfußballer - vor dem geplanten Spiel der Erwachsenen - zu einem Match aufzufordern. Nur hatten wir nicht damit gerechnet, daß die Dorfjugend gleich zwei Altersklassen höher lag und der Schiedsrichter - laut Aussagen eines Mitbewohners - nach Strich und Faden beschiß. So gaben wir uns tapfer geschlagen und kehrten völlig fertig zum Bahnhof zurück.
Nach der kostenlosen Bahnfahrt (ein Dankeschön an den Schaffner!) kehrten wir wieder in der Jugendherberge ein und aßen unser wohlverdientes Abendbrot. Schließlich waren wir heute über 20 km gewandert.
Am Abend war dann der große Augenblick gekommen, auf den sich alle gefreut hatten: die Aufnahme. Wir trafen uns auf einem Platz vor der Jugendherberge, wo plötzlich auch die VCP-Fahne hing. Alle waren furchtbar aufgeregt. Nach dem Lied: „Der Frühling zündet die Kerzen an" wurde eine Ansprache gehalten. Dann traten MilkyWay (Mathias Mielke), Christian Przybilla, Dany (Daniel Sielaff) und Nancy Smikalla hervor, gaben das Versprechen ab und bekamen ihr rotweißes Halstuch mit Thüringenemblem. Und zum Abschluß sangen wir unser Lieblingslied „Heute hier, morgen dort".
Doch plötzlich traf uns der Schlag, an unserem letzten Abend sollten wir schon 22 Uhr in die Betten, obwohl uns versprochen wurde, daß wir heute Nacht durchmachen könnten. Das gab Proteste, wir hatten schlechte Laune, legten die Halstücher nieder, und Sascha rief sogar zu Hause an, daß er abgeholt werden möchte. Wir konnten ja nicht ahnen, daß unsere Leiter eine Nachtwanderung planten und wir etwas später wieder geweckt werden sollten.
Völlig enttäuscht gingen wir dann auch um zehn zu Bett. Die Wanderung fand aber nicht statt, da auf dem geplanten Weg eine schwarze Messe abgehalten wurde. Dafür trillerte uns Sascha 22.30 Uhr mit einer Pfeife aus den Betten, und wir versammelten uns in der Mädchenetage. Hier war für uns ein „Freßgelage" aus Keksen, Schokolade, Hanutas, Duplos, Cola, Fanta, und Sprite vorbereitet, jeder von uns bekam als Andenken eine Postkarte der Unterkunftsstätte, und im Anschluß wurde gesungen. An dieser Stelle mußten wir uns aber von Sascha verabschieden, welcher jetzt abgeholt wurde. Danach spielten wir noch tolle Spiele wie „stille Post", „Schwarze Magie" oder „Funken" bis in die tiefe Nacht.
Am Sonntagmorgen mußten wir nach dem Frühstück unsere Zimmer verlassen. So begann das große Aufräumen. Danach gab es einen Waldläuferzeichenwettbewerb, Mannstedt gegen Neudietendorf. In den zwei Runden ging es quer durch Bad Frankenhausen, über steinige Wege, vorbei an zerfallenen Gebäuden auf einen riesigen, Berg, weiter zu einem Nobelhotel - und wieder zurück. Einen richtigen Sieger gab es aber nicht. Die letzte Wanderung an diesem Wochenende führte uns zur Waldgaststätte Sehnhütte, in der wir fürstlich speisten. Außerhalb der Gaststätte waren eine Hüpfburg, eine Schaukel, eine Rutsche und eine Wippe, die wir natürlich gleich ausprobierten. Eine Band, die hier spielte, erkannte, daß wir Pfadfinder sind, und rockte extra für uns das Wernerlied „Beinhart". Dann mußten wir aber endgültig los, um nicht unseren Zug zu verpassen.
Auf dem Bahnhof angekommen, verabschiedeten wir uns alle mit dem Lied: „Nehmt Abschied Brüder", tauschten noch Adressen aus und fuhren schließlich wieder nach Hause, wo wir auch sehnsüchtig erwartet wurden.

Hendrik Knop

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